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Erfahrungsbericht

für Riu Falesia, Algarve, Portugal
5 Sterne Einmal Riu - immer Riu
144 von 144 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro Schöner Urlaub

Kontra zu kurz

Der Autor

Schmunzelchen Seit 27 Mai 2003

Nein ich werde es nicht tun, aus Prinzip nicht - es gibt von mir keinen Fragebogen und keine... mehr

18 Mitglieder vertrauen mir

Bin soeben aus dem Urlaub zurück und klar da gibt es wieder neue Berichte zu schreiben!

Diesmal ging es nach Portugal an die Algarve und zwar ins Riu Falesia.
Das Riu Falesia gehört zum bekannten Riukonzern, so das es uns nicht schwer viel, auch ohne Berichte bei Ciao, diese Reise zu buchen und das erwies sich auch als goldrichtig.
Das Hotel befindet sich im Ort Ohlos de Aqua ungefähr in der Mitte der portugiesischen Algarve. Der Ort hat seinen Namen – übersetzt: Augen des Wassers – da am Strand Süßwasserquellen ins Meer laufen, die am Strand dann aussehen wie kleine Augen. Sehen kann man diese Quellen aber nur bei Ebbe, ansonsten sind sie im Meer.
Die Algarve zeichnet sich durch ihre Felsstrände aus und typischerweise sind die Strände nur kleine Buchten zwischen den Felsen. Einzige Ausnahme ist die Praia de Falesia, dieser Strand ist über 7 km lang und genau dort liegt das Hotel oben auf den Felsen.

Anreise
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Buchen kann man die Riu-Hotels in Deutschland nur über TUI, Meisers Weltreisen hat zwar einige wenige im Programm, aber dieses ist meines Wissens nicht darunter.
Tui bietet seinen Kunden, die Tui-cart an, eine Visa-Kreditkarte, mit vielen interessanten Angeboten für den Urlaub, so sind die meisten Versicherungen abgedeckt und die Platzreservierung ist auch dabei. So konnten wir uns schon im Reisebüro die Plätze im Flugzeug aussuchen.
Geflogen sind wir mit Hapag-Lloyd, der Service war super, das Essen sogar echt lecker und es gab nichts zu beanstanden.
In Faro angekommen hieß es erstmal mit dem Bus in die Ankunftshalle des Flughafens fahren und dann Gepäck holen, das hat leider ein wenig gedauert aber der Bus hat ja gewartet.
Und dann ging es ab zum Hotel. Gefahren sind wir knapp ne Stunde, weil wir erst einen Umweg zu einem anderen Hotel machen mussten, mit dem Auto fährt man vom Flughafen zum Hotel nur circa ne halbe Stunde.

