Antik & religiös? Modern & modisch?
10. Mai 2005
Pro:
viele Sehenswürdigkeiten, Antikes noch erhalten, Klima, Flair
Kontra:
viel zu teuer, teilweise recht schmutzig
Empfehlenswert:
Ja
 Kicki20
Über sich:
Ich hab lang versucht, neben Studium und Job wieder Zeit für Ciao zu finden - es hat leider nicht fu...
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Wie versprochen soll es hier einen weiteren Städtebericht von mir geben. Auf meine ersten beiden Berichte habe ich so viele nette Kommentare erhalten, dass ich sowieso mal wieder einen Bericht schreiben wollte - nicht nur, weil ich Städtereisen so gern mag und zum Glück auch wenigstens noch ein paar Städte habe, von denen ich berichten kann (und ja die Möglichkeit besteht, dass es noch mehr werden), sondern auch, weil das Schreiben solcher Berichte sehr viel Spaß macht. Dabei kann ich nicht nur meine Reise noch einmal Revue passieren lassen, sondern durch das Schreiben sogar selbst noch etwas lernen (denn alles schreibe ich auch nicht aus dem Kopf und ohne Recherche!). Den Bericht schreibe ich übrigens ausgerechnet jetzt aufgrund der Tatsache, dass mein 50. Bericht im Vergleich zu den vielen Buchberichten vorher etwas "besonderes" sein soll - und auch etwas ausführlicher. Es hat nichts damit zu tun, dass Rom vor kurzem aus aktuellem Anlass in den Schlagzeilen war - ja, ich weiß, ein Deutscher ist jetzt Papst; aber ehrlich: er ist Papst, ist es da nicht egal, wo er herkommt??? Aber vielleicht sehe ich das auch nur so, weil ich nicht katholisch bin!
Fotos kann ich leider keine hinzufügen, weil ich - leider, leider - die Kamera Zuhause vergessen hatte und nun selbst keine Erinnerungsfotos an diese wunderschöne Stadt habe. Und das, wo ich doch eigentlich so gern fotografiere! Wie besonders bei meinen Städteberichten gewohnt, wird dieser Bericht wohl nicht besonders kurz werden - sorry! Ich hoffe, dass ihr trotzdem etwas interessantes entdecken könnt und ich bin auch nicht böse, wenn ihr den Bericht nicht komplett lest - obwohl es mich natürlich freuen würde, wo ich mir doch beim Schreiben so viel Mühe gebe.
Dazu möchte ich meinen Bericht noch ein bisschen in Kapitel unterteilen: 1. Wieso ausgerechnet Rom? 2. Facts - Anreise, wohnen, etc. 3. Geschichte Roms 4. Wie kommt man zu den Sehenswürdigkeiten? 5. Mein Besuch in Rom - Sehenswürdigkeiten 6. Fazit
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Daran ist wieder einmal meine Patentante schuld. Sie hat mich ja anfangs von den Städtereisen begeistert, indem sie mich in die eine oder andere Stadt mitgenommen hat. Aufgrund meines Geldmangels, meiner Minderjährigkeit und des Mangels an geeigneter Begleitung wurden die Städtereisen dann aber leider bald wieder weniger. Bis im Jahr 2002 mein Abitur nahte. Und so gab es zu Geburtstag und bestandenem Abitur von meiner Patin mal wieder eine Städtereise. Sie schlug mir ein paar Städte vor (unter anderem Kopenhagen, aber da war ich ja dann später auf eigene Faust - der Bericht ist ja schon geschrieben), und ich entschied mich für Rom. Gute Entscheidung, denn obwohl Kopenhagen teuer ist, toppt Rom das alles!
Warum ich mich denn nun ausgerechnet für diese Stadt entschieden habe, kann ich nun so genau gar nicht sagen. Es war eine Stadt, die ich gern sehen wollte, die auch sehr schön sein sollte, und sie lag für mich sowieso außerhalb meiner finanziellen Möglichkeiten. Und wenn sich da die Chance bietet, sich die Stadt praktisch (zumindest für mich) kostenlos einmal anzuschauen, dann nutzt man dies natürlich auch, oder nicht? Und so ging es im Spätsommer 2002 für drei Tage nach Rom.
