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Pomene Reserve, Massinga

Erfahrungsbericht

für Pomene Reserve, Massinga
5 Sterne Ein traumhafter Flecken Erde Bericht mit Bildern
41 von 41 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen

Pro Wasser, Strand, Feeling

Kontra Kaum erschlossen - schwer zu erreichen

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Öffnungszeiten
Spaßfaktor

Der Autor

JSBroker Seit 9 Jun 2002

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6 Mitglieder vertrauen mir

Allgemein
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Es ist glaube ich nicht vermessen wenn man behauptet dass das Pomene Reserve ein kleiner Garten Eden ist. Wer Südseeidylle sucht, der braucht nicht so weit zu fliegen, sondern findet das Gleiche auch in Ostafrika vor. Das Ganze auch noch gepaart mit menschenleeren Stränden und einem völlig anderen Preisgefüge als in der Südsee.

Lage
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Aber eins nach dem anderen. Vielleicht erstmal zur Lage der Reserves bevor ich mich vor Schwärmerei überschlage. Pomene liegt im südlichen Teil des Landes, in der Nähe der für Mosambik mittelgroßen Stadt Massinga. Man kann das Reserve eigentlich in 2 Teile untergliedern. Zum Einen hat man den Teil der noch auf dem Festland liegt, der im Landesinneren aus sandiger, steiniger Steppe besteht und sehr hügelig ist, die dann in Küstennähe von dichten Mangrovenwäldern abgelöst wird.
Zum Anderen besteht das Reserve aus einer sehr weitläufigen, auf das Meer hinausragenden Sandbank die parallel zur Küste verläuft. Die Sandbank ist mehrere hundert Meter breit, knapp 10km lang und von Palmen gesäumt.
Wie der Name schon sagt, verbirgt sich dahinter nichts anderes als ein herrliches Strandparadies aus feinstem puderzuckerähnlichem weißen Sand. Das führt dazu, dass man die gut 55km von der Hauptstraße bis zur Spitze der Sandbank ausschließlich mit dem Allrad befahren kann.

Wohin das Auge reicht ist nur Sand. Teilweise sieht man rechts und links das Meer und in der Mitte nur den weißen Sandstreifen und ein paar Palmen die die tiefsandige Pisten säumen.
Am Ende der Sandbank gibt es sogar ein Hotel um in dieser paradiesischen Gegend auch zu nächtigen. Auf dem Weg dorthin kommt man auch immer wieder an kleinen Dörfern mit Einheimischen vorbei.

Der Strand
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Besonders imposant werden die Strände bei Ebbe. Das Meer legt dann weitere, geschätzte hundert Meter Sand auf beiden Seiten frei. Auf der Innenseite der Sandbank, die zum Festland hinführt, kann man an vielen Stellen über den freigelegten Sandboden wieder bis zum Festland zurücklaufen, soweit zieht sich das Wasser zurück. Auf der Meeresseite öffnet sich ein Dorado für Strandfreunde und Wasserratten.
Der Strand läuft so flach ins Meer hinein dass man problemlos hundert und mehr Meter Richtung Meer laufen kann und das Wasser bleibt dabei knöcheltief. Durch Wellen und Wogen entstehen während der Flut dabei aber auch immer wieder kleine Mulden von vielleicht 1 Quadratmeter Durchmesser und maximal 60cm Tiefe. Diese Mulden fungieren dann als eine Art natürliche Badewanne. Wenn man sich hineinsetzt, schaut nur noch der Kopf heraus und man selbst liegt eingebettet in weichen Sand im rund 27 Grad warmen indischen Ozean und hört dabei nichts als das hypnotisch weiche Rauschen den Wellen.

Atmosphäre
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Schon allein bis hierher könnte man wahrscheinlich denken: “Wow“. Doch die eigentliche, fast schon magische Atmosphäre die mich dort gefesselt hat, kann man mir Worten leider nicht wiedergeben. Man versuche sich jetzt mal vorzustellen, dass die 10km lange Sandbank in der Regel menschenleer ist. Die einzigen Spuren die man auf dem breiten Strand hinterlässt sind die Eigenen. Erst gegen später, wenn die Mittagssonne verschwunden ist kommt vielleicht eine Handvoll Hotelgäste auf den Strand die sich auf den 10km aber wieder völlig verlieren. Mit etwas Glück sieht man eventuell auch einen einheimischen Fischer der in seinem traditionellen Dhau-Boot vor der Küste auf und ab fährt und die Szenerie zum Postkartenmotiv macht. Nicht selten singen die Fischer auf Ihren Booten was dem Zauber ein ganz spezielle Note gibt.

