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Erfahrungsbericht

für Radisson Blu Hotel, Stralsund
5 Sterne Ein Leuchtturm im Zimmer Bericht mit Bildern
105 von 105 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro der Service, die Zimmer, das Essen

Kontra kein Kontra gefunden

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre
Sauberkeit
Behindertenfreundlichkeit

Der Autor

elfenblume56 Seit 16 Jun 2008

lieben Dank für die vielen Dessous für meinen Hotelbericht--ich werde mich revanchieren ! mehr

18 Mitglieder vertrauen mir

Buchung

Für ein freies Wochenende suchte ich eine Unterkunft in Stralsund, die auch einen Wellnessbereich haben sollte. Die Internetseite des Radisson Blu sah vielversprechend aus und auch das angebotene Paket mit freiem Eintritt in den Hanse Dom sowie für das abendliche Buffet waren verlockend. Leider teilte mir das Hotel auf telefonische Anfrage mit, dass für dieses Angebot kein Einzelzimmer verfügbar war.
Als Inhaber der deutschlandcard schaute ich auf den Reiseseiten nach und entdeckte genau dieses Paket für 208.- Euro. Meine Buchung wurde angenommen und kurz darauf hatte ich eine Bestätigung per Mail von dem Anbieter kurzurlaub.de.

Anfahrt

Ich habe mich für die Fahrt mit der Bahn entschieden. Der IC nach Binz hält in Stralsund und genau vor dem Bahnhof ist eine Bushaltestelle. Die Linie 6 fährt bis zur Haltestelle Hanse Dom, so dass man dann genau vor dem Hotel steht. Eine andere Möglichkeit ist die Linie 3, die am benachbarten Einkaufszentrum Strehla Park hält. Auch das sind dann nur 5 Minuten zu Fuß.

Ankunft

Das Hotelgebäude ist ein schlanker hoher Bau und verschmilzt praktisch mit dem Badeparadies. Einen direkten Hoteleingang kann man von dieser Seite nicht entdecken. Erst nach der ersten Glastür entdeckt man, dass der Eingang links in den Hanse Dom führt und, nachdem man einen Teil des Barbereichs durchquert hat, ein schmaler Gang in die Hotelhalle führt.
Eine helle Lobby empfängt mich, die links in den Restaurantbereich mündet. Die Rezeption ist mit zwei Mitarbeitern besetzt, so dass ich auch gleich begrüßt werde. Meine Buchung wird schnell gefunden und auch die inkludierten Leistungen werden mir bestätigt. Auf nette Art werde ich über den Zugang in den Hanse Dom und die Öffnungszeiten des Restaurants aufgeklärt. Aus dem Augenwinkel sehe ich, wie die Kollegin einem anderen Reisenden anhand eines Modells den Türschlüssel erklärt. Etwas amüsiert denke ich, dass ich so eine Einweisung sicher nicht brauche, denn ich habe schon etliche Schlösser in Hotels mit diesen Plastikkarten öffnen müssen. Wie man sich irren kann. Ein Plastikstück, dass am Ende gebogen ist, war nur die erste Überraschung. Ein Druck auf das Schloss und dann wurde dieses Plastikstück nur an den Drücker gehalten und die Tür schaltet auf “Grün”.

Zimmer

Gleich der erste Blick fällt auf einen Leuchtturm. Natürlich im Miniaturformat dient er als Minibar und oben ist der Fernseher eingebaut. Der Teppichboden imitiert die Wellen der Ostsee und am Nachttisch spendet eine Sturmlaterne Licht. Gegenüber von meinem Bett steht ein Schreibtisch vor der großen Glasfront, die sich dann als Tür zum Balkon entpuppt. Ein herrlicher Blick über den Hansedom und die Umgebung bietet sich von hier. Auch das Bad ist gelungen. Eine ebenerdige Dusche in einer Nische mit Glastür und ein reell großer Waschtisch begeistern mich. Auch die netten kleinen Fläschchen mit Pflegeprodukten sind in ausreichender Menge vorhanden.

Restaurant

Nachdem ich nachmittags die Stadt und den Hafen erkundet hatte, freute ich mich auf das inkludierte Abendbuffet. Zwischen dem Barbereich und dem Sitzbereich waren lauter Köstlichkeiten aufgebaut. Es gab verschiedene Salate und Antipasti, natürlich Brotsorten und Suppen. Auf dem großen Tisch in der Mitte standen in Rechauds die warmen Gerichte, wie Gemüse, Reis und Fleisch. Ein Bereich and der Stirnseite war für die kleinen Gäste reserviert und gegenüber gab es dann Obst und Nachspeisen in kleinen Gläsern. Die Bedienung nahm die Getränkebestellungen auf und brachte alles schnell an den Tisch. Alle Speisen waren wirklich sehr lecker und dekorativ hergerichtet, so dass ich natürlich mehr gegessen habe, als eigentlich beabsichtigt. Doch bei diesem Angebot kann keiner widerstehen.
Am nächsten Morgen freute ich mich schon auf das Frühstück ..und wurde nicht enttäuscht. Neben verschiedenen Brot- und Brötchensorten gab es Müsli, Obst, Quark und Joghurt. Eine sehr gute Auswahl an Käsesorten sowie frische Tomaten und Gurken. Der Kaffee wurde in einer kleinen Warmhaltekanne auf den Tisch gestellt und auch Säfte waren in vielen Geschmacksrichtungen am Buffet. Alles war frisch und wieder dekorativ in Szene gesetzt und auch für den Geschmack von anderen Nationalitäten war gesorgt. Wer morgens schon eingelegten Schafskäse und Würstchen mag, der kam hier auch auf seine Kosten..
Absolut sensationell war das Buffet am zweiten Abend. Da ich kein Fleisch esse, freute ich mich auf das Fischbuffet. Im Bereich der Vorspeisen standen verschiedene Salate mit Fisch, sowie Forelle, Aal und Lachs. Ein Eyecatcher war ein ganzer Lachs, der mit einer Meerrettich-Creme überzogen war und mit schuppenartig aufgelegten Gurkenscheiben belegt war. Er sah nicht nur toll aus, sondern schmeckte absolut lecker. Der Fisch für das Hauptgericht wurde vor den Augen der Gäste gebraten und hier habe ich fünf verschiedene Sorten gezählt. Leider konnte ich nicht alle probieren !

