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Grüß Gott aus Wien !
Der Praia International Airport ist zwar der Flughafen der Hauptstadt der Kap Verden, aber man darf sich da nicht viel erwarten. Wir kamen kurz nach Mitternacht auf ihm an. Wir verließen die TAP Maschine und gingen zu Fuß ins Terminal. Dann begann ein etwas längeres Warten, denn es erfolgt die Einreise. Die Kapverden verlangen ein Visum. Das muss man sich selbst oder übers Reisebüro vor der Anreise besorgen. Unseres war besonders teuer und man hat uns zweimal 60 Euro verrechnet.
Da wir einen Reisegruppe waren, hat uns der Reiseleiter vorgeboxt. Das war nicht die feine englischer Art und wir schämten uns ein wenig. Der Grenzbeamte sah kurz unsere Pässe durch und gab sie uns schnell zurück. Ein echtes Visum bekamen wir aber nicht in den Pass. Nur so einen blauen Stempel. Irgendwie schade. Die Koffer waren inzwischen bereits vom Band genommen worden und wir muussten und durch die Menge an wartenden Einheimischen schlängeln. Dann konnten wir entweder am Bankomat oder am Schalter Geld wechseln. Das taten wir am Schalter und nahmen vorerst 5000 Escudos, rund 50 Euro. Leider muss man auch Kommission zahlen.
Der Flughafen liegt rund 3km außerhalb von Praia. Er wurde 2005 als Nachfolger des Francisco Mendes International Airport in Betrieb genommen. Öffentliche Verkehrsmittel sind nur für Einheimische anzuraten. Die Taxis sind aber unter 10 Euro zu haben.
Bei unserem Weiterflug nach Sao Filipe bzw. Sal kamen wir nochmals auf den Flughafen von Praia. Da war alles bei Tageslicht zu sehen. Auch die großen blauen Letter mit dem Namen das Flughafens neben dem Eingang. Im Flughafen gibt es zwei Abschnitte. Einen für internationale Flüge und einen für interinsulare. Im Gebäude findet man Vertretungen der Fluglinien, die Praia anfliegen, darunter TACV, TAP, Halcyonair Senegal Airlines oder Angola Airlines. Wir stellten uns a Check-in an. Nach 15 Minuten erhielten wir eine weiß-blaue Boardingkarte der TACV, der Fluglinie der Kapverden.
Sonst gibt es nicht viel zu tun. Es gibt den Nyces Kiosk mit Zeitschriften und Walls Eiscreme und ein Schnellrestaurant, wo die Preise auch in Euro angeschrieben sind. Dort kann man neben der Tagessuppe, auch Huhn, Beef oder die lokale Spezialität Cachupo bestellen.
Wir sind dann wieder hinaus gegangen und haben den Flughafen von außen betrachtet. Vom Parkplatz aus sahen wir, dass der Künstler den schmucklosen Flughafen mit Zelten überspannt hat. Auch farbenfrohe Wandmalereien kamen zum Vorschein.
Wie wir dann auf den Domestic Terminal gingen, mussten wir nur die Boardingcard und den Pass herzeigen. Innerhalb des Landes wird nichts geröngt und man kann Wasser und alle anderen Flüssigkeiten mühelos im Flieger mitnehmen. Der Wartesaal bot nur eine unbesetzte Bar und viele Sitzplätze. Die Bildschirme blendeten immer die falschen Flüge ein und verwirrten nur die Passagiere. Dann wurde unser Flug ausgerufen und wir gingen zu Fuß zur Maschine am Flugfeld.
17.10.2011 21:53
schade.lg
30.09.2011 18:16
da würd ich auch gern hin :)
30.09.2011 11:48
Da werde ich wohl irgendwann auch einmal vorbeischippern ..... Maria -----