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Pro viel gibt es zu sehen
Kontra da fällt mir jetzt nichts ein
Nachdem ich kürzlich über das Hotel Dorint geschrieben habe, folgt hier nun der im Fazit "angedrohte " Bericht über die Stadt.
Nachdem wir unseren Koffer also im Hotel abgestellt hatten, ging es auf Entdeckungstour.
Unser Weg führte uns durch die Kolonnaden in Richtung Leopoldsplatz als wir durch eine Seitengasse einige Tische und Sonnenschirme entdeckten. Auf der Tafel vor dem Restaurant standen die Tagesgerichte. Hering in Apfel-Zwiebel-Soße mit Kartoffeln für 5,90 Euro stand dort zum Beispiel.
Als wir näher kamen, sahen wir, dass der Außenbereich an den Kurpark grenzte und dass das gesamte Ambiente wirklich nett war. Nebenan saßen Gäste in einem Strandkorb, etwas oberhalb auf einem Holzdeck gab es noch freie Tische unter einem Schirm. Wir setzten uns hier hin. Es war mittlerweise 32 Grad und wir hatten Durst.
Die Speisekarte war nicht seitenlang und enthielt mehr Speisen wie man sie aus Bistros kennt. Meine Freundin entschied sich für den Hering und ich bestellte den Wallstreet Salat. Ich habe erst festgestellt, dass es der Salat des Hauses ist als ich den Namen des Restaurants über der Tür gelesen habe.
Das freundliche Personal ist jung und flott, so dass wir fünf Minuten später unser kaltes Wasser auf dem Tisch hatten. Nach weiteren fünf Minuten stand das bestellte Gericht vor uns.
Mein Salat war schon mal ein Augenschmaus. Turmartig auf dem Teller angeordnet waren verschiedene Blattsalate, dazwischen frische Himbeeren, Erdbeeren und andere Früchte. Die Putenbruststreifen waren um alles herum drapiert. Darüber war ein Dressing aus Himbeeressig würde ich sagen. Jedenfalls schmeckte es sehr fruchtig und war rot. Die ganze Komposition schmeckte richtig gut.
Meine Freundin war auch sehr zufrieden. Die Apfel-Zwiebel-Soße war offensichtlich hausgemacht mit richtigen Apfelscheiben. Die Heringsfilet schmeckten auch gut und es war eine Riesenportion, die sie kaum schaffen konnte.
Nach dem Essen bestellten wir noch einen Espresso, der kräftig war und gut schmeckte.
Vorsicht heiss !
Stiftskirche
Abends gab es eine Veranstaltung vor dem Kurhaus. Hier waren jede Menge Tische und Stände aufgebaut. Eine Liveband spielte in der Konzertmuschel und ganz Baden-Baden war auf den Beinen--bzw. an den Wein- und Biertresen. Bei einer Temperatur von über 20 grad konnte man es gut bis Mitternacht aushalten.
Nach einem phantastischen Frühstück ging es dann wieder in Richtung Stadt. Dabei führte der Weg immer durch die Kolonaden vor dem Kurpark.
Kolonaden
Die Geschäfte sind vielfältig-- und hochpreisig. Es gibt Juweliere, Damenoberbekleidung, Confiserie und nette Sachen für die Villa daheim.
Wir sind hier jeden Tag mehrmals entlang gelaufen, denn wie gesagt, der Weg führte zum Hotel. Natürlich schaut man neugierig in die Läden und fragt sich, wer denn hier Schuhe für 400.- Euro kauft. Nun, schade, wir haben Niemanden entdeckt, oder waren einfach nicht zur rechten Zeit vor Ort.
Mittagessen
Direkt vor der Hauswand waren noch Tische und Plätze frei, sie waren allerdings zusammen geschoben. Die Tische, die näher zur Straße lagen, hatten zwar Schirme, lagen aber voll in der Sonne. Wir fragten den Kellner nach zwei Plätzen an den Tischen an der schattigen Hauswand. Die sind reserviert für eine Gruppe, sagte er. Ab wann, fragte ich dann, denn wir wollten dort nur schnell etwas essen. Ab 13.30 Uhr , meinte er und zeigte auf die Tische unter den Schirmen. Da es schon 13.15 Uhr war und wir nicht noch lange nach einem anderen Lokal suchen wollten, nahmen wir unter dem Schirm in der Hitze Platz.
