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Ich wurde geRUFen - Albtraum mit Sonnenseiten

3  30.08.2004

Pro:
Stimmung, Ausflüge, Leute

Kontra:
Preis, grauenhaftes Hotel

Empfehlenswert: Ja 

biene1987

Über sich:

Mitglied seit:24.04.2003

Erfahrungsberichte:12

Vertrauende:12

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 78 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

So, mein Erfahrungsbericht wird sich nun voll und ganz um meinen letzten Sommerurlaub in Malta drehen, den ich für 14 Tage mit RUF- Jugendreisen in Bugibba verbrachte. Es war wohl ein Urlaub in den ich mit viel Euphorie ging, aber den ich mit sehr viel Ernüchterung wieder verlies! Leider...
Aber nun mal zu meinem Bericht.


GLIEDERUNG:
1. Vorgeschichte
2. Allgemeine Infos über meinen Urlaub
3. Buchung
4. Meine Erwartungen
5. Transfer, Ankunft, Hotel und Zimmer
6. Der Ort
7. Essen
8. Stimmung und Leute
9. “Teamer” (Animateuere)
10. Ausflüge, Ausgehzeiten und Ausgehmöglichkeiten
11.Reaktionen von Reisenden und dem Reiseveranstalter
12.Fazit
13. Kontaktadresse RUF Deutschland

1.
So, wie kommt man darauf ausgerechnet mit RUF - Jugendreisen eine Reise nach Malta zu machen? Eigentlich wirklich ganz einfach; man gehe in ein Reisebüro, lasse sich dort Kataloge von Veranstaltern von Jugendreisen geben, fange an Bekannte zu befragen, die selbst schon Erfahrungen auf dem Bereich “Jugendreise” gemacht haben und dann kann es auch schon Losgehen.
Die Entscheidung eine Jugendreise einem Club- oder normalem Urlaub vorzuziehen fiel bei meiner Freundin und mir recht schnell. Man bedenke die Vorteile: garantiert neue junge Leute kennen lernen, viel Spaß und ein Jugendfreundliches Hotel.
Ja, das waren wohl unsere größten Beweggründe.
Wir blätterten uns also quer durch die Kataloge von RUF, Rainbowtours und wie sie nicht alle heißen und landeten doch immer wieder bei einem sehr verlockend klingendem Angebot: RUF, 14 Tage Malta, 3 Sterne Hotel - mit Pool auf dem Dach, und noch vieles mehr... Wir konnten machen was wir wollten und doch landeten wir immer wieder bei diesem Angebot. So kam es also, dass wir uns für diese Reise entschieden. Wir hatten ja schließlich schon vor Jahren gesagt und uns fest vorgenommen zusammen eine Reise zu machen, wenn wir 16 sind. So, nun taten wir das auch! Unsere Eltern waren wohl auch ganz froh, dass wir nicht einen totalen “Wir fahren ganz allein Trip” gemacht haben und stimmten so ohne Probleme zu.
Dann ging es daran, das Angebot noch einmal genauer zu analysieren...
2.
Also, wenn man dem Katalog glaube schenkte, dann würde es eine sehr aufregende, gut organisierte aber auch teure Reise werden. Eine Reise mit sehr viel Komfort im Hotel und ein sehr entspannender Urlaub. Leider stimmt diese Vorhersage nur teilweise.

Unsere Reise:
- dauerte 14 Tage
- hatte einen Linienflug mit Air Malta oder anderer renommierter Airline und Flughafentransfer
- wir bezahlten insgesamt 819Euro
- wir hatten ein Doppelzimmer gebucht
- die Reiseunterlagen hatten wir 2 Wochen vor Reiseantritt im Briefkasten
- buchten die Reise im Reisebüro
- enthalten waren:
14 Übernachtungen in gebuchter Unterkunft
-Linienflug mit Air Malta oder anderer renommierter Airline und Flughafentransfer
- Unterbringung in 2-, 3-oder Mehrbettzimmern bzw. Appartements
- Halbpension vor Ort
- Schnorchelausrüstung inklusive
- Schnuppertauchen im Pool inklusive (im Pool des Nachbarhotels)
- RUF Welcome Party
- 3 Ausflüge inklusive: RUF Beach Party mit Strand BBQ Tagestour zur 'Blauen Lagune' mit maltesischem Fischerboot, Nightlife- Tour in Paceville
- Feriensprachkurs '99 Worte Malti'
- Aktivprogramm
- RUF- Jugendreiseleitung
- RUF- Strandbeutel
- RUF- Clubkarte

