Salem, Affenberg

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Berberaffen füttern

5  31.05.2012

Pro:
Tolle Tiere, Nette Mitarbeiter, viel zu beobachten

Kontra:
manche andere Besucher sind unmöglich

Empfehlenswert: Ja 

manuelmama

Über sich: Vielen Dank für die vielen tollen Bewertungen! 7 BH-Berichte auf der ersten Seite -> Ihr seid Spi...

Mitglied seit:22.01.2006

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Vertrauende:95

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Wir waren vergangenes Wochenende am Bodensee zu Besuch bei meinen Geschwistern, die beide dort wohnen. Auf dem Heimweg sind wir zum Affenberg nach Salem gefahren. Diesen Affenberg kenne ich schon seit meiner Kindheit, und ich habe mich sehr auf diesen Besuch gefreut.
Heute möchte ich Euch von diesem Ausflug und einem wunderschönen Aufenthalt am Affenberg Salem berichten.

Lage

Der Affenberg liegt zwischen Oberuhldingen und Salem Tüfingen. Das ist ganz nahe am Bodensee, den kennt wahrscheinlich doch fast jeder.

Die Adresse ist:

Affenberg Salem
Mendlishausen GmbH
Mendlishauser Hof
88682 Salem

Telefon: 07553 / 381
Fax: 07553 / 6454

E-Mail: info@affenberg-salem.de
Internet: www.affenberg-salem.de

Anfahrt

Mit dem Auto
Ins Navigationsgerät im Auto muss man als Ziel 88682 Salem, Mendlishausen eingeben, dann wird man wunderbar bis zum Park geleitet. Auch ohne Navigationsgerät findet man den Affenberg recht gut, er ist schon frühzeitig auf den Schilden angeschrieben.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Der Erlebnisbus verbindet den Affenberg mit Unteruhldingen, dem Salemer Sclhoss sowie den Banhöfen Salem und Uhldingen-Mühlhofen. Dieser Bus fährt zwischen dem 28.04.2012 und dem 28.10.2012 stündlich und bietet zu Bus, Bahn und Schifffahrt gute Anschlüsse.

zu Fuß
Außerhalb der Saison des Erlebnisbus kann man den Affenberg zu Fuß ab dem nächsten Bahnhof (Uhldingen-Mühlhofen) erreichen. Dieser Weg hat eine Länge von ca. 3km.
Öffnungszeiten

Der Affenberg ist 2012 vom 15.März bis zum 27. Oktober täglich, auch an allen Sonn- und Feiertagen von 9-18 Uhr geöffnet. Vom 28.Oktober bis zum 4.November ist bereits um 17 Uhr Schluss. Der letzte Einlass ist eine halbe Stunde vor Schließung.
Parkplatz

Es gibt jede Menge kostenlose Parkplätze direkt beim Eingang des Affenbergs. Wir waren ja in den Pfingstferien, es war sehr viel los, aber es war trotzdem kein Problem einen Parkplatz zu finden.
Eintrittspreise

Erwachsene: 8,00 Euro
Kinder: 5,00 Euro (von 6 bis 12 Jahre)
Kinder unter 6 Jahren zahlen keinen Eintritt.
Die Familienkarte (Eltern mit eigenen Kindern von 6-15 Jahren) kostet 20,50 Euro.
Ermäßigter Eintritt: 7,00 Euro (Schüler, Studenten, Rentner ab 65, Schwerbehinderte Erwachsene). Schwerbehinderte Kinder zahlen 4 Euro Eintritt.
Dann gibt es noch Saisonkarten und Gruppenkarten und Karten für Schulklassen, wer da Infos braucht kann auf der Webseite nachschauen.
Parkplätze sind kostenlos. Auch das Popcorn für die Affen bekommt man kostenlos. Für 1 Euro kann man noch Futter für die Fische kaufen. Das ist allerdings nicht zu empfehlen, denn die Fische sind ziemlich satt und wollen das Futter gar nicht haben – zumindest war das bei uns so.
Fütterungszeiten

