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Pro viele Sehenswürdigkeiten, verhältnismäßig günstig, angenehmes Klima
Kontra vor allem am Wochenende viele Touristen
Detailbewertung
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| Sicherheit | |
| Gastfreundlichkeit |
Letzte Woche verbrachte ich bereits zum 2. Mal einige Tage in Rom. Das letzte Mal liegt schon etliche Jahre zurück, aber diesmal möchte ich euch etwas ausführlicher darüber berichten.
Dieser Bericht ist gedacht für alle, die Rom evtl. einmal besuchen möchten undIch habe insgesamt über 8 Stunden an diesem Bericht gearbeitet, bitte bewerte ihn also auch nur dann, wenn du ihn wirklich gelesen hast. Danke.
Alternativ kann man natürlich per Bahn oder auch per Auto anreisen. 1998 kam ich in den "Genuss" der italienischen Eisenbahn. Da die Reise per Bahn 15-20 Stunden dauert, selbst wenn man den ICE nutzt, und meist nicht mal günstiger als der Flug ist, würde ich davon abraten. Meine Erfahrungen waren eine Fahrzeit von über 20 Stunden, unfreundliche italienische Schaffner, und sehr unkomfortable italieniesche Eisenbahnwaggons.
Per Auto nach Rom ist wohl nur dann empfehlenswert, wenn man eine Rundtour macht, oder plant sehr lange in Rom zu bleiben, die einfache Strecke Frankfurt - Rom beträgt über 1200 km. Abgesehen davon ist Autofahren in Rom mehr als nur ein Abenteuer und Parken Glückssache. Die meisten Orte lassen sich ohnehin sehr viel besser zu Fuß erschließen.
************** Hotel: **************
Unser Hotel war diesmal das City Room B&B im Stadtteil San Giovanni
Die Lage ist sehr gut, die Metrostation "San Giovanni" am Piazza Porta San Giovanni ist nur 300-400 m entfernt (also etwa 3 Minuten zu Fuß), 3 Stationen und man ist am Hauptbahnhof (Termini), noch 2 weiter und man ist an den touristischen Attraktionen wie der Fontana di Trevi.
Von der Piazza fährt auch ein Linienbus direkt in den historischen Teil Roms, und hält unter anderem am Kolosseum und am Forum Romanum.
Die Via Veio eine sehr wenig befahrene Straße. Nachts war hier so gut wie kein Verkehr und auch tagsüber war es recht wenig. In der direkten Umgebung gibt es genügend Einkaufsmöglichkeiten.
Das B&B hat nur 4 Zimmer, alle jedoch mit eigenem Bad, TV und Klimaanlage.
Unser Zimmer war gemütlich und sehr sauber, das Bett war ebenfalls sehr gut und das Frühstück wurde zur gewünschten Zeit auf dem Zimmer serviert.
Die Betreiber, ein italienisches Paar mittleren Alters (zw. 40 und 50), waren sehr freundlich und gaben uns viele Tipps.
(Für mehr Infos gibt es in kürze einen gesonderten Bericht über das B&B)
Empfehlenswert für die Suche nach einem B&B o.ä. sind reserver.it und venere.it (nicht nur für Rom, sondern ganz Italien), dort kann man vergleichen und auch Gästebewertungen einsehen.
Die Verpflegung in Italien allein ist eigentlich schon eine Reise wert. Die italienische Küche ist nicht umsonst für frische Zutaten und auch für Feinkost bekannt.
Worauf die Italiener keinen Wert legen, ist ein ausgiebiges Frühstück. Hier bekommt man meist einen Cappucino und ein süßes Hörnchen mit Marmelade serviert, ein herzhaftes, ausgiebiges Frühstück wie bei uns üblich, gibt es eigentlich nirgendwo.Ein gepflegter Restaurantbesuch ist ebenfalls empfehlenswert. An den Touristenattraktionen stehen draußen Kellner vor den Restaurants und laden mit Gesten in ihre Restaurants ein, jedoch gibt es hier oft das "Menu Turistico" von mittelmäßiger Qualität zu hohen Preisen.
Besser man schaut sich etwas abseits von den Touristenpfaden um, meist reichen schon einige Straßen, um ein nettes Restaurant zu finden. In Italien gilt Pasta übrigens nicht als Hauptspeise, sondern als 1. Gang (Primo), das Hauptgericht besteht üblicherweise aus Fleisch.
Auf der Rechnung steht, für uns unüblich, meist eine Service-Gebühr für Gedeck und Kellnerservice zwischen 1 und 2 €. Das Trinkgeld wird bei Zufriedenheit nach dem Bezahlen einfach auf dem Tisch liegen gelassen und sollte um die 5 % betragen.