So, oder so ähnlich waren die Informationen des Reiseveranstalters. Weiter wurde mit einem tollen Pool auf dem Dach des Hotels, guter Verpflegung und komfortablen und gut ausgerüsteten Zimmern geworben. Es wurden viele Möglichkeiten von dazu buchbaren Ausflügen genannt, die von Strandausflügen bis hin zu kompletten Tauchkursen reichten.
Die Stadt wurde als sehr belebt und auch als „Partyort“ bezeichnet in der es viel zu erleben geben sollte. Auch Sprachkurse waren im Angebot.
Wir buchten zusätzlich gegen Aufpreis extra ein Doppelzimmer um sicher zu stellen, dass wir auf jeden Fall zusammen in ein Zimmer kommen sollten. Außerdem lockten auch die Aussichten darauf, ein schönes Zimmer zu kriegen, wenn man schon 80 Euro Aufpreis zahlen sollte.
Der Flugtransfer kostete auch noch einmal 50Euro Aufpreis, da wir von Berlin geflogen sind. Von Hamburg, meiner Heimatstadt, ging überhaupt kein Flieger, obwohl Hamburg ja nun wirklich nicht unbedingt klein ist. Wir mussten also außerdem auch erst einmal nach Berlin kommen.
Ich bezahlte meine Reise komplett selbst, worauf ich sehr stolz war. Aber wodurch meine Ansprüche und Erwartungen wohl noch höher waren als bei anderen, die die Reise bezahlt kriegen. Es war schließlich mein gesamtes Geburtstags- und Weihnachtsgeld und ein Großteil meines Taschengeldes das dabei drauf ging.
Das waren dann so ungefähr die Informationen, die wir vor Reiseantritt hatten. Über das Hotel hatten wir nur die schriftlichen Informationen. Aussagekräftige Bilder vom Hotel gab es weder im Katalog noch auf der Homepage von RUF. Es gab lediglich ein kleines Bild auf dem eine Reisegruppe im Eingang zu sehen war. Also, wie gesagt, nicht wirklich vielsagend..
3.
Wir buchten unsere Reise auf dem traditionellen Weg in einem Reisebüro, was auch ohne weiteres und ohne Probleme möglich war und gut ging. Es mussten unsere Eltern nur eine Erlaubnis schriftlich einreichen oder mitkommen um ihre Zustimmung zu bestätigen, da wir noch keine 18 waren. Wir buchten unsere Reise schon relativ früh, (Ende Februar) da wir uns so sicher sein konnten noch einen Platz zu bekommen.
Es gab allerdings auch die Möglichkeit, den Urlaub übers Internet zu buchen, was auch ohne Probleme geklappt haben soll. (Hat ne Freundin von uns gemacht).
Es war außerdem auch ein sehr großes Angebot an Versicherungen und Sprachkursen direkt mitbuchbar.
Die Ausflüge waren vor Ort zu buchen.
Ein paar Wochen später kriegten wir dann auch schon die Bescheinigung das wir gebucht hatten. Das Geld wurde in 2 Etappen überwiesen, als erstes schon relativ früh eine Anzahlung und dann bis spätestens 1 Monat vor Reiseantritt den Rest.
Die Tickets bekamen wir dann ca. 2 Wochen vor Reiseantritt in einem praktischen Booklet. In diesem Booklet waren dann sämtliche Reiseanlagen und noch einige Hinweise enthalten.
4.
Wie ich schon angedeutet habe, waren meine Erwartungen sehr hoch. Wir hatten ja sehr früh gebucht, so dass ich genug Zeit hatte ein sehr großes Pensum an Vorfreude aufzubauen. Außerdem hatten wir ja eine Menge Geld (819Euro) in den Urlaub gesteckt und hatten demnach hohe Erwartungen. Denn ich denke, dass 819Euro für eine Reise bzw. Jugendreise für eine Person nicht sehr wenig ist! Außerdem waren in diesem Geld ja noch 80Euro Doppelzimmerzuschlag vorhanden, was die Hoffnungen weckte ein klasse Zimmer zu haben. Im Katalog stand ja schließlich, dass es u. a. auch Zimmer mit Kühlschrank oder Kochecke geben sollte.. Und wir dachten, wenn wir doch 80 Euro mehr bezahlen als andere, würden wir auch ein schöneres Zimmer bekommen. Ich sah uns schon auf dem tollen Swimmingpool auf dem Dach mit klasse Aussicht liegen, an einem Cocktail schlürfen. Was man halt so träumt, wenn man das erste mal in Urlaub fährt und dem Katalog glauben schenken will.
5.
Wie angekündigt flogen wir von Berlin nach Malta. Wir flogen mit der Malta Air, also wie beschrieben mit einer renommierten Airline und nicht mit irgendeinem Billigflieger. Die Maschine war relativ klein und mittelmäßig eingerichtet. Sie war zweckmäßig eingerichtet ohne viele Extras aber durchaus so, dass man angenehm fliegen konnte. Es gab weder bei der Abfertigung noch beim Flug irgendwelche Probleme. Die Maschine startete und landete planmäßig und am Flughafen in Malta wartete auch schon ein Betreuer der Ruf- Jugendreisen um uns vom Flughafen direkt zum Hotel zu bringen. Der Bus mit dem wir gefahren sind war ausschließlich für RUF- Gäste und sehr bequem und auch klimatisiert. Bis dahin schien es ein wundervoller Urlaub zu werden.

