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Pro Französisches Flair mit EURO
Kontra Anreise via Halifay
Detailbewertung
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Heute möchte ich Euch mal was ganz besonderes vorstellen !
EURO Land Kanada, nicht ganz, denn eine Inselgruppe vor Neufundland haben sich die Franzosen behalten, dort zahlt man NUR mit dem EURO, hisst die französische Fahne und hat EU-Autokennzeichen ? Noch nie gehört ??? Ich vor unserer Atlantikkreuzfahrt 2009 auch nicht...Saint-Pierre ist die Inselhauptstadt der Inselgruppe Saint-Pierre und Miquelon. Diese liegt 25 km östlich der kanadischen Küste. Sie ist das einzige Territorium in Nordamerika, das noch zu Frankreich gehört, wo die Autos mit einem EU-Kennzeichen fahren sowie mit dem Inselkürzel SPM und die Einwohner ausschließlich mit dem Euro bezahlen, obwohl sie nicht zur EU gehören. Auch eine eigene Zeitzone, MEZ -4 Stunden, gönnt man sich. Die gesamte Inselgruppe hat 6.000 Einwohner, wovon über 5.000 auf die Hauptstadt entfallen und die restlichen auf die zweite Gemeinde, Miquelon-Langlade. Die Insel Saint-Pierre hat eine Fläche von rund 25 qkm.
GeschichteReisezeit
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Da das Klima sehr rau und windig ist und die Inseln doch bei 46 Grad nördlicher Breite liegen, ist ein Aufenthalt in den Sommermonaten am empfehlenswertesten. Die Temperaturen pendeln dann tagsüber um die 20 Grad Marke.
Unterkünfte
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Trotz der Tatsache, dass der Tourismus erst im Aufbau ist, gibt es eine Reihe an Mittelklassehotels und Privatunterkünften. Luxushotels fehlen gänzlich. Die zentralste Unterkunft in der Hauptstadt stellt die Résidence les Iris dar. Sie liegt unmittelbar an einer Einkaufs- und Ausgehstraße und ist unweit vom Place Charles de Gaulle entfernt, wo sich auch die Touristeninformation befindet. Die Zimmer sind zweckmäßig ausgestattet und bieten ein Badezimmer mit Dusche, einen Internetanschluss, einen Fernseher mit Kabel-TV sowie eine Küchenzeile mit Kaffeemaschine. Des Weiteren hat jedes Zimmer eine Sitzecke, Heizung und Telefon. Das Hotel wird mit 3 Sternen in der Touristeninformation ausgewiesen. An seiner Rückseite befindet sich noch ein Restaurant.
Für Leute, die lieber weniger zentral und naturnaher wohnen möchten, aber dennoch innerhalb der Stadtgrenzen, bietet sich die Auberge Quatre-temps an. Diese liegt im Norden der Stadt direkt an den schroffen Hausbergen und die Zufahrt allein ist schon recht steil. Dafür hat man von dort eine herrliche Aussicht auf die ganze Hauptstadt samt Hafen. Speisen kann man auch im hoteleigenen Restaurant, das sogar einen Gastgarten mit Fernblick bietet. Die Zimmer sind alle mit Dusche, Modemanschluss bzw. Wireless Lan und Heizung ausgestattet und die Fenster lassen sich öffnen. Fahrräder werden vor Ort verliehen und haben einen überdachten Standplatz am Pensionsareal.