************** Sehenswürdigkeiten: **************
Kaum eine italienische Stadt hat so viele Sehenswürdigkeiten zu bieten wie Rom.
Die wichtigsten, schönsten und interessantesten möchte ich euch hier vorstellen:
Das Kolosseum liegt sehr zentral im historischen Teil der Stadt, neben dem Forum Romanum. Direkt daneben steht auch der Konstantinsbogen (Arco di Constantino), ein Triumphbogen, der ebenfalls recht imposant ist.
Man erreicht das Kolosseum mit der Metro (Linea B, Haltestelle Colosseo), auch mehrere Busse (u.a. Linea 81) halten in der unmittelbaren Umgebung.
Von der Piazza del Colosseo hat man einen schönen Blick auf das Colosseum, noch etwas schöner ist der Blick, wenn man von der Metro-Station Circo Massimo die Via di S. Gregorio direkt aufs Kolosseum zu läuft. Dabei hat man auch gleich den Arco die Constantino im Blick, beides ist auf jeden Fall ein Foto wert.
Vor dem Betreten geht es durch einen kleinen Sicherheitscheck, ähnlich wie am Flughafen.Tipp:
In der Mittagszeit und am Nachmittag sind Massen von Touristen hier und die Wartezeit geht in die Höhe, besser ist der Besuch am frühen Abend (17-18 Uhr) oder am Vormittag.
Forum Romanum
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Bewertung: 5 von 5 Sternen - ein absolutes Muss
Das Pantheon liegt nur wenige Gehminuten von der Piazza Navona entfernt, eine Metrostation gibt es nicht in der Nähe, in der Nähe der Piazza Navona halten jedoch einige Busse.
Bewertung: 4 von 5 Sternen - irgendwie beeindruckend und kostenlos, aber kein "ausführlicher" Programmpunkt
Castel Sant' Angelo (Engelsburg)
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Die Engelsburg, ursprünglich als Mausoleum errichtet, wurde später von verschiedenen Päpsten zur Burg umgebaut und als Fluchtburg genutzt. Über einen überdachten Gang ist sie mit dem Vatikan verbunden. Auf den verschiedenen Ebenen gibt es Schatzkammern, Grabkammern, Innenhöfe, das Papstappartement, päpstliche Gemächer und ein Museum zu sehen. Ganz oben hat man von der Terrasse einen sehenswerten Ausblick.
Die Engelsburg ist ein ganzes Stück von den nächsten Metrostationen ("Otaviano" und "Lepanto", Linea A) entfernt. Auch hier halten jedoch wieder Busse in der unmittelbaren Umgebung. Die Brücken Pont de Sant' Angelo direkt vor der Burg sowie die Ponte Vittorio Emanuele II einige Meter weiter süd-westlich sind aber auch einen kleinen Spaziergang wert.
Petersdom / Petersplatz - Vatikan:
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Der Vatikan, der kleinste Staat der Welt mitten in Rom ist trotz seiner geringen Größe überaus bekannt.
Markantestes Gebäude ist natürlich der Petersdom mit dem Petersplatz am südöstlichen Ende des Vatikans.
Der Petersplatz mit dem Obelisken in der Mitte wird rechts und links von riesigen Säulengängen begrenzt und ist schon recht imposant, von hier aus hat man einen schönen Blick direkt auf den Dom.
Der Petersdom ist gigantisch groß, 2,5 mal so groß wie der Kölner Dom, und bietet Platz für 60.000 Menschen. Schon von außen ist der Dom beeindruckend, aber gerade von innen ist er außergewöhnlich prachtvoll. Um ihn betreten zu dürfen, ist dezente Kleidung erforderlich (Männer: lange Hosen (keine ¾ Länge!) + T-Shirt das die Schultern bedeckt, Frauen: Hose oder Rock die die Knie bedecken sowie T-Shirt das die Schultern bedeckt), dann geht es durch einen Sicherheitscheck, bevor man in den Dom darf. Der Eintritt ist kostenlos, möchte man jedoch auf die Kuppel, werden 5 € fällig. Im Inneren gibt es prachtvolle Fresken, Statuen und Malereien zu sehen, ist man an derlei Kunst interessiert, kann man sich hier mehrere Stunden aufhalten, aber auch als Laie kann man das Ganze einige Zeit auf sich wirken lassen, ohne dass es langweilig wird.
