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Erfahrungsbericht

für Seehotel Riviera, Gersau
4 Sterne ...riviera... Bericht mit Bildern
165 von 165 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro Fast alles....

Kontra Service & Qualität im Hotelrestaurant...

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre
Sauberkeit
Behindertenfreundlichkeit

Der Autor

AnjaS911 Seit 6 Sep 2006

♥ ♥ ♥ Wer ist so nett und hilft mir meine beiden vorletzten Berichte auf 100 zu bringen? ♥ ♥ ♥ Im... mehr

144 Mitglieder vertrauen mir

Nachmittags, es war so gegen drei, halb vier, kamen wir im Seehotel Riviera in Gersau am Vierwaldstätter See an. Zu finden war das Hotel ganz einfach, denn fährt man entlang der Seestraße durch den Ort, kann man es gar nicht verfehlen, kommt automatisch daran vorbei.


DAS HOTEL…


Das Inhabergeführte, im Jahr 1986 erbaute Drei-Sterne-Hotel in Gersau befindet sich in der Seestrasse 23-26 und ist unter Telefon +41 (0) 41 828 19 19 oder Fax: +41 (0) 41 828 19 62 zu erreichen.
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Die viel versprechende Website des Hauses findet Ihr unter http://www.seehotel-riviera.ch. Ankommen und genießen lautet das Motto des Hauses und eine gepflegte Gastlichkeit wird hier versprochen.
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Das Hotel ist insgesamt mit ausgestattet 20 Doppelzimmern, 4 Einzelzimmern, 2 Suiten und 2 Familienzimmern ausgestattet.


DER ERSTE EINDRUCK…


Empfangen wurden wir sehr freundlich von der Chefin des Hauses, die an der sich nach dem Eingang rechts befindlichen Rezeption saß. Wir hatten eine Woche reserviert und es war bereits alles vorbereitet, so dass wir sofort unseren Zimmerschlüssel bekamen.
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Unser erster Eindruck des Hotels war durchweg positiv. Alles wirkte sehr gepflegt und sehr sauber. Viel (überwiegend sehr hübsche) Dekoration fiel uns bereits im Eingangsbereich ins Auge. Mit viel Liebe zum Detail hatte sich hier jemand zu schaffen gemacht und insgesamt war die Wirkung auch sehr ansprechend. Gut, das eine oder andere Dekofigürchen hätte ich vielleicht weggelassen, aber insgesamt passte alles, wirkte sehr stimmig.


UNSER ZIMMER…


Um in unser Zimmer im zweiten Stock zu gelangen, konnte man die Treppe oder den Aufzug benutzen. Dann ging es ein Stück entlang eines sehr breiten Ganges, in dem auf der einen Seite Tische, Regale, Sofas und allerlei Deko stand. Alles war wirklich sehr ansprechend.
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Das Zimmer selbst war ausreichend groß, verfügte über einen eingebauten geschlossenen Schrank mit ausreichend Kleiderbügeln (ich habe 16 Kleiderbügel gezählt) und einen weiteren kleinen Kleiderschrank mit Schubfächern auf der linken Seite gleich nach dem Einbau. Weiterhin gab es hier noch eine offene und sehr praktische Garderobe.
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Ebenfalls an der linken Seite befand sich eine Ablagefläche, die für einen Koffer ausreichend war. Darunter lag eine Gummimatte zum Schuhe darauf abstellen. Neben dieser Ablage befand sich eine lange, fast bis zum Fenster reichende eingebaute Kommode, auf der ein Fernseher stand. Man konnte hier neben den meisten deutschen Programmen auch österreichische Sender, einen italienischen, einen französischsprachigen und natürlich das Schweizer Fernsehprogramm empfangen. Der Fernseher war nicht wirklich riesig, aber ausreichend groß. Und im Urlaub brauche in normalerweise sowieso keinen Fernseher ;-)
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Genügend Stauraum gab es ebenfalls in den Kommodenschubladen. Auch ein eingebauten Tresor und natürlich auch ein kleiner Kühlschrank war hier zu finden. Der Kühlschrank war bei unserer Ankunft noch gefühlt (die Preise für die beinhalteten Getränke waren - wie bei Minibars üblich - nicht gerade günstig), wurde aber von uns schnell entleert, so dass wir unsere eigenen Dinge dort unterbringen konnten ;-)
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Auf der rechten Seite standen die Betten mit recht guten Matratzen. Ich hasse es, wenn Matratzen zu weich und zu durchgelegen sind. Hier war alles bestens. Zusätzlich zu den Standardkissen gab es noch zwei kleinere Kissen, was ich immer als sehr angenehm empfinde. Neben den Betten befanden sich jeweils noch zwei kleine Nachtschränkchen mit etwas zusätzlicher Ablagefläche.
In der rechten Ecke des Zimmers, Richtung Balkon, stand ein Tisch mit zwei Stühlen. Das rosa gestrichene Zimmer war mit einem Teppichboden ausgelegt, die Möbel waren hell. Rosa Wände und sehr helle Möbel sind nicht gerade die Einrichtung, die ich bevorzuge, aber es ist eben alles Geschmacksache ;-)
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Der Balkon des Zimmers ging Richtung See und bot einen wirklich sehr schönen Blick. Auf dem Balkon befanden sich ein Tisch (mit Stofftischdecke!) und zwei bequeme Stühle.
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Ein Ventilator war übrigens auch im Zimmer vorhanden, wurde von uns jedoch nicht genutzt .
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Ein paar Stellen gab es natürlich, an denen man - wenn man genau hinschaute - Abnutzungsspuren oder kleine Beschädigungen feststellen konnte, aber so etwas bleibt nicht aus und für ein Drei-Sterne-Hotel fand ich hier alles in wirklich sehr guten Zustand vor.


