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Prämierter Erfahrungsbericht

Rom, so habe ich es erlebt

4  18.05.2012

Pro:
tolles Klima, unzählige Sehenswürdigkeiten, Essen, der Papst, der Vatikan

Kontra:
Kriminalität, mitunter die Preise, Armut

Empfehlenswert: Ja 

Queen500

Über sich: Fakten, Fakten UND an die Leser denken... . LG Michael P.S.: Wie kann ein Bericht, für den man Gel...

Mitglied seit:02.05.2004

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Liebe Leserinnen und Leser,

heute möchte ich Euch von meinem Aufenthalt und meinen Erlebnissen und Erfahrungen aus der ewigen Stadt Rom berichten. Auf die vielen Sehenswürdigkeiten werde ich hier nicht gesondert eingehen. Ich schreibe hier meine Erfahrungen nieder und werde daher nicht alle Sehenswürdigkeiten – wie in einem Reiseführer – aufführen.

Warum Rom?

Als Kind war ich mal für einen Tag in Rom und seitdem wollte ich eigentlich immer mal wieder gerne nach Rom. Leider musste ich gute achtzehn Jahre darauf warten. Hoffen wir mal, dass der nächste Besuch in Rom nicht so lange auf sich warten lässt.. . Ein weiterer Grund, nach Rom zu fahren, war/ist auch unser „deutscher“ und bayerische Papst. Mehrmals hätte ich schon die Chance gehabt, ihn zu sehen, hat aber leider nie sein sollen. Zum Beispiel beim Weltjugendtag in Köln oder auch in Madrid. Irgend habe ich es nie dorthin geschafft. Ein weiterer Grund für Rom ist mitunter auch die geographische Lage, d.h. ich wollte in der Karwoche nicht auch noch meine Winterjacke mitnehmen.

Vorbereitung:

Es ergab sich gute drei Wochen im voraus, dass sich herausstellte, dass es doch noch mit Urlaub in der Karwoche klappen sollte. Wir bekamen noch einen relativ günstigen Direktflug nach Rom mit Alitalia (290 € für zwei). Auch eine Unterkunft war schnell gefunden, die allerdings aufgrund der Karwoche nicht wirklich günstig war.
Wenn ich schon in der Karwoche nach Rom komme, wollte ich naürlich auch unbedingt die Chance haben, den Papst zu sehen. Auf der Homepage des Vatikan (www.vatican.va) gibt es dazu sehr viele hilfreiche Infomationen. Da wir Dienstags nach Rom flogen, war es uns möglich, am Mittwoch Vormittag bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz teilzunehmen. Theoretisch zumindest; denn hierfür bedarf es natürlich auch einiger Vorbereitungen... . Hierzu muss/sollte man im Vatikan anrufen bzw. ein Fax schicken, so wie wir es getan haben. Dann hat man die Möglichkeit, eine Woche später einen netten Brief aus dem Vatikan zu erhalten wo u.a. drin steht, wo man die Eintrittskarten abholen kann. Zu meiner Überraschung klappte das alles recht gut, zumal in der Kürze der Zeit. Zur Vervollständigung hier auch die Faxnummer: 0039 06 6988 5863 (Präfektur des Päpstlichen Hauses).
Aufgrund der Glutenunverträglichkeit meiner Frau, suchten wir uns schon vorab einige Restaurants heraus, wo wir auch glutenfrei essen können. Da diese Unverträglichkeit in Italien weit verbreitet ist, ist es in Rom relativ einfach, sich glutenfrei zu ernähren.

Tricks und Kniffe zu Rom:

Meiner Frau hatte ich verboten, eine Handtasche mit nach Rom zu nehmen. Taschendiebstahl ist leider in Rom sehr weit verbreitet. In Rom – wie auch in anderen Orten Italiens – ist es in den Bars zu beobachten, dass man den Espresso sehr preiswert bekommen kann (zwischen 80 Cent und 1,10 Euro in sehr touristischen Lagen), wenn man ihn an der Theke trinkt. Setzt man sich an einen Tisch, zahlt man mind. zwei Euro, auf der Terrase ist man mit drei Euro dabei. Frühstücken kann man in jeder Bar gut und günstig, wenn man es wie die Einheimischen macht. Espresso und ein Cornetto i.d.R. für zwei Euro an der Theke.

