Rom - Eine Woche in der ewigen Stadt
28. Aug 2000
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Kontra:
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Empfehlenswert:
Ja
 SoniaLudewig
Über sich:
Mitglied seit:02.05.2000
Erfahrungsberichte:6
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 8 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Sonnabend, 21. September 1996 Flug Nr. AZ 407 mit Alitalia von Frankfurt nach Rom: Gleich beim Betreten des Flugzeugs gab es die erste Überraschung: Soweit wir sehen konnten, war nicht eine einzige Stewardeß an Bord. Aber die Stewards waren auch sehr freundlich und servierten uns ein sehr gutes Abendessen (Gegrillte Hähnchenbrust, Räucherlachs, Parmaschinken und viele weitere Leckereien). Bei dem günstigen Flugpreis von DM 440,- waren wir davon angenehm überrascht. Für umgerechnet ca. 13 DM kamen wir dann per S-Bahn vom Flughafen Leonardo da Vinci zum Hauptbahnhof. Von dort aus fahren die Stadtbusse ab. Wir nahmen die Linie 64 zum Petersdom und stiegen kurz nach der Tiber-Überquerung aus, um zu unserem Hotel La Rovere zu kommen. Eine Busfahrt in Rom ist natürlich erheblich unbequemer als eine Taxifahrt, da die Busse eigentlich zu jeder Zeit gerammelt voll sind. In vielen Fällen haben wir es nicht einmal geschafft, uns bis zum Fahrkartenentwerter durchzuschlagen. Wenn man aber ein wenig auf seine Wertsachen aufpaßt, ist es ein echtes Erlebnis. Das Hotel La Rovere liegt in einer ruhigen, wenn auch etwas schmudeligen und engen Seitenstraße ganz in der Nähe des Petersdoms. Das Haus selber ist aber sehr gut ausgestattet und hat seine drei Sterne in jedem Fall verdient.
Sonntag, 22. September 1996 Nach einem für italienische Verhältnisse sehr ausgiebigen Frühstück ging es dann zu Fuß durch die Altstadt, um die ersten Sehenswürdigkeiten anzuschauen: Piazza Navona · Chiesa Nuova · Piazza Navona · Pantheon · Fontana di Trevi · Spanische Treppe Wie nicht anders zu erwarten waren wir beim Anschauen dieser "Rom - Highlights" nicht die einzigen Besucher: Touristen, so weit das Auge reicht. Nach einer Rast auf der spanischen Treppe (auf der aber leider das Essen und Trinken streng verboten ist) und einem anschließenden Kurzbesuch bei McD... kamen wir oberhalb der spanischen Treppe am Hotel Hassler vorbei. Dort wartete eine ganze Menschenmenge, einige Fotographen, vier Bodygards sowie eine große Limousine auf ... (wahrscheinlich irgendeinen Filmstar oder so). Also warteten wir auch. Als nach 10 Minuten noch niemand erschienen war, verloren wir die Lust und gingen in den Pincio, einen in der Nähe gelegenen römischen Park. Nach all dem Trubel in der römischen Altstadt war es eine Erholung, einmal etwas Ruhe zu genießen. Außerdem hat man von dort einen schönen Überblick über die gesamte Stadt. Das Wetter sah aber schon bedrohlich regnerisch aus, und so hielten wir uns nicht sehr lange dort auf. Der Piazzale Napoleone und die Straße hinab zum Piazza del Popolo war zu dieser Zeit (früher Sonntag abend) der Treffpunkt der römischen Jugend. Die vielen herausgeputzten weibliche Schönheiten und Vespa-/Motorradfahrer mit halsbrecherischen Fahrmanövern sind wirklich sehenswert. Die Spanische Treppe Die Via del Corso, die uns wieder Richtung Hotel führte, ist für den Autoverkehr gesperrt und (genau wie die rechtwinklig dazu verlaufende Via dei Condotti) eine Einkaufsstraße. Nach etwas längerem Fußmarsch und einem kurzem Umrunden des Mausoleums von Augustus aßen wir dann in einer Pizzeria in der Nähe der Piazza Navona zu abend (Holzkohlenofen und zivile Preise). Wenn man nicht gerade auf der Piazza Navona selber einkehrt, sind die Preise in den meisten Fällen nicht so hoch, wie wir vorher befürchtet hatten. Der Nachhauseweg wurde dann von einem Wolkenbruch unterbrochen, den wir in einer Buchhandlung abwarteten. (Ja, Sonntags abends um 22:00 Uhr hatte die noch geöffnet!) Montag, 23. September 1996
