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Erfahrungsbericht

für Seattle
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5 Sterne Seattle, die Stadt im smaragdgünen Licht Bericht mit Bildern
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Empfehlenswert: Ja

Pro Unendliche fülle an Freizeitangeboten, mulitkulturelles Leben, wunderwschöne Landschaften

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Sicherheit
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Der Autor

gudy2 Seit 23 Jun 2002

Ich werde nicht in euren Kreisen tanzen, weil ich eure Schritte nicht lernen will! Allen... mehr

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Hallo liebe Leser!

Auf meiner Reise durch Amerika, bin ich gestern, nach rund 7000 km durch die verschiedenen Bundesstaaten, in Seattle gelandet.
Eine sehr schöne Stadt und darum habe ich mich entschlossen euch heute ein wenig über diese Stadt zu berichten.
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Beina h ringsum von tiefblauem Wasser, dunkelgrünen Wäldern und schneebedeckten Bergen umgeben, gehört Seattle zu den beeindruckendsten Metropolen Nord-Amerikas.
Seattle, manchmal auch Emerald City (Smaragd-Stadt) genannt, ist die größte Stadt im Pazifischen Nordwesten der USA. Vorausgesetzt, die Sonne scheint, erstrahlt die von Wäldern und Meer umgebene Stadt, tatsächlich in smaragdgrünem Licht.
In der Stadt finden sich an jeder Ecke Bäume und Wasser. An klaren Tagen hat man eine wunderbare Aussicht auf die Olympic Mountains im Westen (Hinter dem Kanal Puget Sound), auf Mount Rainier und die Cascades im Osten. Innerhalb der Stadt ist man selten mehr als hundert Meter von einem Espresso-Stand oder Coffeeshop entfernt. ========================================​========
Ein bisschen Geschichte:

Im November 1851 hatten Siedler aus Illinois eine Siedlung gegründet und diese Siedlung nach einem Indianerhäuptling "Sealth" benannt. Anfangs war Seattle, dank der dichten Wälder der Umgebung, vor allem als zentraler Holzumschlagsort bedeutend. Für den eigentlichen Boom sorgte jedoch die Eisenbahn und 1887 der Dampfer "Portland". Dieser Dampfer legte mit einer Ladung Alaska-Gold aus Klondike an Bord in Seattle an und sorgte damit für einen gigantischen Goldrausch. Seattle provitierte als letzter großer Umschlagplatz und natürlich auch als Versorgungspunkt, auf dem Weg in die Kälte!.

Heute ist Seattle aber nicht nur die Stadt der weltbrühmten Geschäftsleute, Millionäre, Erfinder und Existenzgründer, wie Boeing, Starbucks oder Microsoft, sondern auch die Stadt der Musik.
Weltberühmte Musiker, wie z.B. Jimi Herndrix, Ray Charles oder Quincy Jones wurden in Seattle geboren und lebten hier. Nicht zuletzt machte die alternative Musikszene von sich reden. Bands wie Nirvana oder Pearl Jam haben den speziellen Seattle Sound, den Grunge, begründet. The Presidents of the United States oder die Infernal Noise Brigarde, haben ihn ins 21. Jahrhundert geführt.
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Langewe ile wird den Besucher von Seattle sicher nicht quälen.
Es gibt viel zu sehen und zu erkunden.

1. Seattle Center

Downtown Seattle ist wegen seiner Skyline höchst fotogen und architektonisch spannend. Der Ursprung dieses modernen Gesichtes der Stadt, ist in der Weltausstellung von 1962 zu finden. Auf einer ca. 30 ha großen Fläche entstand damals das Seattle Center, mit dem modernen Wahrzeichen der Metropole, der 185 m hohen Space Needle (sieht aus, wie ein Ufo auf Stelzen). In 43 Sekunden befördert ein Aufzug Besucher auf das Aussichtsdeck. Bei schönem, klaren Wetter hat man von dort aus einen Blick auf den Mount Olympus, Mt. Rainier und den Mt. Adams.
In einem anderen futuristischen Gebäude findet man das Pacific Science Center, mit Lasershow, Hologrammen, naturwissenschaftlichen IMAX-Filmen und ulkigen Riesenrobotern.
Auf dem Gelände gibt es auch einen kleinen Vergnügungspark, ein Museum, speziell für Kinder und viele verschiedene Bühnen.
Die neuste Ergänzung ist das Experievce Music Projekt (EMP), eine Erinnerungsstätte an Jimj Hendrix und den Rock`n Roll. Zum Komplex gehören auch noch eine Konzerthalle samt Studio und ein Science Fiktion Museum.
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2. Pike Place Market

