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Erfahrungsbericht

für Restaurant Zur Börse, Wremen
5 Sterne Röhrkohl in der Börse Bericht mit Bildern
125 von 125 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro wunderschönes Ambiente, leckeres Essen, toller Service

Kontra nichts

Detailbewertung

Essen & Trinken
Preis-/Leistungsverhältnis
Atmosphäre
Service
Anbindung
Auswahl

Der Autor

Sesamkorn Seit 3 Sep 2003

Bis 1.6. kein Internet... bis bald... Cis ist derzeit aus... http://harrys-leckereien.de.tl mehr

229 Mitglieder vertrauen mir

„hast du schon mal was von Röhrkohl gehört?“ fragte mich mein Schatz, als sie mal von der Arbeit nach Hause kam… „Röhrkohl?“… ne nie gehört, musste ich zu meinem Leidwesen gestehen. Grünkohl, ja den kenne und liebe ich. Der wird ja auch mal Braunkohl genannt. Auch Rosenkohl, Blumenkohl, Weißkohl, Rotkohl, Spitzkohl, Rosenkohl… für mich keine Fremdworte, da ich ja oft das Messer schwinge, um solche Leckereien zu zerteilen. Aber Röhrkohl… „Ja, den soll es geben, wenn die Kastanien blühen“ mein Schatz weiter. Also umhören, wo und warum es dieses Gewächs gibt, und wenn es das dann auch gibt, für was kann man es verwenden… So kamen wir in ein Lokal, für das sich ein sehr weiter Umweg lohnt, so lecker war der Aufenthalt dort. Glaubt Ihr nicht, na dann lest mal weiter.

++Freitag++

Ich rief in besagten Lokal an und fragte nach dem Röhrkohl. „Ja, voraussichtlich gibt es den ab morgen…“ bekamen wir Auskunft und so bestellte ich einen Tisch für Sonntag, dem 3.5.09.

++ Sonntag++

Und so fuhren wir Sonntags um 11.30 los, wir wollten ja nicht zu spät kommen. Wohin? Ach habe ich das noch nicht gesagt? Na dann jetzt…

++Restaurant Zur Börse++

Dem ältesten Gasthauses in Wremen. Der Ort ist nicht zu verwechseln mit Bremen, aber es liegt in der Nähe, ich sage mal so ca. 50 km davon entfernt. In Wremen waren wir letztes Jahr schon mal und aßen in einem anderen Lokal im Rahmen des Gutscheinbuches, in dessen Besitz wir jedes Jahr sind. Aber in der Börse waren wir noch nie.

Ankomme Freitag den 13. um 14 Uhr, Luise… wer kennt des Lied noch? Ich sage nur „Reinhard Mey“ in den frühen 70gern… wir kamen zwar an einem anderen Datum an, aber wir sind gekommen. Ein Parkplatz war auch schnell gefunden und nun ging es zum Restaurant.

Das Restaurant ist in einem uralten Fachwerkhaus untergebracht und existiert dort schon seit dem Jahr 1720. Ich finde, das ist schon sehr alt. Und Zeit genug zum üben haben die auch gehabt, da muss das Essen ja schmecken. *lach*…

Ach ja, bevor ich weiter schwärme, hier die Eckdaten für die Statistiker, die sich gerne mit Zahlen und Adressen aufhalten:

Das Restaurant zur Börse findet man in der

Langestraße 22, 27638 Nordseebad Wremen (das ist im historischen Ortskern Wremen, hinter der Kirche)

Die Telefonnummer ist die 04705/12 77, Telefax 810077

Internet www.zur-boerse.de

Die Öffnungszeiten sind:

Dienstags nie. Denn da ruht sich der Koch aus und lässt mal kochen.

Mittwoch von 17.30 bis 23 Uhr geöffnet

Alle anderen Tage (auch Feiertags) von 11.30 bis 14.30 und 17.30 bis 23 Uhr.

++Lecker?++

Ich habe da das kleine Prospekt, aus dem ich gerne zitiere:

Die Börse zeichnet sich durch leckere Spezialitäten aus, die ganz nach Jahreszeit angeboten werden.

Fisch, Krabben und Fleischspezialitäten sowie Köstlichkeiten der Küste, liebevoll zubereitet ohne Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker.