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Wieder einmal möchte und kann ich an dieser Stelle zwar kein Hotel erwähnen - ich könnte nur von dem erzählen, in dem ich gewohnt habe. Hotels gibt es auch in Rom massig, und ich denke, dass sich da eben jeder selbst informieren muss, was ihm gefällt und was in die richtige Preisklasse passt. Die Auswahl ist zu groß, um hier beschrieben zu werden, und außerdem kenne ich ja nur das eine Hotel. Von außen sieht man selten, was wirklich hinter der Fassade steckt! Ich denke, dass das Hotel, in dem ich gewohnt habe, nicht besonders günstig war, aber ich befürchte fast, dass kaum etwas in Rom wirklich günstig ist. Es war nicht besonders schön, aber es gab ein Frühstücksbuffet und für zwei Übernachtungen war es in jedem Fall zu ertragen. Ich habe das in dem Bericht über London schon einmal geschrieben, und ich befürchte fast, es gilt in jeder großen Stadt, aber man sollte sich vorher möglichst genau über das Hotel informieren. Das schützt natürlich nicht vor Reinfällen (unser Hotel war auch nicht so neu und sauber wie angepriesen), aber zumindest kann es in den meisten Fällen die ganz großen Überraschungen ersparen. Schön ist es natürlich, wenn das Hotel in der Innenstadt liegt, so dass man schnell die wichtigsten Sehenswürdigkeiten erkunden kann. Dies war bei uns der Fall - fünf Gehminuten bis zur berühmten Spanischen Treppe. Das war für Besichtigungen großartig und ich würde trotz der Enttäuschung meiner Mitreisenden (die sich das nach den Infos im Internet anders vorgestellt hatten) noch einmal in diesem Hotel wohnen, da man wirklich mitten in der Stadt ist und morgens nicht noch lange durch die Gegend fahren muss, bevor die Entdeckungstour losgeht.
Infos gibt's wie immer natürlich im Internet, obwohl es hier sehr gut sein kann, dass das Hotel dann in Wirklichkeit plötzlich ganz anders aussieht. Wer aber einfach nur eine Bleibe in der Innenstadt sucht, kann hier meiner Meinung nach sehr gut buchen, da man den Standort meist sehr genau erkennen kann. Reiseführer gibt es natürlich auch einige über Rom, in denen man sich Hoteltipps holen kann. Dabei ist meist nur eine kleine Auswahl an Hotels aufgeführt und in den seltensten Fällen hat man das Glück, dass dabei auf einem Stadtplan die genaue Lage eingezeichnet ist - da muss man also ein bisschen suchen, um herauszufinden, ob das Hotel denn auch annähernd da liegt, wo man es gern haben möchte. Dafür sind für die Reiseführer die Hotels oft wenigstens schon einmal annähernd geprüft worden und man erlebt somit unter Umständen keine ganz so unangenehmen Überraschungen wie im Internet. Ansonsten kann man auch noch den ganz "traditionellen" Weg über ein Reisebüro gehen, die vielleicht auch noch besondere Tipps haben oder auch mal von einem Hotel abraten können. Da stellt sich dann nur die Frage, wie gut und Rom-erfahren das Reisebüro ist und wie unabhängig sie Hotels empfehlen ;-) Ich denke, die beste Lösung ist wohl eine Kombination aus allem - im Internet ein paar Hotels ausdeuten, die eine gute Lage haben, und dann versuchen, auch über Reiseführer und Reisebüros noch einige Infos darüber zu bekommen.
Oder man schaut sich mal bei Ciao um, was da so über Roms Hotels geschrieben steht ;-) Mir wurde diese schwere Entscheidung ja zum Glück abgenommen, denn meine Reise war ja von vornherein von meiner Patin geplant - immerhin musste sie ja auch bezahlen! Um ein Hotel sollte man sich auf jeden Fall rechtzeitig kümmern, denn in Rom ist immer viel los, die Hotels sind zum Großteil ausgebucht und besonders die schönen Zimmer und qualitativ guten Hotels sind natürlich schnell weg. Dies gilt vor allem für die Zeit um Ostern und die Hauptsaison im September und Oktober. Im August ist diese Regel außer Kraft, da die meisten Römer da selbst in Urlaub sind und die Stadt wesentlich leerer ist als sonst. Ich selbst war im August dort - und ich kann nur sagen, dass ich das nächste Mal wohl einen anderen Monat wählen würde, egal, ob es dann voller ist in Rom. Es war unglaublich heiß die ganzen drei Tage über!
~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~ Nun geht es darum, wie man am besten nach Rom kommt. Hier gibt es einige Möglichkeiten - denn bekanntlich führen alle Wege nach Rom. Man kommt dorthin mit dem Flugzeug, mit der Bahn oder mit dem Auto. Ich war mit dem Flugzeug da, und obwohl ich die anderen Möglichkeiten noch nicht ausprobiert habe, könnte ich schwören, dass das die einfachste, schnellste
und bequemste Variante ist.
