Gerade komme ich von meinem ersten (wohlverdienten) RUF-Jugendreisen-Urlaub wieder und was liegt da näher, als einen kleinen Bericht darüber zu schreiben.
Am besten fange ich gleich an!!!
::_:Wohin, Warum und Wie_:_:_:
Also zusammen mit einer lieben Freundin habe ich mich im Januar für Schweden, Skagersbrunn entschieden!
Warum? – Ja, eigentlich wollten wir ja nach Italien, aber unsere Eltern waren dagegen und irgendwie sind wir dann auf Schweden gekommen. Dabei stand das nie zur Debatte, doch es sah im Katalog so toll aus, dass wir uns dafür entschieden.
Im Reisebüro wurde uns gesagt, dass für junge Leute die zum ersten mal alleine vereisen RUF die beste Adresse sei und so waren auch unsere Eltern beruhigt.
Der Spaß sollte etwa 570 Euro für zwei Wochen in einem vier oder drei Bettzimmer kosten und etwa 620 für ein Zweibettzimmer.
Die Entscheidung wurde uns genommen, da nur noch Zweibettzimmer zur Verfügung standen.
::_:Die Hinfahrt _:_:_:
Da wir in Hamburg wohnen, hatten wir die günstigste Ausgangsposition.
Unser Bus sollte um 18:15 in HH ankommen und um 18:45 sollte Abfahrt sein.
Eine gute Zeit.
Der Bus hatte keinerlei großen Verspätungen, war allerdings schon ziemlich voll, mit Hannoveranern und Berlinern, die teilweise schon 10 Stunden Fahrt hinter sich hatten.
Wir wurden von einem Teamer namens Martin (er wird noch eine wichtige Rolle spielen) begrüßt, das Gepäck wurde verstaut und sogar einen Platz fanden wir.
Um etwa 19:00 fuhren wir los, zwar etwas nervös aber ansonsten kreuzfidel.
Es war ein warmer Tag aber der Bus war glücklicherweise klimatisiert.
Martin stellte sich noch einmal richtig vor und nach ein paar Minuten schauten wir uns „Der Schuh des Manitu“ an.
Nach etwa zwei Stunden Fahrt kamen wir zum ersten Schiff das uns nach Dänemark bringen sollte. Die Fahrt dauerte etwa 45 Minuten und man konnte sich schon mal langsam gegenseitig beschnuppern.
Wir schauten uns einen zweiten Film an und schipperten noch einmal nach Schweden, mit einem anderen Schiff.
Es war etwa 01:00 und die Hochstimmung war eigentlich bei jedem verflogen (ähhhh, verständlich, oder?).
Als wir im Bus saßen gab es natürlich nicht gleich Ruhe, aber von etwa 04:00-06:30 konnte man etwas schlafen.
Es wurde langsam heller und was dann kam werde ich nie vergessen. Das letzte was wir gesehen hatten war eine Autobahn in Deutschland (sehr schön *vorsichtironie*) jetzt fuhren wir durch eine wunderschöne schwedische Landschaft mit Wiesen, roten Häusern und der Nebel verzog sich so schnell wie die Müdigkeit.
::_Der erste Tag_:_:
Allerdings dauerte es dann doch bis wir endlich da waren und als es ziemlich genau 08:00 war waren wir alle todmüde und wünschten uns nur noch ein Bett auf das wir uns hinlegen konnten.
So war natürlich der erste Eindruck von Skagersbrunn eher nicht so gut, allerdings auch nicht sehr fair, da wir halt alle total erschöpft waren.
Wir wurden durch ein lautes, gutgelauntes „Guten Morgen“ aus unserem Dämmerzustand geweckt und erfuhren, dass wir unsere Zimmer erst um 13:00 bekommen würden, ein Stöhnen ging durch die Reihen.
Nach dem Aussteigen mussten wir erst mal unsere Koffer ins Haus schleppen und konnten danach frühstücken.
Die Stunden danach habe ich nur noch als total anstrengend in Erinnerung. Wir versuchten (wir hatten inzwischen Freundschaft mit zwei Berlinerinnen und zwei Hamburgerinnen geschlossen) irgendwie die Zeit bis zur Zimmerverteilung zu überbrücken und nicht vor Müdigkeit einzuschlafen.
