Erfahrungsbericht über

Rendezvous Observation City Hotel, Perth

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Strandhotel in Perth/Westaustralien

4  21.11.2011

Pro:
gute Lage, nette Zimmer, gutes Frühstück

Kontra:
in die Jahre gekommen

Empfehlenswert: Ja 

esp1

Über sich: Ich würde mich freuen, wenn es wieder mehr Kommentare geben würde zu den Berichten und bedanke mich ...

Mitglied seit:21.04.2000

Erfahrungsberichte:436

Vertrauende:95

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Ich möchte hier meine Erfahrungen zum Rendezvous Observation City Hotel/Perth (Scarborough), Australien wiedergeben.
Rendezvous Observation City Hotel - The Esplanade
Scarborough WA Australia 6019

Kontakt:

Telefon: +61 8 9245 1000
Fax: +61 8 9245 1345

Email: reservations@rendezvous.com.au

Web: http://www.rendezvoushotels.com.au

Anreise:

Wir sind mit Qantas von Alice Springs nach Perth geflogen, was rund 3 stunden gedauert hat und von dort wurden wir abgeholt und eine Stunde durch Perth zu unserem Strandhotel chauffiert, das rund 30 Minuten außerhalb von der Stadt liegt, am Scarborough Beach.

Buchung:

Das Hotel wurde von, neben 2 anderen, von unserer Reiseagentur vorgeschlagen. Nachdem wir die Lage der Hotels überprüft hatten und auch die Homepages gesichtet hatten, entschieden wir uns für das Rendezvous Observation, weil es am nächsten zur Stadt Perth war.
Der Preis war 504 Euro für vier Nächte mit Frühstück. Das war an der Grenze, denn das Hotel war als Luxushotel angepriesen und auch in einer Broschüre daheim konnte ich das nochmals lesen, aber seine besten Zeiten hat der Kasten schon länger hinter sich und es würde dringend eine Renovierung brauchen.
Im Internet sind die Preise zwischen 175 für eine Superior Room und 305 AUD für einen Plaza Club Room, also rund 115 – 201 Euro angegeben.


Lage:

Das Rendezvous Observation City Hotel liegt direkt am Scarborough Beach, einem der beliebtesten Stadtstrände von Perth. Perth ist rund 30 Autominuten entfernt. Rund um das Hotel, gab es ein paar Restaurants, vom einfachen Take Away bis hin zum netten Fischrestaurant. Im Hotelgebäude waren ein Bottle Shop, das sind die Getränkemärkte, wo man Alkohol kaufen kann und auch ein Surf Shop integriert. Auch ein englisches Pub befand sich in dem Gebäude.

1. Eindruck:

Das Hotel erschien uns vom ersten Augenblick an, als ein in die Jahre gekommener Kasten. In den 70er, 80er und frühen 90ern war das sicher ein Luxushotel, wie es häufig bezeichnet wird, aber die besten Jahre sind auf jeden Fall vorbei. Einerseits handelt es sich um einen architektonischen Schandfleck, denn der Kasten ist mit Abstand das einzige Gebäude in dieser Höhe. Das hat den Vorteil, dass man es von weitem sieht, aber
Bilder von Rendezvous Observation City Hotel, Perth
  • Rendezvous Observation City Hotel, Perth Strandseitiger Eingang
  • Rendezvous Observation City Hotel, Perth Eingang
  • Rendezvous Observation City Hotel, Perth Ansicht
  • Rendezvous Observation City Hotel, Perth Doppelbett
Rendezvous Observation City Hotel, Perth Strandseitiger Eingang
schon sehr staubig
es passt einfach nicht in die Umgebung. Von Außen wirkt es schmutzig, was sich an verstaubten Fenstern, vor allem auf der Seite die zum Strand geht, manifestiert, aber auch an abblätternder Farbe auf der Unterseite der Balkone und Innenräumlichkeiten bemerkbar ist. Die Geschäftsflächen, die sich im Inneren des Hotels befinden, stehen fast alle leer und auch eines der Restaurants ist ausgeräumt, weil es scheinbar renoviert werden soll.