Von einigen Flughäfen aus kann man nach Rom durchstarten, meist sogar mehrmals täglich. Die Fluglinien, die die meisten Rom-Flüge anbieten, sind Lufthansa und Alitalia, wenn ich da noch richtig informiert bin. Auf jeden Fall landet man auf dem Flughafen Leonardo da Vinci in Fiumicino. Das liegt 32km von Rom entfernt, es gibt aber einen Flughafenzug in die Innenstadt - und natürlich Taxis. Da die Reise mit dem Taxi nicht nur kostspielig, sondern auch lebensgefährlich ist (wie überhaupt jedes betreten von Roms nicht verkehrsberuhigten Straßen), würde ich den Zug empfehlen - ich habe beides ausprobiert, und das nächste Mal nehme ich definitiv den Zug! Es ist mir nicht so ganz geheuer, wenn ein Taxifahrer auf einer einspurigen (!) Autobahnabfahrt einen Bus überholt! Der Flughafenzug hat den Nachteil, dass er nur einmal pro Stunde fährt - und ewig unterwegs ist! Wir haben an allem gehalten, was nur entfernt nach Bahnhof aussah, und an den meisten Stationen waren weder Leute, die ein-, noch Leute, die aussteigen wollten. Bei manchen Stationen habe ich sogar stark bezweifelt, dass es irgendwo im Umkreis überhaupt menschliches Leben gibt.
Wer keine Stunde auf den nächsten Zug warten möchte, kann auch den Flughafenvorortzug nehmen. Dieser fährt alle 20 Minuten, allerdings nur bis zum Bahnhof Ostiense, der (wie das Wort "Flughafenvorortzug" - wer auch immer sich das ausgedacht haben mag - schon sagt) und nicht in die Innenstadt, so dass man noch einmal umsteigen muss in die Metropolitana - oder ein Taxi (Vorsicht!). Das wiederum ist mit Koffern auch nicht unbedingt mein Traum, da würde ich doch lieber noch die paar Minuten auf den Zug warten, der direkt in die Innenstadt fährt. Das einzige, was man haben sollte: einen interessanten Gesprächspartner oder ein gutes Buch, die Zugfahrt dauert wirklich! Was an anderen Flughäfen angeboten wird (das Gepäck wird automatisch in den Zug verladen), gibt es hier nicht - man muss sich grundsätzlich selbst um sein Gepäck kümmern. Da die Züge scheinbar auch nicht dazu ausgelegt sind, irgendwo Taschen zu lagern, hat man die Koffer meist mitten im Gang stehen - zumindest war das in dem Zug so, mit dem ich gefahren bin, aber bei dem hatte ich sowieso das Gefühl, er sei schon etwas älter und kurz vor der wohlverdienten Rente ;-)
Mit der Bahn fährt man direkt durch an den Bahnhof Termini, was der römische Hauptbahnhof ist - man kommt also direkt in der Innenstadt an. Das ist recht praktisch, würde ich sagen, allerdings kann ich dabei leider nicht sagen, wie lange man unterwegs ist und wie da die Verbindungen sind. Aber das ist ja für alle, die mit dem Zug nach Rom wollen, wahrscheinlich nicht schwer herauszufinden! Wenn man mit dem Auto nach Rom kommt, hat man die Wahl zwischen 13 Haupteinfahrtsstraßen, die allerdings alle hoffnungslos überfüllt sind. Man sollte also ein paar zusätzliche Minuten einplanen - auch, um den wildgewordenen Römern, besonders der Untergattung Taxifahrer, auszuweichen, die ohne Rücksicht auf Verluste, Ampeln oder die Straßenverkehrsordnung durch die Gegend rasen. Rund um Rom gibt es auf jeden Fall eine Ringautobahn, von der aus es die unterschiedlichsten Abfahrten in die Innenstadt gibt - da wählt man dann am besten einfach die, die am nächsten oder am praktischsten liegt. Man muss allerdings damit rechnen, dass das Auto mit einigen Beulen mehr aus Rom zurückkommt, denn nicht nur beim Fahren, sondern auch beim Einparken sind die Römer recht rücksichtslos. Vielleicht liegt es einfach an der Mentalität, und ich konnte auch herzlich darüber lachen - aber mein Auto stand ja auch sicher Zuhause! Wichtig ist es dabei auch, nichts im Auto liegen zu lassen, denn in Rom wird besonders gern geklaut.
In der Innenstadt ist es auch absolut kein Problem, sich zu Fuß und notfalls mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortzubewegen, da gibt es sehr gute Verbindungen. Wer den Rom-Besuch allerdings mit einem Aufenthalt "auf dem Land" oder am Meer verbinden möchte, sollte doch lieber sein eigenes Auto opfern, um Fortbewegungsmöglichkeiten zu haben, denn im Großteil von Italien sind die öffentlichen Verkehrsmittel nicht ganz so gut ausgebaut.