Gerichte der Saison! In der kalten Jahreszeit: Wildgerichte, Speck und Klüten, Grünkohl. Im Frühling / Sommer: Spargel, Röhrkohl, Waldpilze und vieles mehr (aha, da isser ja, der Röhrkohl *freu*)

Ob auf der Schiffsterasse, Clubzimmer, Gast- oder Bauernstube – wir bieten Ihnen den passenden Rahmen für den Genuß unserer regionalen Speisen und Getränke. Besuchen Sie das älteste Gasthaus Wremens im historischen Ortskern – hinter der Kirche.

Woher kommt der Name unseres Hauses?

Zu jener Zeit wurde hier am Haus das Vieh gewogen und gehandelt, das die Bauern zum Kirchgang mitgebracht und während des Gottesdienstes an der Kirchhofsmauer anbanden. Noch heute zeugen eingemauerte Ringe davon. So mancher Verkaufserlös allerdings ging an den Spieltischen der „Börse“ wieder verloren.

Der Name „zur Börse“ stammt also nicht von der Geldbörse, sondern von der Viehhandelsbörse.

Heute nun stehen wir, ein junges Team, Innen mit der Wahrung der alten Tradition und dem Zeitgeist von heute, für gemütliche Stunden im Restaurant „zur Börse“ zur Verfügung.

Ihre Familie Börn und Inge Wolters und Mitarbeiter.

Auszug Ende.

++Unser erster Eindruck++

An der Eingangstür zum Restaurant ist ein Schaukasten angebracht, in dem zahlreiche Zeitungsartikel hängen, die sehr lobend über die Küche berichten. An der Eingangstür selber sahen wir dann Empfehlungen vom Feinschmecker, vom Michellin Führer und einige andere nahmhaften Testern. Das stimmt schon mal positiv. Die Auszeichnungen sind alle relativ neu, die vom Feinschmecker sogar aus dem Jahr 2009. So betraten wir frohgemut den Gastraum, der uns nach dem Eintreten gastlich empfing.

Sofort kam eine nette Dame auf uns zu und ich sagte, wir hätten reserviert. Sofort wurden wir an einem liebevoll eingedeckten Tisch geführt, wo 2 Servietten schon gefaltet für uns lagen. Das Lokal ist gemütlich eingerichtet, mit alten Bildern und Kerzen an den Wänden, die Tische sind mit Tischdecken und Überservietten eingedeckt, Blumen und ein Kerzenständer fehlten auch nicht. Gut die Hälfte der Tische waren schon besetzt und das was da aus der Küche zu den Gästen kam, stimmte schon froh… alles sah sehr lecker aus.

Ein paar Minuten, nachdem wir uns gesetzt hatten, kam die Bedienung mit der Speisekarte und der Weinkarte. „Die Gerichte mit Röhrkohl sind in schwarz gedruckt“ sagte sie noch. Wir schlugen die Speisekarte auf und studierten die Gerichte, die sehr reichhaltig vertreten waren.

Eine schöne Auswahl an Vorspeisen, Suppen, Fisch- und Fleischgerichten, aber auch Vegetarier und süße Schleckermäuler kamen nicht zu kurz, alles las sich ausgezeichnet. Da die Entscheidung schon schwer fiel, entschieden wir uns letztendlich dann für das Röhrkohlmenü. Wegen des Kohles sind wir ja hingefahren. Basta….

Zuerst wurden aber die Getränke aufgenommen, mein Schatz nahm einen trockenen Rose, ich als Franke beschränkte mich auf ein Kräußen von Haake Beck. Beide Getränke kamen untadelig, das Bier hatte eine schöne Schaumkrone, das Glas hatte eine Crashglasoptik und sah einfach nur gut aus. Der Rose von Sonja war gut gekühlt und in einer Karaffe eingeschenkt. Auch der Wein schmeckte sehr gut.

Nun bestellten wir das Menü, wir wurden noch gefragt, ob wir den Fischgang auch mit wollten, was wir bestätigten.

++Menü mit Röhrkohl++

Ich hoffe, ich bekomme es noch zusammen, es waren 6 Gänge…

Vorspeise:

Rose vom Räucherlachs mit Kartoffelpuffer, Röhrkohl und Kräutercreme

Suppe:

Röhrkohlcremesüppchen mit Kartoffelchips und gekochtem Schinken

Fischgang:

Ragout von Spargel und Grünkohl an gebratener Jakobsmuschel mit hausgemachten Bandnudeln

Zwischengericht:

Sanddornsorbet mit Prosecco

Hauptgericht:

Tafelspitz mit Meerrettichsoße, dazu Röhrkohl und Salzkartoffeln

Dessert:

Halbgefrorenes von Spargel mit Erdbeeren und rotem Pfeffer

So lautete es also. Für das Menü wurden 49 Euro fällig, was ich als in Ordnung erachte.

