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Rhodos Maris - ein Hotel für erholsame Ferien
Pro super Strandlage, all-inklusiv, guter Service
Kontra hellhörige Zimmer, künstl. Säfte
Am 19.06.03 war es endlich soweit. Um 3:30 Uhr startete unsere Air Berlin Maschine in Richtung Rhodos über Thessaloniki. Erster Nachteil, wir konnten nicht mehr nebeneinander sitzen. Sollte dies der Anfang eines schlechten Urlaubs sein?
Nach einer holprigen Landung setzten wir um 8:30 Uhr unsere Füße auf griechischen Boden – 24 °C, blauer Himmel, wow jetzt konnte der Urlaub beginnen. Der Transfer vom Flughafen zum Hotel dauerte etwa 1 ½ Stunden, da wir das vorletzte Hotel auf der Tour waren.5 Sterne prangerten über dem Hoteleingang. Das Urlaubsgefühl wurde immer größer. Vom Haupteingang geht man direkt auf die Rezeption zu. Der erste Eindruck war sehr gut – Mamorböden, Säulen, alles sehr hell und sauber. An der Rezeption bekamen wir dann unser Zimmer, welches allerdings noch nicht fertig war. Dies konnte man zu dieser Uhrzeit auch noch nicht erwarten.
Allinklusivebändchen um das Handgelenk, Zimmernummer auf die Koffer geklebt und dann erstmal das Hotel erkunden.
Nach dem Frühstück konnten wir dann endlich den Zimmerschlüssel in Empfang nehmen. Wir nutzten gleich noch die Gelegenheit einen Safe – hinter der Rezeption – anzumieten. Dieser kostet für 14 Tage 35 €. Am Anfang waren wir ein wenig skeptisch, ob es gut ist, den Safe nicht auf dem Zimmer zu haben. Jetzt sind wir der Meinung, dass dies eine gute Lösung ist. Wenn irgendjemand den Safeschlüssel entwendet, muss er nur noch das richtige Zimmer herausbekommen. Bei ca. 400 Schließfächern wird dies schon schwieriger.
Die Koffer standen schon im Zimmer. Erstmal Licht anmachen und umschauen. Jetzt sank unsere Urlaubsstimmung auf den Nullpunkt.1.Das Zimmer war im Erdgeschoß direkt am Kinderpool –bei der Buchung hatten wir angegeben, dass wir ein ruhiges Zimmer haben möchten.
2.Es fehlte ein zweiter Nachtschrank im Zimmer. Das Telefon stand somit einfach unten auf dem Fußboden.3.In der Wand zum Nachbarn war eine Holztür, die nur durch eine Kommode und einem Kühlschrank getrennt war. Man konnte wirklich jedes Wort bzw. Magengeräusch hören.
4.Die Badewanne war ziemlich ramponiert und wie sich später herausstellte, stand man beim Duschen bis zu den Knien im Wasser.5.Die Balkontür war nicht verschließbar. Somit konnte jeder wie er wollte unser Zimmer besichtigen.
Im Großen und Ganzen entsprach dieses Zimmer einem 2-Sterne-Hotel. Meine Freundin streikte sofort und somit war mein nächster Weg wieder zurück zur Rezeption. Die Damen wollten oder konnten mir nicht so richtig weiterhelfen. Es waren nur Zimmer mit Meerblick und Bungalows frei – und schließlich hatten wir ja nur ein Zimmer zur Landseite gebucht. Man verwies mich an meine Reiseleitung, die am nächsten Tag um 9:30 Uhr da war.Die Koffer ließen wir erst einmal eingepackt. Durch dieses minderwertige Zimmer wollten wir uns jedoch nicht den Urlaub vermiesen lassen. Also erstmal Badesachen an und ab in Richtung Strand.
Von unserem Zimmer konnte man direkt durch die Gelateria (hier gibt es einen sehr schönen Innenpool) vorbei am Außenpool in Richtung Strand gehen.Der Außenpool ist sehr hübsch angelegt und von einer Brücke überzogen. Hier befinden sich auch die Poolbar sowie ein Kindermeerwasserpool mit zwei Rutschen und der Kinderclub. Ein Paradies für jedes Kind.
Bis zum Meer und den hoteleigenen Strandliegen und Sonnenschirmen geht man etwa 4 Minuten vom Haupthaus, entlang an schön angelegten Bungalows mit sehr viel grün. Der Hotelkomplex und der Strand werden nur durch eine wirklich wenig befahrenen Straße getrennt. Der Blick auf den Strand und das Meer entschädigte uns schon wieder ein kleines bisschen für unser „tolles“ Zimmer.Glücklicherweise fanden wir sofort 2 Liegen mit Sonnenschirm – dies sollte nicht so bleiben. Der Strand besteht aus feinem Sand, nur etwa 3 m vor dem Wasser und im Wasser sind grobe Kieselsteine. Man sollte die Badeschuhe bis zum Wasser anlassen. Durch die Kieselsteine ist die Wasserqualität wirklich hervorragend. Jetzt wollte ich natürlich erst einmal in diesem super klaren und sauberen Wasser baden. Man konnte jeden Fisch deutlich sehen. Die Wassertemperatur lag bei
ca. 24 °C. Dies war sehr angenehm bei der Wärme. Ich wollte gar nicht mehr aus dem Wasser raus.