~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~Zum Glück bin ich nun auch der Tatsache enthoben, etwas über die Lire schreiben zu müssen, denn in Rom gilt - oh Wunder - der Euro. Der Nachteil an der Sache ist, dass sich die Preise so sehr gut und ohne langes Umrechnen vergleichen lassen und der Rom-Besucher im Großteil der Fälle wahrscheinlich einen schweren Schock davonträgt ;-)
In Rom wird natürlich italienisch gesprochen, aber es sind so viele Touristen unterwegs, dass die meisten Leute wenigstens noch englisch beherrschen und es eigentlich keine Verständigungsschwierigkeiten geben sollte. Wenn doch: die Italiener sind es gewohnt, mit Händen und Füßen zu reden, notfalls kann man sich also auf diese Art und Weise verständigen ;-) ~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~
Geliebt und gelobt ist ja nun das römische Essen. Wenn man erst einmal dort ist, sieht man allerdings, dass die Italiener wesentlich mehr beherrschen als Pizza und Pasta - aber das setzt sich zum Glück ja auch mittlerweile hier recht gut durch. Italiener essen mit Leidenschaft und kochen auch so - das Essen ist großartig. Trotzdem ist es schwierig, ein Restaurant zu finden, in dem es das gibt, was wir hier unter der italienischen Küche verstehen, denn in Italien gehört wie gesagt viel mehr dazu. Das größte Problem an der Sache ist, dass auch die Restaurants in Rom fürchterlich teuer sind. Wir wurden besonders an dem einen Abend von vielen Preistafeln, die vor der Tür standen, abgeschreckt und weitergescheucht, bis wir vor lauter Hunger dann doch im nächstbesten Restaurant waren. Qualitativ gibt es hier sehr große Unterschiede. Man sollte sich auf jeden Fall mal kurz umschauen, bevor man sich im Restaurant zum Essen niederlässt - wenn es halbwegs gepflegt und sauber aussieht, was in Rom durchaus nicht überall der Fall ist, ist das Essen meist auch gut!
Dabei sollte man allerdings rechtzeitig an die großen Portionen gewöhnen. Da ich mich nicht schnell genug entscheiden konnte, habe ich nur eine Vorspeise - Spaghetti (ja, das ist eine Vorspeise) - bestellt und wollte das Hauptgericht dann nachreichen. Allerdings habe ich eine solche Portion bekommen, dass ich davon nicht einmal die Hälfte geschafft habe. Das letzte, was ich an diesem Abend getan hätte, wäre, noch ein Hauptgericht nachzubestellen! Die Römer verstehen sich auf's Mittag- und Abendessen (und man wird auch komisch angeschaut, wenn man sich zu einer dieser Mahlzeiten nur eine kleine Zwischenmahlzeit und kein warmes Gericht), das Frühstück fällt jedoch eher dürftig aus. In den Cafés bekommt man morgens tatsächlich kaum mehr als Kaffee bzw. Cappuccino und dazu ein Hörnchen. Wenn man allerdings in einem Hotel wohnt, hat man damit keine großen Probleme, denn da gibt es in den meisten Fällen ein ordentliches Frühstücksbuffett!
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Rom ist eine wunderschöne, aber leider eben sehr teure Stadt. Hier ein paar kleine Beispiele: man bekommt z.B. Konzertkarten für den gleichen Preis wie ein Mittagessen (für eine Person). Wenn man sich in der Nähe von großen Sehenswürdigkeiten wie dem Kolosseum oder dem Petersdom aufhält, sollte man nicht auf die wahnwitzige Idee kommen, sich etwas zu essen oder zu trinken kaufen zu wollen - am Kolosseum wollten sie mir für eine Dose Cola 5,- EUR abknöpfen. Da bin ich lieber noch ein paar Minuten durstig weitergelaufen, bis ich außerhalb der besonders teuren Zone war! Dafür kann man viele der Sehenswürdigkeiten ganz ohne Eintritt besichtigen - in die Kirchen kann man einfach so rein, und in Rom sind ja auch viele Sehenswürdigkeiten einfach unter freiem Himmel - Brunnen und Plätze z.B. Die "großen" Sehenswürdigkeiten kosten natürlich Eintritt, aber das ist ja überall so und zum Großteil sind die Preise da auch recht angemessen - da kann man sich echt nicht beschweren. Und das schöne ist: bis auf den Ärger über die Essenspreise lohnt es sich wirklich, das Geld zu investieren, denn Rom ist eine großartige Stadt mit Sehenswürdigkeiten, wie man sie sonst nirgendwo findet.