Highlight
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Ein besonders schöner Flecken innerhalb des Reserves ist der südöstlichste Punkt. Hier stehen einige hohe Felsklippen auf denen früher das alte Hotel der portugiesischen Kolonialherren stand und dass dann im Bürgerkrieg verlassen wurde. Wenn man durch die alten, kahlen Gemäuer läuft spürt man förmlich noch das Flair der Kolonialzeit und man kann den Hauch ehemals prunkvollen Ambientes noch fühlen. Blickt man die Klippen hinunter sieht man wie peitschende Wellen mit großer Wucht gegen die schroffen Felsen donnern und das Wasser in meterhohen Fontainen nach oben spritzt. Ein wahrlich mystischer Platz.

Aktivitäten
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Wer es etwas sportlich möchte kommt ebenfalls auf seine Kosten, trotz der Ruhe. Der Platz ist bekannt für seinen Fischreichtum und ist daher bei Sportfischern sehr bekannt. Im Hotel sind die Wände geradezu tapeziert mit Fischern und ihren Trophäen. Weltweit bekannt die Gegend des südlichen Mosambiks für seine Unterwasserwelt. Taucher aus aller Welt kommen hierher um Walhaie, Mantarochen und Buckelwale zu sichten während sie sich die herrlich, bunten Korallengärten ansehen. Im Hotel können auch Kajaks ausgeliehen werden mit denen man abenteuerliche Touren in die Mangroven machen wo man viele Fische und Vögel hautnah beobachten kann.

Umstände
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Aber allen Reisenden die hierher kommen sei auch gesagt, dass man natürlich auf einiges verzichten muss, dass der normale Tourist vielleicht gerne hätte. Man darf nicht vergessen, dass man auf einer infrastrukturell nicht erschlossenen Sandbank ist und somit Einrichtungen des täglichen Lebens fehlen. Es gibt nur wenige Stunden am Tag Strom, der vom Generator des Hotels erzeugt wird und das einzige fließende Wasser ist aufgefangenes und gefiltertes Regenwasser. Selbstverständlich gibt es keine Klimaanlage, keine Kiosks, keine Liegen und keine öffentlichen Toiletten. Für Gäste gibt es im Grunde nur 2 Möglichkeiten hier zu bleiben. Entweder man übernachtet im Hotel, der Pomene Lodge (Auch hier bei Trivago) oder man verbleibt als Selbstversorger auf dem Campingplatz. Hier darf man die Hoteleinrichtungen mitbenutzen und hat sogar ein kleines Strohhäuschen zur Verfügung das während der Generatorzeiten auch mit Storm versorgt wird.
Aber in beiden Fällen kann man hier wirklich von echtem Barfußtourismus sprechen, denn überall, sogar in vielen Hotelbereichen und auf dem Campingplatz sowieso, ist nur Sandboden. Seine Schuhe kann man also getrost zuhause lassen. Wer sich in einer solch friedlichen und natürlichen Umgebung wohlfühlt, was ich zweifelsfrei tue, der lässt nach kurzer Zeit nicht nur seine Schuhe zuhause sondern auch seinen Stress, seine Sorgen, sein Nöte und alle anderen Geißeln der Zivilisation.

Daten
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Eine wirkliche Adresse gibt es leider nicht
Es ist auf Karten zu finden unter Pomene Reserve oder Pomene Bay
Hier die Website: http://www.pomene.com/index.php
Die Parkverwaltung:
Tel +258(292)20216
Fax+258(292)20806


Bilder

für Pomene Reserve, Massinga
P1040933 - Pomene Reserve, Massinga
Pomene Reserve, Massinga
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Kommentare

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  • manuelmama 21.03.2011 07:15
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    So langsam werd ich neidisch.... LG Sabine

  • goat_2 20.03.2011 19:49
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    *neidischguck*

  • manu63 19.03.2011 23:25
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • monja43 25.01.2011 16:15
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    eine idyllische Ecke, wenn wir wieder unsere Leoparden in Sabi Sand besuchen, machen wir auch einen Abstecher über die nahe Grenze

  • Finetta12 17.01.2011 18:00
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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