DAS BAD…


Auf der rechten Seite war die Tür ins Badezimmer. Das sehr saubere Badezimmer hatte zwar kein Fenster, war aber dennoch sehr gut belüftet. Hier befand sich eine Badewanne, die Toilette und ein Waschbecken mit Spiegelschrank. Zwar war dieser Spiegelschrank ausreichend groß um eigentlich alles, was man für eine Woche dabei hat dort unterzubringen, aber ein wenig offene Ablagefläche mehr wäre schön gewesen. Ich sehe allerdings ein, dass dies aus Platzgründen nicht möglich war. Der Boden war weiß gekachelt und ein farbenfroher Teppich lag darauf. Das Bad war nicht riesig, aber ausreichend groß. Auch war es - was mir sehr wichtig ist - sehr sauber und wurde täglich gut gereinigt. Im Bad stand auch ein Fön zur Verfügung.
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Die Badewanne war mit einem Duschvorhang versehen. Duschvorhänge liebe ich nicht wirklich, denn sie kleben beim Duschen so leicht an… Unser rosa Duschvorhang wurde am zweiten Tag unseres Aufenthaltes ausgewechselt. Warum auch immer - denn der Duschvorhang sah eigentlich wirklich gut aus. Aber gegen einen neuen Duschvorhang hat wohl niemand etwas ;-)
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Das Einzige, was mir im Bad nicht wirklich gefiel, war die kleine, mit gelben Plastikblümchen dekorierte Porzellanente, die zu Dekozwecken dienen sollte. Naja, aber es ist ja alles Geschmacksache ;-). Andere sind davon möglicherweise absolut begeistert und finden es total niedlich ;-))


NACHTS…


Ich schlafe fast immer und überall sehr gut und so war es auch hier. Da das Hotel an eienr Durchgangsstraße lag, waren schon einige Autos zu hören, aber meiner Meinung nach hielt es sich in Grenzen und war erträglich. Der Verkehr begann erst morgens und da wir sowieso immer ein recht volles Programm hatten und früh los wollten, störte mich das nicht weiter. Wir hatten die Balkontüren nachts beide geöffnet, denn es war sehr warm. Bei geschlossenen Türen bekommt man natürlich auch weniger mit…
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Direkt neben dem Hotel befindet sich ein Pub. Hier war immer etwas los und es schien ein Treffpunkt für die Jugend des Ortes zu sein. Klar, dass es dann natürlich ein wenig Lärm gibt. Als wir abreisten, lag an der Rezeption unseres Hotels auch ein Formular, in das man sich an einer Unterschriftsaktion gegen den Lärm aus diesem Pub beklagen konnte. Ab 12.00 Uhr wurde hier Ruhe verlangt. Einige Gäste hatten sich hier bereits eingetragen. Und einige Vermerke waren hier zu lesen - so konnte beispielsweise ein Gast bis 2.30 h fast gar nicht schlafen, weil er sich durch die Gäste aus dem Pub gestört fühlte. Ich habe davon offen gesagt nichts mitbekommen…

DAS FRÜHSTÜCK…


Eingenommen wurde das Frühstück entweder im sehr gemütlichen Frühstücksraum oder auf der Terrasse. Es gab Tee oder Kaffee. Und dieser Kaffee war der Beste, den ich in der letzten Zeit getrunken habe. Serviert wurde er in kleinen Kännchen mit einer kleinen Kanne aufgeschäumter Milch, Perfekt! Den Kaffee servierte die Chefin persönlich.
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Das Frühstück war vielfältig und qualitativ ganz ausgezeichnet. Es gab verschiedene Brotsorten, Brötchen, Marmeladen, Honig, Nutella, gekochte Eier, Corneflakes, Müsli, eine sehr leckere und unerwartet reichhaltige Auswahl an Käse und Wurst, Schinken, Obst, Säfte, süße Teile, Kuchen…
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Das Frühstück war ausgezeichnet und von sehr guter Qualität.