Zum Wetter kann ich nur sagen, dass Juli und August die heißesten Monate in Rom sind und für eine Reise, bei der man so richtig schön durch die Stadt laufen und Sehenswürdigkeiten besichtigen will, nicht besonders geeignet sind, weil man nur von einem Schattenplatz zum nächsten springt. Und vor allem viele teure Getränke kaufen muss ;-) Allerdings scheint in diesen beiden Monaten auch am meisten die Sonne und die Chancen auf Regen sind am geringsten. Ich denke, dass Rom am schönsten ist im Mai / Juni und im September / Oktober. Da hat es immer noch über 20°C tagsüber und die Niederschlagstage im Monat liegen zwischen vier und acht. Wenn man sich so die monatlichen Durchschnittswerte anschaut, findet man allerdings keinen Monat, an dem die Tagestemperaturen 10°C unterschreiten würden. Ich denke also, dass Rom generell eine Reise wert ist und es auch nicht so wirklich oft richtig schlimm regnet dort. ~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~-~
3. Geschichte Roms Hier soll es einen möglichst kurzen Abriss über die Geschichte Roms geben, obwohl man darüber wahrscheinlich stundenlang erzählen könnte. Ich versuche, mich kurz und trotzdem verständlich zu fassen und nicht allzu viele wichtige Ereignisse zu vergessen ;-)
Laut der bekannten Sage kommt der Name Rom von den Zwillingssöhnen des Kriegsgottes Mars Romulus und Remus, die von einer Wölfin genährt wurden. Eine Statue der Wölfin mit den beiden Zwillingen gibt es allerdings auch in Rom - sie ist auch in den Reiseführern verzeichnet, allerdings ziemlich winzig. Ich musste lange suchen, als ich mich auf dem Platz befand, wo sie stehen sollte! Das ist ein bisschen enttäuschend, denn in den Reiseführern sieht sie immer größer aus... Aber zurück zum Thema: "Roma" geht laut Sprachforschern aber eigentlich zurück auf das etruskische Wort für Fluss, Rumon. Es soll so viel bedeuten wie "die Siedlung" oder "die Siedler am Fluss". Aus dem 10. bis 6. Jahrhundert vor Christus sind schon Siedlungsspuren auf dem späteren Forum Roman verzeichnet. Die Gründung Roms erfolgt in dem legendären Jahr 753 v.Chr. 510 v.Chr. "beginnt" die Römische Republik, man wird von der etruskischen Herrschaft befreit.
In den letzten drei Jahrhunderten vor Christus liegen die Punischen Kriege und die römische Herrschaft über den Mittelmeerraum beginnt, führt allerdings auch zu sozialen Problemen. Es gibt Konflikte zwischen Senat und Volkspartei (ja, das gab es damals schon alles), die zu einem Bürgerkrieg führen. Nach den ganzen Unruhen wird Cäsar 60 v.Chr. Diktator von Rom. 31 v.Chr. beginnt die Herrschaft von Octavianus - besser bekannt unter dem Namen "Kaiser Augustus" - die römische Kaiserzeit beginnt, und unter Augustus entstehen auch die ersten großen Bauten Roms wie z.B. das Pantheon. Im 1. und 2. Jahrhundert n.Chr. dehnt sich das Römische Reich weiter aus - die Stadt umfasst über eine Million Einwohner. Unter Nero brennt Rom 64 n.Chr. fast vollständig ab. Weitere große Gebäude werden errichtet, unter anderem wird 133 die Engelsburg fertiggestellt, die man heute noch in einem sehr guten Zustand besichtigen kann. Dazu aber später...
312 wird das Christentum öffentlich anerkannt (nach vorherigen Verfolgungen), 391 wird es Staatsreligion. 410 n.Chr. wird Rom von den Westgoten eingenommen, unter deren Herrschaft es mehrmals belagert und geplündert wird. Die Einwohnerzahl geht (auch aufgrund einer Teilung des Reiches) auf fast 50.000 zurück. Dafür wächst die Bedeutung der Stadt als Zentrum des Christentums und Sitz des Papstes. 756 n.Chr. hat der Frankenkönig Pippin die Besetzer Roms besiegt. Das geteilte Reich wird wieder vereinigt und der Herrschaft der Päpste unterstellt. 800 n.Chr. krönt Papst Leo III. Karl den Großen in der Peterskirche zum Kaiser. Erst 1417 wird der Vatikan aber endgültig Papstresidenz, und während der Renaissance erlebt Rom seinen Höhepunkt durch die Tatsache, dass die Päpste die berühmtesten Künstler in die Stadt holen: Leonardo da Vinci, Michelangelo, Palladio, Raffael, Tizian, und noch einige andere.