Die Tiere werden natürlich auch gefüttert und zu bestimmten Zeiten kann man dabei zuschauen. Die Fütterungen werden von Mitarbeitern des Affenbergs durchgeführt, die auch Informationen über die Tiere geben. Wir haben die Storchenfütterung angeschaut und die Affenfütterung gleich dreimal – weil unser Sohn das unbedingt mehrfach hören wollte. Die Mitarbeiter sind unglaublich nett und freundlich, das Publikum wird in die Erzählung mit einbezogen und hinterher bleiben die Mitarbeiter noch stehen und beantworten Fragen. So etwas hab ich noch selten erlebt, und möchte es deshalb besonders erwähnen.
Also, die Zeiten für 2012:
Affen: 10:20, 11:00, 11:40, 12:20, 13:00, 13:40, 14:20, 15:10, 16:00 und *17:00 Uhr
*Diese Fütterung findet vom 28.10.-4.11.2012 wegen der verkürzten Öffnungszeit bis 17:00 Uhr nicht statt.
Störche:
15.3.-28.4. sowie 10.9.-4.11.: 14:00 Uhr
29.4.-9.9.: 11:00 und 16:45 Uhr
Damwild: täglich 16:15 Uhr
Der Affenberg

Der Affenberg Salem unterstützt den Naturschutz insbesondere für gefährdete Tierarten. Die Berberaffen sind stark gefährdet und auch die Population der heimischen Weißstörche war stark gesunken.
Die Berberaffen

Die Berberaffen sind in Marokko und Algerien beheimatet und leben dort in Höhen von bis zu 2000 Metern. Da das Klima am Bodensee recht mild ist fühlen sich die Tiere hier sehr wohl. Diese Affenart ist vom Aussterben bedroht, weshalb die Tiere am Affenberg Salem einen wertvollen Reservebestand
Bilder von Salem, Affenberg
  • Salem, Affenberg Blick zum Eingang
  • Salem, Affenberg Speisekarte
  • Salem, Affenberg Storche
  • Salem, Affenberg Storche im Baum
Salem, Affenberg Blick zum Eingang
Der Hof am Affenberg
darstellt. 1986 zum Beispiel konnten ganze Gruppen wieder in Nordafrika ausgesiedelt werden. Am Affenberg werden die Tiere naturgemäß gehalten. Der Besucher sieht die Tiere in natürlicher Umgebung und kann ihr natürliches Verhalten beobachten. Der Mitarbeiter hat bei der Fütterung erklärt, dass diese Fütterungen für die Affen nur ein Zusatz ist. Die eigentliche Hauptfütterung findet morgen statt, und zwar wird im ganzen Park das Futter verteilt, so dass die Affen nicht verlernen, dass sie selbst nach ihrem Futter suchen müssen. Ab Mai kommen die Babys der Berberaffen zur Welt. Wir hatten das Glück, bei unserem Aufenthalt ein Affenbaby sehen zu können.
Die Störche

Über 20 Horste gibt es am Affenberg. Die Storche legen hier ihre Eier und ziehen ihre Kinder auf. Über einem der Horste ist eine Videokamera installiert, im Souvenirladen kann man dann direkt in das Nest hineinschauen. Die Fütterungen werden neben dem Eingang durchgeführt. Ein Mitarbeiter gibt hier auch Informationen zu den Tieren. Nur mal so als Info: Die Storche bekommen tote Küken zum Fressen, wer also zart besaitet ist oder nicht möchte, dass seine Kinder das sehen, sei hiermit vorgewarnt. Außerdem gibt es noch Fische zu fressen. Diese nehmen die Storche mit und bringen sie ihren Jungen. Das läuft so ab: Die Storche schlucken die Fische, diese bleiben jedoch im Hals hängen und im Nest angekommen würgt der Storch den Fisch wieder hoch, um ihm seinen Nachwuchs anzubieten.
Der Weiher