Der Ausblick von oben ist gigantisch, und der Aufstieg (bzw. die Fahrt mit dem Lift nach oben) auf jeden Fall empfehlenswert. Allerdings sind die Treppen vor allem im oberen Bereich recht schmal und eng, für Leute mit Platzangst möglicherweise sehr unangenehm.
Des Weiteren kann man auch die Sakristei besichtigen, was ebenfalls einen Eintritt (ich glaube es waren 2,50 €) kostet, wir aber nicht gemacht haben.
Bei meinem ersten Besuch war eine Papstaudienz, hierfür gab es überall rund um den Platz am Tag zuvor kostenlose Eintrittskarten, mehrere tausend Sitzplätze stehen auf dem Petersplatz zur Verfügung, und wir hatten Glück und konnten solche ergattern. Die Audienz dauerte etwa 2 bis 2,5 Stunden, der Papst hielt mehrere Ansprachen und es wurde gesungen. Dies ist jedoch nur für wirklich Interessierte zu empfehlen.
Der Vatikan liegt im Nordwesten von Rom und ist per Metro (Station Ottaviano) sowie einigen Minuten Fußweg recht gut erreichbar. Auch einige Busse halten in unmittelbarer Nähe, vom Bahnhof Termini erreicht man den Petersplatz mit Linie 64 oder auch Linie 40, Linie 23 und Linie 280 fahren aus Richtung Trastevere.
Bewertung: 5 von 5 Sternchen - der Petersdom und auch der Petersplatz sind ein Muss für jeden Erstbesuch in Rom.
Ostia Antica:
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Die Hafenstadt des antiken Roms, liegt heute etwa 23 km südwestlich der Stadt an der Mündung des Tibers.
Ostia Antica umfasst eine ganze Reihe von Tempeln und antiken Bauten, unter anderem ein Amphitheater. Einige Gebäude sind deutlich besser erhalten als im Forum Romanum, wobei Stil und Art der Gebäude sich zum Teil ähneln. In Ostia gibt es jedoch deutlich mehr zu sehen, vor allem aus dem täglichen Leben der Antike, wie Mehrstöckige Häuser, Bäckerein, Tavernen, man kann sich gedanklich sehr gut in die Antike zurückversetzen. Noch immer finden Ausgrabungen statt, man schätzt, dass bisher etwa 2/3 der Stadt ausgegraben wurden.
Erreichen kann man Ostia per Zug, z.B. ab der Metrostation "Magliana" (Linea B), oder ab Stazione Termini. Da man hier durchaus einen halben Tag und länger verbringen kann, sollte man ausreichend Proviant einpacken und zumindest im Sommer recht früh dort sein, denn mittags wird es sehr warm, und es gibt nur wenig Schatten (ähnlich wie im Forum Romanum) Ostia Antica hat mich neben dem Kolosseum mit am meisten begeistert!
Circo Massimo
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Vom Circo Massimo ist leider nicht mehr allzuviel zu sehen, obwohl er früher mit 600 m Länge und ca. 140 m Breite der größte Circus im alten Rom war, in dem unter anderem Wagenrennen stattfanden.
Heute besteht er aus einer großen Rasenfläche, wenngleich die ursprüngliche Rennbahn noch gut zu erkennen ist, am östlichen Teil wurden unter anderem Teile einer Tribüne freigelegt. Ausgrabungen
dauern immer noch an.
Der Circo Massimo liegt direkt neben dem Forum Romanum und ist am besten per Metro (Linea B, Station "Circo Massimo") erreichbar.
Fontana di Trevi
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Der berühmteste und größte Brunnen Roms liegt mitten in der Stadt. Er wurde mehrfach umgebaut und erweitert und in seiner heutigen Form 1762 fertiggestellt. Legenden besagen, dass man eine Münze in den Brunnen werfen muss, um irgendwann sicher nach Rom zurückzukehren. Ich habe 1998 keine Münze geworfen und war nun trotzdem nochmal da :-)
Man erreicht ihn nur zu Fuß, die nächstgelegene Metrostation ist "Barberini" (Linea A), dann braucht man noch etwa 5-6 Minuten zu Fuß (der Brunnen ist ausgeschildert).
Der Brunnenplatz ist nicht besonders groß und der Brunnen sehr (sehr!) gut besucht, ein Besuch ist daher vor allem am frühen Morgen oder am späten Abend anzuraten.