1527 zerstört das Heer Karls V. Rom beinahe vollständig. Ab 1585 sorgt Papst Sixtus V. dafür, dass viele große Architekten Rom wieder aufbauen - er ist für viele der großartigen Sehenswürdigkeiten verantwortlich. Um 1600 hat Rom wieder über 100.000 Einwohner. 1808 wird Rom unter Napoleon Teil des französischen Kaiserreiches und der Papst wird abgesetzt. Erst 1815 wird der Kirchenstaat im Wiener Kongress wieder hergestellt. 1871 wird Rom die Hauptstadt des neuen Königreichs Italien. Unter Emanuele II. entstehen neue Straßenzüge und -viertel, die Einwohnerzahl verdoppelt sich. 1946 wird Italien nach einer Volksabstimmung Republik, Rom ist Hauptstadt. Und nun noch ein paar aktuelle Daten: 1960 finden in Rom die Olympischen Spiele statt 1992 hebt Papst Johannes Paul II. das 1633 verhängte Verdammungsurteil gegen Galileo Galilei und dessen kopernikanisches Weltbild auf (!!!) 1994 erst sind die Fresken in der Sixtinischen Kapelle wieder vollständig restauriert 2005 stirbt Papst Johannes Paul II. und (um die BILD-Zeitung zu zitieren, die ich bei meinen Bahnfahrten morgens von liebenswürdigen Mitfahrern ständig unter die Nase gehalten bekomme) WIR SIND PAPST! ;-))
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Sehenswürdigkeiten gibt es in Rom mehr als genug - einige liegen zwar außerhalb, aber auch in der Stadt gibt es wahrlich genug anzuschauen! Besonders zu empfehlen ist Rom dabei für Leute, die Kirchen mögen und künstlerisch interessiert sind, aber auch für alle anderen bietet Rom wirklich eine ganze Menge. Wenn man davon ausgeht, dass sich die großen Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt befinden, genauso wie der Vatikanstaat, dann hat Rom eine ziemlich große Innenstadt. Man kann nicht alles zu Fuß erkunden, aber wenn man sich einen Startpunkt sucht und sich an diesen mit der Metro begibt, dann kann man an einem Tag eine ganz schöne Strecke bewältigen, viel sehen unterwegs und kommt abends vielleicht völlig erstaunt trotzdem wieder in den Innenstadt an. Die Metro ist übrigens zwar alt und leicht schmutzig, aber sehr gut ausgebaut. Ich würde mal grob behaupten, dass sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Rom auf einem Gebiet von 4x4km befinden - aber bei 32°C im Schatten ziehen sich solche Strecken ganz schön in die Länge!
Ansonsten gibt es in Rom auch noch Busse und Taxis, aber die würde ich nicht so empfehlen. Wenn man wirklich eine größere Stecke bewältigen möchte, ist man mit der Metro schnell und kostengünstig (und nicht ganz so gefährdet wie im Straßenverkehr) unterwegs, und ansonsten macht es hier wirklich Spaß, sich zu Fuß fortzubewegen, weil man dabei auch noch eine Menge Sehenswürdigkeiten entdecken kann, die nicht unbedingt im Stadtplan eingezeichnet sind und die einem sonst verborgen geblieben wären.
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Hier zähle ich mal wieder wahllos eine Menge Sehenswürdigkeiten auf und versuche, ein paar Informationen dazu zu geben. Dabei sei aber gleich vorneweg gesagt, dass ich überhaupt nicht alle Sehenswürdigkeiten erwähnen kann und selbst wahrscheinlich auch einen großen Teil nicht gesehen habe. Außerdem habe ich die Eintrittspreise und Öffnungszeiten nicht mehr so richtig in Erinnerung, dazu kann ich also wenig sagen. - Augustus-Mausoleum Das Augustus-Mausoleum ist ein rundes Grabmal, das 27 n.Chr. gebaut wurde. Allerdings nicht nur für Augustus, sondern für die ganze Familie Giulio-Claudia, der auch Cäsar angehörte. Bis in die fünfziger Jahre fanden in dem Grabmal klassische Konzerte statt. Heute steht es zwar noch, allerdings recht verloren zwischen moderneren Häusern und kaum zu finden. Es ist zwar ein Beispiel für die alten und noch gut erhaltenen Gebäude in Rom, viel zu sehen gibt es hier allerdings nicht. In der direkten Umgebung haben sich Wohnhäuser und Restaurants angesiedelt, so dass es eben ziemlich verloren wirkt, kaum noch auffällt und auch keine großartige Wirkung mehr entfaltet.
- Campidoglio (Kapitol) Hierbei handelt es sich um einen trapezförmigen Platz, der im Jahr 1536 von Michelangelo gestaltet wurde - und der schon allein deshalb sehenswert ist! Er steht an dem Platz, an dem früher die Tempel Jupiters und Junos standen. Umgeben ist er von dem Senatorenpalast, dem Konservatorenpalast und dem Palazzo Nuevo. Der Platz hat ein schönes Sternenmuster. - Caracalla-Thermen Diese sollen hier eigentlich nur der Vollständigkeit halber erwähnt werden, denn ich habe viel darüber gehört und gelesen, aber leider hat meine Zeit nicht gereicht, sie mir anzuschauen. Es handelt sich dabei um ein Riesenhallenbad, das im 2. Jahrhundert n.Chr. von Kaiser Caracalla gebaut wurde und in dem sich 1500 Badende gleichzeitig aufhalten konnten - es gab Kalt- und Warmbäder, Gymnastik- und Massageräume, Vortragssäle und Bibliotheken. 537 n.Chr. wurde der luxuriöse Bau allerdings von den Goten zerstört. Bis 1993 gab es in den Ruinen im Sommer Konzerte wie das berühmte Drei-Tenöre-Treffen 1990. Danach wurden die Konzerte wegen Einsturzgefahr bei den großen Besuchermassen allerdings verlegt, die Ruinen der Badeanlage können aber immer noch besichtigt werden.