Als es um 11:30 etwas warmes zu Essen gab steigerte sich meine Laune wieder und endlich war es soweit – die Zimmerverteilung.
Diana(die Freundin mit der ich reiste) und ich wurden in das Haus „Villan“ eingeteilt, aber zu den Häusern später.
Wir richteten uns häuslich ein und schliefen dann auch tatsächlich bis halb sieben abends.
Dann sollte unser erstes „Meeting“ sein.
Alle aus unserem Haus setzten sich in einen Kreis um unseren Teamer, der wie wir bei der Zimmerverteilung erfahren haben Martin aus dem Bus war.
Es war eigentlich ziemlich schön. Die Sonne ging langsam unter, trotzdem war es noch hell und warm, das Gras duftete und wir machten ein lustiges Spiel, das „Adjektivspiel“ um unsere Namen zu lernen.
Ich meine, wenn zum hundertsten mal gesagt wird „Der dämliche Dennis, die ekelhafte Esther, der faule Freddy...“ bleibt einfach kein Augen trocken und ich glaube in diesem Meeting habe ich den Urlaub zum ersten mal bewusst genossen.
Nach unserem Abendessen gab es den „Info-Cocktail“ zu dem jeder kommen musste.
Es wurde uns alles erklärt. Wer wer ist, was wir dürfen was nicht und was angeboten wird.
Allerdings wurde uns das alles auf eine unglaublich lustige Art und Weise erklärt.
Ganz am Ende bekam jeder einen Cocktail und das Lied „So schmeckt der Sommer“ wurde gespielt.
Freiwillig war danach noch LBS, was für Lagerfeuer, Biberbar und Sauna stand, wo Diana und ich natürlich anwesend waren.
Und als wir da saßen, ins Feuer sahen und die ersten Gitarrenklänge
erklangen dachte, ja so schmeckt er der Sommer... .
So ich werde jetzt alles was mit dem Urlaub dort zusammenhängt einzeln erklären.
_:_:_:Das Team_:_:_:
Also mit dem Team steht und fällt ja so ein Urlaub und deswegen denke ich war der Urlaub auch so genial.
Das Team war riesig und bestand aus den Ko’s, den Koordinatoren Chris und Barbara, den Putzmuckeln Caddel und Lara, der Rezeptzionistin Rieke, dem Chefanimateur Anton, dem Wassersportanimateur Ingo, Volker, der für die Mountainbikes zuständig war, den Cookies und natürlich den Teamern.
Alle waren einfach super. Total locker und lustig. Es hat immer Spaß gemacht mit ihnen und trotzdem konnten sie auch durchgreifen. Die meisten waren ja nur vier - fünf Jahre älter als wir, weswegen man natürlich mehr vertrauen zu denen hatte.
Doch auch das Verhältnis zwischen denen im Team war super. Ich meine die Teamer haben nicht auf die Cookies oder so runtergesehen. Alle warn ja fast wie eine große Familie, auch wenn man sich vorher gar nicht kannte.
Und unser Teamer Martin war sowieso der Beste, auch wenn er mit Diana und mir manchmal etwas Ärger hatte ;-)))
_:_:_Die Unterkunft:_:_:_:_
Das wichtigste kommt erste jetzt: Die Unterkunft, denn jeder möchte doch wissen wo er wohnt.
In Skagersbrunn gibt es sechs verschiedene Möglichkeiten zu wohnen.
Man kann im Haus Villan, Solhem, Strandvillan, Attkanten, Furuliden oder im Clubhaus leben.
Entscheiden tun die Teamer wo man wohnt.
Hier stört mich allerdings eines: Die Wohnmöglichkeiten sind sehr unfair verteilt.
Wir im Villan hatten nur ein winziges Zimmer, mit nur einem winzigem Spiegel und wir mussten uns das Badezimmer zu 10 teilen während im Clubhaus z.B die Zimmer riesig waren und jedes Zimmer zwei Ganzkörperspiegel hatte.
Aber eigentlich war es gar nicht soooo wichtig wie groß oder klein das Zimmer war, da die wenigsten sich lange darin aufhielten.
Außerdem fanden zwei Mädels die im Attkanten wohnten und deren Bude fast doppelt so groß war wie unseres unser Haus samt Zimmer viel gemütlicher und dazu hatten wir die schönste Aussicht.