Ein Mittelding bezüglich der Lage bilden die zwei Unterkünfte Chez Hélène und Auberge de l'Archipel, die beide im Westen der Stadt, fast nebeneinander auf der Rue Beaussant liegen. Sehenswürdigkeiten in der Nähe sind der Kalvarienberg, das Gouverneurshaus und das Fort Lothringen. In das Stadtzentrum sind es rund 10 Minuten zu Fuß. Beide Hotels sind zweckmäßig ausgestattet und bieten Zimmer mit Dusche und Heizung und eine Terrasse im Garten. Neben den vier hier erwähnten gibt es dann noch eine bescheidene Anzahl an Hotels und Privatunterkünften, die auch in der Touristeninformation in Prospekten beschrieben werden.Sehenswürdigkeiten
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Der Ausgangspunkt eines Besuchers der Inselgruppe ist entweder der Saint-Pierre Airport (FSP) oder ein Teil des Hafens wie der Fährhafen mit den Katamaranen nach Fortune in Neufundland oder der Kreuzfahrtterminal. Er liegt an der Einfahrt des Hafens, der erst im Aufbau steht und nur ein Dock und einen Parkplatz hat. Vom Dock geht es rund 1500m Richtung Stadtzentrum entlang einer asphaltierten Küstenstraße, die schöne Ausblicke auf die Île-aux-Marins bietet. Diese ist 1500 m lang und 100 bis 400 m breit und wurde 1945 der Hauptstadt Saint Pierre eingemeindet. Den heutigen Namen bekam sie erst 1931. 1604 begann die Besiedlung der Insel , die nie eine Einwohnerzahl größer als 200 erreichte. Seit 1965 gibt es keine ständigen Bewohner mehr auf der Insel und sie wird offiziell als unbewohnt klassifiziert. Die Ansiedlung, auch als Geisterstadt bezeichnet, ist noch vorhanden und mittels Fähre von der Hauptstadt aus kann die Kirche, der Friedhof, das Jézéquel Haus, Fischerhäuser sowie das in der einzigen Schule untergebrachte Museum besucht werden. Diese Besichtigung kann man auch als geführten Halbtagsausflug buchen.
Bevor man ins Stadtzentrum gelangt, kommt man unweigerlich an der Pointe aux Canons Battery vorbei. Sie befindet sich in der Nähe des Leuchtturms. Hier stand früher ein Fort, das die Inselgruppe Saint-Pierre et Miquelon von 1690 bis 1713 vor britischen Plünderungen schützen sollte. Im 19. Jahrhundert diente die Battery als Vorsichtsmaßnahme während des Krimkriegs. Heute erinnern verrostete Kanonen an diese nicht mehr vorhandene Anlage. Von dort aus erblickt man schon den Fährhafen und den Hauptplatz der Inselhauptstadt Saint-Pierre. Der General Charles de Gaulle Platz liegt im Stadtkern von Saint Pierre auf der gleichnamigen Insel. Auf dem Platz nahe des Hafens wird am Tag der Bastille die Tricolore gehisst, Musik gespielt und gefeiert. Außerdem befindet sich dort das im elsässischen Stil erbaute Postamt, dessen Uhrturm in der Form eines betenden Mönchs geschaffen wurde und weithin sichtbar ist. Die alte Fontäne sowie die Touristeninformation sind auch dort. Einige Bars und Restaurants laden den Besucher zum Verweilen ein. Unweit des Platzes liegt die Kathedrale von Saint-Pierre. Die ursprüngliche Kathedrale von Saint-Pierre aus dem Jahre 1690 brannte im Feuer von 1902 bis auf die Grundmauern nieder. Sie wurde 1905 in zweijähriger Bauzeit am gleichen Ort aus Stein wieder errichtet. Der Baustil erinnerte an Kirchen im Baskenland, da viele Einwanderer von dort kamen. Im Inneren zeichnet sich die Kirche durch obere Galerien und Buntglasfenster aus, die von General Charles de Gaulle bei seinem Besuch im Jahre 1967 gestiftet wurden. Der Kirchturm aus elsässischem Sandstein wurde erst 1975 hinzugefügt. Hier befinde sich auch der Regierungsbezirk. Nach dem Gouverneurs Haus muss man sich weiter nach Westen begeben.