Bilder von RUF-Reisen
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unsere einladende Dusche
Wir schauten die ganze Zeit neugierig aus dem Fenster um uns die ganze neue Umgebung genau einzuprägen. Wir waren total im Urlaubsfieber.
Doch so schön alles schien, so einen Schock bekamen wir, als wir sahen, wo wir untergebracht werden sollten. Da war wenig von dem beschriebenen schönen Hotel, sondern vielmehr ein recht heruntergekommenes Gebäude mit abbröckelnder Farbe und inmitten einer typisch südländisch total engen und zugebauten Straße. Ich sagte mir allerdings trotzdem, dass es ja von innen schöner aussehen kann als Außen, was sich aber auch schnell wieder erledigte als ich in der Hotellobby stand. Das erste was mir hier ins Auge fiel war ein großer brauner Fleck an der Decke der Lobby. Der Rest war auch eher spartanisch eingerichtet. Die Rezeption hatte auch schon bessere Tage gesehen und sonst standen nur ein paar alte Sessel und Sofas rum. Außerdem gab es einen Raum nebenan, in dem eine kleine (nie besetzte) Theke, einen Billardtisch und Computer, von denen wir auch, gegen Gutscheine die man an der Rezeption kaufen konnte, ins Internet gehen konnten. Das war eine der wenigen guten Sachen im Hotel. Die Raucher freuten sich außerdem auch über einen Zigarettenautomaten in welchem wenigstens eine Sorte immer vorhanden war... Auch wenn es öfter mal nicht die erwünschte war. Nach dem Einchecken ging es weiter in unser Zimmer. Auch da gab es schon von Anfang an Stolpersteine. Nur einer der beiden alten Aufzüge ging und das auch nur unregelmäßig. Da der Aufzug die Last von zwei Mädels und zwei Koffern nicht ausgehalten hätte und stecken geblieben wäre (wir wurden von Leuten vorgewarnt, denen genau das passiert ist), fuhren unsere Koffer vor und wir nahmen die Treppe hinterher.
Angekommen im Zimmer wartete dann schon der nächste Schock. Nachdem wir die klemmende Tür geöffnet haben standen wir im Zimmer. Wir begutachteten unser Bett. Das erste Aufschmeißen auf das genannte endete mit lauten Knatschen. Erholung versprachen die Betten also nicht. Das Zimmer war sehr klein und nur mit einer Steckdose, einem Schrank, einer alten Kommode, alten Nachttischen mit Überresten alter Radios und einem kaputten Deckenventilator ausgestattet. Doch das war leider noch nicht alles. Als wir neugierig die Tür zum Badezimmer öffneten, kam uns ein strenger Geruch von Schimmel und Moder entgegen. Dieser Gestank war so stark, dass wir, nachdem wir die vergilbte Badewanne gesehen hatten, gleich wider die Tür zu gemacht haben. Wir hatten außerdem echte Risse der Tapeten an den Wänden, welche auch nicht mehr ihre ursprüngliche Farbe hatten. Uns sagten andere, dass wir nicht auf die Idee kommen sollten, Photos oder ähnliches mit Tesa an die Wand zu kleben, denn als die das versuchten, sei ihnen ein großer Teil der Tapete mit abgegangen als sie die Photos wieder abmachen wollten. Kurzgesagt: Unser Zimmer war eine einzige Katastrophe. Das einzige gute an unserem Zimmer war, dass wir einen kleinen Balkon hatten auf dem wir gemütlich sitzen konnten. Denn teilweise war es draußen kälter als drinnen. Unser Deckenventilator war ja kaputt und wir mussten dann mit einem kleinen Standventilator für den Schreibtisch auskommen, welcher allerdings auch schon einen Wackelkontakt und einige andere Macken hatte. In unserem Zimmer war es also durchgehend heiß und zusätzlich noch eine Luftfeuchtigkeit mit der man wunderbar mit der Luftfeuchtigkeit von den Tropen mithalten konnte.
Unsere erste Sitzung mit unserer Gruppe (wir wurden in verschiedene kleinere Gruppen eingeteilt) kamen wir in einen moderigen Keller. Dies sollte nach Beschreibung ein Pub des Hotels sein. Da war zwar eine große Theke, sie enthielt aber nicht viel, außer neben ihr einen Eingang mit einer kleinen Luke durch die man gucken konnte. Doch genau das hätte ich lieber sein lassen sollen. Was ich sah, war wohl die alte Küche. Das wäre ja nicht das Problem gewesen.. Das liegt dann eher woanders. Überall in der Küche lagen tote Kakalaken rumliegen. Auf dem Boden, auf den Möbeln, einfach überall. Ich wollte in diesem Moment einfach nur raus aus dem moderigen, dunklen Keller durchdehn