::_Das Essen_:_:_
Sehr wichtig auch: Die Verpflegung und um es gleich vornweg zu nehmen: Es hat wirklich geschmeckt.
Frühstück gab es bei uns von 9:30 bis 13:00, Ausnahmen waren Tage mit Ausflügen (Oslo...) oder Abreisetage. Wer da jetzt sagt: Oh Gott das ist ja viel zu früh, dem kann ich nur sagen: Die meisten haben erst um 12:00 gegessen.
Es gab immer eine sehr große Auswahl an verschiedenen Broten, Aufschnitt, Marmeladen, Nutella und viele verschiedene Müsli-Sorten(Smacks usw.). Trinken konnte man Tee, Milch, Wasser, Kakao oder Saft.
Ab 11:30 gab es immer noch eine warme Komponente dazu. Am Sonntag Rührei, ansonsten gebackenen Toast, Milchreis, Kaiserschmarrn, Suppen, Minni-Pizzas, Reisgerichte usw. (habe auch einige verpasst).
Frühstücken konnte man wann man wollte, Abendessen gab es aber immer zu verschiedenen Zeiten, damit man nicht so lange warten muss.
Das Abendessen wurde immer mit großen Appetit gegessen, weil es einmal ja schon sehr lange her war, dass es Frühstück gab und aber auch weil es eigentlich immer sehr lecker war.
Es gab ein Salatbuffet, von dem man sich bedienen konnte, das Gemüse war immer sehr frisch und es gab immer wieder Abwechslung durch verschiedene Soßen, Thunfisch, Oliven, Schafskäse usw.
Das Essen selbst war immer sehr reichhaltig und abwechslungsreich, da gab es natürlich auch mal Kjöttboller (Fleischklösschen), das schwedische Nationalgericht, American Hamburger beim Wavers Ball, Schnitzel mit Kartoffelgratin, eine griechische Gemüsepfanne, Gemüsenudeln(seeeeehr lecker), Schweinebraten, Reisgerichte und noch vieles mehr.
Es gab jeden Tag noch einen Nachtisch, der allerdings immer etwas eintöniger war, da es fast immer um etwas Pudding -oder joghurthaftes gehalten hat.
::_:Das Programm_:_:_:
Ich geh weiter zu etwas was mindestens genau so wichtig ist wie die Behausung: Das Programm und die ewige Frage: Was wird geboten.
Nun bei dem gesamten Programm galt das Motto: Alles kann - nichts muss und daran haben sich auch alle gehalten.
Einige haben nichts genutzt und waren viel am Strand, haben relaxed und Musik gehört, wiederum andere haben sich voll ins (sporliche-) Leben gestürzt.
Man konnte immer sehr gut sehen, was dran war, denn im Speisesaal war eine Wand, wo immer das gesamte Programm vom heutigen und morgigen Tag zu sehen war. So konnte man immer schon mal vorplanen.
Um einen kleinen Vorgeschmack zu liefern: 8:30 war täglich Early Bird, Early Bird bedeutet Frühsport und das Abgebot wechselte von Tag zu Tag.
Zwischen 11:00-12:00 war immer irgend ein kreativer Workshop, die ich immer genutzt habe, z.B Traumfänger basteln (meiner ist zwar ein Albtraum geworden aber na ja was soll’s ), Teelichthalter herstellen, Cowboy-Clan-Bändchen herstellen, Comic-Workshops, Postkarten selbermachen usw. .
Um 13:00 war immer Wassersport mit Ingo und um etwa 16:30 normalerweise etwas zum Anstrengen, wie Tai - Bo (ich hab’s gemacht, anstrengend aber lustig), Aerobic, Capoiera, Muskelaufbau und vieles mehr.
Täglich um 16:00 war der „Schnippelspaß“ hinter der Küche, wo man dem Küchenpersonal beim Salatmachen geholfen hat und zur Belohnung Süßigkeiten bekommen hat.
Sehr beliebt.
Jeden Tag um 17:30 gab es die „Clubtänze“ vor dem Clubhaus. Besonders die Cookies, Putzmukkel und Martin haben das geliebt.