Dieser Markt ist für mich einer der schönsten Attraktionen der Stadt und sollte auf keinen Fall ausgelassen werden.
Der 1907 eingerichtete Markt, ist der älteste kontinuierlich betriebene Wochen- und Fischmarkt der USA. Er erstreckt sich über mehrere Etagen und wirkt wie ein Labyrint. Man startet seinen Rundgang über den Markt am Haupteingang, unter der großen Uhr, wo man auch einen Informationsstand findet.
Der Duft köstlicher Backwaren führt durch das Gewimmel von Marktschreiern, Fischverkäufern, Künstlerbuden, kleinen Läden, orginellen Bekleidungsständen, Obstständen oder Veranstaltungsflächen, auf denen verschiedene Künstler ihre Kunst darbieten. Das Ganze erinnert ein bisschen an einen orientalischen Markt!
Die Preise dort sind allergings gesalzen! ========================================​========
3. Pionier Square

Das Areal um den Pionier Square bildet das historische Zentrum Seattles.
Hier entstanden mitte des 19. Jahrhunderts die ersten Häuser, die immer wieder von Hochwasser beroht waren.
Viele von diesen Häusern fielen 1889 einem verheerenden Brand zum Opfer.
Bürogebäude und Lagerhäuser wurden später erhöht wieder aufgebaut. Die Mauern und Kellergebäude Seattels aus dieser Zeit, liegen heute im Untergrund. Man kann sie besichtigen. Von Bill Speidels gibt es Untergrundtouren.
Infos: 610 First Ave./Pionier Sq. (www. undergroundtour.com)
In den hübschen Ziegelhäusern rund um den Platz, findet man heute Läden, Galerien, Kneipen und andere Lokale.
Ein Totempfahl von den Tlingit- Indianern weist auf dem Pionier Square auf die Stelle, der ersten dauerhaften Siedlung hin.
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4. Klondike Gold Rush Park

Hier deckten sich die Goldsuchenden und Glücksritter mit allem Nötigen ein, was sie auf demn Weg in den kalten Norden brauchten. Dieser Bereich steht heute unter Denkmalschutz und er versetzt einen irgendwie in die Zeit um 1897- in die wilden Jahre des Goldrausches.
In dem angeschlossenen Museum geht es aber nicht nur um die Jahre des Goldrausches, sondern auch um die Aufgabe der Stadt Seattle, als Versorgungszentrum für die Durchreisenden.
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5. Museum of Flight

Ein paar Kilometer außerhalb des Zentrums von Seattle findet man ein Museum für alle Flugfanatiker.
Hier montierte Boeing ab 1907, in einem alten, roten Schuppen, seine ersten Flugzeuge, angeregt duch die Flugpioniere William Boeing und Charles Westervelt, die ihr Geld damals mit dem Bau von Wasserflugzeugen verdienten.
Der alte, rote Schuppen steht heute noch und ist Teil des Museums.
In einer riesigen Halle und z.T. auf dem Rollfeld kann man sich viele Originalflugzeige ansehen.
Unter aqnderem findet man dort auch die Präsidentenmaschinen von Kennedy, Eisenhower oder Johnson.
Die Entwicklung der Fliegerei wird sehr anschaulich in Bildern, Filmen und Dokumenten dargestellt.
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6. Waterfront

Hier war einst der Umschlagplatz und Treffpunkt für Menschen und Waren auf dem Weg nach Alaska.
Daher wurde die Waterfront auch "Gold Rush Strip" genannt.
Heute liegen an den Piers Nobeljachten, Fischkutter, Schleppkähne und auch zahlreiche Fährschiffe, die Seattle mit den Inseln im Puget Sound verbinden. Zwischen dem 51. und 70. Pier reihen sich kleine Läden und Imbissbuden aneinander.
Das Ufer wurde recht häßlich, durch Betonstein von der Innenstadt abgetrennt. ========================================​========
7. Seattle Aquarium

Die Hauptattraktion am Hafen (Pier 59) ist das Aquarium von Seattle.
Im verglasten Underwater Dome läßt sich das submarine Leben, aus der Höhe des Meeresbodens betrachten.
Man kann Ottern und Robben beim spielen zusehen oder in einem Touch Tank verschiedene Schalentiere berühren.
Beim Durchschreiten verschiedener Wasserlandschaften kann man Großfischen, wie Haien, ins Auge schauen.
Über die Schiffahrt im Puget Sound, früher und heute informiert das Odyssey Maritime Discovery Center am Pier 66.
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8. Ein lehnender Ausflug für Flugfanatiker ist sicher auch eine Tour in den norden nach Everett, ca. 28 Meilen von Seattle entfernt. Dort sind die Boeing Werke. Vor dem 13. Millionen m3 großen Gebäude (größte Gebäude der Welt) stehen abflugbereit die silbernen Riesenvögel.
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Die s sind nur ein paar Empfehlungen. Seattle hat noch wesentlich mehr zu bieten, als ich hier aufgezählt habe.
Wer mehr Zeit mit nach seattle bringt, sollte unbedingt ein paar Ausflüge ins Umland machen.
Ich kann jedem atemberaubende Landschaften versprechen!
Viel Wasser, Inseln, Wälder, Berge, unberührte Natur, Schneegipfel und freundliche Menschen erwarten den Besucher.