Ankunft und Reise nach Rom:

Mit der Alitalia erreichten wir den römischen Flughafen Fiumicimo. Mit dem Bus der Alitalia (exklusiv für Alitalia-Fluggäste) ging es dann zum Hauptbahnhof Termini (7 Euro pro Person und Fahrt) Die Fahrt nahm eine gute halbe Stunde in Anspruch und war bereits eine halbe Stadtrundfahrt, u.a. ging es vorbei am berühmten Kolloseum. Auch gibt es die Möglichkeit mit einer sogenannten Express-S-Bahn (Leonardo-Express) zum Hauptbahnhof zu gelangen. Die einfache Fahrt kostet jedoch vierzehn Euro. Alle zwei Stunden verkehren auch Busse der Firma Terravision. Die Fahrkarten für unseren Alitalia-Bus kauften wir im Bus selber.

Rom- erste Eindrücke

Und da waren wir nun in der ewigen Stadt, in der italienischen Hauptstadt!
Der erste Eindruck war, dass man von Bus aus, sehr viele Grünanlagen und Parks sah. Das überraschte uns doch, denn wir stellten uns Rom eher ein wenig dürr und auch vertrocknet vor, aber ganz im Gegenteil. Links und rechts der Strasse, neben den vielen Parks auch viele gepflegte Blumen und Pflanzen.
Was uns auch auffiel, war der Strassenverkehr und die eingeartige Fahrweise der Römer. Man fährt dort,
Bilder von Rom
  • Rom DSCN1787 - Rom
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Rom DSCN1787 - Rom
zwei Meter vom Heiligen Vater entfernt
wie man kann, Vekehrsregeln und Verkehrsschilder haben anscheinend nicht die gleiche Bedeutung wie z.B. in Deutschland. Autofahren möchte ich in Rom eher nicht. Die Smarts, von denen es in Rom Unmengen gibt, werden auch smartüblich geparkt, auch in der kleinsten Parklücke. Was uns noch am ersten Tag auffiel, war, dass die Leute i.d.R. sehr, sehr gut gekleidet sind. Es gibt auch sehr, sehr viele Geschäfte, die Anzüge und Krawatten verkaufen.

Am Ankunftstag mussten wir natürlich auch den Vatikan aufsuchen. Auf unserem Brief, den wir aus dem Vatikan erhielten, stand die Info, dass wir die Eintrittskarten für die Generalaudienz entweder am Vortag, sprich am Dienstag von 16:00 bis 19:00 Uhr abholen können oder auch am Mittwoch ab 08:00 Uhr. Hiefür begibt man sich in das Büro am Bronzetor (rechte Hand an der Kolonnade auf dem Petersplatz). Im Nachhinein waren wir sehr froh, dass wir die Eintrittskarten bereits am Vortag abholten, doch dazu später mehr. Natürlich besuchten wir auch den Petersdom, wozu man ähnliche Kontrollen über sich ergehen lassen muss, wie z.B. auch am Flughafen. Aber wir hatten Glück, denn nicht viele Leute standen an, weshalb wir sehr zügig hineinkamen. Wir versuchten über den morgigen Tag der Generalaudienz Informationen einzuholen und befragten dazu einige Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes. Man empfahl uns dringend, eine Zeitung zu kaufen und mitzunehmen, da die Sitze nicht die bequemsten wären.

Zweiter Tag in Rom:

