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Juhu heute möchte ich euch einmal über das Thema Ramadan in Ägypten aufklären. Da ich leider nicht weiß wie es in anderen islamischen Ländern gehandhabt wird, möchte ich daher meine Eindrücke und vielleicht einiges Wissenswerte darüber für euch zur freien Information stellen.
So als erstes möchte ich aber einfach mal ein paar Infos über den Ramadan selber loswerden. Daher hier jetzt mal eine kleine Einführung.Ramadan ist der Monat, in welchem der Koran offenbart wurde, als eine Leitung für die Menschheit und um als Prüfstein (für Recht und Unrecht) zu dienen. Wer immer von euch in diesem Monat anwesend ist, soll in ihm fasten, und wer immer krank oder auf einer Reise ist, soll später eine gleiche Anzahl von Tagen fasten. Das Fasten im Monat Ramadan hat nach Ibn Kathir drei Stadien der Entwicklung durchgemacht, um in den gegenwärtigen Zustand zu kommen. Die Entwicklungsschritte werde ich nun im kurzen ein wenig aufführen.
Als der Prophet nach Medina kam, pflegte er jeden Monat drei Tage zusätzlich zu dem Tag Aschura zu fasten. Die Muslime die nach Medina kamen, mussten aber nicht mehr als drei Tage in jedem Monat fasten. Wie berichtet wurde haben Qatada und Ata behauptet, dass diese drei Tage gemeint seinen die mit den Worten des Verses "...für einen bestimmte Anzahl von Tagen" gemeint war.Die stimmte aber nicht. Mit diesem Vers war der Ramadan gemeint.
Erklärung für den Tag Aschura. Ibn Abbas berichtete, der Prophet habe bemerkt, dass die Juden in Medina das Fasten an diesem Tage einhielten. Der Prophet fragte nach dem Grund dafür und ihm wurde von den Juden gesagt, es wäre ein Gedenktag, an dem Gott Moses und sein Volk vor ihrem Feind gerettet hätten. Moses hielt daher den Tag als Fastenstag ein. Der Prophet erwiderte darauf: " Moses steht mir näher als euch!" Daher hielt er diesen Tag als Fastentag ein und wies die Muslime an, ebenfalls an ihm zu fasten.
Als im zweiten Jahr die Hifjra das Fasten im Ramadan vorgeschrieben wurde, da wurde das Fasten an jenen Tagen abgeschafft.
Das zweite Stadium beginnt, als Gott das Fasten im Ramadan vorschrieb. Die neue Anordnung wurde in drei Versen verkündet. Die ersten beiden wurden zusammen offenbart und der dritte folgte später.
Das dritte Stadium befasst sich mit den Zeiten der Abstinenz und der Schonung, es gibt Zeiten der Abstinenz während der Nacht sowohl als während des Tages:
Wenn jemand das letzte Abendgebet gesprochen hat, so nahm man an, dass er sich nunmehr von allem, was Essen, Trinken und Frauen anbetrifft nach dem Gebet enthalten würde.Wenn jemand geschlafen hat, sogar vor dem letzten Abendgebet, so sollte er, wenn er erwacht ist, sich alles dessen enthalten.
Wer Muss Fasten:Beginn und Ende des Ramadan
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Der Ramadan beginnt amtlich, wenn der neue Mond gesehen worden ist. Sein Ende wird amtlich festgelegt, wen der Neumond des nächsten Monats gesehen worden ist.
Man rechnet der Monat der dem Ramadan vorausgeht als Monat mit vollen 30 Tagen. Aber heutzutage machen das Astronome, und ich geb ehrlich zu im Moment weiß ich nicht genau wann der Ramadan beginnt. Aber ich glaube im Oktober ist es soweit. Verzeiht daher mein unwissen.
Was soll man in der Zeit des Fastens nicht machen
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Essen und Trinken sowie Geschlechtsverkehr vom Morgengrauen bis zum Sonnenuntergang.
Rauchen, Drogen und Spritzen mit nährenden Lösungen ( Z.b. Kalzium oder Vitamine)
Lügen, lüsterne Blicke falscher Eid, und Klatsch sowie Verleumdung.
Was darf man trotzdem machen ohne dass das Fasten ungültig ist.