++Der Spaß beginnt++

Bevor alles los ging, begutachtete ich noch den Rest des Lokals. In der Hauptsache waren der Hauptraum und der etwas abgetrennte Nebenraum, in dem wir saßen, Anlaufpunkt für die Gäste. Im Hauptrestaurant, von uns aber wunderbar einsehbar, die Theke, an denen die Getränke eingeschenkt wurden. Auf den Weg zur Toilette kam man an 2 Tischen vorbei, auf denen edle Brände aufgereiht waren, die den Nichtautofahrer zum Genießen einluden. Ein weiterer Raum, der allerdings leer war, steht ebenfalls den Gästen zur Verfügung. Im Garten war ich nicht, das Wetter war nicht so danach. Ein großer Zeitungsständer war vor den Toiletten aufgestellt, in dem Hefte vom „Feinschmecker“, „Effilee“ und anderen Gourmetzeitungen für die Gäste lagen. Das „Effilee“ nahm ich mal mit an den Tisch.

Die Toiletten sind nicht die modernsten, aber sehr sauber und riechen gut. Das ist mir lieber als ein hypermoderner Terminal des Urinierens, das aber nicht sauber ist. Auch hier punktete das Restaurant.

Wieder zurück, kam die – sehr freundliche – Bedienung mit einem Korb frischem Brotes und einem Tablett, auf dem sich Griebenschmalz und eine Röhrkohlcreme befand. Das Brot mit den Aufstrichen schmeckte absolut lecker. Das Griebenschmalz war angenehm würzig mit Zwiebeln gewürzt, die Röhrkohlcreme sehr sahnig und wohlschmeckend. Wir dachten schon, das wäre der Gruß aus der Küche gewesen, wurden dann aber schnell eines Besseren belehrt. Zuerst brachte sie den ersten Teil der Bestecke, die wir zur Bestreitung des Menüs brauchten ;-))

Dann brachte sie uns zwei kleine Suppenterrinen. „Der Gruß aus der Küche, eine Tafelspitzcremesuppe mit Gemüse“ sagte sie und stellte die dampfenden Terrinen vor uns ab. Kleine Kaffeelöffel waren mit an der Terrine, die wirklich putzig aussah. Ca. 0,1 Liter Suppe, die sehr cremig war, war der Inhalt. Kleine Würfel vom Tafelspitz sowie Sellerie und Karottenwürfel bildeten die Einlage. Die Suppe schmeckte einfach herrlich, kräftig nach Rindfleisch, das sehr weich war. Die Gemüseeinlage hatte den richtigen Biss. Insgesamt stimmte dieser Gruß auf die Vorfreude auf das Menü ein.

Nun ging es schon weiter, die Bedienung brachte die Vorspeise. Die Lachsrose war sehr groß und sah wirklich aus wie eine zarte Rose. Daran lagen 2 Reibekuchen, die aus Kartoffelstiften und dem Röhrkohl, der wie Schnittlauch geschnitten war. Dazu waren noch Nordseekrabben links und rechts neben der Lachsrose. Vollendet wurde die Vorspeise mit einer Tomaten- Lachscreme, die dem ganzen den richtigen Pfiff verlieh. Die Kartoffelpuffer waren wunderbar knusprig und alles war sehr lecker. Eine halbe gegrillte Cherrytomate rundete das ganze dann noch ab. Die Vorspeise war lecker garniert und schmeckte wundervoll.

Nun fragte die Bedienung, ob wir zwischen den Gängen länger warten wollten oder ob sie normal weitermachen sollte. Wir entschieden uns für die normale Geschwindigkeit, was immer das auch heißen sollte.

Dann kam die Suppe. In einem tiefen Teller schwappte eine gebundene grüne Suppe. Hier wurde mit viel Sahne gekocht, das konnte man schon sehen. Auf der Suppe waren hauchdünne, knusprige gebackene Kartoffelchips und ein kleiner Berg von gekochtem Schinken, der die Einlage von Röhrkohl überdeckte. Die Suppe war herrlich cremig und der Geschmack des Röhrkohles kam voll zum Tragen. Dieser schmeckt leicht salzig, da er ja an der Küste wächst, mit einem Aroma von Koriander und ich finde, ein wenig wie Ingwer. Köstlich.