GOURMETWOCHE…


Meine Eltern waren vor zwei Jahren bereits einmal in diesem Hotel und schwärmten von der Küche. Wir sollten hier unbedingt die Gourmet- und Erlebniswoche buchen, meinten sie und wir hielten uns an diese Empfehlung. Das Abendessen gab es - wie wir am Ankunftstag informiert wurden - im gegenüberliegenden Seerestaurant. Dort bekamen die Hotelgäste ihr Menü serviert. Zwar gab es keine Wahlmöglichkeit, aber war dann einmal etwas dabei, was man nicht mochte, war es kein Problem eine leckere Alternative zu finden. Das Personal war überaus aufmerksam, freundlich und bemüht.
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Eingerichtet ist das Restaurant im Seemanslook. Im Innenraum findet sich ein Kaminfeuer, das ich mir besonders in der kalten Jahreszeit als sehr angenehm vorstelle. Wir saßen meistens auf der Terrasse, direkt am See und konnten neben dem leckeren Essen auch einen grandiosen Blick genießen.
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Geschmeckt hat es immer ganz ausgezeichnet. Für die verschiedenen Abende gab es verschiedene Themen, von „Südamerikanische Küche“ und „Feines vom Grill“ über „Grüsse aus der Provence“, „Schweizer Spezialitäten“ bis zu „Frisch ins Netz gegangen“ und „Italienisch – mehr als nur Pasta“.
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Wir waren Sonntags angekommen und die ersten beiden Abende im Restaurant hatten wir sehr genossen. Am Dienstag hatte das Seerestaurant dann seinen Ruhetag und das Abendessen fand im Hotelrestaurant statt.
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Das Hotelrestaurant war ebenso geschmackvoll und mit Liebe zum Detail eingerichtet wie der Rest des Hotels. Nachdem wir Platz genommen hatten, dauerte es nicht lange, bis die Bedienung an unserem Tisch erschien. Ich schätzte sie auf um die 16, 17. Ich bat sie um eine Getränkekarte.
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„Getränkekarte?“ Ähm…“ kam von ihr.
„Ja, die Getränkekarte bitte“, versuchte ich meiner Bitte nochmals Ausdruck zu verliehen.
„Haben wir nicht“, antwortete sie.
Das erschien mir nun schon recht unwahrscheinlich. Ich fragte daraufhin, was es denn zu trinken geben würden und bekam als Antwort
„Limo“.
„Und sonst? Haben sie vielleicht Apfelwein?“ erkundigte ich mich. Apfelwein gab es in jedem Restaurant in dieser Gegend.
„Kenne ich nicht“ bekam ich zur Antwort und sagte, dass ich dann noch ein wenig überlegen müsse.
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Mag ja sein, dass es ihr erster Tag war, mag sein, dass sie am Anfang ihrer Ausbildung ist. Aber dann kann man sie doch nicht auf die Gäste loslassen, die eine „Gourmetwoche“ gebucht haben? Dazu erwarte ich dann auch einen guten Service. Ich war relativ fassungslos und nachdem ich mich wieder etwas beruhigt hatte, marschierte ich an die Rezeption. Die Chefin schüttelte auch nur den Kopf und machte sich sofort Richtung Küche auf. Ich bekam meinen Apfelwein. Und als Zugabe gab es sogar noch eine Getränkekarte.
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Das Essen an diesem Abend stand unter dem Motto „Feines vom Grill“. Eigentlich hätte dieses Motto weitaus besser zum Seerestaurant gepasst, denn dort gibt es einen Holzkohlengrill.
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Was mich persönlich nicht störte, woran aber andere Gäste Anstoß nehmen könnten und was eigentlich nicht wirklich sein dürfte war an diesem Abend, dass zwei Tische entfernt von uns eine Katze auf einem der freien Stühle lag und schlief. Gut erzogene Vierbeiner seien - lt. Hotelprospekt - zwar in den Zimmern erlaubt, hätten aber nichts im Speisesaal zu suchen. Für die hauseigene Katze gab es wohl eine Sonderregelung ;-)