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Wenn man den Mund ausspült oder badet um die Hitze herabzusetzten.
Wenn man aus Reflex etwas isst.
Samenerguss im Traum
Wer isst trinkt und Geschlechtsverkehr hat im guten glauben es noch vor dem Morgengrauen zu tun.
Wenn jemand morgens aufsteht der im Zustand ritueller Unreinheit ist. (nach dem Geschlechtsverkehr, )
Augentusche.
Muharram
Safar
Rabi-Awal
Rabi-Thani
Jummad-al-Ula
Jummad-al-Thanija
Radjab
Scha´aban
Ramadan
Schawwal
Dhul-Qada
Dhul-Hidjra
Mh.. wie fang ich an, am Tag sieht man nur wenig, außer super vielen Lampions die überall aufgehängt sind. Sobald dann die Sonne untergegangen ist, sieht man Kinder mit Laternen rumrennen. (so wie in Deutschland Sankt Martin) Am Tag findet man die Moscheen wirklich super voll. Wobei man ehrlicherweise auch sagen muss, dass viele an Ramadan nicht arbeiten. Oder keine Arbeit haben. Am Abend sieht man überall Leute rumlaufen, und es gibt wirklich überall etwas zu essen. Die Stimmung gleicht einem großen Volksfest. Man ist ausgelassen und fröhlich. Und es ist fast ein Muss sich überall zu bedienen.. Dabei soll man aber nicht über die Stränge schlagen. (Ich mein damit fressen bis man platzt.) Das Fasten brechen, wird hier nicht wie manchmal üblich mit einem überschwänglichen Fest gefeiert. Und den Namen Bajram hat hier auch noch nie jemand gehört. Nun ja ich forsche für euch dann noch ein wenig.
Dieses Jahr beginnt der Ramadan am 05.10. und endet am 03.11. Und die Stimmung ist einfach klasse.
Was ich noch alles schreiben könnte fällt mir noch nicht wirklich ein. Werde aber an dieser Stelle hoch und heilig versprechen, das ich mich noch mal umschauen werde, und dann natürlich auch den Bericht aktualisieren möchte.
Das nächste ist wohl die Herzlichkeit die ich überall erleben durfte in dieser Zeit. Wenn es Zeit war um das Fasten zu brechen, versammelten sich die Menschen auf den Strassen und es wurde ausgelassen gefeiert. War man wie ich meistens oft unterwegs, dann konnte es schon mal vorkommen, dass wildfremde Menschen mit denen man gereist war, einem frisches Obst oder etwas anderes zum Essen gaben.
Das schöne waren wohl die Nachtgebete in den letzten Ramadan Tagen. Die fingen von 12 Uhr Nachts an und endeten kurz vor dem ersten Morgengebet. Die Stimmung kann ich leider nicht in Worte fassen, da es einfach nur überwältigend war.Iftartische sind öffentliche Tische, an denen die Menschen zusammenkommen, die kein Geld haben um sich gutes Essen zu leisten. Meistens werden diese von Restaurants oder den Moscheen gestiftet. Das man dort nur das allerfeinste findet hat mich selber sehr überrascht aber auch gefreut.
Das Fastenbrechen am letzten Ramdantag war einfach nur schön, das Gebet das aufgerufen hatte, das alle in die Moscheen kommen war super und auch ich bin diesem Ruf gefolgt.Das Gebet an für sich ging ziemlich schnell vorbei, allerdings war die Stimmung danach um so ausgelassener. Die Menschen freuten sich und feierten und man sah kaum traurige Gesichter.
Auf jeden Fall ein Erlebnis wert.Daher danke mal an alle die bis hierin gelesen haben und noch ne Bewertung hinbekommen.
Eure bece22
Ramadan
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KiTO 21.10.2006 18:07
rachegott6 20.10.2006 10:05
ScO.OtEr 19.10.2006 08:49
labertasche0815 15.10.2006 22:15
Immer wieder aktuell. Und sehr gut und interessant beschrieben.
Ich habe dieses fasten bei einer Mitschülerin hautnah miterlebt und kann nicht nachvollziehen, dass man das Trinken während der Zeit (tagsüber) unterlässt. Es ist in meinen Augen ungesund und je nach Temperatur gefährlich. LG Elke