auch schon eins, zwei andere Kakalaken flitzten. Ich musste mir vorstellen wie wohl die neue Küche aussehen würde. Dass wir auch Kakalaken im Zimmer hatten muss ich wahrscheinlich nicht noch extra erwähnen, sondern versteht sich von selbst. Als nächstes folgte das erste Essen. Ich war doch schon ziemlich gespannt nach dem Erlebnis von vor rund einer Stunde. Als ich in den Essensraum reinkam fiel mir erst einmal auf, dass die Leute aus der RUF- Jugendreise getrennt von den restlichen Gästen saßen. Wir hatten unsere eigenen Tische, die erst voll sein mussten, bevor man sich an einen neuen, noch leeren Tisch setzte. Die Hotelgäste von anderen Veranstaltern bekamen außerdem auch anderes Essen als die Rufis. Aber zu dem Essen komme ich ja später noch. An der Decke klaffte eine riesig große Wölbung, die wohl der Pool auf dem Dach verursacht hatte. Ich fragte mich die ganze Zeit, wie lange es wohl noch dauern würde bis die Decke einstürzen und wir in einer Lache aus abgestandenem Chlorwasser sitzen würden. Überall sah man außerdem noch kleinere solcher Stellen wie in der Lobby. Insgesamt war also auch der Essensraum sehr gewöhnungsbedürftig und eher mickrig. Außerdem fand ich die strickte Trennung zwischen anderen Hotelgästen und uns total unangebracht sowie der Tatsache, dass wir anderes Essen kriegten als sie und, dass wir uns unsere Plätze nicht alleine aussuchen durften. Und teilweise Grüppchen auch voneinander getrennt wurden.
Die im Katalog beschriebene Cocktailbar fand ich die ganzen zwei Wochen kein einziges Mal. Und auch der Pool blieb von mir unbenutzt. Denn der schöne Pool auf dem Dach stellte sich raus, als etwas größere rechteckige schmutzige und total verdreckte uns stinkende Badewanne. Es standen noch ein paar Liegen und Sonnenschirme herum auf die ich mich auch mal bequemte. Allerdings auch nur relativ kurz, da die Liegen, wegen der geringen Größe des Daches, sehr nah am Beckenrand standen und man ständig das spritzende stinkende Wasser abbekam. Das Wasser war so schmutzig, dass man nicht bis zum Grunde gucken konnte. Das Wasser war allerdings nur brusthoch. Wir verirrten uns also nur noch aufs Dach um zu duschen (es gab dort eine kleine Dusche, denn unsere Badewanne (eher größeres Auffangbecken)) wurde schon länger nicht mehr sauber gehalten und hatte ja die schon beschriebene gelbliche Färbung angenommen.
Das interessanteste war allerdings, dass die Mehrbettzimmer viel moderner ausgerüstet waren als unsere Zimmer. Sie hatten zwar auch mit kleineren Problemen zu kämpfen, aber hatten keine gelbliche Badewanne, sondern sogar einen Kühlschrank und z.T. auch Spülen an denen man abwaschen konnte. Die Appartements ab 4 Personen waren noch besser ausgestattet. Sie hatten neben mehreren Zimmern ein relativ großzügiges Bad, einen Aufenthaltsraum, Herd und sogar einen Wäscheständer. Außerdem hatten sie noch einen entscheidenden Vorteil: sie waren in einem anderen Gebäude untergebracht in dem nur Leute von RUF waren. Dadurch fühlten sich keine anderen Hotelgäste bei etwas lauterer Musik gleich gestört oder ähnliches. So war es nämlich bei uns, wir hatten ein relativ altes Ehepaar neben uns, die sich bei jedem kleinsten Geräusch gleich beschwert haben.
Was mich allerdings am meisten aufgeregt hat war, dass die Leute die diese Zimmer hatten, keinen Zuschlag bezahlen mussten. Obwohl auch diese Zimmer teilweise mit nur zwei Mann belegt wurden.
Aber da der Urlaub nicht nur aus unserem Hotelzimmer bestehen sollten machten wir uns erst einmal auf den Weg unser kleines Dörfchen kennen zu lernen. Wir schlenderten also durch die Gassen und nahmen unser erstes Bad im sehr warmen Mittelmeer vor Malta. Durch diesen Rundgang kam unsere Urlaubsvorfreude doch langsam wieder zurück und das Hotel geriet ein wenig in den Hintergrund.
Der Urlaub konnte beginnen, man musste ja nicht all zu viel Zeit im Hotel verbringen.
6.
