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Saudi-Arabien ist eines der schönsten Reiseziele der arabischen Halbinsel.Hier folgen einige der wichtigsten Daten zu diesem Land.
Saudi - Arabien
kurzer geographischer Überblick:
Das Königreich Saudi-Arabien befindet sich auf der „Arabischen Halbinsel". Die geographische Lage wird mit 35 Grad Ost - 56 Grad Ost und 15 Grad Nord - 32 Grad Nord bezeichnet. Es hat eine Fläche von 2.240.000,00 qkm und grenzt im Westen an das Rote Meer, im Norden an Jordanien, Irak und Kuwait, im Osten an den Persischen Golf, im Südosten an Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate, im Süden an Oman und Jemen. Auf dieser Fläche leben ca. 20.000.000,00 Menschen, davon 45% auf dem Land und 55% in den Städten. Die Hauptstadt ist Riad,dort leben 2.000.000 Menschen.
Oberfläche und Klima:
Saudi-Arabien umfaßt den größten Teil der Halbinsel Arabien. Das im Westen von der Küstenebene am Roten Meer stellenweise bis über 3000m ( höchste Erhebung : Jabal Sawda 3.133m ) steil aufsteigende Randgebirge fällt nach Osten langsam zum innerarabischen Hochland ab. Dieses besteht überwiegend aus kristallinen Hügelländern und jungen Lavadecken. Weiter im Osten folgt das Arabische Schichtstufenland mit verkarsteten Kalkplateaus und Streifen von Sandwüste. Im Norden und Südosten erstrecken sich ausgedehnte, schwer zugängliche Sandwüsten ( Nefud, Rub al-Chali ).
Saudi-Arabien liegt im Zentrum des altweltlichen Trockengürtels. Weite Teile des sommerheißen Inneren bleiben oft jahrelang völlig niederschlagsfrei. Im Norden fallen die spärlichen Niederschläge überwiegend im Winter, im Süden im Sommer. An den Küsten herrscht schwülheißes Klima mit geringen Nieder- schlägen und Temperaturschwankungen vor. Hier beträgt die Luftfeuchtigkeit 80% wogegen es im Landesinneren nur 10% sind. Gemäßigt warmes Klima und die höchsten Niederschläge hat der Nordwesten, hier befindet sich auch die relativ dichteste Vegetation ( Gras, Buschgewächse ).Wüsten und Wüstensteppen nehmen mehr als 99% der Staatsfläche ein. Nur am Fuß von Bergstufen tritt nach Regenfällen Bewuchs auf. Dort werden oft Grundwasser und Quellen erschlossen.
die Wirtschaft Saudi-Arabiens
Bodenschätze:
Erdöl und Erdgas sind die wichtigsten Bodenschätze Saudi-Arabiens , doch auch Kalkstein, Gips, Marmor, Salz und Gold werden abgebaut. Man hat auch große Vor- kommen an Kupfer-, Zink-, Eisen- und Silbererz , Phosphaten und Bauxit gefunden. Mit 35,2 Mrd. t an Erdölreserven verfügt Saudi-Arabien über 25,9% der weltweit bekannten Vorräte und ist mit 409,8 Mio. t Erdöl zweitgrößter Erdölproduzent der Erde. Die Erdölindustrie liegt in der Hand der staatlichen Arabian Oil Company. Es gibt zwar Erdölraffinerien in Saudi-Arabien, doch der größte Teil wird unverarbeitet exportiert. Dadurch läßt sich auch erklären , dass 65% des Staatshaushaltes durch Einnahmen aus dem Erdölsektor finanziert werden. Die Erdgasförderung ist mit 31,2 Mrd. m³ ( 1,5 % der Weltproduktion) noch sehr gering, obwohl die Erdgas- reserven 5130 Mrd. m³ ( 4,5 % der Weltreserven ) betragen.
Wirtschaftszweige:
In der Landwirtschaft Saudi-Arabiens arbeiten ca. 40 % der Erwerbstätigen des Landes. Der Hauptteil , der landwirtschaftlich genutzten Fläche, konzentriert sich auf das Hochland vor Asir im SW sowie auf Oasen. Nur 33,33% dieser Fläche ( 0,4 Mio. ha) sind bewässert. Weiterhin werden 85 Mio. ha als Weideland, 1,2 Mio. ha als Wald- und Buschland ausgewiesen .Der Agrarsektor wird v.a. durch staatl. Subventionen und Ausbau der Bewässerungssysteme unterstützt , um den Selbstversorgungsgrad zu erhöhen .Neben dem wichtigstem Grundnahrungsmittel Weizen werden v.a. Hirse und Gerste, Melonen, Tomaten, Weintrauben und Zitrusfrüchte angebaut sowie Datteln geerntet .Neben der Schaf- und Ziegenhaltung hat sich die Geflügelzucht stark entwickelt. Im Industriesektor arbeiten ca. 15 % der Bevölkerung, diese erwirtschaften 45 % des Bruttoinlandproduktes, davon entfallen 8% auf das verarbeitende Gewerbe, 12 % auf die Bauwirtschaft und 25% auf den Bergbau und die Energiewirtschaft ( v.a. auf den Erdölsektor). Um die einseitige Ausrichtung Saudi-Arabiens als Rohstofflieferant zu überwinden, werden mit staatlicher Hilfe weiterverarbeitende Industriebetriebe angesiedelt. Die wichtigsten Industriezweige sind die chem. Industrie (v.a. Erdölraffinerien, Erdgasverarbeitung, petrochem. Betriebe , Düngemittelfabriken ), die Baustoff- (z.B. Zementfabriken ) und die Stahlindustrie. Haupthandelspartner Saudi-Arabiens sind die USA, Japan, Großbritannien und die Bundesrepublik Deutschland.