Hotel
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Im Hotel angekommen hie? Es erst mal einchecken. Also Formulare ausfüllen und sein Begrüßungssektchen schlürfen. Dann erhält man den Zimmerschlüssel die Handtuchkarte und die Essenskarte. Da erlebten wir schon die erste Überraschung, denn wir bekamen ein Zimmer mit Meerblick, obwohl wir das nicht gebucht hatten (wäre 200 Euro teurer gewesen) und es stellte sich dann heraus, das wir eines der schönsten Zimmer im Hotel hatten.
Schließlich mussten wir noch wählen, wann wir essen wollten, erster oder zweiter Durchgang und dann bekamen noch zwei Aufkleber mit den Zimmernummern fürs Gepäck. Und dann ab ins Zimmer – 5. Stock – prima, da muss man sich nicht schämen, wenn man den Aufzug nimmt – geht mir manchmal so, wenn ich in unteren Etagen wohne und zu faul zum Treppensteigen bin.
Da es schon dunkel war konnten wir leider das Meer nicht sehen, aber hören – herrlich endlich Urlaub. Das Gepäck wurde auch gleich gebracht und dann schnell frisch gemacht und erst mal schnell runter zum Essen. Wir sind erst nach 10 Uhr abends angekommen und so konnten wir nicht am regulären Essen teilnehmen, aber auch dieser kleine Imbiss war in gewohnter Riuqualität sehr lecker.
Und danach mussten wir aber doch erst mal an den Strand. Das war nicht ganz so einfach, weil wir ja nicht wussten, wo es lang geht. Das Hotel liegt ja oben auf den Felsen und zum Strand geht es einen Weg mit Treppen hinunter. Aber wo ging der los. Schließlich haben wir ihn doch gefunden- der Weg prima beleuchtet und plitsch-platsch erst mal die Füße im Wasser. Brrr, der Atlantic war doch ganz schön kalt.
Nach einem kleinen Nachtspaziergang am Strand wieder ab ins Hotel noch nen Cocktail schlürfen und ab ins Bett.
Nach dem Frühstück am nächsten Morgen haben wir dann erst mal das Hotel erkundet.
Neben dem großen Speisesaal mit zwei großen Terrassen an denen man auch draußen essen kann, gibt es noch eine große Bar ebenfalls mit Terrasse. Im Keller des Hotels befindet sich noch ein Hallenbad und einen Whirlpool, aber da waren wir nur mal kurz aus Neugierde. Das Hallenbad hat bei dem schönen Wetter auch keiner genutzt, nur im Whirlpool saßen ein paar alte Engländer.
Die Poollandschaft ist herrlich, ein großer geschwungener Pool und etwas erhöht noch ein Kinderbereich.
Liegen sind genug da, aufstehen und besetzten also völlig überflüssig. Ansonsten gehören zum Hotel noch zwei Tennisplätze und ein Geschäftsbereich mit 4 kleinen Läden wo es alles gibt, was der Pauschaltourist halt so braucht. Dann gibt es am Pool noch ne Snackbar und ein Sanitärgebäude mit Toiletten und sowohl außen als auch innen Duschen.
Das ganze Hotel ist von einem schönen sehr gepflegten Garten umgeben, überall blühende Sträucher und der Rasen ist super englisch gepflegt.

Zimmer
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Tja wie halt so ein schönes Hotelzimmer so ist, zwei Betten mit Nachttischchen, ein Kleiderschrank, ein Kleiner Tisch mit Sessel und ein Schreibtisch befinden sich darin. Ein schöner Balkon mit Tischchen und zwei Stühlen und einer kleinen Wäscheleine. Dann gibt es noch ein Bad mit Badewanne, Waschbecken Toilette und Bidet.
Alles ist wunderschön und sauber und gepflegt. Im Bad sind kleine Seifchen und ne Duschhaube. Das Zimmer hat ne regulierbare Klimaanlage und selbstverständlich auch ne Minibar mit eigentlich ganz annehmbaren Preisen.
Das schönste an unserem Zimmer war aber die herrliche Aussicht. Wie gesagt 5. Stock und Meerblick. Von hier konnte man runter zum Strand schauen und wenn die Sonne auf die roten Felsen schien war die Aussicht echt traumhaft.

Essen
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Lecker, lecker sag ich da nur. Das Essen entspricht dem bewährten Riustandart und es gibt bestimmt viele der Riustammkunden, die hauptsächlich wegen dem guten Essen wiederkommen.

Zum Frühstück war im Speisesaal freie Platzwahl, am schönsten war es natürlich auf den beiden Terrassen draußen zu frühstücken, aber das dachten die anderen auch und so haben wir nicht jeden Tag nen Platz da bekommen. Kleiner Nachteil war da aber, dass im Speisesaal Rauchverbot war und auf der Terrasse nicht, so dass hier eben auch die meisten Raucher saßen.
Im Angebot war dann aber alles, was man so zum Frühstück essen kann. Ein Koch bereitete alles als Show-cooking alles frisch zu was mit Eiern und anderen warmen Sachen wie gebratenen Speck oder Würstchen zu tun hatte. Hier gab es alles was das Herz begehrte unterschiedlich hart gekochte Eier, Rühreier, Eierkuchen, Spiegeleier, Bauernfrühstück,……
An anderen Ständen gab es dann frisches Obst, frische Säfte, den ganzen Müslispaß, viele verschiedene Brotsorten, Brötchen und kleines Gebäck, Salate,……. Ich wüsste nicht, was man noch zum Frühstück essen könnte.
Kleines I-Tüpfelchen am Sonntag war aber dann doch noch das Sektfrühstück.