- Castel S. Angelo (Engelsburg) Die vorhin schon einmal erwähnte Engelsburg konnte ich besichtigen, und sie ist wirklich sehenswert. Es handelt sich dabei um die Fluchtburg der Päpste, die durch einen geheimen Gang mit dem Vatikan verbunden ist. Die Burg steht auf dem historischen Standort des Mausoleums Kaiser Hadrians. Ihren Namen erhielt die Burg durch die Legende, dass an Weihnachten 590, auf dem Höhepunkt einer Pestwelle, Papst Gregor I. der Erzengel Michael erschien - und kurz darauf war die Pest gebannt. Hinter den Mauern der Burg am Tiberufer (denn direkt da liegt die Burg) befinden sich Prunkräume für die Päpste und Folterkeller für die Ketzer. Und eine Zinne der Burg ist besonders berühmt: von dort aus hat man nicht nur einen wundervollen Blick, von dort aus stürzt sich auch die "Tosca" aus Puccinis Oper zu Tode. - Colosseo (Kolosseum) 72 n.Chr. begann Kaiser Vespasian mit dem Bau des vierstöckigen Theaters. Nach nur acht Jahren war das Bauwerk fertig, und Vespasians Sohn Titus weihte das Gebäude mit hunderttägigen Festspielen ein. 5000 Tiere und 2000 Gladiatoren wurden geopfert. 55.000 Zuschauer konnten sich im Kolosseum aufhalten. Unterhalb der Arena gibt es Kellergewölbe, in denen sich Maschinen, Tiere und Kulissen befanden - in einem Gewirr von Gängen. Heute stehen vom Kolosseum nur noch Ruinen, aber es ist wohl neben dem Petersdom das meistfotografierte Gebäude in Rom. Das Kolosseum kann man besichtigen, es kostet allerdings Eintritt - das Geld sollte man aber auf jeden Fall investieren, denn man kann hier wirklich eine Menge sehen! Es ist einfach unvorstellbar, dass ein solches Gebäude überhaupt einfach so gebaut werden konnte, und das dann auch noch vor so langer Zeit. Schon von außen ist das Kolosseum mit seinen Bogen und Pfeilern in den verschiedenen Stockwerken herrlich, aber innen gibt es noch viel mehr zu sehen. Dabei kann man sich nicht nur die oberen Stockwerke anschauen, sondern auch in den Ruinen der Katakomben herumlaufen - und erst da wird man sich der Ausmaße bewusst.
- Konstantinsbogen Kaiser Konstantin wurde 312 n.Chr. der dreitorige Triumphbogen neben dem Kolosseum gewidmet, nachdem er an der Milvinischen Brücke gesiegt hatte. Und das, obwohl er keinen Krieg gewonnen hatte, sondern "nur" seinen Widersachen Maxentius besiegt. Um den Bogen zu schmücken, wurden die Reliefs älterer Denkmäler geplündert. - Pantheon Markus Agrippa, Schwiegersohn von Augustus, ließ das Pantheon 27 n.Chr. den Göttern bauen. Später wurde der Tempel von Kaiser Hadrian umgebaut und danach als Grabmal für das italienische Königshaus entfremdet. Früher führten einmal fünf Stufen hinauf zum Pantheon, heute liegt es den Touristen zu Füßen, weil Rom im Lauf der Zeit sechs Meter Schutt aufgetürmt hat, unter dem die klassischen und frühchristlichen Bauten versunken sind. Das Pantheon schaut wenigstens noch heraus - ein Zylinder mit einer Kuppel, der früher einmal noch prachtvoller aussah und ein Tempel war...
- Fontana die Quattro Fiumi (Vier-Ströme-Brunnen) Dieser Brunnen ist das Herzstück der Piazza Navona und einer von vielen in Rom - vor allem einer von vielen sehenswerten! Auf einer Felsengrotte sitzen die vier Flussgötter Donau, Nil, Ganges und Río de la Plata. Gekrönt wird das ganze von einem Obelisken und entworfen wurde es von Gianlorenzo Bernini. - Fontana delle Tartarughe (Schildkrötenbrunnen) Der Brunnen wurde in der Spätrenaissance entworfen von Taddeo Landini. Vier Jungen lehnen sich an das Brunnenbecken in Form von vier Muscheln aus Marmor. Sie heben Schildkröten aus Bronze zum Trinken an den oberen Beckenrand - diese soll allerdings Gianlorenzo Bernini erst bei der Restaurierung 1658 eingearbeitet haben.