Wir waren in Bugibba, einem kleinen Örtchen im Norden der Insel untergebracht. Es war ein sehr auf Touristen abgestimmter Ort mit vielen Souvenirshops, kleinen Karaokebars, Pubs, Läden und einer sehr langen und schönen Uferpromenade an der man abends eine Menge schöner Stände sehen konnte. An diesen Ständen gab es Schmuck bis hin zu Henna Tattoos. Man konnte sich alles bis in die Nacht hinein angucken und sein Geld loswerden. Das Örtchen hatte sehr viele kleinere Straßen und Gässchen in denen man in Ruhe umher laufen konnte und von allen Seiten her kamen leckere Gerüche aus teilweise recht günstigen Restaurants. Es gab auch ein wunderschönes Mc Donalds in Bugibba. Es lag ziemlich oberhalb des Örtchens, direkt am Wasser mit riesiger Terrasse. Man hatte auch die Möglichkeit, über eine Leiter sofort ins Mittelmeer zu klettern. Es hatte wirklich eine super Lage um die sich garantiert jedes Restaurant bemüht und gerne gehabt hätte. Durch Bugibba und dessen Stadtkern führte eine relativ große und vielbefahrene Straße. (Ich musste mich erst einmal an den Verkehr gewöhnen, da er, wie in England, in die andere Richtung läuft. Schließlich ist Malta ja eine ehemalige britische Kolonie). In den zahlreichen Souvenirshops gab es alles was das Urlauberherz zu wünschen hatte und man wurde eigentlich immer eine Menge Geld los, wenn man erst einmal angefangen hatte Geld auszugeben. Wir von RUF - Jugendreisen haben bei vielen Shops und auch bei Mc Donalds Rabatte gekriegt, wenn wir unseren Ruf- Ausweis vorgelegten. Den hatten wir am Anfang der Reise bekommen.
Das Nachtleben Bugibba’s bestand im wesentlichen aus Karaokebars und Kneipen. Diskos gab es sehr wenige dort. Die einzigen Tanzmöglichkeiten waren wohl das JJ’s, welches aber auch nicht gerade groß und außerdem sehr kahl war und eine wirklich sehr schöne Salsa Bar. Wenn man richtig prall gefülltes Diskoleben haben wollte, hatte man die Möglichkeit mit dem Bus nach Paceville zu fahren. Das war der Partyort der Insel mit Diskos, Bars und Pubs soweit das Auge reicht. Vorteil hier war außerdem, dass von Techno bis hin zu Metal Fans alle versorgt waren und die meisten Diskos noch nicht einmal Eintritt kosteten. Es war jedes Mal als wir da waren so voll, dass man sich sehr bemühen musste sich nicht zu verlieren. Es herrschte überall eine tolle Atmosphäre und man lernte Leute aus ganz Europa und aller Welt kennen.
In Bugibba gab es außerdem auch einen Zentralen Busbahnhof von dem aus man so ziemlich jedes Ziel der Insel mit irgendeinem Bus erreichen konnte. Dies war nicht teuer (ca. 1,10€) pro Fahrt. Man brauchte z.B. in die Hauptstadt Valletta ca.30 Minuten. Allerdings ist zu den Bussen zu sagen, dass man sich sehr gut festhalten muss, da sie maltesischen Busfahrer selten auf Geschwindigkeitsbegrenzungen orientierten und ihre alten Busse oft sehr schnell und sehr stolpernd über die engen und kurvenreichen Straßen fuhren gefahren sind. Außerdem kann es auch mal passieren, dass ein Bus einfach losfährt, wenn der Bus voll ist und man dann auf den nächsten warten muss oder erst gar nicht anhält. Denn die Busse sind oft sehr überladen.
In Bugibba direkt gibt es keinen Sand, sondern nur einen sehr langen Felsstrand. Um an den nächsten Sandstrand zu kommen kann man mit dem Bus von Bugibba aus zur Mellieha Bay fahren. Man kann sich aber auch an den Felsstrand legen. Allerdings würde ich empfehlen dies etwas außerhalb des Stadtkerns zu machen, da dort die einheimischen Baden und das Wasser dort nicht wirklich sauber ist. Mir schwamm zur Begrüßung z.B. erst einmal ein Toastbrot entgegen.
7.
Das Essen was wir im Hotel bekamen war mehr als nur mangelhaft. Meine erste Mahlzeit bestand z.B. aus einer Portion aufgequollenen Spaghetti, einem wiederaufgetauten Eis und einem Glas Orangensaft. Der Orangensaft stellte übrigens die Vorspeise dar. Man konnte hier zwischen einem Glas Orangensaft und einer Suppe wählen. Zu trinken gab es sonst nur abgestandenes trübes und leicht grünliches Wasser. Wir hatten beim Abendessen überhaupt keine Auswahl, sondern mussten buchstäblich essen was auf den Tisch kommt. An einem Abend gab es Hotdogs mit roten Bohnen gefüllt. Aber auch Spaghettis sahen wir mehr als nur einmal in diesem Urlaub. Als Nachspeise gab es dann immer Eis, man konnte sich weder Sorte noch Größe aussuchen, sondern musste auch hier wieder das nehmen was einem gegeben wurde. Es kam auch durchaus vor, dass man mal die Portion Eis vom Vortag vor sich liegen hatte die dann schon einmal bei diesen hygienischen Verhältnissen aufgetaut und einfach mal kurz wieder eingefroren war. Das sah das Personal dort nicht so genau. An Haare im Essen musste man sich gewöhnen und an die Tatsache, dass man sich nicht einmal den Platz aussuchen konnte. Die anderen Hotelgäste bekamen immer was anderes, was deutlich besser aussah. Aber so viel Sehnsucht nach dem Essen konnte man schon aus der Tatsache heraus nicht bekommen, dass man ihnen beim Essen ja nur durch Umwege zugucken konnte durch die Trennung zwischen “ihnen” und “uns”.