Am nächsten Morgen besuchten wir den Petersdom. Wir erfuhren, daß man für den Besuch der Papstaudienz (jeden Mittwoch auf dem Petersplatz) Eintrittskarten benötigt. Dazu mußten wir an der Schweizer Garde vorbei durch die Bronzepforte in das entsprechende Vatikanische Büro gehen. Dort wurde man einzeln hereingelassen und bekam nach einem kurzen Gespräch mit einem würdevollen, aber freundlichen Geistlichen eine Eintrittskarte ausgehändigt. Anschließend stand dann die obligatorische Petersdom-Besichtigung auf dem Programm. Das Innere der Kirche war nicht, wie
sonst in einer Kirche, von Ruhe und Besinnlichkeit erfüllt, sondern wirkte eher wie auf einem Rummelplatz: Unzählige Touristengruppen, die von Reiseführern mit farbigen Schirmchen angeführt wurden. In Erinnerung geblieben ist uns, neben vielen reich verzierten Papstgräbern, das Grabmal von Gregor dem 14., das sehr schmucklos aussah. Man sagt, dieser Papst hätte, um sich ein langes Leben zu sichern, sein Gold aufgegessen, sodaß dann nichts mehr für die Ausgestaltung seines Grabes übrig war. Castel Sant'Angelo Die nächste Station auf unserem Weg war die Engelsburg, die in früheren Zeiten als Zufluchtsort für die Päpste diente. Entsprechende Wohnräume, Baderäume etc. kann man dort auch heute noch besichtigen. Wenn man in der obersten Etage der Burg angekommen ist, hat man von dort einen sehr schönen Blick über ganz Rom. Anschließend ging es noch einmal zum Pantheon, das wir heute auch von innen besichtigen wollten (am Sonntag nachmittag war geschlossen). Das Pantheon ist das am besten erhaltene Gebäude des antiken Rom. Im Inneren befinden sich unter einer beeindruckenden Kuppel (mit einem Loch in der Mitte) an den Außenseiten des Baus eine Reihe von Gräbern, u.a. das von Raphael und von Vittorio Emanuele II.. Das Ende des Tages bildete wieder ein Restaurantbesuch in der Nähe der Piazza Navona. Dienstag, 24. September 1996 Wieder mit dem 64er Bus ging es nach dem Frühstück zum Monumento a Vittorio Emanuele II., dem heute ganz Rom überragenden Bauwerk. Wir gingen darum herum und bestiegen über die von Michelangelo entworfene Treppe das Kapitol. Die dort liegenden Museen besichtigten wir nicht, da das Wetter einfach zu schön war. Stattdessen warfen wir von oben einen ersten Blick auf das Forum Romanum. Ein Blick auf die Karte sagte uns, daß wir nicht weit entfernt von der Piazza della Bocca della Verità entfernt waren, also gingen wir erst einmal dorthin. Vor dem "Mund der Wahrheit" mußten wir erst einmal eine ganze Weile warten, bis eine größere japanische Reisegruppe ihre Fotos geschossen hatte, bevor wir den Mund überhaupt zu Gesicht bekamen. Als die Japaner wieder weg waren, kehrte schlagartig Ruhe ein, und auch wir konnten unsere Hand in den Mund legen. Natürlich wurde sie nicht abgebissen ... (was der Legende nach passiert wäre, wenn wir die Unwahrheit gesagt hätten). Durch den Circus Maximus, der zwischen Aventin und Palatin liegt und in dem früher Reiterspiele abgehalten wurden, ging es dann zum Eingang des Palatin. Der Palatin ist einer der sieben Hügel Roms. Dort stand quasi die Wiege der Stadt. Heute lassen sich dort u.a. das Haus des Augustus, verschiedene Thermen und Paläste sowie ein Stadion besichtigen. Durch die Farnesischen Gärten ging es dann hinab zum Forum