Das waren jetzt mehr die festen Termine aber auch anderes gab es, einige Beispiele: Fun-Golf mit Tennisbälle, einfach nur super-spaßig, als Ziel mussten wir Bäume abschießen; Fun-Tennis, 99 Worte Schwedisch, Knigge-Kurs , habe ich beide male verpasst, weil ich da in Oslo bzw. Stockholm war, was mich sehr geärgert hat; Pilzkunde und noch vieles mehr.
Es gab viele Turniere, wie Tischtennisturnier, Volleyballturnier, Fußballturnier, Hockeyturnier, wo wirklich jeder mitmachen konnte.
Sehr beliebt waren auch die Clubgeländespiele mit den Teamern.
Doch das was ich als schönstes in Erinnerung habe ist DER WELLNES-DAY.
In der ersten Woche sind ein großer Teil der Rufies nach Stockhom gefahren und für die dagebliebenden wurde unter anderem der WELLNES DAY angeboten.
Es war ein unglaublich heißer Tag, weswegen er auch draußen stattfand.
Ersteinmal war von 13:00-14:00 chillen mit den ??? auf der Wiese, was unglaublich cool war.
Danach war der WELLNES DAY, das hieß wir haben Masken, Peelings und Massagen bekommen.
Die Teamer, natürlich auch mein heißgeliebter Martin, liefen mit Schüsseln und Massageölen herum und jeder der wollte bekam, und ich muss zugeben, das haben die alle super gemacht.
Die Masken und Peelings warn allesamt aus Joghurt und anderen Dinge, was natürlich sehr biologisch war, allerdings hat mein Gesicht dann den ganzen Tag nach Joghurt gerochen. Besonders lustig: Auch sehr viele Jungs haben sich Masken machen lassen, was natürlich schon ulkig aussieht, wenn Jungs mit Gurken auf dem Gesicht im Gras liegen.
Am Ende um etwa 16:00 gab es dann noch eine wunderbar entspannte Traumreise.
Ach ja für alle die schon immer mal American Football spielen wollte: Die Wavers sind für ihn genau das richtige.
Wer wollte konnte für 19 Euro ein Intensivtraining bei den Wavers buchen und dort täglich drei Stunden Beach Football (eine etwas abgeänderte Form des American Football) spielen, Das Training hatte beim Wavers Ball seinen Höhepunkt, am letzten Tag spielten die beiden Mannschaften (blau und gelb) um Sieg, Ehre und Vaterland ;-)) .
Natürlich konnte man sich auch Sachen ausleihen, man musste nur seine Clubkarte abgeben schon konnte man Tischtennisschläger, Tennisschläger, Badmintonschläger, Fußbälle, Footbälle, Frisbees, Fahrräder (da war eine Pfandmarke von nöten) oder auch Gesellschaftsspiele ausleihen.
::_:Die Shows_:_:_:
Eigentlich jeden Abend wurde uns etwas geboten und da das eigentlich immer so lustig war werde ich das jetzt extra vorstellen.
Am ersten Abend gab es wie schon gesagt den Info-Cocktail, das einzige was Pflicht war, die übrigen Shows waren freiwillig und trotzdem immer sehr beliebt.
Am zweiten Abend gab es „Herzblatt“ mit Kandidaten aus den Häusern. Sie durften sich vorbereiten, trotzdem wurde immer mal wieder etwas vergessen, was natürlich zu noch mehr Heiterkeit führte.
Moderiert wurde das ganze von Kai Birne alias Teamer Benny, der seine Sache unglaublich gut machte. Ich kann nur eins sagen: Es war unglaublich lustig!
Danach gab es den berühmt berüchtigten „Heartbreakers“-Ball. Jeder bekam eine Nummer und konnte anonym oder nichtanonym Briefchen verschicken. Ziemlich heiß ;-))
Was es noch so gab: Karaoke, Diana und ich haben dran teilgenommen (99 Luftballons) und eine , wie das Jurymitglied Eko Fresh uns mitteilte „geile Show geliefert“ und Shonna Fraiser sagte uns sogar, dass wir die beste Interpretation von 99 Luftballons geliefert haben die sie je gehört hat.
Mitmachen durfte jeder, von einem echten Talent abgesehen waren es allerdings mehr spaßige Auftritte: Highlights „Griechischer Wein“ mit passenden Kostümen und „Er gehört zu mir“ inklusive Streitereien auf der Bühne. Fazit: Super geil (wie der liebe Martin immer gesagt hat).