Tagsüber gab es jeweils ein typisches Gericht und viele kleinere Snacks in der Snackbar, sowie ne große Auswahl an Kuchen und Eis.

Abend konnte man dann zwischen zwei Essenszeiten wählen, eine um 6 und eine um 8. Wir haben uns für die zweite entscheiden, weil wir ja ne Menge unternehmen wollten und das war meiner Meinung nach auch ganz richtig so.

Am ersten Abend bekommt man dann seinen Tisch zugewiesen, an dem man dann den Rest des Urlaubs sitzen wird. Aber auch hier gibt es die Möglichkeit auf der Terrasse zu sitzen, die nicht planmäßig belegt ist.
Tja und dann geht es auch schon los. Zunächst gibt es jeden Tag zwei verschieden Suppen und immer einen Stand mit Gaspacho. Dann gibt es viele verschiene Salate und Obstsorten und kleine Vorspeisen. Die Hauptgerichte werden an Ort und Stelle frisch zubereitet. Es gibt für jeden was. Täglich wechselnde Nudelgerichte, Meeresfrüchte und Fisch, verscheiden Fleischsorten, alle möglichen Beilagen,…….. und dann gibt es noch ein groooßes Nachspeisenbüffet, mit verschiedenen Eissorten, jeweils einer warmen Nachspeise,, Puddings, Cremes, kleinen Kuchen, frischem Obst,…….. .

Unterhaltung
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Tja, tagsüber sehr dezent, es gab verschiedene Sport- und Animationsangebote, aber den Antrieb musste man schon selbst finden, es wurde ein bis zweimal aufgerufen aber niemand drängelte einen doch endlich mit zuspielen. Da wir nicht so die Typen sind, die gerne animiert werden wollen, empfanden wir die als sehr angenehm.
Abends gibt es in der Bar jeden Abend etwas Unterhaltung. Eine Band spielt jeden Abend dort doch sehr angenehme Musik, die Urlaubsstimmung verbreitet, aber nicht aufdringlich ist, dazwischen gibt es jeden Abend vom Animationsteam etwas Abwechslung. Und das der wunde Punkt in diesem Urlaub, wir haben uns diese Shows an zwei Abenden gegeben, das reichte vollkommen. Dinner for one mochte ja noch angehen, aber ich hab doch dort tatsächlich Bingo gespielt. Bingo ist für mich so der letzte Rest zum Altwerden.
Aber da diese Shows ja nur ne halbe Stunde gingen und es ansonsten in der Bar recht schön war konnte man das verschmerzen und die Cocktails waren lecker.

Strand
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Wie Bereits erwähnt ist der Praia de Falesia der schönste Strand der Felsalgarve und auch der längste, man findet hier immer ein ungestörtes Plätzchen.
Über einen Weg, teilweise mit Treppe kommt man in circa drei Minuten hinunter. Der Strand gehört allerdings nicht zu Hotel und so gibt es auch keine Liegestühle vom Hotel. Die Liegestühle am Strand muss man also bezahlen. 10 Euro für zwei Stück mit Sonnenschirm fanden wir aber zu teuer und haben uns eben so in den Sand gelegt.
Das war zum einen nicht schlimm da wir ja jeden Tag frische Badehandtücher vom Hotel bekommen konnten und zum anderen ist der Sand nicht ganz so fein wie woanders und kriecht deshalb nicht in jede Ritze. Aber keine Angst es bleibt Sand und kein Kies.
Das Meer war schön sauber und wenn man einmal drin war es auch nicht mehr kalt.