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Leider kam unser Menü an diesem Abend bei Weitem nicht an die Menüs aus dem Seerestaurant heran. Es war nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Einfach Durchschnitt sowohl vom Geschmack als auch vom Anrichten her. Nun ja, aber mit einem Tag im Hotelrestaurant kann man durchaus leben, dachten wir uns. Am nächsten Abend im Seerestaurant war es wieder sehr lecker und alles war bestens.
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Als wir jedoch am Freitag Abend wieder ins Seerestaurant gehen wollten, wurden wir dort wieder weg geschickt. Ob uns denn niemand gesagt hätte, dass es das Abendessen heute im Hotelrestaurant gäbe? Nein, das hatte uns niemand gesagt. Es stellte sich heraus, dass inzwischen genügend Gäste im Hotel waren, so dass es sich lohnte die Küche dort in Betrieb zu nehmen.
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Die Bedienung vom Dienstag Abend wurde durch eine weitere Bedienung unterstützt. Diese war ebenfalls recht jung und kam aus Russland. Sie sprach kein einziges Wort deutsch,. Nur englisch. Damit hatten wir zwar kein Problem, aber die anderen Gäste. Und ich finde es auch nicht wirklich gut eine Bedienung, die der deutschen Sprache absolut nicht mächtig ist auf die Gäste loszulassen.
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Ich hatte bereits am Vorabend im Seerestaurant gesagt, dass das Freitagsmenü nichts für mich sei, da ich keinen Fisch mag. Lieber einen Tag früher sagen, dachte ich mir, schadet ja nichts… Wir ahnten an diesem Abend allerdings doch nicht, dass wir Freitags ins Hotelrestaurant geschickt wurden. Bis dorthin hatte es sich natürlich nicht herumgesprochen, dass mich das Fischmenü nicht wirklich begeisterte. Als ich es der Bedienung sagte, musste sie erst einmal in die Küche gehen und mit dem Koch sprechen. Sie kam wieder und meinte, er müsse sich jetzt erst einmal etwas ausdenken. Und zehn Minuten später verkündete sie, dass es eine Suppe gäbe und dann Pouletbrüstchen. Ob das recht sei? Naja, sonstige Alternativen gab es ja nicht und ich fand es schon okay.
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Nach einigen Minuten kam das Essen. Die Suppe war versalzen und entsprechend wenig habe ich davon gegessen. Da die russische Bedienung den Tisch abräumte, fragte sie natürlich auch nicht, ob es geschmeckt hatte… Der Zwischengang kam. Für mich waren es einige große und grüne Salatblätter mit einem immerhin sehr leckeren Balsamicodressing. Und weiter ging es mit dem Hauptgericht. Geschnetzeltes in einer Sahnesauce. Dazu gab es Reis mit etwas Gemüse. Leider waren die Beilagen absolut kalt. Ich hab mein Essen ganz gerne heiß. Und die Dame vom Nachbartisch, mit der ich mich in einer Zigarettenpause vor dem Haus unterhielt, sah das genauso. Sie und ihre beiden Freundinnen seien im zweiten Jahr hier und vom essen im Hotelrestaurant absolut enttäuscht, erzählte sie mir.
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Am nächsten Morgen nach dem Frühstück sprachen wie die Chefin des Hauses an, die sehr freundlich und verständnisvoll reagierte, uns für den Abend ins Seerestaurant schickte. „Danke, dass sie mir das gesagt haben“ meinte sie und erklärte uns, dass der Koch an diesem Abend das erste Mal selbständig gekocht hätte und sie dachte, dass es ohne sie geht… Wir hatten also an unserem letzten Abend in diesem Hotel ein sehr leckeres á-la-carte-Essen im See-Restaurant. Einige andere Halbpensions-Gäste waren dort ebenfalls zu sehen und der Kellner meinte, er wisse auch nicht, was das heute für ein Chaos sei - im Hotelrestaurant sei heute zu wenig gekocht worden…