Es gibt rund um den Weiher herum mehrere Möglichkeiten die Tiere zu füttern oder auch einfach zu beobachten: Schwäne und Enten haben wir gesehen. Außerdem gibt es riesige Karpfen, auch Libellen haben wir fliegen sehen.
Parkplan

Der Affenberg umfasst eine Fläche von 20ha. Es gibt einen Rundweg, deshalb ist ein Plan nicht notwendig. Immer wieder findet man Übersichtstafeln, auf denen man den momentanen Standort sehen kann.
Rundweg

Es gibt einen Hauptweg durch den Affenberg. Am Eingang angekommen geht es rechts am Weiher vorbei. Wir haben hier auch gleich die Fische gefüttert weil wir auf die Storchenfütterung um 11 Uhr warten wollten. Diese findet gleich am Eingang statt. Eine Mitarbeiterin des Affenbergs hat das Futter für die Vögel verteilt und dann über die Tiere erzählt. Reiseroute, Lebensweise, Gewohnheiten wurden erklärt. Am Ende konnte man auch noch Fragen stellen, welche sehr freundlich beantwortet wurden.

Dann ging es weiter zu den Affen. Das Gehege der Berberaffen ist natürlich rundum eingezäunt. Hier erst werden die Eintrittskarten entwertet. Am Eingang muss man kurz warten, eine Mitarbeiterin / ein Mitarbeiter des Affenbergs gibt hier über ein Mikrofon Informationen darüber, wie man sich im Affenbereich verhalten muss. Man darf zum Beispiel nicht essen oder trinken, außerdem ist es natürlich wichtig, den Affen nur das ausgegebene Popcorn zu füttern. Man muss auch ausreichend Sicherheitsabstand halten. Wichtig ist, dass man nur die Affen, die auf den Holzstangen entlang des Weges sitzen, füttern darf. Wenn man ein Affenbaby sieht, sollte man auf keinen Fall dieses oder die Begleitaffen füttern, denn diese könnten das als Gefahr für das Kleine ansehen und angreifen.
Nach etwa 100m kommt man an den Punkt, an dem das Futter – Popcorn – verteilt wird. Jeder Besucher darf in einen Korb hineingreifen und eine Hand voll Futter herausnehmen. Mehr nicht. Man darf das Futter nicht in Taschen oder Mützen stecken, denn das könnten die Affen klauen. Wir haben unsere Hand voll Popcorn herausgenommen und los ging es – denn hier saßen bereits die ersten Affen auf den Balken. Allerdings war sehr viel Betrieb, so dass wir erst mal ein Stück weitergelaufen sind. Der Weg geht den Berg hinauf und ist aber ausreichend breit, man kommt gut durch, trotz der vielen Menschen. Man sollte vielleicht lieber nicht in den Ferien den Park besuchen, aber wir haben uns einfach nicht beirren lassen. Unser großer Sohn (7) hat von Anfang an großen Spaß gehabt, die Affen zu füttern, der Kleine (5) hat sich erst einmal nicht getraut. Oben am Berg angekommen gelangt man auf eine Lichtung. Hier gibt es Baumstämme, auf die man sich setzen kann um auszuruhen oder die Tiere zu beobachten, was wir auch ausgiebig getan haben. Außerdem ist hier die erste Fütterungsstelle.

