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Das gespenstische Schottland
Pro gruselig, geniale Guides, altes Gemäuer, gute Storys
Kontra die Eintritte ziemlich teuer
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
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| Anbindung | |
| Sehenswürdigkeiten | |
| Sicherheit | |
| Gastfreundlichkeit |
Ich möchte euch hier über ein spezielles Thema aus Schottland berichten: die Gespenster, die Spukorte, die düstere Seite des Landes. (Ein ausführlicher Reisebericht folgt noch)
Wir haben vor kurzem eine Schottland-Rundreise gemacht und hier will ich euch von den berühmten Spukorten berichten:Glamis Castle ======
Ein beeindruckendes Märchenschloß mit vielen Türmchen und Zinnen bei Dundee, wo die Queen Mum geboren wurde.Cragievar Castle, Crathes Castle, Brodie Castle... - es gibt Dutzende weitere Schlösser und jedes hat selbstverständlich sein höchsteigenes Gespenst, was bei den Führungen auch jedesmal erwähnt wird. Die Schotten halten eben viel auf ihre Hausgeister! Naja, wir haben weder was gesehen noch gespürt in all diesen alten Gemäuern.
Jetzt kommt aber der Höhepunkt des unheimlichen Schottlands: die Hauptstadt der Schotten - Edinburgh. Dort hat sich ein ganz eigener Zweig von Tourismus entwickelt, nämlich die Ghosthunter und -watcher. Man kann auch mehreren Veranstaltern eine Führung wählen, da gibt es eine "Friedhofs-Geister-Tour", eine "Ghost & Ghouls-Tour" eine "Ghosthunter-Tour" usw.VAULTS
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Dazu muß man wissen wie Edinburgh liegt. Die Eiszeit-Gletscher schürften um einen Felsen herum 3 tiefe Täler aus. Auf diesem Felsen liegt heute das Castle, und links und rechts wurden in früher Zeit über das Tal jeweils Brücken gebaut. Die linke Brücke ist noch als solche zu erkennen, wobei die rechte einer normalen Straße gleicht. Im Mittelalter wurde die nämlich total mit Häusern zugepflastert, die mitunter 7 Stockwerke haben und von der Brücke aus betritt man die obersten. Soweit klar? Die Brückenbögen (Vaults) wurden klarerweise dadurch zugebaut, früher als Keller benutzt, dann jahrhundertelang vergessen. Erst vor einigen Jahren wiederentdeckt dienen sie heute den Gespenster-Tours.
2001 gab es anscheinend ein Projekt wo auch BBC beteiligt war, wo dort ganze Scharen von professionellen Geisterjägern unterwegs waren und so viel paranormale Aktivität gemessen hat daß die Vaults kurzerhand zum "most hauntet place in britain" gekührt wurden (worauf die Edinburgher natürlich mächtig stolz sind ;-) ).Na jedenfalls geht man durch mehrere dieser Gewölbe, beleuchtet nur durch Fackeln an der Wand, und in jedem Raum erzählt der Guide wo und was die meisten Besucher hier sehen oder hören, und welcher Geist hier bevorzugt spukt. Ist ganz schön unheimlich wenn er erzählt wer dort schon aller schreiend davonlief weil er was spürte, sah oder hörte...unser Guide hat das auch hervorragend gemacht. Naja, wir haben weder was gesehen noch gespürt, aber ehrlich gesagt habe ich mich nicht in jede Ecke zu sehen getraut *g*. Man weiß ja nie...
Hier die Homepages der Geistertouren:
MARY KINGS CLOSE
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Dort wird man ins 14. Jhdt versetzt, man betritt die Räume wo früher die arme Bevölerkung gelebt hat, an der Pest litt...
Die Armosphäre ist düster, auch nur von kleinen Lampen erhellt, wirklich gespenstisch unheimlich. Es soll dort ein kleines Mädchen spuken dessen ganze Familie im 14. Jhdt ab der Pest gestorben ist...
Sehr zu empfehlen diese Tour!
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hr.biernot 28.06.2008 15:54
speedy013 26.07.2006 19:38
Superlativ 30.06.2006 13:40
Gemini_ 19.06.2006 18:11
Carmelita2905 19.06.2006 18:04