Der Weg in den Westteil der Stadt gestaltet sich als ziemlich hügelig. Hier kommt man unweigerlich an den Unterkünften Chez Hélène und Auberge de l'Archipel vorbei, bis zum an der Place du Calvaire gelangt. Am Westrand der Hauptstadt wurde auf einem Hügel der Kalvarienberg errichtet. Kernpunkt der Anlage ist das 5 m hohe Kreuz Jesu Christi, welches die Religiosität der Inselbewohner unterstreicht. Von der Rue Colbert aus ist es über Stufen erreichbar. Beidseitig der gewundenen Parkwege wurden Rasenflächen angelegt, die durch Pflanzen begrenzt werden. Auch eine größere Anzahl an Parkbänken ist vorhanden.Verlässt man den Park gen Westen, bietet sich einem der höchste Punkt der Stadt Saint-Pierre, das Fort Lothringen. Es wurde während des Zweiten Weltkriegs als Überwachungsposten errichtet, aber wieder geschliffen. Heute erinnert nur mehr ein Graben mit Mauerresten an die einstige Befestigung auf einem Hügel im Westen der Stadt. An seiner Stelle wurde eine rundliche Aussichtsplattform aus Holz errichtet, mit deren Gratis-Fernglas man Weitblicke auf das Zentrum von Saint-Pierre, Sailors Island, den Hafen und den Friedhof einfangen kann. Weiter bergab gibt es kaum noch Sehenswürdigkeiten und daher ist eine Kehrtwendung, aber zunächst Richtung Wasserlinie einzuschlagen. Dabei kommt man am Archivmuseum sowie an zahlreichen Tambours vorbei. Die Tambours von Saint-Pierre sind ein typischer Vorbau für die Inselgruppe Saint-Pierre und Miquelon und auch auf Postkarten vorzufinden. Sie dienen als Vorraum, in dem man vor allem im Winter die Fußbekleidung ausziehen kann, bevor man den Wohnraum betritt. Diese sind oftmals hochgestellt und erstmals über Stufen zu erreichen. Diese Tambours sind unterschiedlich konstruiert, gestaltet und bemalt.
Allmählich gelangt man zum Denkmal der Gefallenen der Kriege des 20.Jahrhunderts. Das weiße Kriegsdenkmal liegt gegenüber vom Archivmuseum und gedenkt der erbrachten Opfer der Inselbewohner in beiden Weltkriegen. Saint Pierre et Miquelon wurde 1941 von französischen Truppen des General de Gaulle befreit. Das Denkmal besteht aus einer obeliskenförmigen Säule, die von einem Engel gekrönt wird. Unter diesem erstreckt sich ein langer, grüner Zweig bis zu den beiden Soldatenfiguren hinunter. Das Denkmal ist ständig frei zugänglich.Bevor man zurück ins Stadtzentrum gelangt, gibt es noch zwei lohnende Stopps. Einer hat mit dem baskischen Erbe der Inselgruppe Saint Pierre et Miquelon zu tun. Der Fronton Zazpiak Bat ist ein Relikt aus der baskischen Siedlungszeit und spiegelt deren Kulturgut wider. Der Fronton ist eine Mauer, an der die Basken ihren Sport, Pelota oder Pelote ausübten. Zazpiak Bat bedeutet auf Baskisch - Sieben machen einen - was eine Anspielung auf die sieben baskischen Provinzen in Spanien ist. Die Mauer wurde restauriert und präsentiert sich in einem rosa-lila Anstrich.
Kurz vor dem Stadtzentrum tut sich auf einem großzügigen Platz abermals ein Monument auf. Das Seefahrerdenkmal wurde am 20. Juni 1964 zu Gedenken der verschwundenen Seefahrer eingeweiht. Es besteht aus einem schrägen Sockel aus Steinen, über die Stufen zur Seefahrerskulptur mit einem Holzruder in der Hand führen. Beidseitig wurden Gedenktafeln mit den Namen der Vermissten angebracht. Am Denkmal werden regelmäßig Blumenkränze niedergelegt. Im Zentrum angekommen, hat man die Möglichkeit, zu seinem gebuchten Hotel zurückzukehren oder einer der nicht so zahlreichen Cafés oder Restaurants einen Besuch abzustatten.Ja, da haben wir ein Fundstückchen besucht
danke fürs LesenCelles:)
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miss_chocolate 26.04.2012 18:34
belli4charlotte 20.04.2012 20:57
Jenni29Mai80 20.04.2012 11:13
NEID - so toll - ich WILL da auch mal hin.
domiaustria22 16.04.2012 15:40
bh