Was mich immer sehr ärgert ist die Arroganz mancher Besucher. Man bekommt von den MItarbeitern genaue Anweisungen, wie man sich verhalten soll. Kaum gehen manche Leute weiter haben sie die vergessen und machen was sie nicht sollen. ZuM Beispiel soll man nur die Affen füttern, die auf den dafür vorgesehenen Holzbalken sitzen. Diese gehen übrigens beidseitig am gesamten Weg entlang. Und was tut ein Vater mit seiner Tochter? Einen Affen füttern, der auf einer der Bänke sitzt. Oder man soll das Futter nicht in Taschen oder MÜtzen tun. Was tut eine Besuchering? Das Popcorn in ihre Mütze und sich dann auch noch gegenüber der Mitarbeiterin die sie darauf hingewiesen hat, unfreundlich verhalten. Ich verstehe so etwas einfach nicht. Warum kann man sich nicht an Anweisungen halten?

Natürlich haben wir die Fütterung der Berberaffen angeschaut – gleich dreimal. Unser großer war nämlich sehr interessiert und wollte sich möglichst alles merken. Auch hier wieder möchte ich noch einmal erwähnen, dass die Mitarbeiter des Parks allesamt sehr freundlich waren und die Fütterung wurde durch interessante Erläuterungen zu den Tieren und deren Lebensweisen ergänzt. Nach der Fütterung ist der Mitarbeiter noch stehen geblieben und hat auf Fragen der Besucher geantwortet. Mein Sohn hatte auch eine Frage, die geduldig und ausführlich beantwortet wurde und das finde ich einfach toll, dass sich die Leute auch die Zeit nehmen, den neugierigen Kindern Rede und Antwort zu stehen. Ganz großes Kino – wirklich. Im ganzen Park waren auch Mitarbeiter unterwegs und haben darauf geachtet, dass beim Füttern der Sicherheitsabstand eingehalten wurde und dass alles richtig abläuft. Auch diese Mitarbeiter waren sehr freundlich. Mein kleiner Sohn zum Beispiel hatte nicht die Geduld, sich die Fütterung dreimal anzuhören, deshalb habe ich mit ihm weiter die Affen gefüttert. Er war einmal sehr nah an einem Tier dran, da kam eine Mitarbeiterin und hat ihm nochmal ausführlich gezeigt, wie man die Berberaffen richtig füttert.
Nach der ersten Fütterungsstation geht es wieder in den Wald. Man kann übrigens auch im Wald die Tiere beobachten, die in den Ästen spielen und springen oder sich einfach lausen. Das ist übrigens nicht dazu da um wirklich Läuse zu entfernen, denn die Affen haben keine Läuse. Nein, dieses Lausen ist eine Freundschaftserklärung oder eher ein Liebesdienst. Die Affen leben in Gruppen und kümmern sich um die Gruppenmitglieder wie eine Familie. Die größte Gruppe am Affenberg ist 80 Tiere stark. Insgesamt gibt es 200 Affen. Der Chef der Gruppe ist der männliche Affe, der die meisten sozialen Kontakte hat. Vitamin B ist hier alles um nach oben zu kommen. Was ich sehr interessant fand, ist, dass die Affendamen sich mehrmals paaren. Ein Affe weiß also nicht, ob das Baby, das gerade auf die Welt kam, seines ist oder das seines Freundes. Das ist aber für die Affen kein Problem, sondern es ist so, dass sich alle Affen rührend um den Nachwuchs kümmern und für die kleinen sorgen.

Nach einem kurzen Wegstück gelangt man zur nächsten Fütterungsstelle. Diese ist wieder auf einer kleinen Lichtung mitten im Wald. Übrigens auch hier wird das Futter schön verteilt in alle Richtungen geworfen. Die Affen müssen es sich dann selber holen. Man kann dabei auch beobachten, dass gewisse Dinge beliebter sind als andere. Zu fressen gab es Salat, Bananen und allerlei Obst- und Grünzeug.

