Über sich:August 2008: Seit fast drei Jahren wohne ich nun in den USA und es gäbe so viel zu schreiben. Leider...
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Während meines zweimonatigen San-Francisco-Aufenthalts hat Ripley's Believe It Or Not! Museum mein Interesse besonders geweckt. Als Fan von Kuriosem und Phänomenen hat mich dieses Museum magisch angezogen. Natürlich wissen die wenigsten, ob all das Zeug auch wahr ist, das gezeigt wird, oder ob sich das der gute alte Robert Ripley nur aus den Fingern gesaugt hat.
Wer ist Robert Ripley und was macht dieses Museum überhaupt interessant? ************************************************************************************************* Robert Ripley war ein Künstler, Autor und Radiosprecher, der in den 30er und 40er Jahren den größten Erfolg mit seinen Kuriositäten hatte. Nach dem Verletzungs bedingtem Ende seiner Profi-Baseball-Karriere (brach sich den Arm im ersten Spiel), arbeitete er zunächst für den San Francisco Chronicle als Karikaturist für den Sportteil, wo er 1918 seine erste schräge Collection von Sport-Comics herausbrachte unter dem Titel "Champs and Chumps". Nach langen Diskussionen mit seinem Chef über den Titel, wurde das Label Believe It Or Not! geboren. In den Folgejahren ging er ständig seiner Reise-Leidenschaft nach und besuchte insgesamt 198 Länder in der ganzen Welt. Er lernte dabei die abgefahrensten Traditionen und Annomalitäten kennen, die man sich nur vorstellen kann. Insgesamt legte Ripley eine Strecke zurück, die mit einer 18-maligen Weltumrundung gleichzusetzen ist.
Seit 1970 gibt es in San Francisco das Believe It Or Not! und ist seitdem ein Publikumsmagnet für alle Altersgruppen.
Weitere Informationen zum Museum ********************************************** 175 Jefferson Street (ganz in der Nähe des Fisherman's Wharf) San Francisco, CA Tel. +1 415-771-6188 www.ripleysf.com
Eintrittspreise: Erwachsene 10,95 $, Senioren 8,50 $, Studenten mit Ausweis 8,95 $, Kinder 5-12 Jahre 7,95 $ und Kinder unter 5 Jahren haben freien Eintritt.
Öffnungszeiten: Sonntag bis Donnerstag von 10 bis 22 Uhr Freitag und Samstag von 10 Uhr bis Mitternacht
Ein paar Beispiele... ************************** Es geht relativ unspektaktulär los mit Dosenmännchen, lustigen Nasenpiercings und optischen Effekten. Als erste Betätigung kann man sich mit seiner Begleitung bei einer Art Hammerschlag-Spiel messen, wozu es natürlich auch wieder eine unglaubliche Geschichte gibt. Generell steht bei jeder Attraktion eine kurze Beschreibung oder Anweisung. Man kann also locker 1-2 Stunden in diesem Museum verbringen, wenn man alles aufmerksam liest, genau anschaut bzw. ausprobiert. Den ersten Ausstellungsraum verlässt man durch eine Treppe in den nächsten Stock, der u.a. einen der dicksten Männer der Welt, Fotos von Freaks, elektronische Harfen und Stoßstangen-Dinosaurier zeigt. Bis jetzt noch relativ unspektakulär meint man schon fast alles gesehen zu haben. Doch was wie der Ausgang aussieht, ist ein Gang zu weiteren unzähligen Räumen die alles Mögliche beinhalten. Angefangen mit einem riesigen Kaladoskop, gefolgt von kuriosen Grabsteinen mit lustigen Sprüchen darauf. Ab hier habe ich dann nicht mehr jede Kleinigkeit angeschaut, da ich gemerkt habe, dass ich sonst gar nicht mehr hier raus komme. Neben Mutationen an Mensch und Tier werden auch hin und wieder Videoausschnitte gezeigt. Vor allem das Video von Robert Ripley's Reisen kann ich euch nur empfehlen. Es dauert ca. 10 Minuten und wird in einer Endlosschleife abgespielt.
Eines der lustigsten Ecken im Museum folgt jedoch erst noch in Form von drei Fenstern mit dem Titel "Can you remember?". Dazu will ich jedoch nichts weiteres mehr verraten, da diese Erfahrung jeder selbst machen sollte und das ansonsten den Witz kaputt machen würde. Wer es trotzdem wissen will, der kann mir jederzeit in mein Gästebuch schreiben.
Nach diesem Highlight kommen noch Fotos und Gemeinheiten, die mit dem Erdbeben 1989 zu tun haben, ausgeschmückt von zahlreichen anderen schrägen Dingen.
Fazit ******* Was mir sehr gut gefallen hat, ist eine gute Aneinanderreihung der Themen, was den Spaßfaktor bis zum Ende ansteigen lässt. Ich kannte zwar die ein oder andere Kuriosität bereits, wurde aber trotzdem super unterhalten und habe jede Menge Neues gesehen. Negativ aufgefallen ist mir, dass man in einige Automaten, die bestimmt ganz lustig wären, zwischen 25 und 50 Cent einwerfen muss. Das habe ich bei einem Eintrittspreis von knapp 11 Dollar nicht eingesehen.
Was man auf keinen Fall vergessen sollte, ist sich einen Rabatt-Coupon zu holen, der in beinahe jeder kostenlosen Infobroschüre bzw. Flyer zu finden ist. Damit bekommt man entweder 2 oder 3 Dollar Nachlass.
Ich vergebe fünf Sterne für tolle unterhaltsame 1,5 Stunden, die ich in Ripley's Believe It Or Not! verbracht habe.
Würd mich sicher auch interessieren, aber bei meinen bescheidenen Englischkenntnissen.....naja ich versuchs grad wieder zu lernen....auch wenns sinnlos is....
20.01.2005 22:11
Würd mich sicher auch interessieren, aber bei meinen bescheidenen Englischkenntnissen.....naja ich versuchs grad wieder zu lernen....auch wenns sinnlos is....
29.07.2004 23:12
Endlich mal ein guter Tip für die City hier bei chiao. :)
31.05.2004 14:49
hi, dieses museum ist mir durchgegangen, hatte aber auch keine monate zeit! gruß aus köln, peter