Nun folgte der Fischgang, das Ragout von Spargel mit Röhrkohl, darauf eine gebratene Jakobsmuschel. Die Bandnudeln dazu kamen separat in einer Schale. Ein Gedicht nicht nur für den Gaumen, sondern auch das Auge hatte Freude, dieses Kunstwerk zu schauen. Der Spargel in Verbindung mit dem Röhrkohl, einfach köstlich. Die Jakobsmuschel war auf den Punkt gegart und herrlich saftig. Die Nudeln waren al dente und passten perfekt zum Gericht. Um das Ganze lagen 3 oder 4 gegrillte Cherrytomaten, die einfach lecker dazu passten.

Beim Abdecken fragte die Bedienung dann immer, ob denn alles Recht wäre, was wir immer nur bestätigen konnten. Ich fragte dann mal, wo denn der Röhrkohl so wachse und wie der ausschaut. Kurze Zeit später brachte sie mir einen Stängel des Kohles, den ich natürlich sofort untersuchen musste. Von der Optik her ähnelt er fast Schnittlauch, aber er riecht anders und schmeckt auch deutlich anders. Der Kohl wird ca. 25 cm hoch und hat eine tiefgrüne Farbe. Das dicke Ende der Stängel schmeckt sehr würzig, der Koriander kommt hier voll zum tragen, die Spitzen sind dann ehr süßlich im Geschmack. Ich fragte dann noch, ob es denn möglich wäre, ein paar Stängel des Röhrkohles zu bekommen, wir wollten am Abend dann selber geernteten Spargel mit dem Röhrkohl zubereiten. Sie wolle fragen, ob es geht und kam gleich darauf zurück und sagte „geht in Ordnung, der Küchenchef macht ihnen dann ein paar Stängel zurecht“… toller Service.

Dann ging es weiter mit dem Sorbet. Eiskalt und spritzig lag das Sanddorneis in dem Prosecco und erfrischte den Gaumen aufs höchste. Das Sorbet war herrlich, genau in der Mitte zwischen süß und herb. So liebe ich es. Der Prosecco unterstützte das Eis wunderbar… es machte einfach Spaß, das zu schlecken.

Der Hauptgang lies dann nicht lange auf sich warten. Mittlerweile waren wir die letzten Gäste im Restaurant, das lag wohl daran, dass wir die einzigen waren, die das große Menü bestellten. Die Uhr zeigte dann schon halb Drei und wir blickten auf 2 große Scheiben Tafelspitz, der dunkel und zart vor uns lag. Unter dem Fleisch lag ein Berg Röhrkohl, die Meerrettichsoße und darüber waren Streifen von Karotten und Sellerie, die mit dem Fleisch gekocht wurden. In einer Sauciere wurde dann noch Soße gereicht und in je einer Schüssel kamen dann Salzkartoffeln, die mit Frühlingszwiebeln verziert waren und nochmals Röhrkohl, diesmal geschmort. Alleine die Soße war es fast wert, wie eine Suppe gelöffelt zu werden. Angenehm scharf und cremig machte sie aus dem Tafelspitz ein absolut leckeres Gericht. Das Fleisch war so zart, man brauchte kein Messer, um zu schneiden, es zerfiel bei der leichtesten Berührung mit der Gabel. Kurzum, es war einfach absolut lecker. Auf die Nachfrage, ob denn alles reiche, bestellte ich noch ein wenig Soße nach, denn bei mir muss ein Braten schwimmen. Ich habe ja die Kartoffeln richtig in die Soße gedrückt…. Hach war das lecker.

Nach dem Abräumen fragten wir, ob wir mit dem Dessert dann doch noch ein wenig warten dürften, was die Bedienung bejahte. So hatten wir ca. 20 Minuten Luft, um uns Platz im Magen zu schaffen, was wirklich nötig war.

Als krönenden Abschluss kamen 2 Desserts in Frage. Das eine wäre eine Praline von Ziegenkäse gewesen, wir entschieden uns aber für die süße Variante des Spargelhalbgefrorenem. Dieses kam auf einem großen weißen Teller. 2 große Scheiben des Eises lagen umringt mit einem Erdbeerragout, rotem Pfeffer und Fruchtsoße sowie Vanillesoße. Kandierte Spargelstücke und getrocknete Blüten machten das Dessert zu einem Hingucker, das soooo lecker schmeckte. Ich habe ja schon mal Spargeleis gegessen, aber dieses toppte alles. Man schmeckte den Spargel deutlich aus dem Eis, das gepaart mit der Cremigen Süße von Sahne einfach nur harmonisch schmeckte. Der Pfeffer dazu machte das ganze dann sehr pikant, ja eben ein Genuss der allerersten Güte.

