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Erfahrungsbericht

für San Marino
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4 Sterne Reisemomente: San Marino
108 von 108 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro Aussicht - historisches Flair - nette Leute

Kontra Essen in Restaurants zu teuer

Der Autor

shogun286

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Während unserer Klassenfahrt hatten wir auch die Möglichkeit, San Marino zu besuchen. San Marino - ein geschichtsträchtiger Ort. "Formel 1-Fans" sicherlich durch den "Großen Preis von San Marino" bekannt. Aber ich möchte in meinem Bericht eher auf die Geschichte dieses Kleinstaates und meine eigenen Eindrücke schreiben.


Gleich von Anfang an muss ich sagen, dass mir der eine Tag in San Marino sehr gut gefallen hat, obwohl ein Tag natürlich kaum reicht, um sich alles anzuschaun. Jedoch erlebt man bei der Busfahrt schon die engen Straßen und die besondere bergige Lage dieser Republik.San Marino in Zahlen
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/Fläche/

- 61 km²

/Bevölkerung/

- 23290 Einwohner

/Hauptstadt/

- San Marino (4179 Einwohner)

/Sprache/

- Italienisch

/Währung/

- bis 2001: Italienische Lira
- ab 2001: Euro

/Staatsform/

- RepublikSan Marino in Worten
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San Marino ist die kleinste unabhängige Republik der Welt - man nimmt für sich in Anspruch, schon im 4. Jahrhundert gegründet worden zu sein. Der Staat liegt im östlichen Teil Mittelitaliens - auf den Hängen des Kalksteinberges "Monte Titano", der eine Höhe von 756 Metern einnimmt.


San Marino wird vom italienischen Staatsgebiet vollkommen umschlossen und ist in 9 Distrikte oder Castelli (Kirchengemeinden) eingeteilt. Die Hauptstadt San Marino liegt hoch an den Flanken des "Monte Titano". Die Hauptattraktionen sind der Regierungspalast, das Museum und das alte Theater.


Über eine Seilbahn ist die Hauptstadt mit dem tieferliegenden Ort "Borgo Maggiore" verbunden. Allerdings sollte man schwindelfrei sein, denn oft versetzt der Wind die Gondel ins Schwingen. Deswegen habe ich mir die Fahrt erspart. Aber man kann zugucken und den Leuten in den 2 Gondeln winken - oder Fotographieren.


Serravalle im Norden ist das wirtschaftliche Zentrum der Republik - mit etwas über 7000 Einwohnern. Von der Hauptstadt selbst hat man ein schönen Ausblick auf diesen Ort. Serravalle ist auch der Umschlagplatz für landwirtschaftliche Produkte - auch Baumwollverarbeitung, Farben- Zement-, Keramikherstellung sowie Lederverarbeitung, Wein und Olivenöl sind wirtschaftlich bedeutsam.


Dies spürt auch der Tourist beim Schlendern durch die Straßen der Hauptstadt. Viele Läden widmen sich dem Verkauf von Lederwaren, Wein oder Keramikprodukten. Neben diesen Wirtschaftszweigen ist der Tourismus das bedeutendste wirtschaftliche Standbein und eine große Einnahmequelle. Jedes Jahr strömen 3 Millionen Touristen in den kleinen Staat.


Die Winter sind mit 6 Grad Celcius noch mild - schöner ist es im Sommer mit 26 Grad Celcius. Während der sommerlichen Monate wird man immer Temperaturen über 20 Grad finden. Bevölkung herrscht öfters mal vor, zieht allerdings auch schnell vorüber.


San Marino besitzt insgesamt 237 Kilometer Straßen, eine Buslinie verbindet es mit Rimini. San Marino gibt neben Fremdwährung auch eigene Münzen und Briefmarken heraus.

Meine Eindrücke
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Natürlich reicht der eine Tag des Besuchs kaum aus, um sich den ganzen Staat anzuschaun, aber ich werde sicherlich noch einmal die Gelegenheit haben, San Marino zu besuchen. Für Touristen ist die Hauptstadt an sich der beliebteste Besucherort. Für die engen Straßen und Gassen sollte man sich aber auch entsprechend Zeit nehmen.


Es befinden sich mehrere Aussichtsplattformen im Ort, von denen man einen wunderbaren Ausblick auf die Orte des Staates und die umliegenden Berge hat. Aber auch die eigenen Sehenswürdigkeiten kann ich empfehlen - man sollte unbedingt das Stadtmuseum besuchen, welches über Foltermethoden aufklärt.


Lustig ist auch, dass der Eingang zur Stadt von einem Polizisten bewacht wird. Dieser hält die Autos an, damit die Besucher über die Straße den Eingang erreichen können. Auch kann man diese Polizisten um Auskunft fragen.


Neben allen Sehenswürdigkeiten bleibt das historische Flair und der geniale Ausblick das beeindruckendste an San Marino. Die Läden eignen sich hervorragend zum Shoppen - leider findet man keine Elektronikprodukte. Das einzig negative sind die relativ hohen Preise für Nahrungsmittel und in den Restaurants.


Beeindruckend sind vor allem die Leute des Staates - sie scheinen eine große innere Ruhe zu besitzen. Um Schnelligkeit bei der Arbeit scheint es hier keinem zu gehen - sondern um Qualität. Aber die Leute scheinen daraus ihre Freundlichkeit gegenüber anderen zu ziehen.


Die Bedienungen der Resaturants können meist mehrere Sprache sprechen - so jedenfalls mein Eindruck. Deutsch verstanden sie genauso wie Englisch und Französisch. Man hat sich auf seine Touristen eingestellt.

Fazit
++++++

San Marino ist absolut sehenswert und man sollte einen Besuch erwägen, wenn man sich mal in der Nähe im Urlaub befindet. Ich werde diesen Ort sicherlich später nochmals besuchen.|--------------------------|
| Euer Thomas
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- geschrieben am 26.05.2001
- gepostet am 26.05.2001 um 13.05 Uhr

(c) shogun286

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Kommentare

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  • Minimilka 30.03.2006 07:39
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • CS_Crashes 18.12.2002 14:41
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • bubul85 12.06.2002 11:17
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Mr_Wolf 08.08.2001 12:51
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Hofo 10.06.2001 09:16
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Hallo Shogun 286, ich finde, Dein Bericht ist sehr gut geschrieben und enthält sehr viele Hintergrundinformationen. Ich habe San Marino auch in den jetzigen Pfingstferien besucht und fand es leider total überlaufen, aber trotzdem interessant. Schließlich reiht sich Andenken Laden an Andenken Laden. Im Übrigen kann man dort günstig Genußmittel wie Kaffee und Likör, sowie Lederwaren einkaufen. Grüße Hofo

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