Romanum. Dort erblickten wir als erstes den beeindruckenden Titusbogen und gleich daneben die Konstantinbasilika. Auf dem Forum Romanum befinden sich auf engem Raum viele Reste alter Bauwerke, von denen aber in den meisten Fällen nicht mehr allzuviel übrig ist (was ein Wunder nach der langen Zeit ...). Bei der Vorstellung, wie es hier früher ausgesehen hat, hilft ein kleines Buch, das es in Rom an jedem Souvenirstand gibt. Darin sind in Overlay-Technik heutiges und früheres Aussehen von Roms Sehenswürdigkeiten gegenübergestellt. So konnten wir uns gut das ehemalige Aussehen des Vestalinnen-Tempels sowie des Hauses der Vestalinen vorstellen. Die Vestalinnen durften das ewige Feuer hüten und wurden für diesen ehrenvollen Dienst schon als Kinder ausgesucht. In der Curia fanden früher die Senatssitzungen statt und vor der Rostra (der Rednertribüne) befand sich das Herzstück des Forums, das nach und nach um Tempel und Basiliken erweitert wurde. Nach Verlassen des Forums (wir hatten zusammen mit dem Palatin immerhin fünf Stunden dort zugebracht und damit unsere Lit. 12.000 Eintritt pro Person gut abgelaufen) kamen wir kurz vor dessen Schließung noch in den Mamertinischen Kerker. Dort wurden Gefangene festgehalten, eine Etage tiefer hingerichtet und durch ein Loch im Boden in die Kloake geworfen. Man sagt, daß sogar Petrus und Paulus dort angekettet waren. Nach dem unvermeidlichen Abstecher über die Piazza Navona beschlossen wir den erlebnisreichen Tag in einem nahegelegenen Restaurant mit Rotwein und gutem Essen.
Mittwoch, 25. September 1996 Für diesen Morgen war die Papst-Audienz angesetzt, für die wir gestern Karten besorgt hatten. Wir waren eine Stunde vor Beginn da und bekamen so noch einen sehr guten Platz an dem Querweg durch die Zuschauerreihen, durch den der Papst dann anschließend mit seinem weißen Jeep (ohne schützende Glaskuppel!) gefahren kam. Fast hätten wir ihm die Hand schütteln können. Während der Audienz erlebten wir, wie so häufig in dieser Woche, daß sich das Wetter innerhalb kurzer Zeit rasant veränderte: Von schweißtreibendem Sonnenschein bis leichtem Regnen war alles dabei. Der Papst erzählte dann von seinem gerade zu Ende gegangenen Frankreichbesuch , der unter dem Leitgedanken des Sakraments der Taufe gestanden hatte. Die Audienz dauerte etwa zwei Stunden und im Anschluß daran segnete der Papst noch eine ganze Reihe von anwesenden Brautpaaren, unterhielt sich mit Ehrengästen usw.. Er zeigte eine große Ausdauer und war immer noch da, als der Großteil der Menschen längst gegangen war. Als er dann in den Petersdom gegangen war, machten wir uns mit dem 64er Bus wieder in Richtung Monumento a Vittorio Emanuele II. auf und besichtigten das Trajan-Forum mit der Trajan-Säule, das Augustus-Forum und das Nerva-Forum . Die Besichtigung des Kolosseums mußten wir leider verschieben, da es entgegen den Beschreibungen in unserem Reiseführer Mittwoch nachmittags geschlossen hatte. Dafür konnte man auf dem Platz vor dem Collosseum eine ganze Menge vor Römern in historischen Kostümen bewundern, die sich für einen kleinen Obulus fotografieren ließen. Zu Fuß ging es dann weiter zu dem Caracalla-Thermen, einem römischen Vorläufer der heutigen Erlebnisbäder. Es ist eine riesige Anlage, aber außer einigen Mauerresten und Fußbodenmosaiken ist nicht mehr allzuviel übrig geblieben. Vorbei am Marcellus-Theater und an der Tiberinsel ging es dann Richtung Campo dei Fiori. Nach einem Einkaufsbummel in den umliegenden Straßen aßen wir dann in der Hosteria Romanorum auf dem Campo dei Fiori zu abend. Das Essen war sehr gut und auch nicht zu teuer!
