Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Service, Küche |
| Kontra: |
vielleicht in bissl groß |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
|
Auf meinen Dienstreisen versuche ich immer so viel wie möglich zu sehen. Und dazu gehören ins besondere Restaurants.
Bei meiner letzten Reise bin ich in Würzburg gewesen und mir wurde doch von meinem Vater, der auch schon mehrfach da gewesen ist, nahegelegt unbedingt im Backöfele zu speisen. Also hab ich meine Kollegen geschnappt und bin los gezogen, in Backöfele. Wie es mir dort gefallen hat, werde ich Euch in den kommenden Absätzen berichten
Restaurantdaten
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Backöfele -einfach fränkisch-
Mo - Sa 12 - 1 Uhr / So 12 - 0 Uhr
Ursulinergasse 3
Telefon +49 (0) 931 - 5 90 59
www.backoefele.de
Es ist äußerst ratsam, einen Tisch vorzubestellen und das bitte nicht erst 2 Stunden vorher. In der Woche reicht es einen Tag vorher zu bestellen. Am Wochenende hingegen sollte man doch ein paar Tage vorher reservieren. Online-Reservierungen sind möglich!
Ambiente
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Im Restaurant selber gibt es verschiedene Bereiche:
- Hof
- Hauptraum
- Schankraum
- Jagdzimmer
- Backstube
Am ersten Abend saßen wir im Hauptraum. In diesem befinden sich ca. 35-40 Tische. Sehr ruhiges und gemütliches Amiente (sofern man nicht direkt neben der Küche sitzt). Es gibt jede Größe von Tischen: 2er, 4er, 6er und 8er.
Den zweiten Abend verbrachten wir im Hof. Dort gibt es kleines Holzhäuschen (sieht ein bisschen aus wie eine Gartenlaube) in dem wir zu fünft saßen. Dieser Platz selber war nicht sehr zu empfehlen, da zum einen es dort recht dunkel ist, zum anderen sitzt man dort recht unbequem, da die Bänke doch sehr hoch angebracht waren. Und das schlimmste: die Kellnerin sieht die Gäste dort drinnen nicht. So kam es doch häufiger vor, dass wir entwas länger mit unseren leeren Gläsern auf Nachschub warten mussten. Drum herum waren rustikale Tische aufgebaut und der Boden war mit grob betonierten Steinen versehen. Eben Hof-Typisch.
Essen
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Die Speisekarte ist sehr umfangreich, existiert bereits seit 1571 und ist seit dem in Familientradition geführt worden.
Es gibt eigentlich alles, was die Deutsche Küche hergibt: Schnitzel, Fisch, Steak, usw. Aber wenn man schon mal im Frankenland ist, sollte man auch fränkisch essen. Die fränkische Küche zeichnet sich nicht gerade durch ein kalorienbewusstes Mahl aus, sondern eher durch die etwas deftigere Küche. Typisch fränkisch natürlich die fränkischen Bratwürstchen mit Sauerkraut oder Fränkisches Fleischküchle -
mit Rahmlauch überbacken und Bratkartoffeln oder das deftige Bauernfrühstück - Geröste, Hausmacher Wurst, Eier, Kümmerle, dazu Blattsalat.
Alle diese Gerichte liegen unter 10€ und die Portionen sind nicht gerade klein.
Trinken
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Wer auf der Getränkkarte Biere wie Bitburger, Krombacher oder Beck´s sucht, wird hier leider leer ausgehen, denn in fast allen Restaurant und Kneipen in Würzburg wird nur das Stadteigene Bier ausgeschänkt (leider ist mir der Name entfallen). Aber gut schmeckt es. Zum Vergleich: es schmeckt in etwa wie Bitburger nur ein ganz kleinwenig milder. Das Weizenbier ist ebenfalls von der selben Marke.
Aber das Frankenland ist ja schließlich nicht berühmt wegen seiner Biere sondern eher wegen seiner Weine. Dort findet sich jeder Weinliebhaber auf Anhieb wohl. Insgesamt stehen ca. 35 Sorten Wein zu Auswahl. Egal ob rot, weiß, trocken oder lieblich.
Service
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Die Kellnerin war sehr höflich und frech (auf eine liebenswerte Art) und war bemüht uns alle wünsche zu erfüllen. Leider war das Personal am ersten Abend hoffnungslos unterbesetzt und mussten mit 4 Leuten weniger auskommen. Dies ging deutlich zu Lasten der Gäste. Dies kann passieren und ist kein Grund deshalb eine negative Bilanz zu ziehen.
Fazit
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Alles in allem in hervoragendes Lokal mit sehr guter Küche und geschmackvollem Ambiente. Die Preise sind absolut normal und passen zu dem, was man geboten bekommt. mit 25€ sollte jeder 2-3 Stunden hinkommen.