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Hallo liebe Leser!
Auf meiner Reise durch Amerika, bin ich gestern, nach rund 7000 km durch die verschiedenen Bundesstaaten, in Seattle gelandet.Im November 1851 hatten Siedler aus Illinois eine Siedlung gegründet und diese Siedlung nach einem Indianerhäuptling "Sealth" benannt. Anfangs war Seattle, dank der dichten Wälder der Umgebung, vor allem als zentraler Holzumschlagsort bedeutend. Für den eigentlichen Boom sorgte jedoch die Eisenbahn und 1887 der Dampfer "Portland". Dieser Dampfer legte mit einer Ladung Alaska-Gold aus Klondike an Bord in Seattle an und sorgte damit für einen gigantischen Goldrausch. Seattle provitierte als letzter großer Umschlagplatz und natürlich auch als Versorgungspunkt, auf dem Weg in die Kälte!.
Heute ist Seattle aber nicht nur die Stadt der weltbrühmten Geschäftsleute, Millionäre, Erfinder und Existenzgründer, wie Boeing, Starbucks oder Microsoft, sondern auch die Stadt der Musik.1. Seattle Center
Downtown Seattle ist wegen seiner Skyline höchst fotogen und architektonisch spannend. Der Ursprung dieses modernen Gesichtes der Stadt, ist in der Weltausstellung von 1962 zu finden. Auf einer ca. 30 ha großen Fläche entstand damals das Seattle Center, mit dem modernen Wahrzeichen der Metropole, der 185 m hohen Space Needle (sieht aus, wie ein Ufo auf Stelzen). In 43 Sekunden befördert ein Aufzug Besucher auf das Aussichtsdeck. Bei schönem, klaren Wetter hat man von dort aus einen Blick auf den Mount Olympus, Mt. Rainier und den Mt. Adams.Dieser Markt ist für mich einer der schönsten Attraktionen der Stadt und sollte auf keinen Fall ausgelassen werden.
Der 1907 eingerichtete Markt, ist der älteste kontinuierlich betriebene Wochen- und Fischmarkt der USA. Er erstreckt sich über mehrere Etagen und wirkt wie ein Labyrint. Man startet seinen Rundgang über den Markt am Haupteingang, unter der großen Uhr, wo man auch einen Informationsstand findet.
Der Duft köstlicher Backwaren führt durch das Gewimmel von Marktschreiern, Fischverkäufern, Künstlerbuden, kleinen Läden, orginellen Bekleidungsständen, Obstständen oder Veranstaltungsflächen, auf denen verschiedene Künstler ihre Kunst darbieten. Das Ganze erinnert ein bisschen an einen orientalischen Markt!
Die Preise dort sind allergings gesalzen! ================================================
3. Pionier Square
Hier deckten sich die Goldsuchenden und Glücksritter mit allem Nötigen ein, was sie auf demn Weg in den kalten Norden brauchten. Dieser Bereich steht heute unter Denkmalschutz und er versetzt einen irgendwie in die Zeit um 1897- in die wilden Jahre des Goldrausches.
In dem angeschlossenen Museum geht es aber nicht nur um die Jahre des Goldrausches, sondern auch um die Aufgabe der Stadt Seattle, als Versorgungszentrum für die Durchreisenden.
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5. Museum of Flight
Hier war einst der Umschlagplatz und Treffpunkt für Menschen und Waren auf dem Weg nach Alaska.
Daher wurde die Waterfront auch "Gold Rush Strip" genannt.
Heute liegen an den Piers Nobeljachten, Fischkutter, Schleppkähne und auch zahlreiche Fährschiffe, die Seattle mit den Inseln im Puget Sound verbinden. Zwischen dem 51. und 70. Pier reihen sich kleine Läden und Imbissbuden aneinander.
Das Ufer wurde recht häßlich, durch Betonstein von der Innenstadt abgetrennt. ================================================
7. Seattle Aquarium
Die s sind nur ein paar Empfehlungen. Seattle hat noch wesentlich mehr zu bieten, als ich hier aufgezählt habe.
Wer mehr Zeit mit nach seattle bringt, sollte unbedingt ein paar Ausflüge ins Umland machen.
Ich kann jedem atemberaubende Landschaften versprechen!
Viel Wasser, Inseln, Wälder, Berge, unberührte Natur, Schneegipfel und freundliche Menschen erwarten den Besucher.
Sea Lions Caves:
Mit eine Aufzug geht es 60 m runter zu einer Höhle, die das Meerwasser in den Felsen gewaschen hat.Man glaubt kaum seinen Augen zu trauen, aber zwischen North Bent und Florence stehen zwischen dem dichten Wald
und der Felsenküste des Pazifik, bis zu 150m hohe Sanddünen. Ein Teil dieser Dünen steht unter schutz und darf nicht begangen werden.
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Olympic National Park
Die Grenze zu Kanada ist nur ca. 155 km entfernt und auch dort hin lohnt sich ganz sicher ein Ausflug.
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Seattle ist eine Sportstadt.
Hier gibt es gleich drei Major League-Teams.
Seattle Mariners (Baseball, www. Mariners.com),
Seattle Seahawks (American Football, www.seahawks.com) und
Seattle Sonics (Basketball, www.supersonics.com).
Ein Spiel zu besuchen ist sicher ein authentisches Amerika-Erlebnis.
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In ganz Oregon findet man recht günstige Unterkünfte. Im Motel6 kostet eine Übernachtung ca. 55 Dollar im Einzelzimmer. Das Doppelzimmer ohne Frühstück bekommt man für ca. 65 Dollar.
Mir reicht diese Art der Übernachtung vollkommen, da ich ja doch nur zum Schlafen ins Motel komme.
In den letzten 4 Wochen meiner Rundreise durch die USA, ist mir ganz angenehm aufgefallen, dass in den meisten Hotels und Motels, der Internetanschluß kostenlos ist. Nicht in Las Vegas/Nevada! Da zahlt man ca. 12 Dollar für 24 Stunden.
Fast alle Hotel und Motels der übrigen Staaten, werben mit kostenlosem Internet im Zimmer!
Ab und zu funktioniert dann der Anschluss auch:-) Meistens ist er jedoch sehr langsam und hat viele Störungen.
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Noch ein paar Worte zum Essen:
Das Essen ist im Vergleich zu Deutschland recht günstig und wird oft in Form eines Buffets angeboten. Pro Person muss man mit ca. 12 bis 16 Dollar rechnen. Es geht allerdings auch viel teurer! ================================================
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jockel2001 28.04.2011 05:09
Klopsie 07.04.2011 19:30
Ein wirklich genialer Bericht, auch wenn ich überhaupt nicht auf die USA stehe. Liebe Grüße...Bernd
momo40 14.10.2010 16:22
yesup 18.06.2010 22:41
Ganz prima