Scalinata Trinita die Monti (spanische Treppe)
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Die spanische Treppe an der Piazza di Spagna ist fast genauso bekannt wie der Trevi-Brunnen. Direkt davor auf der Piazza steht auch die Fontana della Barcaccia, ein fischförmiger Brunnen. Die spanische Treppe ist heute ein beliebter Treffpunkt für junge Leute, Römer wie auch Touristen, wenngleich Essen & Trinken auf der Treppe verboten sind. Daher ist sie auch sehr sauber, wie auch die gesamte Piazza. Im Sommer ist sie wunderschön mit Blumen geschmückt, aber auch sonst ist die Treppe durchaus hübsch anzusehen und man kann hier ab dem Nachmittag sehr schöne Fotos machen, wenn die Sonne auf den Platz und die Treppe scheint. Den ganzen Tag ist hier was los, und man kann sich einfach mal hinsetzen und in der Atmosphäre treiben lassen, die Umgebung beobachten und sich entspannen.
Rund um die Piazza erstrecken sich diverse Straßen mit Edelboutiquen und Designer-Shops, aber auch einige kleine aber feine italienische Geschäfte.
Wir haben die spanische Treppe gelegentlich als Treffpunkt genutzt und dort einige Minuten verschnauft, sie ist zu jeder Tageszeit gut zu besuchen.
Die Metrostation Spagna (Linea A) ist in unmittelbarer Nähe.
Villa Borghese
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Die Villa Borghese ist kein Gebäude, sondern eine Parkanlage mit einer Kunstgalerie.
Der Park ist sehr schön angelegt und lädt vor allem in der Mittagszeit zu einem schattigen Spaziergang ein. Die Kunstgalerie zählt zu den berühmtesten und wertvollsten privaten Kunstsammlungen der Welt und ist für Touristen zugänglich, jedoch ist eine Reservierung erforderlich, wir haben die Galerie nicht besucht.
Entweder man läuft von der Piazza di Spagna (Metro A "Spagna") nach Norden, oder von der Station "Flaminio" nördlich der Piazza del Popolo nach Osten, um den Park zu erreichen.
Piazza Navona
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Die Piazza Navona liegt im Stadtteil Parione und ist im typischen Barockstil gehalten. In der Mitte befindet sich die Fontana dei Quattro Fiumi, am nördlichen und südlichen Ende der Piazza jeweils ein weiterer Brunnen. Rund um die Piazza habensich viele Souvenirshops und Cafés angesiedelt, dennoch ist der Platz schon sehenswert, wenngleich nur mit geringer Priorität. Sie liegt im "toten Winkel" der beiden Metrolinien und ist daher nur zu Fuß erreichbar, einige Busse halten jedoch in der Nähe.
San Giovanni in Laterano
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Die Lateranbasilika liegt im Stadtteil San Giovanni, an der gleichnamigen Piazza.
Sie ist die Kathedrale des Bistums Rom und gehört zu den 7 römischen Pilgerkirchen.
Wir haben sie nur von außen besichtigt, da die Zeit fehlte, sie soll jedoch auch von innen sehr sehenswert sein. Die Piazza an sich ist nicht sehr schön, die Metrostation "San Giovanni" (Linea A) ist nur wenige Meter entfernt.
Piazza della Repubblica
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Die Ende des 19. Jahrhunderts angelegte Piazza della Repubblica liegt in unmittelbarer Nähe der Stazione Termini und überdeckt die Exedra bzw. das Theater der antiken Diokletiansthermen. In der Mitte befindet sich der Najaden-Brunnen (Fontana delle Naiadi), welcher bereits 1900 fertiggestellt wurde.
Hier reicht ein kurzer Abstecher, wenn man noch Zeit hat, der Platz sieht toll aus, hat aber im Prinzip touristisch nicht viel zu bieten. Innerhalb weniger Minuten hat man eigentlich alles gesehen, zumal der Kreisverkehr rund um den Brunnen stark befahren ist.
Monumento a Vittorio Emanuele II
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Das Monumento a Vittorio Emanuele II liegt am südlichen Ende der Via del Corso, nordwestlich des Forum Romanum und ist am besten per Bus erreichbar. Die nächste Metro-Station wäre "Colosseo" (Linea B), dann sind aber noch einige Minuten Fußmarsch angesagt.
Bewertung: 2 von 5 - ein beeindruckendes Gebäude, jedoch keins der Highlights in Rom
************** Wetter & Reisezeit: **************************** Verkehrsmittel: **************
In Rom erreicht man eigentlich alles am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Es gibt 2 Metrolinien, die sich am Hauptbahnhof (Stazione Termini) kreuzen, und die die wesentlichen Punkte der Stadt anfahren. Sie fahren bis spät in die Nacht alle paar Minuten - die verbleibende Wartezeit wird direkt am Bahnsteig angezeigt.