Mit einem großen Bündel vom Röhrkohl, der in Klarsichtfolie eingewickelt war, kam die Bedienung wieder an unseren Tisch, um den letzen Teller abzuräumen. „Der Röhrkohl vom Küchenchef“ sagte sie. Hui, so viel hätte ich nicht erwartet und wir freuten uns über die Gabe. Mein Engel nahm dann noch einen Espresso, der sehr lecker war, ich begnügte mich mit einem kleinen Bier zur Abrundung des Ganzen.

Dann wurde gezahlt. Was denn der Röhrkohl kostet, den wir mitnehmen dürfen? „Nix“ lautete die Antwort. Auf einem Tablett wurde dann die ausgedruckte Rechnung gebracht, die ich mit Karte beglich. 121 Euro waren es zum Schluss, die wir dem Restaurant dann gezahlt haben. Das Trinkgeld habe ich in Bar gegeben, das fand ich angemessen.

Nun fragte ich noch, ob denn die Zeitschrift „Effilee“ zum mitnehmen wäre, was die Bedienung bejahte. Ob wir denn noch eine Ausgabe des „Feinschmeckers“ wollten, fragte sie noch. Klar wollten wir, denn der „Feinschmecker“ ist eine meiner Lieblingszeitschriften.

++Fazit++

Unbedingt hingehen und genießen. Das ist mein sehr kurzes Fazit. Das Essen, der Service und das ganze drum herum waren einfach nur klasse. Perfektes Essen, optisch sehr gelungen in Szene gesetzt, ein sehr freundlicher Service, der keine Wünsche offen lies. Natürlich kann man auch preiswerter in der Börse essen, die Hauptgerichte bewegen sich zwischen 9 und 25 Euro, das ist völlig in Ordnung. Auch der Menüpreis von 49 Euro für die 6 Gänge sind vollkommen gerechtfertigt. Bekommt man doch ausgesuchte Leckereien, die einzeln bestellt schnell die 70 Euro Grenze sprengten. Außer dem großen Menü, bei dem man ja sogar den Fischgang weg lassen konnte, gab es noch ein kleines Röhrkohlmenü und ein Spargelmenü.

Ich vergebe für die Börse gerne die Höchstnote, wenn man 6 Sterne geben könnte, würde ich das machen. Wir waren rundherum zufrieden und pappsatt. Das kann man nicht immer sagen, wenn man in so einem Lokal zum Essen geht.

Den Röhrkohl haben wir uns dann doch nicht mehr Abends gemacht, wir waren soooo satt, da ging gar nix mehr. Den habe ich mir einen Tag später dann in Hirschaid gemacht. Mit grünen Spargel in Alufolie. Das ist ganz einfach und geht sehr schnell.

Alufolie mit Butter bestreichen, den Spargel auflegen und mit Salz und Zucker würzen. Dann den Röhrkohl in kleine Stücke schneiden, auf den Spargel legen. Dann kommt Serranoschinken und Peccorino über das Ganze. Folie verschließen und bei 180 Grad ca. 25 – 30 Minuten im Ofen backen. Ich kann Euch sagen, einfach nur lecker.

So, nun beende ich meinen Bericht und empfehle, wenn Ihr mal in Wremen seid, geht in die Börse, Euer Gaumen dankt es Euch.

Danke für alle Bewertungen und Kommentare, es grüßt Euch Euer harry

Bilder

für Restaurant Zur Börse, Wremen
Restaurant Zur Börse, Wremen
die Vorspeise
von Sesamkorn Sesamkorn
Restaurant Zur Börse, Wremen

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Kommentare

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  • yesup 04.12.2011 14:56
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Fifima 18.08.2010 02:38
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Ich hab' da noch ein uraltes Wäschestück abzuliefern, ich hoffe, es ist bei der langen Lagerung nicht aus der Form geraten... :-) LG

  • thomas_kretschmer 05.04.2010 15:42
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • lassie222 16.07.2009 08:08
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • steppes45 09.06.2009 08:09
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Klasse :-) .LG.Karin

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