Seehundstation, Friedrichskoog

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Wie kommt Geli zu den Robben?????

5  31.07.2012

Pro:
Tiere fühlen sich hier wohl

Kontra:
nichts

Empfehlenswert: Ja 

Geli3006

Über sich: Bedanke mich für die vielen BH `s und wünsche allen Lesern ein schönes Wochenende.

Mitglied seit:25.02.2003

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 164 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Während unserer Husumfahrt haben wir u.a. auch die

SEEHUNDESTATION FRIEDRICHSKOOG

besucht.

Meine Eindrücke möchte ich euch heute vermitteln.
Die Seehundestation Friedrichskoog ist ein gemeinnütziger Verein der keine staatliche Unterstützung erhält sondern sich aus Eintritts- und Spendengeldern finanziert.
Durch Spenden oder Patenschaften kann man diesen Verein unterstützen.

Anschrift:
Seehundestation Friedrichskoog e.V.
An der Seeschleuse 4
25718 Friedrichskoog
Tel. 04854-1372

Öffnungszeiten:
März – Oktober tgl. 9.00 – 18.00 Uhr
Fütterungen um 10.30, 14.00 und 17.30 Uhr

November – Februar tgl. 10.00 – 16.00 Uhr
Fütterungen 10.30 und 14.00 Uhr

Eintrittspreise:
Erwachsene Euro 6,00
Kinder Euro 4,00
2 E + 2 K Euro 16,00
Jedes weitere Kind Euro 3,50
Behinderte Ermäßigung
Gruppenpreise ( Schulklassen, Vereine ect. ab 12 Personen)
Erwachsene Euro 5,00
Kinder Euro 3,00

Parkplätze waren auch genügend vorhanden. Unser Bus konnte bis vor den Eingang fahren.
An diesem Samstagnachmittag war dort auch nicht so sehr viel Betrieb.

Allgemeines und meine Eindrücke
**************************************
Gegründet wurde die Station durch die Gemeinde Friedrichskoog und dem Landesjagdverband Schleswig-Holstein zur Unterstützung der Station Büsum im Jahre 1985.
Erster Stationsleiter was Werner Rohweder.
Die Seehundestation ist ganzjährig geöffnet. Hier kann man die Seehunde und Kegelrobben aus der Nähe an Land und durch große Sichtfenster unter Wasser beobachten.
Den Tieren stehen ca. 800 m 3 Nordseewasser in einem großzügigen Beckensystem zur Verfügung. In den Unterwasserbereichen kann man die Robben in ihrem Element beobachten.
Leider haben wir keine Fütterung erlebt, denn dabei hören die Besucher kurze Vorträge über die Biologie der Tiere und die Aufgaben der Station gehalten.
Für die dauerhaft in der Station lebenden Tiere werden Gesundheitsprüfungen während der Fütterung mit einem medizinischen Training verbunden, dessen Ziel es ist die Tiere stressfrei
und für die Mitarbeiter ein sichere Handhabung der der wehrhaften Tiere zu gewährleisten.
Dieses Training bietet die Grundlage zur Durchführung von Forschungszwecken.
Die Station ist gemäß internationalem Seehundeabkommen die einzig autorisierte Aufnahmestelle für verlassene, erkrankte oder geschwächt aufgefundene
Robben in Schleswig-Holstein. Diese werden in den Sommermonaten in der Station aufgezogen, weil sie während der Säugezeit den Kontakt zur Mutter verloren haben.
Das Heulen ist eine normale Kontaktaufnahme der Jungtiere, die nach ihrer Mutter rufen. Störungen durch Menschen können eine Ursache der Trennung sein.
Aus diesem Grund ist der Aufzuchtbereich für Besucher nicht zugänglich. Man kann diese jedoch durch ein Fenster im ersten Stock beobachten. Außerdem bieten Videokameras und ein
17 m hoher Aussichtsturm eine störungsfreie Beobachtung der Jungtiere.
Im Informationszentrum Seehund hat der Besucher die Möglichkeit sich ausreichend zu informieren.

Beim Fund eines Heulers sollte man folgendes beachten:
*** nicht anfassen
*** weiten Abstand abhalten
*** Hunde fernhalten
*** Seehundjäger, Seehundestation oder Polizei anrufen

Das Informationszentrum vermittelt viel Wissenswertes über Seehunde, Kegelrobben und verschiedene andere Meeressäuger. So konnten wir z.B. an Klappmodellen Fragen lösen,
Felle und Knochenpräparate anfassen oder Rufe der Heuler anhören. Aufgefallen sind mir hier viele von Kinder gemalten Bilder die aufgehängt waren.
Ich habe mich hier nicht so lange aufgehalten, da mich der Außenbereich mehr interessiert hat. So kann man z.B. Robben beobachten die aus dem Innenbereich in das Außenbecken mit
Liegeflächen und Strandhafer schwimmen. Das Becken ist in verschiedene Bereiche eingeteilt. So kann man z.B. beobachten wenn ein Tier unter Wasser durch eine Öffnung an die Oberfläche kommt.

****Mein Fazit****
Auf der Rückfahrt von Büsum nach Husum haben wir diesen Abstecher zur Seehundestation gemacht. Der Besuch dieser Station hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Ich hatte mich vorher noch nicht mit dem Thema Robben befasst und so war das für mich doch sehr interessant und viel wissenswertes zu erfahren. Hier konnte man die Robben in Natura
beobachten und ich hatte den Eindruck, dass sie sich dort sehr wohl fühlen.
Von Büsum aus hatten wir eine Schifffahrt zu den Seehundebänken gemacht, was mich nicht so begeistert hat.
Die Becken sind durch eine Kordel abgesichert, um zu neugierige Besucher fern zu halten.
Eine Fütterung haben wir jedoch nicht gesehen, da unsere Zeit natürlich mal wieder begrenzt war, dass fand ich schade denn das hätte mich natürlich auch interessiert.
Diese Seehundestation ist nicht nur für Kinder sher lehrreich.
Leider konnte ich nicht mehr viele Fotos machen da meine Speicherkarte voll war und ich auch keine der vorher gemachten Fotos löschen wollte.
Vor einigen Tagen habe ich zufällig im Fernsehen gesehen, wie einige Robben aus dieser Station wieder in die Nordsee ausgewildert wurden.
Ich hoffe, dass euch dieser kleine Einblick in die Welt der Seehunde gefällt und freue mich über Lesungen.

Eure
Geli


Bilder von Seehundstation, Friedrichskoog
Seehundstation, Friedrichskoog 1-DSCN1841 - Seehundstation, Friedrichskoog
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Badsonja21

Badsonja21

20.04.2014 09:02

Da war ich noch nie..

pinkdawn

pinkdawn

09.03.2013 01:05

Interessanter Bericht, würde ich bei Gelegenheit auch besichtigen.

Jenni29Mai80

Jenni29Mai80

19.09.2012 15:20

An den Besuch einer solchen Station hätte ich auch Freude & Interesse. Danke für den Einblick. LG jenni

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