Das Frühstück sah auch nicht besser aus. Man hatte die Auswahl zwischen nicht schmeckenden normalen Cornflakes oder Müsli, welches aufgeweicht aussah wie (Zitat): Kuhscheiße. Wenn man sich gegen Cerealien zum Frühstück entschied, blieb einem noch die Auswahl zwischen zwei Dingen, entweder Toastbrot welches grundsätzlich immer schwarz aus dem Toaster rauskam oder komischen pappigen Brötchen. Als aufschnitt gab es dann die Auswahl zwischen eingeschweißter Pfirsich- oder Erdbeermarmelade, welche aber beide mehr oder wenige gleich schmeckten. Kam man auf die Idee Käse zu essen (wenn gerade vorhanden) dann aß man Scheibelettenkäse, anderen Käse gab es nicht. Das seltenste allerdings war der Schinken. Wenn es den mal gab versuchten alle ein bisschen von ihm zu erhaschen. Gut geschmeckt hat zwar auch der nicht, allerdings war es immer noch die beste Alternative, wenn man die anderen Sachen in Betracht zog.
Aber leider ist das, was ich gerade geschildert habe noch nicht alles. Es waren ständig Haare im Essen und kurz vor dem Ende des Urlaubs kam dann noch die Krönung. Es gab Fisch mit Reis und Soße. Es schmeckte das erste Mal wirklich gut, doch was war das?? Plötzlich ging ein Schrei von meiner Freundin los den ich nicht so schnell vergessen werde. Sie hatte Maden in ihrem Essen entdeckt. Gewarnt von diesem Erlebnis fingen nun auch andere an, ihr Essen genauer unter die Lupe zu nehmen und siehe da, immer wieder wurde mal hier, mal da ein Aufschrei laut. Das war das letzte Mal, dass ich diesen Essensraum von innen sah.
8.
Da natürlich, oder besser gesagt, zum Glück nicht alles an meinem Urlaub schlecht war, komme ich nun zum positiven Teil meines Berichts. Die Stimmung war nämlich trotz der Enttäuschung über die Zimmer einfach großartig. Jeder hatte seinen Spaß und ich lernte so ziemlich im Minutentakt neue Leute kennen mit denen ich teilweise auch heute noch Kontakt habe. Es gab, soweit ich mich erinnern kann keinen Stress untereinander und es bildeten sich schnell Gruppen mit denen man auch schon mal mehr machte als nur einen kleinen Smalltalk zu halten. So lernten meine Freundin und ich eine 3er Gruppe kennen mit denen wir oft zusammen an den Strand fuhren oder stoppen gingen. Auch das Abendprogramm gestalteten wir oft zusammen. Aber auch diejenigen, die ganz allein gefahren sind, fanden schnell Freunde und Bekannte mit denen sie etwas machen konnten. Am Ende des Urlaubs sagte man fast an jeder Ecke irgendwem Hallo, weil man so viele Leute kennen gelernt hatte, dass man sie überall traf. Dadurch, dass die große Gruppe in verschiedene kleinere Gruppen eingeteilt worden war, hatte man eine kleine Gruppe die man näher kennerlernte, da man sich einmal täglich traf um Probleme zu klären, Ausflüge zu Planen und einfach nur zu quatschen. Durch Kennlernspielchen wurde die etwas steife und etwas ungewisse Stimmung am Anfang schnell aufgelockert und endete in laute Lachorgien. Es wurde wöchentlich eine Abschlussfeier für diejenigen gegeben, die am Tag danach nach Hause fuhren. Das war immer ein toller Abschied mit lustigen Themen und viel Spaß. Das einzige was auffiel war, dass der Großteil der Leute auch gleichzeitig eine Sprachreise gemacht haben. Ich habe das nicht gemacht. Es gab in der Zeit aber auch für die Anderen ein abwechslungsreiches Programm. Außerdem war eine Sache sehr ungewöhnlich: es gab bei unserer Gruppe von ca. 70 Leuten ungefähr 10 Jungs, wenn es hochkommt. Die Jungs haben sich gefreut und es teilweise auch ausgenutzt, aber wir hätten uns auch gerne mehr Auswahl gewünscht. ;)
Aber man hatte ja auch so genug Spaß und andere Möglichkeiten nette Jungs kennen zu lernen.
9.