Riu Falesia Mar
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Das Riu Falesia Mar ist das Nachbarhotel, an diesem müsst ihr vorbei, wenn ihr zum Strand wollt.
Als ich vor der Buchung im Internet nach Berichten über das Hotel suchte, wunderte ich mich zunächst, dass es ganz verschiedene Meinungen gab, bis ich gemerkt habe, dass es ja zwei Hotels sind. Das Riu Falesia Mar ist nur ein 3-Sterne Apartment Hotel und wirkt gegen das Riu Falesia schon etwas schmuddelig. Die Poolanlage ist bei weitem nicht so schön über Zimmer und Essen kann ich aber nichts sagen.


Umgebung
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Das Hotel liegt am Ortsrand des kleinen Örtchens Ohlos de Aqua, in maximal 5 Minuten ist man im Zentrum, wenn man es so bezeichnen will. Mehrere kleine gemütliche Restaurants verschiedener Preisklassen laden zum Verweilen ein und es gibt noch ein paar Souvenierläden.
Jeweils 10 Autominuten entfernt liegen Vilamoura und Albufeira und hier gibt es dann doch mehr zu erleben, Cocktailbars, Souvenirshops und andere Läden. Besonders toll fand ich den Yachthafen von Vilamoura, hier kann man Abend so richtig schön promenieren, in verschiedenen Bars und Restaurants sitzen und in verschiedenen Shops aller Preisklassen stöbern, sich die Yachten anschauen und ein bisschen vom Luxus träumen.

Man kann die Algarve auch ohne Mietwagen erkunden, denn es fahren ausreichende Busse überallhin. Wir haben uns aber doch einen Mietwagen genommen, der hat uns bei einem örtlichen Anbieter für die eine Woche 160 Euro gekostet und ich fand das ganz prima, so konnten wir ganz viel unternehmen. Höhepunkt war aber eindeutig die Grottenfahrt auf einem nostalgischen Segelschiff, der Santa Bernada.

Wir waren auch einmal im Hinterland und haben uns auch das Brandgebiet angeschaut. Sicherlich war es schon sehr beklemmend, die großen verbrannten Waldflächen zu sehen und für die Korkeichenbestände ist es sicherlich eine Katastrophe. Die Bilder und die Berichte die wir im Fernsehen gesehen haben, waren aber völlig überzogen und ein gutes Beispiel für deutschen Sensationsjournalismus. Der normale Urlauber wird überhaupt nichts vom Brand bemerken, gebrannt hat ein „kleiner“ – bezogen auf die Gesamtfläche - Teil im Westen des Hinterlandes. Man kann getrost an die Algarve fahren und einen wunderschönen Urlaub verbringen.


Einen Vorteil hatte es allerdings, wir haben gebucht, als es das zweite mal brannte und zu diesem Zeitpunkt hat die gleiche Reise zum gleichen Zeitpunkt fast 400 Euro weniger gekostet als dann ne Woche später als es nicht mehr brannte.
Bezahlt haben wir für die Woche zu zweit zusammen 1079 Euro.

Eigener Eindruck
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Das Riu Falesia ist ein wunderschönes Hotel, an dem es nichts zu meckern gibt. Das haben allerdings auch viele ältere Menschen so gesehen und so waren ungefähr 5 Pärchen zwischen 20 und 35, noch ein paar wenige etwas älter und 95 % gehörten doch bereits dem Seniorenalter an. Das mag allerdings auch an der Zeit gelegen haben, denn die Sommerferien waren ja schon vorbei.

So, ich hoffe ich hab nichts vergessen und wünsch euch einen schönen Urlaub. Wir hatten den.


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Kommentare

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  • mozarteum 10.05.2008 19:57
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    das macht lust auf urlaub! :-) lg mozarteum

  • firefly1200 02.09.2006 20:12
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • atzura 24.02.2005 19:44
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • pfiffikus55 23.11.2004 11:24
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Portugal fehlt mir noch in meinem Album. mal sehen wann es endlich klappt. LG pfiffikus55

  • hallucinogen74 22.08.2004 00:26
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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