Nachdem man die relativ steile Auffahrt hochfuhr, kam man durch eine Glastür in die Lobby. Rechts sind die Bell Boys, also die Gepäckstelle beheimatet, wo man seine Koffer abstellen kann, aber auch die Reservierungen für den Hotel Shuttle Bus, der nach Perth oder Freemantle fuhr, reservieren konnte. Gleich daneben erstreckte sich die langgezogene Reszeption. In der Mitte standen einige Sofas bzw. Fauteuils als Sitzgelegenheiten, auch schon ein wenig verschlissen. Neben der Rezeption ging es zu den 4 Aufzügen, weiter daneben befand sich die Lobby Bar und der Durchgang zum hinteren Teil mit der leerstehenden Shopping Arkade und dem leeren Restaurant. Ein weiteres Restaurant war neben den Geschäften und auch in Betrieb sozusagen.


Personal:

Die Damen und Herren an der Rezeption glaubten immer noch in einem Luxushotel zu arbeiten und hatten ein bisschen was Arrogantes an sich. Wir mussten fast zwei Stunden auf den Bezug unseres Zimmers warten, obwohl andere Gäste, die später gekommen waren, schon früher in ihr Zimmer durften. Am Ende unseres Aufenthalts fragten wir nach Late Check Out, da unser Flieger erst am Abend ging und wir den Tag noch am Pool verbringen wollten. Zuerst gewährte man uns eine halbe Stunde! Als ich sagte, dass wir bis 17 Uhr im Zimmer bleiben wollten, meinte sie, dass das 100 AUD kosten würde, also damals rund 60 Euro. Zähneknirschend stimmten wir zu, was hätten wir sonst tun sollen. Allerdings als wir dann am Abend wirklich auscheckten schienen diese 100 AUD nicht auf der Rechnung auf, ob das jetzt ein Entgegenkommen oder auch nur ein Fehler war, weiß ich nicht, aber wir freuten uns, die Summe nicht zahlen zu müssen.

Der Fahrer vom Shuttle Bus war sehr nett, plauderte ein bisschen mit uns, sagte uns, was man in Freemantle sehen müsse und holte uns auch pünktlichst wieder ab.

Frühstückspersonal war OK, beim Abräumen manchmal ein wenig langsam, was aber auch daran lag, dass es sehr voll war. Am Buffet musste man schon ab und an länger warten bis Ausgegangenes nachgeliefert wurde.

Zimmer:

Nachdem der erste Eindruck also nicht wirklich gut war, ging es nun ins Zimmer. Der Eindruck den das Hotel von Außen bzw. die Lobby vermittelten, setzte sich im Zimmer Gott sei Dank nicht so fort. Wie man es von großen Hotelketten gewohnt ist, sind die Zimmer keine architektonischen Schönheiten und die Einrichtung eher zweckmäßig denn schön, aber das Zimmer wirkte renoviert und relativ neu und der Ausblick auf das Meer bzw. die nähere und weitere Umgebung war toll.

Nachdem wir als das Zimmer betreten hatten ging es rechter Hand zum Bad, links war der Kasten mit einer großen Spiegelfront. Geradeaus waren eine Kofferablagefläche und anschließend eine Kommode mit der Minibar und dem Fernseher und einigen Hotelinfobroschüren. Nochmals daneben befand sich ein kleiner Tisch mit einem Stuhl davor. Geradeaus befand sich das Fenster und der Zugang zum Balkon. Rechter Hand war ein kleines Sofa mit einem winzigen Tischchen davor und einem Deckenfluter daneben. Daneben das Kingsizebett mit jeweils einem Nachtkästchen auf jeder Seite. 2 Ersatzkissen waren im Kasten zu finden.

Das Badezimmer war schön und wirkte ebenfalls relativ neu. Die Einrichtung bestand aus einer Duschbadewanne mit einer Glasabtrennung. Weiters gab es ein Waschbecken, das halb in den Waschtisch integriert war, mit ausreichend Ablagefläche und einem großen Spiegel davor. Auch die Toilette war, wie üblich, im Badezimmer untergebracht. Es war sehr sauber und man konnte sich wohlfühlen. Die für solche Hotels übliche Auswahl an Shampoo, Duschgel, Wattestäbchen, Zahnbürste etc. war fast vollkommen, war großteils vorhanden, bis auf die Wattestäbchen, die gab es aber nirgendwo in Australien.