Die Teamer waren eigentlich alle (außer einzelne kleinere Ausnahmen) sehr freundlich uns aufgeschlossen. Sie waren meistens sehr engagiert und man konnte mit jedem kleinen Problemchen das man hatte zu ihnen kommen. Als ich krank war (ich konnte drei Tage ungelogen nur gurgeln, andere Geräusche verließen meinen Hals nicht) wurde mir prompt auf Anfrage ein Fieberthermometer besorgt. Sie waren bei den Ausflügen immer dabei und waren für fast jeden Spaß zu haben. Da jeder der Reisenden einen ihm zugewiesenen Teamer hatte, (derjenige, der seine Gruppe leitete war sein Ansprechpartner) wusste man immer an wen man sich wenden musste, wenn man mal ein großes Problem hatte wie z.B. Probleme mit anderen oder Beschwerden wegen dem Hotel (und davon gab es einige!!!). Die Teamer haben auch Anmeldungen für Ausflüge entgegengenommen und haben alles notwendige in die Wege geleitet. Unser Teamer konnte uns leider nicht die volle Zeit, sondern nur eine Woche lang betreuen, da seine Zeit auf Malta dann vorbei war. Erst als er weg war merkte ich, dass ich ihn doch ganz schön vermisste. Und das ging nicht nur mir so. Es gab einen Ausflug, an dem deutlich mehr Leute teilnehmen wollten als konnten und er war der dumme, dem gesagt wurde, dass er seine Gruppe, also uns, nicht von dem Ausflug sagen sollte. Wir bekamen es aber natürlich doch mit und waren erst einmal total sauer auf ihn. Es tat ihm aber so leid, dass er alles daran setzte, dass der Ausflug noch einmal wiederholt werden sollte. Und genau das geschah dann auch. Ein anderer Ausflug wurde dafür gecancelt, damit wir auch den Ausflug machen konnten. Als er dann weg war bekamen wir aber leider genau das Gegenteil einer Teamerin. Es gibt immer “graue Schafe” und sie war eins davon. Sie hätte lieber anders ihr Geld verdienen sollen. Denn anstatt immer einen lustigen Spruch auf den Lippen zu haben und sich für die Gruppe eine Menge Mühe zu geben, war sie sehr eintönig, unfreundlich und tat nur das nötigste. Sie stellte weder das Programm und mögliche Ausflüge vor und wenn man Beschwerden abgeben wollte, bekam man meist ein: is das denn wirklich so ein Problem?? Oder ein: dann müsst ihr zur Hotelleitung gehen, an den Kopf geschmissen. Das war ziemlich schade.. Aber was soll es, im Großen und Ganzen holten die Teamer einiges in punkto Gesamtbewertung für den Urlaub raus.
10.
In den zwei Wochen gab es eigentlich immer ein prall gefülltes Programm von Ausflügen und kleinen Veranstaltungen. Von Inseltouren bis hin zu Yoga auf dem Hoteldach wurde alles angeboten. Man konnte sogar Schnuppertauchkurse oder ganze Tauchkurse mit abschließender Prüfung belegen. Mittags standen meist Ausflüge auf dem Plan durch die man die Insel entdecken konnte. Hierzu gehörten z.B. Bustouren oder eine Safaritour auf der Nachbarinsel Gozo. Aber auch Bootstouren zur blauen Lagune, wo man einfach mal die Seele baumeln lassen und ins türkisfarbene Wasser springen konnte. Abends wurden entweder Unterhaltungsabende im Hotel oder außerhalb des Hotels angeboten. Dazu gehörten z.B. Besuche in einer der zahlreichen Karaokebars, Diskotouren nach Paceville, die Salsabar “Fuego” in Bugibba, Nachtschwimmen auf einem Katamaran in der blauen Lagune oder ein BBQ and er golden Bay an der das Essen von den Teamern selbst gegrillt wurde. Man konnte natürlich auch genauso gut was alleine machen. Auch sportliche Möglichkeiten wie Reiten am Strand oder Wassersport wie Bananariding wurden angeboten. Man hatte also wirklich sehr viele Möglichkeiten seinen Urlaub zu gestalten und man konnte dazu ja außerdem auch noch seinen Urlaub selbst gestalten.
Nach den zwei Wochen hatte man doch so ziemlich alles von der Insel gesehen. Und das sogar zu echt fairen Preisen, was wohl auch daran liegt, dass die Preise an uns Jugendliche angepasst waren. So war alles, sogar ein Schnuppertauchkurs, wirklich erschwinglich.
