San Andres Island, Providencia und Santa Catalina

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San Andres Island, Providencia und Santa Catalina

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Wunderschöne Inseln

5  04.08.2011

Pro:
Inseln, Preis/Leistung, Menschen, Strände

Kontra:
Anreise

Empfehlenswert: Ja 

templerthomas

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Mitglied seit:05.10.2007

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 54 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Wer eine Insel mit wenig Massentourismus, schönen Stränden und tollem Flair sucht dem empfehle ich San Andres.

Wer jetzt denkt Kolumbien sei viel zu gefährlich dem kann ich zwar generell zustimmen, in Bezug auf diese Insel jedoch nicht. San Andres ist friedlich. Die Insel hat vor allem Besucher aus der Oberschicht Kolumbiens und anderer lateinamerikanischer Staaten. Dadurch hört man von den Touristen viel Spanisch und die Einheimischen unterhalten sich gerne mal in ihrer Geheimsprache - Englisch. Viele Einheimische sind Nachfahren von aus Jamaika importierten Sklaven. 1870 stellten sie den Großteil der Bevölkerung. Im 17. Jahrhundert nützten übrigens die Piraten Henry Morgan und Edward Mansveldt nützten die Insel als Stützpunkt.
Kolumbien kümmert sich um Ordnung. Zudem wird gemunkelt dass auch diverse Drogenbosse hier gerne mal Urlaub machen. Die stören nicht ihre eigene Ruhe.
Persönlich habe ich mich auf der Insel immer sehr wohl gefühlt.
Man kommt mit Englisch ganz gut durch aber nicht immer. Viele Hotelangestellten kommen vom Festland und können kein Wort Englisch. Spanisch ist da schon sehr hilfreich.

Eine interessante Besonderheit ist dass die Einheimischen nicht schwimmen können und auch die meisten Touristen eher nur planschen.

Die Insel ist relativ klein, nur 13 km von Nord nach Süd und ca. 3,5 km breit und hat ca. 65 000 Einwohner . Sie bietet aber alles was man von einem Karibikurlaub erwartet. Von der Hauptinsel lässt man sich mit Booten auf die Nebeninseln fahren.
Sie heißen Jonny Cay und Hanyes Cay.

Ein Foto von mir von Jonny Cay ist anbei. Fotos gibt es auch hier:
http://www.reiseansichten.de/DreamHC/Seite167.htm l

Auf den Inseln erwarten einen saubere Strände, Palmen und glasklares Wasser. Bei den Fahrten zu einigen Inseln kann man auch schnorcheln. Das Wasser ist hüfthoch und der Boden ist sandig aber man begegnet hunderten von Fischen.
Man kann Mopeds mieten und die Insel erkunden, was ein tolles Erlebnis ist. Der Tourismus ist der bedeutendste Wirtschaftszweig auf der Insel.
Es gibt eine deutschsprachige Tauchschule und gute Restaurants. Unterkünfte von Ferienwohnungen bis Hotels gibt es reichlich. Ich würde jedem empfehlen sich aber erst auf der Insel selbst ein Bild zu machen. Eventuell die erste Nacht buchen und dann auf Erkundungstour gehen.

Neben der Hauptinsel und den herrlichen Nebeninseln ist der Ausflugspunkt West Point View sehr empfehlenswert. An dem Ort kommen immer wieder kleine Ausflugsgruppen von Kreuzfahrtschiffen und füttern Fische. Als wird dort waren war keine Ausflugsgruppe dort, dafür aber hunderte von Fischen. Ich schwamm im Wasser und hatte hunderte von riesigen bunten Fischen um mich herum. Ein einmaliges Erlebnis.

Für die Einreise benötigt man als EU Bürger lediglich einen noch 6 Monate gültigen Reisepass und eine eine Extra-Einreisekarte (eine Extra Gebühr derzeit in der Höhe von 26.000 Peso (1 Euro = ca. 2100 Kol$) die man am Schalter der jeweiligen Fluggesellschaft zahlen muss). Impfungen sind keine vorgeschrieben.

Auf der Insel gibt es keine Malaria.

Bezahlt habe ich immer mit Kreditkarte oder bar (es gibt mehrere Bankmate auf der Insel).

Der einzige Nachteil der Insel sind die Anreisemöglichkeiten. Ich machte 2001 Urlaub in Costa Rica und machte einen Abstecher auf die Insel. Direktflüge gibt es meines Wissens jedoch keine. Der Flug über Bogota oder San Jose ist freilich zeit- und kostenaufwendig.
Näher ist man übrigens von San Jose - der Flug dauert nur 1 Stunde. Von Bogota sind es 2 Stunden.

Die Menschen empfand ich als sehr interessante Mischung und sehr freundlich.

Die Stadt an sich ist kaum der Rede wert. Es gibt viele Souvenirshops, Shops mit Badeartikeln, einige für Europäer uninteressante Elektroshops, Restaurants aber keine wirklichen Sehenswürdigkeiten.
Fotos gibt es hier: http://www.reiseansichten.de/DreamHC/Seite55.html

Das große Plus der Insel sind einfach die Keys, traumhaft schöne Inseln.
Wer einen Karibikurlaub abseits der Massen machen möchte ist auf San Andres gut aufgehoben.

Bilder von San Andres Island, Providencia und Santa Catalina
San Andres Island, Providencia und Santa Catalina Scannen0006 - San Andres Island, Providencia und S
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Bill_Munny

Bill_Munny

19.09.2011 15:19

Stimmt, ein lohnendes Ziel mit besonders netten Menschen. Wenn man Probleme hat, wendet man sich an Helga Robinson - da wird einem immer geholfen. Providencia gefällt mir jedoch besser, da ruhiger! @Anreise - m.E. die beste; mit condor nach santo domingo, weiter mit copa via pty nach san andres. von dort in einer halben stunde mit satena nach providencia.

Volker111

Volker111

07.08.2011 13:55

Fernweh erwacht ;-))

Karry2000de

Karry2000de

06.08.2011 23:57

bh

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