Die Fischerei: Trotz 2250 km Küstenlänge und langer Fischfangtradition ist die Fischerei ( bis auf Korallen- und Perlenfischerei ) am Roten Meer und am Persischem Golf wirtschaftlich nur gering von Bedeutung. Die Fangmenge liegt bei 47000 t.
politisches System
Saudi-Arabien ist eine absolute Monarchie ohne Parlament und politische Parteien. Eine geschriebene Verfassung existiert nicht. Staatsoberhaupt ist der König. Er regiert auf der Grundlage der Scharia ( religiöses Gesetz des Islams ) und steht dem von ihm ernannten Ministerrat ( 24 Mitglieder ) vor , dieser übt als königlichen Regierungsgremium legislative und exekutive Funktionen aus. Entscheidungen werden mit Mehrheit im Einvernehmen mit dem König gefällt. Ende 1990 stellte der König die Einrichtung eines Konsultativrates ( Beratungsausschuß ) in Aussicht, darüber hinaus soll die Nachfolge des Monarchen von der Zustimmung eines „Rats der Prinzen" abhängig sein , dem bestimmte ( männliche) Mitglieder der königlichen Familie angehören sollen.
das politische Systeme im Vergleich
Das Grundgesetz der Bundesrepublik repräsentiert Deutschland , als Demokratie (Herrschaft des Volkes). Dies steht in einem kompletten Gegensatz zu Saudi-Arabien. Denn Saudi-Arabien ist eine Monarchie( Alleinherrschaft), d.h. es gibt ein legitimierte Person, den Monarchen, der selbstständiges, dauerndes Staatsoberhaupt ist. Seine Regentschaft beruht nicht auf den Wahlen des Volkes, sondern stützt sich auf religiöse und charismatische Vorstellungen oder auf die Unantastbarkeit des Erbrechts. Der König vereint in seiner Person den Bundeskanzler, den Bundespräsidenten, den obersten Richter und Feldherrn und den Bundestag. Er wird jedoch durch den Ministerrat unterstützt. Er ist also die mächtigste Person in seinem Land und kann ohne Mitsprache des Volkes regieren , dies ist in Deutschland nicht der Fall.
Die Internationale Politik
Saudi-Arabien spielt in der Internationalen Politik nicht „die" entscheidene Rolle. Doch da Saudi-Arabien zu den finanzstärksten Ländern der Welt zählt , konnte es in den vergangenen 25 Jahren seinen internationalen Einfluß , vorallem im arabischen Raum erheblich steigern. Außerdem war Saudi-Arabien eine Schlüsselfigur in den beiden Golfkriegen und beteiligte sich aktiv an den Kämpfen. Auch in militärischer Sicht sollte man Saudi-Arabien nicht unterschätzen , denn obwohl es zu den Entwicklungsländern zählt , verfügt es über eine große Armee und wird seit den 80er Jahren mit Rüstungsgütern aus den USA , Großbritannien und Frankreich beliefert. Ein weiterer wichtiger Punkt , ist die Abhängigkeit großer Industriestaaten vom Öl . Denn 1973 setzte Saudi-Arabien zusammen mit den anderen erdölfördernden , arabischen Staaten den Ölexport als Waffe gegen die als israelfreundlich geltenden Staaten Europas und Nordamerikas ein und bewies damit seine Macht im arabischem Raum.
Die dargestellten Angaben findet man bereits, wenn man bei Suchmaschinen den Begriff Saudi Arabien eingibt. Ich hätte mir hier eigene Erfahrungen gewünscht, Hinweise und Richtwerte, was man beachten muss, was man tun oder lassen sollte. Ich bereise dieses Land ja nicht, um die Geographie dort zu erkunden. Schade, fast am Thema vorbei.
08.07.2008 09:09
Dein Bericht ist ganz gut, jedoch fehlt mir deine eigene Erfahrung im Land!! LG Loris
08.07.2008 09:08
Dein Bericht ist ganz gut, jedoch fehlt mir deine eigene Erfahrung im Land!! LG Loris
13.07.2007 02:02
Die dargestellten Angaben findet man bereits, wenn man bei Suchmaschinen den Begriff Saudi Arabien eingibt. Ich hätte mir hier eigene Erfahrungen gewünscht, Hinweise und Richtwerte, was man beachten muss, was man tun oder lassen sollte. Ich bereise dieses Land ja nicht, um die Geographie dort zu erkunden. Schade, fast am Thema vorbei.