Abends ging es dann entweder nach Paceville. Das geschah dann meistens mit angemieteten Bussen in denen wir vom Hotel hin, und auch wieder zurück gebracht wurden. Wenn wir nicht nach Paceville fuhren machten wir meistens was in Bugibba selbst. Wir gingen entweder ins “Fuego” oder ins JJ’s. Aber auch die Karaokebars waren immer gut gefüllt. uNd wer präsentiert nicht mal gerne seine vorhandenen oder auch nichtvorhandenen Gesangeskünste. Schließlich würden dich die Zuhörer ja eh nie wieder sehen. Wenn man aber mal einen ruhigen Abend mit seinen Freunden verbringen wollte, ging man einfach mit seinen Freunden an den Felsstrand und setzte sich mit seinen Freunden hin und trank und redete bis tief in die Nacht hinein.
Die Ausgehzeiten waren allerdings offiziell sehr eng. Man sollte um 24Uhr zuhause sein, außer man machte etwas mit den Teamern da konnte man so lang weg bis sie nach Hause gingen. Das war allerdings nur offiziell. Man konnte wunderbar auch viel später als 24Uhr ins Hotel zurück kommen, was auch keinen gestört hat. Wir gingen alle davon aus, dass die Teamer nur dazu verpflichtet waren uns zu sagen, dass wir dann Zuhause sein mussten, wegen dem Jugendschutz und so. Es wurde einem also wirklich in so ziemlich allen Bereichen freie Hand gelassen.
11.
Kurz vor der Reise wurden wir von RUF aufgefordert einen Fragebogen auszufüllen. Dieser Fragebogen fiel sehr eindeutig aus. So ziemlich alle bewerteten die Ausflüge und die Arbeit der Teamer mit Bestnoten in den Bereichen 1 und 2. Die andere Sparte, die das Essen und Hotel betraf fiel allerdings genau gegenteilig aus. Es gab von fast allen nur die Note Mangelhaft oder sogar ungenügend.
Es gab eine Reihe von Leuten, die sich nach der Reise bei RUF beschweren wollten und das Geld oder eine Entschädigung raushandeln wollten. Denn was das Hotel betraf, war es wirklich eine reine Enttäuschung die man in allen Gesichtern deutlich ablesen konnte.
Der Reiseveranstalter nahm die Reise nicht aus dem Programm. Er zeigte Bilder eines vollrenovierten Hotels, dass unser Hotel war. Ich kann nur für alle Leute die dieses Hotel gebucht haben hoffen, dass es wirklich so hochrenoviert wurde, wie es auf den Bildern und vor allem in der Beschreibung des Zimmers zu lesen gibt.
Dort wird von vollklimatisierten Zimmern mit Fernseher und einigen anderen Sachen gesprochen. Ebenso wie von einem Reichhaltigen Bufett morgens und abends gesprochen wird. Entweder das Hotel ist wirklich innerhalb des letzten Jahres von Grund auf renoviert worden und ich habe einfach nur Pech gehabt, weil ich noch im alten Hotel untergebracht war, oder RUF wird immer dreister Ich hoffe auf ersteres, da sonst die nächsten mit noch mehr falschen Vorstellungen in den Urlaub starten werden als ich es getan habe.
12.
Im großen und ganzen war es ein schöner Urlaub, auch wenn dies in meinem Bericht nicht ganz so klar geworden ist. Die Ausflüge waren super und die Stimmung durch die zwei Wochen hinweg immer super und angenehm. Es war eine Gruppe zum wohlfühlen. Eine Erfahrung, die jeden Euro wert war, wenn man das Hotel außer acht lässt. Die gratis Ausflüge und auch der Rest des Angebots würde den hohen Preis schon fast rechtfertigen.
Wenn man allerdings das Hotel und die Verpflegung anguckt. Dieses bis in die letzte Ecke unhygienische und vergammelte Bruchbude könnte man jede Sekunde das Geld zurückverlangen wollen.
Der Urlaub war ein Urlaub der beiden Extreme. Er war super organisiert und man lernte eine Menge neues und neuer Leute kennen. Man konnte einfach seine Seele baumeln lassen oder einfach nur feiern. Ich jedoch werde nicht mehr mit RUF wegfahren. Nicht nur, weil ich langsam zu alt für Jugendreisen, welche so organisiert sind, werde, (im März 18) sondern auch weil für mich zwar der Spaß und nette Leute im Mittelpunkt stehen ich mich jedoch auch in meiner Unterkunft wohl fühlen muss. Ich brauch kein ***** Sterne Hotel um zufrieden zu sein, jedoch hätte ich gerne ein Essen ohne Maden und eine Badewanne in der ich duschen kann ohne Angst haben zu müssen, nach dem Duschen mit 10 Krankheiten angesteckt zu sein. Auch wenn es natürlich sein kann, dass unser Hotel die Ausnahme war.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
An.n.na

An.n.na

31.10.2010 20:37

ein wirklich schöner Bericht!

dolby-speaker

dolby-speaker

24.01.2010 01:20

Sehr guter und detaillierter Bericht!

Penthesilea08

Penthesilea08

09.08.2008 14:32

sehr guter Bericht, bin begeistert ;) Sehr viel Ausdauer & Detail

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