Jetzt ging es ab in unser 2-Sterne-Zimmer zur Vorbereitung aufs Abendessen. Das Abendessen begann um 19:00 Uhr. Lange Hosen bei Männern waren Pflicht – ¾ Hosen wurden jedoch auch akzeptiert. 4 x pro Woche gab es ein Spezialitätenbuffet – Fisch, italienisch, chinesisch und griechisch. Jedes für sich super lecker.
Wir hatten die Befürchtung, dass durch die Tischzuweisung lange Schlangen entstehen würden. Dies war jedoch nicht der Fall, da es ca. 5 - 6 Tischzuweiser gab. Am Essen ließ sich wirklich nicht viel bemängeln. Es war sehr köstlich, immer abwechslungsreich und in ausreichenden Mengen vorhanden. Das einzige Problem war, dass die Hauptspeisen meist nur lauwarm waren – dies ist jedoch typisch griechisch (hitzebedingt).Nach dem Abendessen machten wir noch einen langen Spaziergang. Wirklich viel gab es hier jedoch nicht zu entdecken. Es gab 2 bis 3 Tavernen, 2 Supermärkte und ein kleines Einkaufszentrum mit Supermarkt, Juwelier, Töpferwarengeschäft und 2 kleine Klamottenläden. Hier befand sich auch der einzige Geldautomat von Kiotari. Dieser funktionierte jedoch schon seit 3 Monaten nicht mehr. Zum Glück hatten wir genügend Bargeld dabei. Am Abend genehmigten wir uns noch ein paar Ouzos an der Hauptbar, um danach todmüde einzuschlafen.
Erwartungsvoll gingen wir am nächsten Tag zu unserer Reiseleiterin Sofia. Wir schilderten ihr unser Problem und sie setzte sich sofort mit der Rezeption in Verbindung. Sie bot uns an, dass wir in 3 Tagen das Zimmer wechseln können. Außerdem sollten die notwendigen Reparaturen an der Badewanne durchgeführt werden. Wir nahmen das Angebot an und freuten uns auf den Umzug.Als wir Sonntag dann das neue Zimmer (diesmal ganz oben) in Empfang nahmen, sahen wir, dass es auch Zimmer im 5-Sterne-Format gab. Das Zimmer war super schön – viel größer als das Alte. Zur Ausstattung gehörten ein bequemes Doppelbett mit 2 Nachtschränken und Telefon, eine Couch, eine kleine Sitzecke, eine Kommode mit Fernseher, ein großer Kleiderschrank mit integrierter Minibar, ein piekfeines Bad und ein riesengroßer Balkon.
Ab diesem Zeitpunkt war der Urlaub für uns echt toll. Jetzt stimmte fast alles. Einzige Nachteile waren noch, dass die Zimmer hier im Haupthaus noch sehr hellhörig waren und die Klimaanlage es nicht wirklich schaffte die Zimmer abzukühlen. Aber wo ist schon alles perfekt?
Was gibt es sonst noch wichtiges zu berichten?
Ach ja, die Animation. Das Animationsteam bestand fast nur aus Italienern, die allerdings fast alle perfekt deutsch sprachen. Sie machten neben der Sport- und Kinderanimation auch ein sehr schönes Abendprogramm.
Was uns besonders gut gefiel, dass die Shows im Freien in der Nähe des Pools stattfanden. Es gab keine Drängelei, denn man hatte von allen Seiten einen super Blick.
Fazit:
Von dem Zimmer (Zimmernummer 190) am Anfang unseres Urlaubs abgesehen, hatten wir hier einen super schönen Aufenthalt. Wer im Rhodos Maris Urlaub machen möchte, dem können wir nur empfehlen einen Bungalow zu mieten. Hier kann man wirklich eine geruhsame Zeit verbringen. Partyhungrige, die Bars und Diskotheken lieben, sollten vielleicht einen anderen Urlaubsort wählen – z.B. Faliraki. Wer jedoch einen schönen ruhigen Urlaub mit viel Service, Komfort und unaufdringlicher Animation möchte, dem können wir dieses Hotel nur ans Herz legen.
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JWie 08.05.2004 13:05
Narcottic 09.03.2004 21:51
Balu_62 27.02.2004 12:27
Truxxi 05.10.2003 23:07
Da hattest Du ja Pech mit dem Zimmer. Wir waren im September wieder dort (Bungalow) und waren zufrieden. Das mit den Säften stimmt, die waren dieses Jahr schrott, auch gab es am Morgen keinen Bacon (nur Sonntags) sondern diese abgeschnittenen Finger... äh Würstchen.
ronjaraubertochter1 07.09.2003 23:28