Heute war frühes Aufstehen angesagt. Auch wenn die Generalaudienz erst für zehn Uhr angesetzt war, wollten wir schon relativ früh vor Ort sein. Man weiss ja nie. Mit der U-Bahn fuhren wir dorthin. Zu unserer Überraschung waren wir nicht die Einzigsten, die zu dieser frühen Stunde anscheinend die gleiche Idee hatten. Wir erreichten den Vatikan bereits gegen Viertel nach Sieben! Vor dem Eingang zum Petersplatz, der abgesperrt war, stand bereits eine Schlange von schätzungsweise fünfhundert Personen! Wir stellten uns natürlich direkt mit in die Schlange, denn wir hatten keinen blassen Schimmer, was uns erwartete bzw. wie es weitergeht. Auf der rechten Hand befindet sich ein Zeitungskiosk. Dort erwarben wir die aktuelle Süddeutsche. Auf der linken Seite liegt eine Caféteria, wo mir meine Frau einen Espresso und eine Flasche Wasser kaufte. Für beides bezahlte sie zusammen zwei Euro. Dies nur als kleine Info. Es wurde immer voll; immer mehr Menschenmassen erreichten den Vatikan. Menschen aus allen Herren Länder, sehr viele Lateinamerikaner auch. Bald war die ganze Strasse vom Vatikan bis zur U-Bahn voll. Gegen 8:30 Uhr wurde der Petersplatz geöffnet. Es erfolgte eine ähnliche Kontrolle wie auf dem Flughafen. Auch wenn wir nicht die ersten waren, wir hatten trotzdem so viel Glück, noch zwei Plätze in der ersten Reihe zu erwischen, ziemlich genau in der Mitte. Da sassen wir nun also. Es war ein sonniger Morgen und auch ziemlich warm, um die zwanzig Grad. Das Geschehen der Generalaudienz konnte man auch an zwei riesigen Monitoren vorfolgen. Als die Generalaudienz begann, war der Petersplatz voll. Schätzungsweise an die Achtzig Tausend Menschen. Und wir in der ersten Reihe! Das frühe Aufstehen hatte sich schon gelohnt. Einigermassen pünklich um 10:00 Uhr ging es endlich los. Auf den zwei grossen Bildschirmen konnte man verfolgen, wie der Papst einige wenige persöhnlich begrüsste und dann in sein Papamobil stieg um zum Petersplatz zu gelangen. Auf dem Petersplatz herrschte eine sehr angenehme und fröhliche Stimmung. Als der Papst in Sichtweite kam, lief wohl jedem ein Schauer über den Rücken. In seinem offenem Papamobil fuhr er sehr langsam über den gesamten Petersplatz, natürlich mit einem grossem Aufgebot an Sicherheitskräften. Auf dem Petersplatz gab es neben der italienischen Polizei, auch die römische Stadtpolizei, die Schweizer Garde und sehr viel Sicherheitspersonal in Anzug und Krawatte, wohl die Leibschützer des Papstes. Auch zwei römische Musikkappeln waren anwesend. Zuerst wurde die italienische Nationalhymne gespielt und dann Azzurro. Und der Papst, der heilige Vater, fuhr direkt an uns vorbei. Wir waren vielleicht zwei Meter von ihm entfernt. Neben uns stand ein Herr von sechzig Jahren aus Madrid, dem die Tränen in die Augen schossen, so emotional war dieser Augenblick. Auf alle Fälle war es sehr, sehr bewegendes Erlebnis und Ereignis. Und so eine wunderbare Stimmung. Unglaublich. Dann wurde die Generalaudienz vom Papst eröffnet. Verschiedene Pilgergruppen wurden in ihren Sprachen begrüsst, was auf dem Petersplatz zu Begeisterungsstürmen führte, je nach dem, wo sich die Gruppe befand. Dann erfolgte die Ansprache des Papstes in verschiedenen Sprachen (italienisch, englisch, deutsch, französisch, porugiesisch, spanisch und polnisch). Er berichtete ausführlichst über seine Reise nach Kuba und Mexiko. Zum Abschluss wurde ein Vaterunser (auf Latein) gebetet. Das Vaterunser stand auf der Rückseite der Eintrittskarte drauf. Die vorhin erwähnten Musikkappelen sollten auch noch zum Einsatz kommen, allerdings versagten wohl die Nerven und man traf keinen Ton, anders als vorher bei der Probe.
Nach guten zweieinhalb Stunden war die Audienz des Papstes vorbei.
Es dauerte natürlich etwas, bis wir den Petersplatz verlassen konnten, aufgrund der anwesenden Menschenmassen.
Nicht weit von der nächstgelegenen U-Bahn Haltestelle des Vatikans fanden wir ein Restaurant, wo wir zu Mittag assen.
Die Generalaudienz kann man auf der Internetseite des Vatikans als Video anschauen. Gegen Nachmittag besteht die Möglichkeit in einem Fotogeschäft im Vatikan, einige Fotos der Audienz zu erwerben, auf denen man zu erkennen ist. Dazu muss man sich aber erst durch bestimmt tausende Fotos durchschlagen.
Den Nachmittag liessen wir ein wenig ruhiger angehen und besuchten in der Innenstadt von Rom die bekanntesten Sehenswürdigkeiten (z.B. die Spanische Treppe, das Pantheon, den Trevibrunnen und auch die Piazza Navona). All diese gerade erwähnten Sehenswürdigkeiten haben den Vorteil, dass sie relativ nah beiander liegen und man sie fussläufig erreichen kann.