Nun geht es noch ein kleines Wegstück den Wald hinunter und schon ist man wieder am Beginn des Rundweges angekommen. Hier kann man nun entscheiden, ob man den Affenberg verlassen möchte oder ob man eine zweite Runde drehen möchte. Wir haben zwei Runden gemacht, weil wir so viel Spaß hatten und uns die Tiere so gut gefallen haben. Popcorn bekommt man dann wieder an der oben genannten Stelle, egal wie viele Runden man geht.
Außerhalb des umzäunten Gebietes gibt es dann einige Tafeln mit weiteren Informationen zu den Tieren. Dann geht es weiter hinunter zurück zum Weiher. Über einen Steg geht es auch direkt über den Weiher. Man kann also nochmal die Fische und Enten beobachten. Hier haben wir auch einige blau leuchtende Libellen gesehen. Nach dem Weiher gelangt man in das Gebiet des Damwilds. In diesem gibt es auch einen Fröscheteich, und wir haben tatsächlich ein paar kleine Frösche gesehen. Diese waren im Schilf recht schwer zu entdecken. Und, stellt Euch vor, ein Vater wollte seinem Kind unbedingt einen Frosch zeigen, das Kind hat diesen nicht gesehen, da hat der doch tatsächlich Kieselsteine in Richtung Frosch geworfen, damit das Kind den sieht. So etwas finde ich unmöglich, man kann doch nicht mit Steinen nach einem Tier werfen. Ich kann auch bei so etwas meine Klappe nicht halten, aber meine Kritik hat den werten Herrn nicht weiter gestört.

Nun ja, wir haben uns dann noch das Damwild angeschaut. Die Tiere haben sich im Schatten der Bäume, aber dennoch sehr nah am Weg, aufgehalten und waren sehr schön anzusehen. Und schon sind wir am Ende unseres Rundweges angekommen. Wir sind dann noch durch den Souvenirshop gelaufen. Hier kann man allerlei Dinge kaufen – von Stoffaffen über Stoffstorche zu Schlüsselanhängern – die üblichen Verdächtigen eben.

Neben dem Souvenirshop gibt es noch einen Raum, wo man sich einen Film anschauen kann. Das haben wir nicht gemacht, deshalb kann ich dazu gar nix sagen.

Restaurant

Das Restaurant befindet sich außerhalb des Parks. Man sollte also genau überlegen, wann man was essen möchte, denn hat man den Park einmal verlassen, gibt es kein zurück mehr. Es gibt hier einige Bänke unter Bäumen und Sonnenschirmen. Ich habe die Karte abfotografiert, ihr seht sie bei den Bildern.
Wir haben etwas gegessen, weil wir nach diesem Besuch ja den Heimweg zurück nach Bayern antreten mussten und es bis zum nächsten Essen ja doch lange daurte. Das Essen war gut, ich kann hier nichts negatives sagen. Ist man mit Essen fertig, sollte man sein Tablett zur Rückgabestation bringen. Dort gibt es Mülleimer und Getränkekisten für leere Flaschen.

Außerdem gibt es neben dem Biergarten einen tollen Spielplatz für die Kinder. Balanciermöglichkeiten, Rutsche, Klettergerüst und vieles mehr bieten viel Raum für die Kleinen und wir konnten unsere Jungs kaum dazu überreden, mit uns nach Hause zu fahren.
Toiletten

Das ist jetzt ein Punkt wo ich mich schwer tue. Der erste negative Punkt des Tages. Die Toiletten befinden sich in einem Gebäude neben dem Biergarten. Morgens, als wir ankamen, war alles sehr sauber – wahrscheinlich gerade frisch geputzt. Nachmittags um etwa 14 Uhr, als wir vor der Abfahrt diesen Ort nochmals besucht haben, wurde mir fast schlecht. Überall lag Papier verstreut, es war einfach nur ekelig alles. Da wäre es doch in Anbetracht der vielen Besucher an einem Schulferientag angebracht, auch zwischendurch mal für Sauberkeit zu sorgen.

Außerdem sollte man beachten, dass es im Park selbst keine Toiletten gibt. Also nicht zu viel tirnken, dann gibt es da auch keine Probleme.