Donnerstag, 26. September 1996 Das Kolosseum Wie schon an den vergangenen Tagen stiegen wir wieder am Nationaldenkmal aus dem Bus aus und gingen von dort zu Fuß zum Kolosseum. Heute hatte es offen und so schauten wir hinein. Das Kolosseum ist neben Petersdom und Pantheon eines der wenigen Sehenswürdigkeiten in Rom, die keinen Eintritt kosten. An den Caracalla-Thermen vorbei ging es dann Richtung Via Appia. Vor den Thermen wurden wir von einem schick gekleideten "Pierre Cardin Vertreter auf der Rückfahrt von einer Messe" angesprochen, der uns zwei "echte" Cardin-Jacken schenken wollte und dafür nur etwas Spritgeld erwartete. Wir gingen auf dieses Angebot aber nicht ein. Unsere nächste Station sollten die Skipionen-Gräber an der Via Appia sein, die aber leider wegen Baufälligkeit geschlossen waren. Dafür entschädigte uns der daneben liegende Park, der zu einer wohlverdienten Rast einlud. Sitzbänke, ein Trinkbrunnen (eine der besten Einrichtungen von Rom), schattige Plätze und eine erholsame Ruhe ließen uns gerne verweilen und unsere mitgebrachten Snacks verspeisen. Diese Ruhe war aber bald vorbei. Die Via Appia ist eine vor Autolärm und Abgasen strotzende Straße, bei der man nur froh sein kann, wenn man nicht zu Fuß auf ihr gehen muß. Leider hatten wir uns genau das vorgenommen und so flüchteten wir erst einmal in die Kirche Domine Quo Vadis und erholten uns für das nächste Stück bis zu den Catacombe di San Callisto. Die Katakomben sind riesige unterirdische Grabmäler. Bei der Besichtigung geht man durch weit verzweigte unterirdische Gänge und ist froh, daß man einen Guide dabei hat. Ansonsten würde man sich bestimmt verlaufen. Selbst wenn der Andrang zu dem Katakomben sehr groß ist, lohnt sich eine Besichtigung in jedem Fall! In der Nähe der Katakomben liegen die Fosse Ardeatine, einer Gedenkstätte an einem Steinbruch. In vielen (deutschen) Reiseführern ist sie nicht verzeichnet. In dem unterirdischen Steinbruch, durch den man hindurchgehen kann, wurden im zweiten Weltkrieg von den Deutschen über 300 Italiener und Juden erschossen. Bei dem Besuch dieser Anlage stellt sich ein beklemmendes Gefühl ein, wenn man sich die Greueltaten vorstellt, die hier passiert sind. Nach kurzer Besichtigung des Circus des Maxentius (wegen hohem Eintrittspreis und nicht lohnenswertem Aussehen nur von außen) und des Tomba di Cecilia Metella, einem als Grabmal dienenden Turm, ging es per Bus wieder zurück in die Stadt. Wir besichtigten noch kurz vor deren Schließung die Kirche S. Giovanni in Laterano. Hier befindet sich auch die heilige Pforte, eine große Bronzetür, die zur Zeit des römischen Reichs die Curie des Forums Romanums verschloß und die heute nur noch in einem heiligen Jahr geöffnet wird. Mit dem Bus ging es dann zurück in Richtung Corso Vitt. Emanuele. In der Via dei Banchi Vecchi kehrten wir in der gleichnamige Pizzeria ein. Dort gab es eine fantastische Pizza zu einem wirklich günstigen Preis. Der Weg nach Hause war dann nicht mehr so weit.