Hansedom

In meinem Arrangement war der Eintritt in den Hansedom inkludiert. Gleich am nächsten Morgen schlüpfe ich in den bereitgelegten Bademantel und fahre hinunter zur Lobby. Der Zimmerschlüssel wird gegen einen Chip und ein frisches Handtuch getauscht. Durch einen Gang gelangt man direkt zum Eingang und wirft den Chip in den Türöffner. Morgens um sieben kann man das große Schwimmerbecken nutzen, das eigentlich nicht zum Hansedom gehört, sondern eine städtische Einrichtung ist. Ganz allein konnte ich dort meine Bahnen schwimmen, was vor dem Frühstück angenehm ist. Danach gibt man das Handtuch wieder an der Rezeption ab und bekommt den Zimmerschlüssel zurück.
Nach meiner Besichtungstour bin ich dann abends auch im eigentlichen Spaßbad gewesen. Es gab ausreichend Liegen und der ganze Bereich ist mit Palmen und einem alten Schiff ansprechend gestaltet. Entspannen kann man in verschiedenen Whirlpools oder sich in den Wellen des Pools vergnügen. Besonders Familien mit Kindern hatten hier sichtlich ihren Spaß. Bei schönem Wetter kann man natürlich die Außenanlage nutzen, die auch ansprechend wie eine Landschaft gestaltet ist. Verschiedene Saunen und ein Außenbereich im maurischen Stil ergänzen die Anlage und lassen sicher keine Wünsche offen.
Genial ist natürlich dieser direkte Zugang vom Hotel. Man erspart sich das lästige umkleiden in den Kabinen.

Unternehmungen

Mit dem Bus gelangt man nicht nur zum Bahnhof, sondern auch in die Innenstadt und den Hafen. Die alten Speichergebäude geben dem Hafen ein besonderes Flair und auch die Gorch Fock fällt natürlich ins Auge. In so einem Speicher habe ich dann ein Museum entdeckt, in dem die alten Gebäude der Stadt im Miniaturformat ausgestellt sind. Zwischen den alten Häusern fügt sich das neu erbaute Meeresmuseum gut ein und auch die Restaurants passen sich dem Stil an. In einem Café habe ich dann Pause gemacht und mir das Treiben eine Weile angeschaut.
Mit einem Stadtplan in der Hand findet man den Weg zum Marktplatz leicht. Die Tür der Nikolaikirche war offen, so dass ich gleich die Gelegenheit hatte, mir dieses Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert anzuschauen. Im Chorumgang beeindruckt die astronomische Uhr aus dem 14. Jahrhundert, wie die über fünfzig Altäre.
Gleich nebenan beeindruckt die Schaufassade des Rathauses aus dem 14. Jahrhundert. Diese dominiert den Platz mit seinen gelungen restaurierten Bauten aus den verschiedenen Jahrhunderten, Ein überdachter Gang führt direkt zur Einkaufsstraße auf der anderen Gebäudeseite und gerade noch aus dem Augenwinkel entdecke ich auch das schöne Eingangsportal von St. Nikolai.
Am nächsten Tag mache ich mich gleich in Richtung Bahnhof auf den Weg. Mit der Regionalbahn fahre ich nach Saßnitz. Den Hafen kann man vom Bahnhof nicht verfehlen und die Seebrücke erfordert Konzentration beim Laufen, denn sie schwankt merkbar. Am Hafen bieten diverse Anbieter eine Schiffstour zum Kreidefelsen. Das gehört natürlich unbedingt dazu, wenn man in dieser Region ist.

Zusammenfassend gesagt:

Das war ein gelungener Kurztripp an die Ostsee. Ich habe mich im Radisson Blu sehr wohl gefühlt. Das Personal ist sehr aufmerksam und versucht alle Wünsche zu erfüllen. Die Zimmer sind gemütlich, supersauber und geräumig. Die Nähe zum Hansedom ist natürlich ein weiterer Pluspunkt und das Essen, darüber habe ich ja schon genug geschwärmt. Mein Schwerpunkt lag natürlich auf den Sehenswürdigkeiten und da bin ich voll auf meine Kosten gekommen. Doch ich denke, dass es auch für Familien ideal ist, da auch bei schlechtem Wetter der Hansedom keine Langeweile aufkommen lässt.

Bilder

für Radisson Blu Hotel, Stralsund
 Radisson Blu Hotel, Stralsund
ein Leuchtturm im Zimmer
von elfenblume56 elfenblume56
Radisson Blu Hotel, Stralsund

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Kommentare

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  • templerthomas 03.05.2012 23:55
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • elkoma 15.04.2012 08:16
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • joanbaez 23.03.2012 15:59
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Bluebirdunfa 09.03.2012 19:52
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Carmelita2905 02.03.2012 23:01
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Noch 3 Monate - dann bin ich da! :-)

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