Behinderteneignung

Laut Parkprospekt ist der Park geeignet für Rollstuhlfahrer mit Begleitperson. Das kann ich denke ich bestätigen. Der Weg geht zwar bergauf und bergab, ist aber gerade planiert und ausreichend breit, so dass es kein Problem sein sollte.
Dasselbe gilt natürlich für Kinderwagen. Diese können problemlos in den Park mitgenommen werden.

Wie hat es uns gefallen


Es hat uns wie man vielleicht gemerkt hat, sehr gut gefallen am Affenberg in Salem. Ich kannte diesen Park ja schon aus meiner Kindheit und hab ich schon Tage vorher auf diesen Besuch gefreut. Die Berberaffen sind meine absoluten Lieblingstiere und ich hätte noch drei Runden durch den Park gehen können. Ich finde es toll, dass hier etwas für den Tierschutz getan wird, indem die Tiere hier artgerecht gehalten werden. Man sieht ja, dass es auch schon gelungen ist, Gruppen wieder in die Freiheit auszusetzen und das mit Erfolg. Außerdem finde ich es auch wichtig, dass man die Menschen auf diese Tiere aufmerksam macht und Informationen über deren Lebensweisen weitergibt.

Das Füttern der Affen macht natürlich riesigen Spaß. Man legt dazu ja einfach ein Stück Popcorn auf die Handfläche und hält es dem Tier hin. Der Affe nimmt sich dieses Stück dann blitzschnell. Sehr lustig zu beobachten ist, dass die Tiere meist erst mal an dem Popcorn riechen. Es kann durchaus vorkommen, dass es nicht das richtige ist, dann wird es einfach fallen gelassen.

Was mir sehr gut gefallen hat – ich kann es gar nicht oft genug erwähnen – war die Freundlichkeit der Mitarbeiter. Man hatte auch das Gefühl, dass diese sich wirklich auskennen, denn Fragen wurden sehr kompetent beantwortet.
Natürlich war es auch toll, die vielen Störche beobachten zu können. Das Klappern dieser Tiere hört sich wirklich interessant an. Es gibt übrigens auch zwei Senderstörche. Diese haben einen kleinen Sender im Gefieder, somit können die Flugwege der Tiere beobachtet werden.

Uns hat es sehr gut gefallen. Die Kinder waren begeistert. Dass wir sogar das Glück hatten, eines der zur Zeit vier Babys sehen zu können hat unsere Freude natürlich immens vergrößert.

Das einzige Unschöne waren die Toiletten am Nachmittag. Ich hoffe sehr, dass dieser Zustand eine Ausnahme war, denn vormittags war alles in bester Ordnung und auch die Herrentoiletten waren laut Auskunft meines Mannes sauber.
Die Eintrittspreise finde ich in Ordnung. Die Familienkarte lohnt sich schon für Familien mit nur einem Kind. Außerdem finde ich die Preise insofern ok als dass man am Park einfach sieht, dass das Geld gut aufgehoben wird. Es ist sehr sauber, die Leute sind nett, das Futter für die Tiere kostet nun einmal Geld.

Fazit


Ihr seht, es gibt fast nur positives zu berichten. Da uns der Tag insgesamt sehr gut gefallen hat, vergebe ich fünf von fünf Sternen. Die Kinder haben schon gefragt, ob wir den Affenberg wieder einmal besuchen werden und ich denke, diese Frage kann ich mit einem deutlichen JA beantworten.
Ich danke Euch fürs Lesen und Bewerten und natürlich freue ich mich über Kommentare und Verbesserungsvorschläge.

Der Bericht erscheint auch in abgeänderter Form in unserem Blog unter www.die-familie-seiler.de
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dummie1980

dummie1980

20.11.2013 08:51

bh

Hedwig_2010

Hedwig_2010

13.10.2013 04:26

BH und LG

Hedwig_2010

Hedwig_2010

11.10.2013 05:49

Klasse berichtet! BH folgt in wenigen Tagen. LG

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