Einige Teile Roms sind nur per Bus erreichbar, auch diese fahren alle paar Minuten, und an den Haltestellen sind unterhalb der Busnummer die Haltestellen der Route inkl. Umsteigemöglichkeiten zur Metro aufgelistet, sodass auch als Ortsfremder die Orientierung leicht fällt.
Vom Autofahren würde ich dringend abraten, die meisten Sehenswürdigkeiten erreicht man sehr viel besser zu Fuß, Parkplätze gibt es so gut wie keine, und der römische (italienische) Fahrstil ist ähm, gewöhnungsbedürftig.
Die Fortbewegung zu Fuß innerhalb des Stadtzentrums ist empfehlenswert, da man so viel mehr von der Stadt sieht und vieles am besten zu Fuß erreichbar ist.************** Sonstiges: **************
- Einkaufen in Rom: Einen großen Supermarkt im Stadtzentrum zu finden ist fast unmöglich, es gibt eher kleine Supermärkte, bei denen man aber frisches Obst, Getränke und Verpflegung wie Kekse, Brot u.ä. kaufen kann. Man sieht sie meist erst, wenn man direkt davor steht, große Leuchtreklamen, Plakate oder Einkaufswagen vor dem Geschäft gibt es so gut wie gar nicht.
Empfehlenswert sind kleine Markthallen ("Mercato"), wo auch die Italiener einkaufen, hier gibt es sehr günstig Obst, Wasser, Brot / Backwaren und Fleisch / Wurst zu kaufen. Eine befindet sich z.B. recht nah an der Station San Giovanni an der Kreuzung Via Veio / Magna Grecia - Achtung, sie schließt bereits um 14:00 Uhr!
- Achtung Taschendiebe! Wie in vielen Großstädten, die von Touristen besucht werden, gibt es auch in Rom viele Taschendiebe. Besonders in der Metro sollte man daher seinen Rucksack immer vorn tragen, und bei Ruhepausen im Café oder auf einer Bank seine Tasche NIE aus den Augen lassen!
- Straßenhändler: In Rom gibt es unheimlich viele Straßenhändler, vor allem an den touristischen Plätzen wie an der spanischen Treppe. Je nach Wetter und Saison werden Regenschirme oder andere Dinge angeboten, deren Qualität jedoch unterirdisch ist. Ein Regenschirm für 3 Euro ist zwar auf den ersten Blick billig, wenn er beim 2. mal öffnen auseinander fällt, ist es dennoch ärgerlich.
- Da man viel läuft, empfehlen sich bequeme Schuhe zu wählen (möglichst keine neuen, auch wenn sie noch so bequem scheinen - ich hatte in der Vergangenheit nach 2 Tagen Blasen von Turnschuhen!)
Für einen Städtetrip nach Rom sollte man mindestens 3 Tage einplanen, empfehlen würde ich 3 ½ bis 5, je nach kulturellem Anspruch. Von einem 2-Tages-Trip übers Wochenende (Freitag Abend bis Sonntag Abend) würde ich eher abraten, da es dann sowieso extrem voll ist, lange Wartezeiten entstehen, und man von vornherein eigentlich schon zu wenig Zeit hat.
Wir hatten diesmal 2 ½ Tage Zeit (Di Früh - Do Abend), was deshalb ausreichend war, weil wir einiges schon bei einer vorherigen Rom-Reise gesehen hatten, ansonsten wäre es schon sehr knapp bzw. anstrengend geworden. Auf Ostia Antica beispielsweise haben wir verzichtet, ebenso wie auf einen ausführlichen Besuch des Petersdoms und auf die Villa Borghese, da wir beides schon kannten. Für Rom-Erstbesucher sind aber vor allem die beiden erstgenannten Dinge unbedingt zu empfehlen.Die Stadt ist wirklich fantastisch, und obwohl es eine riesige Metropole ist, haben wir uns zu keinem Zeitpunkt unsicher oder bedroht gefühlt.
Es war höchstwahrscheinlich nicht mein letzter Besuch in Rom,
Achtung, dies ist der erste Berichte des Autors
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allisonbraun 26.08.2010 20:23
Nimm bitte auf der BH Wartebank Platz
XxAnGeLxX 23.10.2009 12:38
offerendum 25.08.2009 16:46
Ja, im August in es SEHR heiß...
Valalala 13.08.2009 12:00
super bericht, mir hat besonders gut gefallen, dass du die Sehenswürdigkeiten nochmals einzeln bewertet hast :)
so da bin ich wieder mit BH