- Fontana di Trevi Es handelt sich um Roms größten und zweifelsohne bekannetsten Brunnen. Er steht auf einem sehr kleinen Platz und fällt nicht nur deshalb sehr stark auf. In direkter Umgebung der Spanischen Treppe finden sich dort immer massig Touristen und Rosenverkäufer, und im Dunkeln ist der Brunnen wunderschön angestrahlt und noch sehenswerter als tagsüber. Umgeben ist er von sechsstöckigen Häusern, was der Schönheit des Brunnens an sich zum Glück keinen Abbruch tut. 1750 wurde der Brunnen von den Päpsten der Barockzeit gebaut. Man sieht Meeresgott Ozeanus, der mit zwei Pferden durch einen Triumphbogen kommt. Außerdem heißt es, dass man, wenn man eine Münze in das flache Brunnenbecken wirft (was auch jeder macht, obwohl es verboten wurde), irgendwann nach Rom zurückkehrt. - Fontana del Tritone (Tritonenbrunnen) Vier Delphine halten eine Muschelschale, in der Tritone sitzt und eine Fontäne aus seinem Muschelhorn bläst. Auch dieser Brunnen ist von Gianlorenzo Bernini - leider weiß ich darüber nicht mehr zu berichten, aber auch er ist sehr schön und sehenswert!
- Viktor-Emanuel-Denkmal Das Gebäude steht an der Piazza Venezia und ist nicht zu übersehen - sehr groß und weiß. Bei den Römern scheint es nicht sonderlich beliebt zu sein, denn sie haben ihm Spitznamen gegeben wie "Schreibmaschine", "Hochzeitstorte", "Gebiss" oder "Luxuspissoir". 1911 wurde der "Altar des Vaterlandes" zu Ehren Viktor Emanuels II. (dem ersten italienischen König) eingeweiht, 1979 nach einem Attentat für Besucher gesperrt. Trotz aller Unkenrufe, die ich vorher über dieses Bauwerk gehört habe, finde ich es ganz großartig - und auch dies ist ein Gebäude, dass man sich gut und gerne mal im Dunkeln anschauen sollte, denn auch dieses ist wunderbar beleuchtet. Nach Sonnenuntergang war es sogar mein Lieblingsaufenthaltsort, weil es so schön aussah. Auf den vielen Stufen, die zum Monument hinaufführen, werden wohl die meisten Hochzeitsfotos Roms geschossen. - Foro Romano (Forum Romanum) Das Forum ist zwar mitten in der Stadt, aber erstaunlicherweise eine Oase der Ruhe und trotz der vielen Ruinen der Natur - es ist grasbewachsen und von Bäumen gesäumt. Man sollte sich hier am besten einen Plan beschaffen, damit man in den ganzen Ruinen (es ist nämlich ganz schön groß) auch das bestaunt, was wirklich wichtig und bedeutsam war. Man findet hier unter anderem den Lapis Niger (einen schwarzen Stein über dem Grab von Romulus), den Septimius-Severus-Bogen, die Basilica Julia, die Gerichtshalle (die von Cäsar kurz vor seiner Ermordung gebaut wurde), den Kastor-und-Pollux-Tempel und den Titusbogen - und von dort aus führt ein Weg auf die Anhöhe des Palatin, wo früher die Villen der reichen Römer standen. Wenn man es sieht, denkt man sich nur, wie schade es ist, dass nur noch Ruinen davon übrig sind!
- Protestantischer Friedhof Auch dieser soll hier erwähnt werden, obwohl ich ihn nicht mit eigenen Augen sehen konnte. Aber ich habe schon viele Bilder des Friedhofs gesehen und empfehle ihn deshalb auf jeden Fall als Sehenswürdigkeit, denn es gibt wohl selten solche kunstvollen Gräber und Statuen wie hier. Hier liegen unter anderem John Keats und Goethes Sohn August. ACHTUNG: Dieser Bericht ist zu lang, um komplett angezeigt zu werden, deshalb gibt's unter "Alles mit R..." die Fortsetzung und das Ende davon - bitte lest auch das!
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27.07.2007 07:58
ein bombastisch "römisch" guter Bericht... :-)) Gruß Gerd
25.04.2006 21:59
unglaublich!
23.01.2006 19:36
Habe gerade eben nochmal deinen Fleißbericht über Hamburg gelesen und jetzt diesen. Wieder sehr interessant, kann man sich ausdrucken und das eigene Lesen in irgendwelchen Stadtführern sparen. Nur Bilder fehlen :-) LG Dieter