Freitag, 27. September 1996 Die ganze Woche hatten wir auf einen Tag mit schlechtem Wetter "gewartet", um in die Vatikanischen Museen zu gehen. Jetzt war die Woche fast herum, ohne daß es einen solchen Tag gegeben hätte. Heute war also die letzte Chance und so besuchten wir trotz strahlendem Sonnenschein die Museen und die Sixtinische Kapelle. Mit der Wahl dieses Tages hatten wir dann doch großes Glück, denn heute war der Eintritt frei (sonst Lit. 15.000 pro Person). Dieses gesparte Geld investierten wir dann gleich in die Miete eines tragbaren "Gallery Guide", einer Art CD-Rom Laufwerk mit Kopfhörer, der nach der Eingabe eines Zifferncodes, der sich an den Kunstwerken befand, einen entsprechenden erläuternden Text abspielte. Eine tolle Erfindung! Einige Highlights der Museen waren: Die Ägyptische Sammlung, der Landkartensaal, die Pinakothek, die Stanzen des Raffael (von Raffael und seinen Schülern ausgemalte Räume) und natürlich die Sixtinische Kapelle mit ihren fantastischen Decken- und Wandgemälden von Michelangelo. Nach Schließung der Museen machten wir noch einen Abstecher zur Via Veneto. Den Weg hätten wir uns aber sparen können, denn es gab dort absolut nichts sehenswertes. Erst zuhause erfuhren wir von der in der Via Veneto liegenden Klosterkirche der Zisterzienser, die über und über mit menschlichen Gebeinen ausgeschmückt sein soll. Na ja, ein Ziel für unseren nächsten Rom-Besuch. Danach ging es die Spanische Treppe hinab zu einem Einkaufsbummel in den Straßen um die Via Condotti und zu Fuß zurück Richtung Piazza Navona. Es war schon recht spät geworden und es war ein anstrengender Tag gewesen und so gingen wir in das erstbeste Ristorante in der Nähe des Pantheon. Das war ein Fehler, dennn es stellte sich als typisches Touristenlokal heraus. Die Preise waren zwar nicht unverschämt teuer, aber so schlecht gegessen hatten wir schon lange nicht mehr. Wir entschädigten uns dann als Tagesabschluß noch mit einigen Rundgängen um den Piazza Navona und schauten den Puppenspielern, Jongleuren, Scherenschneidern und Malern zu.
Sonnabend, 28. September 1996 Die Zeit vor unserer Abreise reichte gerade noch für einen kurzen Abstecher zum Petersdom. Als wir uns gerade im vorderen Teil der Kirche in der Nähe des Heiligen Stuhls befanden, wurde dieser Teil abgesperrt. Ein Angehöriger eines Kardinals war gestorben und nun sollte dort die Begräbnisfeier stattfinden. Da wir gerade günstig standen, bekamen wir als eine der wenigen die Gelegenheit, an dieser Begräbnisfeier teilzunehmen. Es strömte eine Reihe von Bischöfen und Kardinälen herbei und auch der Papst sollte in 15 Minuten dazustoßen. Unglücklicherweise konnten wir aber nicht mehr so lange warten, da wir uns auf die Heimreise machten mußten (So ein Pech!). Für die Fahrt zum Bahnhof leisteten wir uns ein Taxi, wobei uns der Taxifahrer noch 5.000 Lit. mehr abverlangte, als sein Taxameter anzeigte. Von dort ging es per S-Bahn zum Flughafen. Der Rückflug verlief, bis auf das extrem schlechte Abendessen, ohne Probleme. Ein Unterschied wie Tag und Nacht zu dem Essen beim Herflug (beidesmal Alitalia). Wir beobachteten sogar Leute, die das Essen unangerührt zurückgehen ließen, um ihre mitgebrachten Brote zu essen. So ging eine zwar sehr anstrengende, aber wunderschöne und ereignisreiche Reise zu Ende. Wir sind sicher nicht das letzte Mal in Rom gewesen (unsere Münzen liegen im Trevi-Brunnen!).
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12.09.2004 16:11
Mehr als ausführlich!
28.08.2000 12:31
Sehr guter Beitrag...hast Du Deine alten Tagebücher wieder rausgekrempelt :-) ? Für einen neuen Ciao-Mitglied schon außergewöhnlich, dass so viel geschrieben wird. Respekt! Gruß funnmarmaris