Insgesamt verfügt das Hotel über 333 Zimmer in folgenden Kategorien:

• Deluxe Zimmer
• Plaza Club Zimmer
• Suiten

Zimmerausstattung:


• Direktwahltelefon
• Bügeleisen und -brett
• Satelitenfernsehen
• Tee- und Kaffeezubereitungsmöglichkeiten
• Elektr. Schlüsselsystem
• Rauchmelder
• Pay TV
• Klimanlage
• Fön
• Minibar
• Toaster
• Bügeleisen und –brett
• Radiowecker


Frühstück:

Frühstück wurde im Savannah Restaurant angeboten und zwar in Form eines umfangreichen Buffets. Es gab fertiges Rührei, Würstchen, die auch wirklich geschmackvoll waren, gegrillte Tomaten, baked beans, Hash Browns, gebratenen Speck und Pfannkuchen in der warmen Abteilung. Weiters gab es Müsli bzw. andere Cerealien, Joghurt natur und fruchtig und eine tolle fruchtige Beerenmischung, die wirklich lecker schmeckte. Frisch aufgeschnittenes Obst und Obstsalat, 4 Sorten Säfte (Orange und Apfel, Multivitamin und Ananas),sowie Tee und Kaffee. Weiters gab es einige süße Teile, vor allem, wenn man schnell war leckere frische Muffins. Natürlich waren Butter, Erdnussbutter, Margarine, Veggimite (keine Ahnung mehr, ob man das so schreibt, aber es ist eine Art Maggi in Aufstrichform, was der Australier gerne zu essen scheint) und Marmelade ebenfalls vorhanden. Beim Brot, gab es wie immer hellen Toast, Vollkorntoast und auch so eine Art Semmel, die man aber auch toasten musste.

Wenn mal etwas aus war, dauerte es teilweise bis nachgeliefert wurde und die benutzten Teller wurden teilweise schleppend abserviert. Vor allem beim Betreten des Restaurants musste man manchmal länger warten, bis jemand Zeit hatte, die Frühstücksliste durchzusehen, ob man auch wirklich frühstücken durfte oder ob man bezahlen musste.

Restaurant:

Ebenfalls im Savannah Restaurant wurden Mittag- und Abendessen serviert, aber wir haben immer auswärts gegessen.


Sonstige Dienstleistungen des Hotels:

• 24h Rezeption
• Internet
• Gepäckaufbewahrung
• Wäscheservice
• Internet
• Bar
• Swimming Pool in Form einer tropischen Lagune
• Kinderbecken
• Fitness Center
• Spa
• 2 Tennisplätze mit Flutlicht
• Pool Bar
• Stamford Arms British Pub
• Getränkemarkt für alkoholische Getränke
• Business Center
• Konferenzräume
• 2 Ballsäle
• 24 h Zimmerservice
• Parkmöglichkeiten
• Gratis Shuttle Bus nach Perth und Freemantle
• Münzwaschmaschine
• Bankomat
• Safe an der Rezeption
• Geldwechsel
• Baby Sitter Service


Behindertenfreundlichkeit

Das Hotel ist im Großen und Ganzen behindertentauglich, da mir keine unüberwindbaren Stufen in Erinnerung sind.

Fazit:

Ein in die Jahre gekommenes Strand- und Luxushotel. Die Zimmer schön, groß und mit tollem Ausblick, das Hotel muss dringend renoviert werden und so wie es aussah, wird das in den nächsten Jahren auch geschehen. Aufgrund des Zimmers, des guten Frühstücks, des netten Pools, des Gratis Shuttles und der Lage vergebe ich 4 Sterne und spreche eine Empfehlung aus.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Berrytale

Berrytale

09.07.2013 12:21

BH =)

christianpirker

christianpirker

21.03.2012 11:45

Toller Bericht!

reggie1

reggie1

12.02.2012 19:24

also im Vergleich zu den deutschen Häusern sieht das schon aus wie ein Luxushotel :-)

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  1. Berrytale
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