Ganz geschäftig wurde der Tisch sauber gemacht, die Karte abgelegt und wir bestellten schon Wasser.
Das Wasser kam schnell, die bestellten Gerichte nach einer Viertelstunde. Meine Freundin hatte eine Antipastiplatte, ich ein Pastagericht. Beides schmeckte gut. Es war nicht besonders dekorativ hergerichtet, doch der Geschmack war in Ordnung.
Verstohlen drehten wir uns von Zeit zu Zeit nach dem schattigen Tisch um. Es war mittlerweise nach 14.00 Uhr--der Tisch war immer noch frei.
Gern hätte ich noch einen Espresso getrunken, doch erstens war es zu heiß und zweitens war ich auch ärgerlich.
Wir bezahlten und gingen um 14.30--der Tisch im Schatten war immer noch "gruppenlos". Allerdings saßen dort jetzt einige Leute mit einem großen Bier in der Hand und schauten auf den Fernsehschirm. Ach ja, heute ist das WM-Spiel--und Deutschland muss sich behaupten.
Wagener Galerie
Danach gingen wir in unser klimatisiertes Hotel. Wir wollten natürlich auch sehen, wie sich unsere Mannschaft schlägt.
Sonntag hatten wir noch bis zur Abfahrt des Zuges Zeit um von Baden-Baden Abschnitt zu nehmen. Dabei schlugen wir die Richtung links von der Lichtenthaler Allee ein.
Augusta Platz
Eine kleine Gasse führte dann wieder in Richtung Innenstadt. Und wieder entdeckten wir reizvolles.
Vom Augustaplatz nahmen wir diesmal eine andere Seitengasse, nicht zu weit ab, doch wir wollten mal schauen, was dort oberhalb liegt. Dabei entdeckten wir eine Allee, die Sophienstraße heißt.
Aus einiger Entfernung entdeckten wir in der Mitte einen Brunnen. Gerade hatte dort ein Ehepaar, offensichtlich auch Touristen, hier ihre kleine Wasserflasche gefüllt. Neugierig fragten wir nach dem Zweck. Auch dies ist eine Quelle mit Heilwasser, das von dem Friedrichstollen gespeist wird, bekamen wir als Erklärung.
Das steinerne Becken trägt drei eiserne Figuren, zwei davon sind Reiher. Einer der beiden sitzt auf dem Rand, der andere hat die Flügel gespreizt und den Schnabel nach vorne. Aus diesem Schnabel fließt das Wasser. Das Wasser ist über 60 Grad heiß und da es jetzt schon über 20 Grad warm war, sahen wir von einer Verkostung ab. An der Seite ist ein Schild angebracht auf dem Hinweise zum Gebrauch des Wassers stehen. Man soll höchstens 1/8 Liter Wasser pro Tag trinken, steht dort.
Im Winter muss es toll aussehen, denn das Wasser dampft dann hier sicher und dann kann man es sicher besser trinken.
Baden-Baden ist eine wirklich sehenswerte Stadt, ist mein Fazit. Es ist eine jugendlich lebendige Stadt mit vielen Veranstaltungen. Die Liste der Sehenswürdigkeiten in diesem Bericht ist keineswegs vollständig, denn dort gibt es noch mehr zu entdecken. Die Trinkhalle mit ihrer Säulenvorhalle und den schönen Gemälden darin, der Kurpark mit den gepflegten Grünflächen, die Museen entlang der Lichtentaler Allee. Nicht zu vergessen die Nobelhotels an der anderen Parkseite. Hier ist besonders das Brenner`s Park Hotel zu nennen. Hier muss man wenigstens einmal durch die Halle, das Kaminzimmer und Gartenzimmer geschlendert sein. Wirklich sehenswert und ein Traum aus Marmor und Plüsch, eben besonders nobel. Hier haben wir im Cafégarten einen Cappuccino getrunken und das mit Blick auf den Park.
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Bluebirdunfa 09.03.2012 19:15
Anamcara1 15.02.2012 08:22
Habe 3 Jahre dort in der Nähe gewohnt und muss sagen, in Baden-Baden könnte man fast vom Bürgersteig essen....aber bei soviel Geld, wie dort wohnt, kein Wunder...
miss_chocolate 11.02.2012 13:45
Ela675 13.02.2011 17:22
manyatta 20.01.2011 12:04
So, meine Schulden habe ich beglichen ;o)
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