Weitere Showhighlights waren „Geld oder Liebe“ (es hat die gleiche Kandidatin gewonnen, die schon bei Herzblatt gewonnen hat), „Ruf TOTAL“, das Musical „Heartbeatz“ und besonders cool der Casinoabend, wo man bei Black - Jack, Pferdewetten, Roulette, Würfeln, beim Hüttchenspiel oder beim einarmigen Bandit seine hart verdienten Flaschendeckel verspielen konnte.
Ach ja für Schweden natürlich wichtig: Lagerfeuer.
Das gab es gleich 4 mal und war immer super schön und natürlich immer mit einem Feuerteamer.
::_Das Gelände und die Umgebung_:_:_
Also das Gelände war wirklich wunderbar.
Es war wirklich riesig und sehr gut gepflegt. Wir hatten zwar noch ein paar Schweden auf dem Gelände, die dort ihre Ferien verbracht haben, aber das hat nicht gestört, da man sie fast nie gesehen hat.
Auf dem Gelände war einmal das Clubhaus und die übrigen fünf Wohnhäuser. Eine Kirche gehörte auch dazu, die allerdings in eine Fahrradwerkstat umgebaut wurde.
Aber jetzt zu Mutter Natur: Das Gelände war umrahmt von einem wunderschönen, großen See mit Strand, wo man toll baden konnte.
Eine große Liegewiese am See lud zum Ausruhen oder Geländespielen ein.
Ein Tennisplatz war genau am See, allerdings in einem Käfig, so dass man die Bälle nicht verlor.
Es gab noch eine sehr große Wiese hinter den Häusern, wo die Wavers viel geübt haben und auch viel Fußball gespielt wurde.
Insgesamt eine tolles Clubgelände.
Skagersbrunn lag nicht unbedingt zentral, doch konnte man wenn man sich Fahrräder ausgeliehen hat die Gegend auf eigene Faust erkunden (Dreierregel) und (was eigentlich alle gemacht haben) nach Atorp fahren. Zu Fiß ging man etwa 1 ½ Stunden und mit dem Rad war man in etwa 20 Minuten da. Die Gegend war aber wirklich schön und man konnte auch die hälfte der Strecke durch den Wald fahren.
Die Schweden sind ja sehr freundliche Leute und haben uns immer nett gegrüßt.
Atorp ist ein kleiner (wirklich kleiner) Ort mit einem Supermarkt, wo man alles kaufen konnte was das Herz begehrte, noch dazu ne Eisdiele und einem Hamburgerstand, was will man mehr?!
::_Die Ausflüge_:_:_
Natürlich wurden uns auch Ausflüge (zu gepfefferten Preisen) angeboten, auf die ich einzeln eingehen möchte.
Stockholm
Also Stockholm wurde zweimal angeboten und war wirklich sehr beliebt. Zwei Busse waren nötig, als ich gefahren bin.
Die Reise hat insgesamt 30 Euro gekostet.
Um 6:00 war Frühstück (schluck) und um 7:00 Abfahrt. Die Busfahrt über haben die meisten noch geschlafen und später wurde uns etwas über Stockholm erzählt.
Wir hatten die freie Wahl was wir machen wollten. Wir hätten die ganzen Tag über nur shoppen können, natürlich zählt hier die Dreierregel, oder wir hätten noch ins Skansen, ein Freilichtmuseum, zum Vasa, ein altes Kriegsschiff oder zum Hard Rock Cafe gehen können.
Die meisten haben sich für vier Stunden shoppen mit anschließendem Hard Rock Cafe entschieden, und wir auch.
Also eins kann ich wirklich sagen: Stockholm ist einfach genial. Die Einkaufspassage war riesig und die Preise echt niedrig. Für die shopping- süchtigen unter uns es gibt 15 verschiedene H&Ms dort, teilweise bis zu 50% Rabat. Ich habe dort so viel gekauft und es war einfach spitze.
Das Hard Rock Cafe war wirklich ein Besuch wert, ziemlich teuer aber wirklich rockig, allein schon wegen der kultigen T-Shirts eine Reise wert.
Danach ging’s dann langsam Richtung Bus, wo wir auf der Heimfahrt einen Film gesehen haben und in Skagersbrunn habe wir dann auch gleich unser Abendessen bekommen.
Oslo
Die zweite Tagestour die angeboten wurde war Oslo, diese Reise kostete 33 Euro.