PREISE…

Je nach Saison unterscheiden sich die Preise. So zahlt man pro Person im Doppelzimmer mit Frühstück in der Vorsaision 80 SFr (54,00 Euro), in der Hauptsaison 120 SFr (67,00 Euro). Eine Suite ist ab 110 SFr 110 (74,00 Euro) pro Person zu haben. Diese Preise verstehen sich inclusive Frühstücksbüffet. Separat wird dann noch die Kurtaxe von je nach Saison zwischen 2,20 SFr und 2,40 SFr berechnet. Ermässigungen gibt es für Kinder. Kidner bis zwei Jahre sind kostenfrei, für 3-5-Jährige gibt es 60 % Ermässigung, 6-12-jährige erhalten 50 % Ermässigung und 13-16-jährige bicg 40 % Ermässigung.
Der Zuschlag für die Halbpension beträgt SFr. 35.00 pro Person und pro Tag. Hat man das Glück im Seerestaurant essen zu dürfen, ist dieser Zuschlag mehr als gerechtfertigt ;-)
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Wirklich günstig ist's nicht - aber die Schweiz ist nun mal nicht billig ;-)


PARKEN…


Genügend freie Parkplätze gibt es um das Hotel herum. Wir parkten direkt neben dem Hotel auf dem Busparkplatz. Denn ein Bus, so sagte man uns gleich bei der Ankunft an der Rezeption, würde nicht kommen und wir könnten dort parken. Auch gegenüber des Hotels finden sich drei oder vier Parkplätze und entlang der Straße findet sich auch immer etwas. Allerdings steht auch eine Tiefgarage zur Verfügung. Hier zahlt man jedoch 10 SFr pro Tag in der Hauptsaison und 7 SF3 in der Vor- oder Zwischensaison. Dieses Geld kann man sich jedoch leicht sparen.


ARRANGEMENTS…


Verschiedene Arrangements in verschiedenen Preisklassen sind buchbar. Frühlingserwachen oder Gipfelstürmer, die Weinprobewoche oder die Beautywoche können gebucht werden. Die Preise hierzu möchte ich nicht alle aufführen - die findet Ihr auf der bereits oben genannten Website.


BEAUTY…


Eine Naturkosmetikerin und Masseurin steht hier für die Gäste zur Verfügung mit Gesichtsbehandlungen, Pediküre und Maniküre, Massagen, Sauna, Augenstyling und verschiedene Bäder. Für die 60-minütige Gesichtsbehandlung Classic zahlt die Dame besipielsweise 110 SFr, Herren sind mit 95 SFr dabei, bekommen dafür aber 10 Minuten weniger ;-).
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Zu den Beautyangeboten kann ich nicht wirklich etwas sagen, da wir diese nicht in Anspruch genommen haben.


LOUNGE BAR…


Eine hübsche Bar befindet sich links des Eingangsbereiches. „Nicht nur Hotelgäste lassen hier den Tag gemütlich ausklingen, auch für die Einheimischen ist unsere Bar idealer Treff nach der Arbeit, vor oder nach einem feinen Essen oder als letzte Station vor dem Heimweg. „ ist auf der Website zu lesen. Allerdings war dort fast nie jemand zu sehen. Weder vor noch hinter der Bar. Nur an unserem letzten Abend befand sich ein einziger Gast an der Bar.
Die Getränkepreise im Hotel sind für die chweiz durchschnittlich - für ein Bier (0,5 ltr) zahlt man 5,-- SFr, für eine Flasche Apfelwein mit ebenfalls 0,5 Ltr. 6 SFr.


FAZIT…


Wir haben die Woche im Hotel Riviera sehr genossen. Bis auf die Ausrutscher im Hotelrestaurant hat eigentlich wirklich alles gepasst. Die Zimmer waren sehr angenehm, boten genügend Platz, waren bequem eingerichtet und sehr sauber. Das Personal war sehr freundlich und großteils auch sehr bemüht. Man fühlte sich hier wirklich willkommen. Naja, bis auf den Abend im Hotelrestaurant war eigentlich alles perfekt und ich gebe daher auch vier von fünf Sternchen. Die drei Sterne, über die das Seehotel Riviera verfügt, sind absolut angemessen, die Menüs im Seerestaurant würde ich sogar als Vier-Sterne-würdig bezeichnen.
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Weiterempfehlen kann ich dieses Hotel guten Gewissens. Das von uns gebuchte Gourmetarrangement kann ichallerdings aus erwähnten Gründen nur bedingt weiterempfehlen. Man sollte vorher schon wissen, ob der Chef selbst kocht ;-). Sollte das der Fall sein, dann ist dieses Arrangement uneingeschränkt sehr empfehlenswert.

Bilder

für Seehotel Riviera, Gersau
Seehotel Riviera, Gersau
Das Hotel vom See aus gesehen...
von AnjaS911 AnjaS911
Seehotel Riviera, Gersau

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Kommentare

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  • Teilsmit 22.02.2011 08:10
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • yenka 24.02.2010 00:11
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Celsius-Monster 17.11.2009 23:50
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Pearl1703 14.10.2009 20:03
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Hervorragend berichtet. BH und LG, Pearl

  • t.schlumpf 30.09.2009 15:02
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Ich mache heute mal einen AnjaS - Tag ;o)

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