Sa Coma, Mallorca

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Sa Coma, Mallorca

Gesamtbewertung (23): Gesamtbewertung Sa Coma, Mallorca

 

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Buenos dias Mathias

3  15.11.2000

Pro:
Strände, Erholung

Kontra:
kann ich gar nicht aufzählen

Empfehlenswert: Ja 

Colonita

Über sich:

Mitglied seit:21.10.2000

Erfahrungsberichte:12

Vertrauende:4

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 36 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Nach einem verspäteten Flug und einem länger als zu erwartendem Bustransfer erreichten wir im letzten Sommer endlich die drei Sterne Apartmentanlage Europa des Ortes Sa Coma. Die Hotelanlage bot eine wirklich schöne Außenanlage mit Swimmingpool für groß und klein mit gratis Liegen und einem Restaurant mit Terrasse neben einem großen Spielplatz. Weiterhin stand dort einen Miniclub mit einer sehr freundlichen Betreuung zur Verfügung.

Nachdem wir als erste Gäste der Saison mit einem 5 Gänge Menü empfangen wurden (leider nicht eßbar) wurde uns auch noch ein freies Getränk angeboten. Das Essen besserte sich aber im laufe der Zeit als mehrere Gäste eingetroffen waren und das Buffet eröffnet wurde.

Neben der Verpflegung ließen die Apartments auch zu wünschen übrig. Da ich ja ein bescheidener Mensch bin und mir bewußt ist, daß der südeuropäische Standard mit unserem nicht zu vergleichen ist, war ich zunächst noch guten Mutes als mir beim Öffnen die Schranktüre entgegenkam (ich scheine wohl ein Problem mit Türen zu haben).
Als ich aber dann den Stecker des Föns samt Steckdose herauszog oder als ich das Licht anschaltete und die Glühbirne mit einem lauten Knall und vielen Funken zerplatzte, wurde mir doch etwas unheimlich.

Gerettet hat den Aufenthalt wohl der nette Eigentümer, der auch nicht böse wurde, als mein Sohn die Bewässerungsanlage angestellt hatte.

Aber nun zum Ort selbst.
Sa Coma liegt auf der Westseite Mallorcas, ca. eine knappe Autostunde vom Flughafen Palma de Mallorca entfernt, zwischen Cala Millor im Norden und Porto Christo im Süden.

Sa Coma bietet eine recht große Einkaufsstraße mit einigen kleinen Supermärkten, Straßencafes, Restaurants sowie vielen Souvenirgeschäften, die aber zumeist Kitsch anbieten.
Wenn man ich jedoch zu einem Kauf entschließt, sollte man zunächst vergleichen, da der Unterschied zum nächsten Geschäft meist mehrere hundert Peseten betragen kann.

Zur Eigenverpflegung lohnt es sich anstatt der kleinen Supermärkte auf das große Warenhaus in Richtung Cala Millor auszuweichen.

Der feine Sandstrand ist einer der schönsten der Gegend. Er bietet genügend Platz, das Wasser ist flach abfallend und sauber. Eine Liege unter dem Sonnenschirm kostet etwa 1000 Peseten pro Tag, was für den reinen Strandurlauber ziemlich teuer ist, deshalb sollte man erwägen, ob nicht ein eine Matte und ein Badetuch reichen.
Auch die typischen "Coca Cola, Fanta, Wasser, Bier Verkäufer" wecken den Strandurlauber etwa alle 4 bis 5 Minuten und wenn sie sich nähern, sollte man versuchen sein Hab und Gut so gut wie möglich zu bewachen.

Sa Coma's Publikum besteht hauptsächlich aus Deutschen und Briten, wobei die britischen Touristen mehr in der Nordhälfte und die deutschen mehr in der Südhälfte des Ortes untergebracht werden.
Auch die Bars sind zumeist deutsch und britisch und so kann sich der, der nicht darauf verzichten will, im Urlaub wie zuhause fühlen.
Ich bevorzugte allerdings die spanische und freundlich eingerichtete Tony's Sangria Bar mit dem leckersten Sangria des Ortes und frisch gepreßtem Orangensaft zu zivilen Preisen. Am späten Abend, wenn man vom kleinen Hunger quält wird kann man dort auch noch kleine Snacks bestellen.

Wenn man kein Auto besitzt können 2 Wochen ziemlich langweilig werden. Sollte man sich jedoch entscheiden eine Inselrundfahrt zu machen, kann man durchaus reizvolle Gegenden sehen, wobei mich überwiegend der Norden der Insel anspricht, wie die Bucht von Pollenca und Kap Formentor.
Selbst wenn Sa Coma eher familiäres Publikum bietet und noch nicht so stark bebaut ist wie die bekannten Urlaubsorte im Süden der Insel, so ist der Ort für meinen Geschmack trotzdem zu touristisch.

Überhaupt sollte man bei Ankäufen auf Mallorca äußerst kritisch und wachsam sein, denn die Gefahr ist groß über den Tisch gezogen zu werden.

In Restaurants sollte man auch darauf achten, daß die Mehrwertsteuer bereits inbegriffen ist, denn sonst bezahlt man am Ende für 3 Sandwiches, 2 Kaffee und 2 Orangensaft 65,- DM.

Auch die umliegenden Wochenmärkte sind nur auf das Geld der Touristen aus und bieten für den Spanier eigentlich viel zu wenig.

Zusammenfassend wäre zu sagen, wer nur Erholung sucht, auf Diskothekenbesuche verzichten kann und wen auch der dunkle feine Sand, der sich als feine Schicht über Autos und sämtliche Gegenstände zieht nicht stört, für den ist Sa Coma eine Reise wert.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Kroeser

Kroeser

25.08.2003 22:28

Ich kann die kritischen Bemerkungen im Bericht nur bestätigen. Inzwischen scheint es noch schlimmer geworden zu sein - verweise auf meinen Bericht ´8 ´03. Fazit: In der Hauptsaison KEINE Reise wert.

DottiGross

DottiGross

10.11.2002 12:58

Danke, hast mir mit deinem Bericht bei meiner Auswahl sehr geholfen. Dotti

tapioka

tapioka

11.04.2001 08:51

mh, klang ja nicht so begeistert...ich bin mal gesannt: ab Donnerstag zwei Wochen in SÍllot. Liebe Grüße, tapioka

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