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Pro Ein schöner Spaziergang, sehr informativ
Kontra Ohne Führung könnte man etwas enttäuscht sein
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
|---|---|
| Anbindung | |
| Sehenswürdigkeiten | |
| Sicherheit | |
| Gastfreundlichkeit |
Letztes Jahr haben wir Urlaub in der Rhön gemacht und zwar genau an der Grenze zwischen hessischer und bayrischer Rhön. Eine der Sehenswürdigkeiten, die wir während unseres Urlaubs sogar zweimal aufgesucht haben war das Rote Moor.
Und darüber möchte ich heute gerne berichten.
Am Parkplatz befindet sich übrigens das „Haus am Roten Moor“, in dem man eine Kleinigkeit essen kann. Es gibt z.B. diverse Blechkuchen und deftige Rhöner Brotzeitteller. Natürlich stehen auch behindertengerechte sanitäre Anlagen zur Verfügung. Im Winter ist die Gegend um das Rote Moor übrigens eine einzige fantastische Langlaufstrecke und das schneesicherste Gebiet Hessens.
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite vom Parkplatz aus gesehen kommt man über einen Schotterweg in das Rote Moor. Am Eingang zum Roten Moor kommt man auch am schönen Moorweiher, einem kleinen aufgestauten See vorbei (siehe Fotos).Geht man weiter stößt man auf den Bohlenpfad, der durch einen Karpatenbirkwald führt. Dieser Karpartenbirkwald ist für den Naturschutz ungemein wichtig. Und ich muss ehrlich sagen, dass mich der Wald wesentlich mehr beeindruckt hat, als das Moor selber, von dem man gar nicht viel sieht. Wer mit offenen Augen durch diesen Wald geht, wird dutzende von wunderbaren Fotomotiven entdecken. Von abgestorbenen Bäumen über diversen Moosen, vielen Pilzen (wir waren im Herbst da) gibt es dort alles. Alleine für diesen Waldabschnitt lohnt sich der Besuch schon.
Geht man den Bohlenweg zu Ende gelangt man zu einem Aussichtsturm. Von dort ist die ehemalige Torf-Abbaufläche zu erkennen, in der sich wieder Niedermoorvegetation eingestellt hat. Ich war etwas enttäuscht davon, wie wenig vom Moor selber zu sehen ist. Aber natürlich sollen keine Menschen im Moor herumlaufen und die empfindliche Flora und Fauna stören. Ich würde empfehlen, eine Fernglas mitzunehmen. Sonst hat man wirklich nicht viel von diesem Aussichtsturm und vom Ausflug zum Roten Moor. Bedingt durch den Torfabbau bis in die achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, ist nur noch eine Fläche von zirka fünf Hektar als Kernzone vorhanden.Informationen dazu gibt es hier:
http://www.rhoentourist.de/fuehrung-rotes-moor.html
Wieviel die Führung gekostet hat, kann ich nicht mehr sagen. Das läst sich aber vorab erfragen und ich weiß noch, dass ich es wirklich überhaupt nicht teuer fand.
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Jollynchen 25.12.2011 12:15
meerline77 08.11.2011 09:25
swissghostly 28.10.2011 23:59
Gering 27.10.2011 16:09
lassie222 17.10.2011 13:10