Lohnende Ausflugsziele im Umfeld sind:

Sea Lions Caves:

Mit eine Aufzug geht es 60 m runter zu einer Höhle, die das Meerwasser in den Felsen gewaschen hat.
Dort befindet sich eine Seelöwen-Klolnie.
An der Steilküste nisten auch Möwen, Kormorane und andere Seevögel.
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Oregon Dunes:

Man glaubt kaum seinen Augen zu trauen, aber zwischen North Bent und Florence stehen zwischen dem dichten Wald
und der Felsenküste des Pazifik, bis zu 150m hohe Sanddünen. Ein Teil dieser Dünen steht unter schutz und darf nicht begangen werden.
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Olympic National Park

Theodore Roosevelt machte dieses Gebiet 1909 zum Schutzgebiet.
Rund 30 Jahre später wurde dieses Gebiet erweitert und zum Nationalpark erklärt. In seinem Zentrum steht der 2428 m hohe Mt Olympus. Der Park ist sehr vielseitig. Gletscher, Sandstrände, einsame Buchten, aber auch moosbedeckte und flechtenbehangene, nordpazifische Regenwälder ziehen viele Wanderer und Camper an.
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Portland mit dem Rose Festival ist nicht so weit entfernt.
Hier kann man bei Powels, in der riesigen Buchauswahl, beim Stöbern und lesen, einen ganzen Tag verbringen.

Die Grenze zu Kanada ist nur ca. 155 km entfernt und auch dort hin lohnt sich ganz sicher ein Ausflug.
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Seattle ist eine Sportstadt.
Hier gibt es gleich drei Major League-Teams.
Seattle Mariners (Baseball, www. Mariners.com),
Seattle Seahawks (American Football, www.seahawks.com) und
Seattle Sonics (Basketball, www.supersonics.com).
Ein Spiel zu besuchen ist sicher ein authentisches Amerika-Erlebnis.
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In ganz Oregon findet man recht günstige Unterkünfte. Im Motel6 kostet eine Übernachtung ca. 55 Dollar im Einzelzimmer. Das Doppelzimmer ohne Frühstück bekommt man für ca. 65 Dollar.
Mir reicht diese Art der Übernachtung vollkommen, da ich ja doch nur zum Schlafen ins Motel komme.
In den letzten 4 Wochen meiner Rundreise durch die USA, ist mir ganz angenehm aufgefallen, dass in den meisten Hotels und Motels, der Internetanschluß kostenlos ist. Nicht in Las Vegas/Nevada! Da zahlt man ca. 12 Dollar für 24 Stunden.
Fast alle Hotel und Motels der übrigen Staaten, werben mit kostenlosem Internet im Zimmer!
Ab und zu funktioniert dann der Anschluss auch:-) Meistens ist er jedoch sehr langsam und hat viele Störungen.
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Noch ein paar Worte zum Essen:

Heute können viele Restaurants in den Großsstädten wie Seattle oder Portland, leicht mit den Gourmettempeln der französischen Haute Cuisine mithalten. Man kann jedoch auch in kleineren Orten oder Dörfern immer wieder kulinarische Entdeckungen machen.
Durch die USA wurde die schnelle Küche zum lukrativen und auch internationalen Geschäft. Der Nordwesten hebt sich jedoch davon ab.
Hier hat "Slow Food" oder "Cooking from the Source" die Oberhand. Die Nordwest- Küche ist sehr einfallsreich, manchmal gewagt in der Kombination, aber bekannt durch schonende Zubereitungsweisen. Hopfen, Wildfrüchte, Nüsse, Pilze, Käse von der Küste, ganz frischer Fisch und Meeresfrüchte aus dem Pazifik oder Bisonfleisch, Wild, Mais und Kartoffeln gehören zu den frischen Zutaten der Region.

Das Essen ist im Vergleich zu Deutschland recht günstig und wird oft in Form eines Buffets angeboten. Pro Person muss man mit ca. 12 bis 16 Dollar rechnen. Es geht allerdings auch viel teurer! ========================================​========


Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren!
Viele liebe Grüße aus Seattle!
Gudy

Bilder

für Seattle
Seattle
Seattle Downtown
von gudy2 gudy2
Seattle

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Kommentare

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  • joanbaez 17.05.2011 16:01
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Ganz prima

  • jockel2001 28.04.2011 05:09
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Klopsie 07.04.2011 19:30
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Ein wirklich genialer Bericht, auch wenn ich überhaupt nicht auf die USA stehe. Liebe Grüße...Bernd

  • momo40 14.10.2010 16:22
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • yesup 18.06.2010 22:41
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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