Gründonnerstag:

Für diesen Tag hatten wir uns das Kolosseum vorgenommen. Es gibt zwar auch eine eigene U-Bahn Haltestelle, aber von unserem Hotel in der Nähe des Hauptbahnhofes war es gerade mal eine Viertel Stunde zu Fuss. Im Internet hatte ich von den kilometerlangen Schlangen am Eingang gelesen, und das man mitunter zwei bis drei Stunden warten müsste. Darauf hatte ich natürlich keine Lust. Wir entschieden uns, bereits um 8:00 Uhr vor Ort zu sein. Geöffnet wird um 08:30 Uhr. Und wir waren die Ersten! Statt zwei bis drei Stunden, warteten wir lediglich eine halbe Stunde. An einer der vielen Kassen, kauften wir eine Eintrittskarte für jeweils 12 Euro. Darin enthalten ist auch der Eintritt in das Forum Romanum.
Nach und nach füllte sich dann auch das Kolosseum. Ein beeindruckendes Bauwerk! Im Anschluss daran, ging es zum Forum Romanum. An der Kasse stand dort bereits eine riesige Schlange. Anstellen mussten wir uns dort nicht, da wir ja schon die Eintrittskarte vom Kolosseum hatten. Das Forum Romanum ist weitaus grösser und eindrucksvoller, als ich mir das vorgestellt hatte. Ein Besuch auf jeden Fall wert! Aufgrund des weitläufigen Areals, bis zum Circus Maximo, kann man dort viel Zeit verbringen. Am Nachmittag verschlug es uns u.a. in den Stadtteil Travestere. Besonders gut gefallen hat uns dort die Kirche „Santa Maria de Travestere“. Apropos Kirchen: In Rom gibt es tausende Kirchen, die mitunter von aussen teilweise unscheinbar wirken, von innen aber ein einziges Kunstwerk darstellen und auf einen Fall einen Besuch wert sind.

Karfreitag:

Karfreitag ging es zurück in den Vatikan. Im Internet auf der Seite mv.vatican.va kann man Eintrittskarten für die Sixtinische Kapelle und die Vatikanischen Museen auch online erwerben. Allerdings zahlt man einen Online-Aufschlag von 4 Euro pro Person. Die Eintrittskarte kostet regulär 15 Euro pro Person. Glücklicherweise kauften wir die Eintrittskarten bereits vorab online. Die 4 Euro waren gut investiertes Geld, denn auch hier so lange Menschenschlangen vor der Kasse, wie man es sich nicht vorstellen kann. Wartezeiten von drei, vier Stunden keine Seltenheit! Als wir dort waren, war es unheimlich voll. Für meine Begriffe schon fast zu voll, denn manche Gänge sind wirklich nur sehr, sehr schmal und gleichen einem Nadelöhr. Wenn dort Panik ausbrechen sollte.... . Es wäre evtl. bessser, nicht aufeinmal so viele Menschen dort hinein zu lassen. Zuerst geht es durch die sehr weitläufigen Vatikanischen Museen, die mich nicht wirklich begeistert haben. Interessiert war ich in erster Linie an der berühmten Sixtinischen Kapelle. Um dort hinzukommen, dauerte es allerdings über eine gute Stunde. Was wir vorher in den Museen sahen, hat mich jetzt nicht so brennend interessiert. Irgendwann erreichten wir die Sixtinische Kapelle, fast am Ende des Rundgangs. Aber auch wurde man nur von den Menschenmassen geschoben. Am Ende, sprich fast am Ausgang, gibt es noch weitere Ausstellungen, die ebenfalls im Eintrittspreis inklusive sind, z.B. das Kutschenmuseum bzw. Papamobilmuseum der Päpste. Auch die Briefmarkensammlung war interessant. Selbstverständlich gibt es auch dort ein Vatikanisches Postamt. Nicht nur dort, sondern auch zwei bzw. drei Mal rund um den Petersplatz vertreten. Unsere Postkarten nach Deutschland, die wir am Mittwoch abschickten, brauchten mind. eine Woche, um ihr Ziel zu erreichen. Das nächste Mal werde ich die italienische Post testen.
Das nächste Mal werde ich auch versuchen, in die Vatikanischen Gärten zu kommen. Zum Abschluss dürfte auch eine Erfrischung nicht fehlen. Dazu bietet sich eine Caféteria an, die ihre Produkte zu überraschend zivilen Preisen anbietet. Auffällig war hier ein Schild, auf dem Stand, dass man am heutigen Tag kein Fleisch anbietet. Anzumerken ist vielleicht noch, dass Karfreitag in Rom kein Feiertag ist.
Am späten Nachmittag ging es dann wieder zurück zum Kolosseum, denn der Papst hatte dort seinen Kreuzweg. Als wir drei Stunden vor Beginn dort eintrafen, waren bereits unzählige Menschen vor Ort. Einige Tausend. Als wir dann endlich auf das Areal neben dem Kolosseum gelassen wurden, war erstmal Warten angesagt. Jedoch war es interessant, die ganzen Vorbereitungen zu sehen. Auch hier wieder naürlich sehr, sehr viel Polizeipräsenz und Sicherheitspersonal. Den Papst sahen wir diesmal nur aus der Ferne, trotz alledem war es doch sehr beeindruckend. Aber wie es die Eigenschaft vom Kreuzweg ist, er zog sich sehr laaaaaange hin. Erst gegen 22:30 Uhr fand es sein Ende. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung war frei.