Die Zeiten waren wie bei Stockholm, nur dauerte die Reise hier länger, 4 ½ Stunden.
Als erstes gingen wir alle zusammen zum Holmenkollen, der Skisprungschanze. Das war natürlich ziemlich beeindruckend.
Danach konnten wir wieder auf eigene Faust die Stadt erkunden. Da ich schon oft (wirklich sehr oft) in Oslo war gab es natürlich nicht mehr viel ünerraschendes, trotzdem war es wirklich schön.
Oslo’s Shoppingmeile kommt zwar nicht ganz an die von Stockholm ran, trotzdem gab es auch hier einige Schnäppchen (denn eigentlich ist Oslo sehr teuer).
Die Zeit zu shoppen war kürzer als in Stockholm, dafür gingen wir dann noch alle zusammen in den Vigeland-Park an und guckten uns die Statuen an.
Auf dem Nachhauseweg schauten wir uns dann auch gleich zwei Filme an und fielen dann, nachdem wir gegessen hatten, gleich todmüde ins Bett.
Boda Borg
Ich denke mal unter Boda Borg kann man sich wenig vorstellen, war aber unglaublich genial.
Das ganze hat 22 Euro gekostet und war ein Halbtagesausflug.
Also Boda Borg war ein interaktives Abenteuerhaus, wo man in Teams (3-6 Leute) verschiedene Abenteur und Rätsel lösen muss.
Also um es etwas bildlicher zu machen: Es gab Türen, mit Farben , da gab es grün , die ziemlich einfach wo hauptsächlich nach Geschicklichkeit gefragt wurde, rot, wo man viel überlegen musste und schwarz, wo nach wirklich körperliche Arbeit gefragt wurde.
Die Türen waren mit eine Lampe versehen und blinkte eine Lampe grün konnte man den Raum betreten und musste sofort versuchen das Rätsel zu knacken. Das war oft ganz schön schwierig und erforderte mehrere Versuche, doch hatte man das Rätsel gelöste, das Ende des Raumes erreicht, oder was gerade gefragt wurde konnte man in den nächsten Raum. Insgesamt waren es immer etwa fünf Zimmer die man durchqueren musste, bis man alles geschafft hatte und am Ende konnte man sich einen Stempel machen lassen. Es gab etwa zwanzig Stempel und wir haben zwei geschafft schäm, war aber wirklich oft sehr schwer .
Vor allem bei den schwarzen Türen wurden die Aufgaben durch Bewegungs - oder Geräuschmelder erschwert, die so versteckt waren, dass man sie nie finden konnte. Die Zimmer waren immer auf die Aufgabe abgestimmt, was natürlich sehr gut aussah.
Nach vier Stunden mussten wir nach Haus, nassgeschwitzt und ehrlich gesagt wir hätten den ganzen Tag dableiben können.
::_Fazit_:_:
Also insgesamt war es wirklich ein unglaublich toller Urlaub, ich hatte noch nie so viel Spaß.
Wir konnten immer selber entscheiden wie wir unseren Tag gestalten wollen und fühlten uns nie bemuttert und wussten trotzdem das wir in guten Händen waren.
Die Atmosphäre im Clubdorf war unglaublich entspannt und mit allen Teamern konnte man wirklich Spaß haben.
Also RUF insgesamt würde ich auf jeden Fall empfehlen.
Eine Mitschülerin ist diesen Sommer auch mit RUF vereist, allerdings nach Griechenland und sie hattten dort eigentlich das gleiche Programm, nur war es bei denen mehr auf Party und Strand zugeschnitten.
Also wer geilen, entspannten, auch sportlichen Urlaub ohne Eltern (ich schwör’s niemand hatte Heimweh) haben will sollte mit RUF vereisen und am besten nach Skagersbrunn fahren, denn es gibt nichts tolleres.
25.06.2005 19:17
Hey, ich muss sagen klasse Bericht. Muss echt ein super Urlaub gewesen sein.
16.06.2005 12:44
Hm, außer der Zimmerverteilung war es Friede, Freude, Eierkuchen? Da hst man bisher ja (fast) nur anderes gelesen. Trotzdem sehr ausführlich und deshalb bh.
23.09.2004 14:54
super Ausführlich, daher ist nur ein b.h. drin