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ein typisches SAS
Pro gute Aussicht in den oberen Stockwerken
Kontra Service nicht immer gut
Lage
Das Hotel (Vorsicht, es gibt mehrere SAS in Kopenhagen) liegt am Amager Blvd ca. 1km südöstlich des eigentlichen Zentrums von Kopenhagen an einer mehrspurigen Straße. Es sind ca. 8km zum Flughafen Kastrup bzw. 5 Minuten zu Fuß zur nächsten Metro Station. Der unmittelbaren Umgebung mangelt es etwas an Charme, aber das hübsche Stadtzentrum von Kopenhagen ist mit einem Spaziergang gut zu erreichen.Ambiente
Bei Anfahrt auf das Hotel sieht man den für SAS typischen (20stöckigen) Hochhauskomplex moderner Architektur. Auch in der Empfangshalle mit viel Holz merkt man sofort, dass man sich in einem SAS-Hotel befindet. Alles wirkt nüchtern und sachlich, allerdings kommt durch das Holz auch eine gewisse Gemütlichkeit auf, wobei die Halle etwas besser beleuchtet sein könnte.Empfang
An mindestens einer der "Rezeptionsinseln" erwartet einen schon ein(e) Mitarbeiter(in) in lila (SAS hat ja auch so seine typischen Farben) Uniform. Der Empfang ist ebenso freundlich wie professionell, die bei Buchung angegebenen Sonderwünsche sind offenbar im System hinterlegt und werden noch mal abgefragt, bevor dann das Zimmer zugeteilt wird. Als Stammgast bei SAS hatte ich beim letzten Besuch ein besonderes Privileg. Lisa (die Dame am Empfang) teilte mir mit, man sei gerade "nicht ausgebucht" und ich könne ein kostenloses upgrading auf ein Business Zimmer bekommen. Fand ich sehr nett. Der Check-out lief auch völlig reibungslos.Zimmer
Die normalen Zimmer sind so SAS-typisch, dass man manchmal nicht mehr weiß, in welcher Stadt man eigentlich ist. Mein Business Room beim letzten Besuch lag im obersten Stock mit Blick auf die Kopenhagener Innenstadt. Das Zimmer hat dem typischen Schnitt eines Hotelzimmers, kleiner Eingangsbereich mit Garderobe und Schrank auf der einen und Zugang zum Bad auf der anderen Seite. Anschließend der Raum mit Doppelbett und Nachttischen, Sidebord mit Fernseher und Minibar, ein Schreibtisch, Stuhl, Sessel. Vorhänge und Sitzbezüge harmonieren gut mit dem blauen Teppich, allerdings ist der Kontrast zwischen den ordentlich geweißten Wänden und den dunklen Möbeln recht groß. Man sieht der Einrichtung zwar an, dass sie nicht nagelneu ist, dennoch wirkt das Zimmer keineswegs abgewohnt. Das Bett ist groß und bequem, auf Dauer vielleicht etwas zu weich aber nicht durchgelegen. Ein wenig getrübt wird der Schlaf nur durch die wenig effiziente und leider nicht ganz leise Klimaanlage. Hosenbügler gehört hier genauso zur Einrichtung wie ein Wasserkocher und die üblichen Kommunikationseinrichtungen. Im Business Room ist sogar Pay-TV inklusive, da hat mich natürlich die Neugierde getrieben… Nun ja, sagen wir mal die gezeigten Übungen und Verrenkungen sahen teilweise "interessant" aus, aber ich kann auch ohne dieses Zeug leben.Das Bad ist, auch hier wiederhole ich mich -typisch für SAS-, der Schwachpunkt. Man sieht dem ganzen das Alter an, kein Chic, Badewanne mit Duschvorhang, teilweise Leitungen zu sehen. Es sind Spiegel, Kosmetikspiegel, Fön, ausreichend Handtücher (nicht so flauschig) und Kosmetika (die für meinen Geschmack etwas streng riechen) vorhanden und sauber war es auch, aber eben nicht wirklich schön. (Ich vergleiche immer mit dem Hamburger Steigenberger, das ein wirklich tolles Bad hat.)
FrühstückIm Hauptrestaurant gibt es ein reichliches Frühstück (bei mir im Preis enthalten). Die übliche Palette von Ei/Speck über Müsli/Cornflakes und Brot/Wurst/Käse/Marmelade bis zu kleinen Süßigkeiten. Der warme Bereich ist nicht so ausgeprägt, dafür gibt es eine sehr große Auswahl an Obst. Der Raum selbst ist nicht zu groß und gut durch Trennwände gegliedert, so dass keine Bahnhofshallenatmosphäre aufkommt. Vom Kaffee rate ich wie generell in Skandinavien ab, der ist mir einfach zu stark. Der Service ist sehr "unauffällig" - eben skandinavisch.
AusstattungDas Hotel verfügt über Hauptrestaurant mit internationalen Speisen sowie ein japanisches und ein Thai Restaurant. Ich habe im Hauptrestaurant vorzüglich zu Abend gegessen, alles ist frisch und schmackhaft zubereitet, sogar der Service war recht aufmerksam. 3 Gänge inklusive einer Flasche Hauswein reissen aber schon ein richtiges Loch in die Kasse >50 EUR. Die Kalorien kann man sich im Health Club wieder abtrainieren. Hier gibt es einen kleinen Pool und Solarien.
PreisCa. 200 EUR für die Nacht mit Frühstück hier auszugeben ist leider gar kein Problem. Preise sind aber stark von der Saison abhängig.
SonstigesEin wirklich typisches Radisson SAS. Der Vorteil ist, man weiß, was einen erwartet (wenig Risiko), aber die Macken (Bad, Klimaanlage) sind auch irgendwie überall die gleichen.
FazitFür die typische Geschäftsreise absolut in Ordnung und für mich die erste Wahl gegenüber dem Admiral Kopenhagen (weitere Hotels in Kopenhagen kenne ich bisher nicht).
Achtung, dies ist der erste Berichte des Autors
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