Allgemeines zu Rom:

Über Taschendiebstähle habe ich ja bereits schon an anderer Stelle gewarnt. Und die Warnung kann man – gerade in Rom, aber auch in jeder anderen Grosstadt- nicht oft genug geben. Auch wenn die Polizei – gerade an touristischen Orten – sehr, sehr starke Präsens zeigt, sollte man sich keinesfalls sicher und zu sicher sein. Die Taschendiebe kennen jeden Trick. Aufpassen muss man dort immer. Wertsachen immer ganz eng am Körper tragen. Ebenfalls wird man in Rom immer und überall Bettlern begegnen. Ebenso muss man gut aufpassen, wenn man an einen windigen Verkäufer gerät, der z.B. an touristischen Orten, etwas aus seinem Koffer heraus verkaufen möchte. Dabei handelt es sich beispielsweise um Parfüm. Aber Vorsicht: Diese Leute treten nie allein auf. Es ist zwar in Rom verboten, wird aber von der Polizei geduldet. Sprachlich sind wir erstaunlich gut durchgekommen. Die Römer sprechen sehr gut italienisch, manche sogar Englisch. Mit Deutsch hatten wir weniger Glück, mit Spanisch schon eher.
Der öffentliche Nahverkehr besteht überwiegend nur aus Bussen, die aber fast immer überfüllt sind. U-Bahnen gibt es nur drei und dann noch einige wenige Tramlinien. Es gibt eine recht günstige Tageskarte für vier Euro. Die kann man entweder an den Automaten in einer Station kaufen oder an vielen Zeitungskiosken. Ein Erlebnis dazu: In einer Station befinden sich vier Automaten. Einer ist defekt und die drei anderen nahmen kein Geld an. Die Bedienstete war leider nicht gewillt, und eine Fahrkarte zu verkaufen, und verwies uns an einen Zeitungsladen.

Zum Wetter:

Wir hatten jeden Tag Sonnenschein bei sehr angenehmen zwanzig Grad.

Karsamstag:

Karsamstag ging es wieder zurück nach Hause. Vom Hauptbahnhof Termini nahmen wir den Leonardo-Express, der alle zwanzig Minuten verkehrt. In einer knappen halben Stunde ohne Halt erreicht man den Flughafen. Da ich auf dem Hinflug mit Alitalia fast verhungert bin (es gab nur ein Getränk und eine Art kleine Salzstangen), musste ich mir noch etwas Essbares im Flughafen kaufen. Im Sicherheitsbereich, ja, was entdeckte ich dort? Einen Autogrill!!! Das ist die Firma, die in Italien auch viele Raststätten an den Autobahnen betreibt. Dort kaufte ich mir ein Baquette mit italienischem Landschinken zu 4,20 Euro, dass wirklich ganz hervorragend war. Das ass ich dann im Flieger zusammen mit einem Glas Rotwein der Alitalia. Ein Gedicht! Und somit verliessen wir die ewige Stadt. Bis zum nächsten Mal, Rom!!!

CIAO BELLA ROMA


Habe ich etwas vergessen? Das wäre bei diesem Thema kein Wunder.


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
masterlanguages

masterlanguages

02.04.2014 18:30

SH, toller Bericht! LG

schreiblissl

schreiblissl

24.03.2014 20:49

BH :-) Ich denke auch schon lange darüber nach mal hinzufahren! Der Bericht hat auf jeden Fall viele neue Impressionen gegeben. Dankeschön.

Bird12

Bird12

20.03.2014 08:59

bh

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