Polen, Wissenswertes

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Einkaufen in Polen zwischen Slubice und Schwedt

5  31.12.2006 (19.10.2008)

Pro:
eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht

Kontra:
Patriotismus kann ich mir nicht leisten

Empfehlenswert: Ja 

straus07

Über sich: Habe einige unter 100 vorgeholt und würde mich über einige Bewertungen freuen.

Mitglied seit:10.10.2002

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Die IHK Ostbrandenburg (www.ihk-ostbrandenburg.de) hat eine Studie " Preisvergleich für ausgewählte Warengruppen des Facheinzelhandel und der Dienstleistungen im grenznahen Raum Deutschland- Polen mit der Grundaussage " Polen ist kein Schnäppchen mehr" herausgebracht.

Dazu meine Meinung:

Natürlich ist deutschen Behörden der Grenztourismus nach Polen ein Dorn im Auge und natürlich schleppen Bundesbürger jährlich Hunderte von Millionen Steuern ins Nachbarland und natürlich werden jährlich mehrere solcher " Sensationsmeldungen" wie die Ihrer Studie in Medien Berlins und Brandenburgs veröffentlicht und siehe es scheint auch zu wirken.
Auch ich stelle fest, dass der Andrang abnimmt und auch ich stelle fest, dass sich die Preise geändert haben und trotzdem fahre ich regelmäßig weiter über die Grenze.
Wer nach Polen fährt mit der These im Kopf " in Polen ist alles billiger", der lag zu allen Zeiten daneben und hat sich letztendlich oft selbst betrogen.
Auch in Polen braucht man einen Rechner in der Tasche und man muss wissen, was man kaufen will. Schon immer waren Industriewaren fast aller Art im Nachbarland bedeutend teuerer, waren importierte Waren immer teuerer, aber Lebensmittel, Obst, Gemüse, Fisch als Landesprodukte fast ohne Ausnahme bedeutend preiswerter und in der Qualität oft besser und frischer.
Das Dienstleistungen u.a. der Friseur unschlagbar sind, ist auch nichts Neues. Übrigens kaufe ich selten auf den so genannten " Polenmärkte", da dort für Germanen angeboten wird und die Preise oft sehr willkürlich gerundet in Euro sind.
Die Großmärkte haben sie in ihrer Studie sicher " bewusst" ausgeklammert, sind sie doch durchweg Ableger deutscher Handelkonzerne, die mit polnischen Billiglöhnen in Handel und Produktion mit den Grenzgängern Bombengeschäfte machen und sie mit billigeren Angeboten wie in Deutschland über die Grenze locken.
Sicher kaufen, dort auch Polen ein, aber erstens sind sie bedeutend weniger und haben auch bedeutend weniger als die Germanen im Einkaufskorb.

Grenzhandel ist ein zweiseitiges Geschäft und so verdienen sich sicher auch Polen dabei eine goldene Nase und können sich Dinge leisten, die es im eigenen Land nicht gibt oder in Deutschland preiswerter sind und so nimmt eben auch der Kreis derer zu, die in Deutschland bestimmte Waren kaufen.
Der Unterschied ist nur, polnische Händler sind freundlich und umgarnen ihre deutschen Kunden, oft sogar in deutsch , deutsche Händler haben immer noch ein Problem mit den Polen und beäugen diese mißtrauisch (weitere Wertungen verkneife ich mir):

Sicher keine Milchmädchenrechnung, aber 2 Personen aus Randberlin kaufen in Küstrin 2 Stangen Zigaretten, Tanken 60 l Benzin, kaufen für 15 € Fisch im Fischladen, 15 € Kartoffeln und Gemüse und 20 € Lebensmittel im Markt macht mindestens einen Preisvorteil von 75 Euro nach Abzug der PKW-Kosten.
Letzte Meinung, glaube nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast so fahre ich auch weiter einmal pro Monat ins Nachbarland.


Neue Lage beim Währungskurs beachten: (Juni 2008)

Wie ich schon im Originaltext betont habe gilt auch in Polen " Holzauge sei wachsam" und nicht alles ist billiger und preiswerter im Land . Gegenwärtig sind wir nicht mehr beim Kurs 1: 4 sondern 1: unter 3,50 angekommen und das schägt sich natürlich auch in den Preisen nieder. Benzin, Zigaretten, Lebensmittel, Fisch, Obst und Gemüse bleibt immer noch der Renner und wer sich Patriotismus nicht leisten kann und unweit der Grenze wohnt, sollte schon seine Einkaufstour weiter nach Polen machen, trotz "bestimmter Beiträge "unserer Medien.

Neue Erfahrung/ Tipps: ( Januar 2008)
1.Umtauschen nicht in der Wechselstube (Kantor) sondern mit Kreditkarte am Automaten der Banken ist günstiger.
2. Empfehlenswert ein Kururlaub in Kolobrzeg/Kolberg- interessant, preiswert und erholsam.

Seit vielen Jahren habe ich mit Polen zu tun bin ich doch1942 in Polen geboren und zwar auf einem richtigen Königsschloss bei Krakow in Pieskowa Skala (siehe Internet), war als Seeoffizier oft in den polnischen Küstenhäfen und auch Urlaub habe ich vor und nach der Wende mit Familie in diesem Land

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"Polenmarkt" in Küstrin
gemacht. Polen ist ein interessantes Land mit gastfreundlichen und netten Menschen und unser unmittelbarer Nachbar. Berührungsängste mit dem Land und seinen Leuten hatte ich nie und so wird es auch bleiben.

Dazu kommt, Patriotismus kann ich mir nicht mehr leisten und da ich rund 45 Minuten Autofahrt von der polnischen Grenze entfernt wohne, nutze ich natürlich meine Möglichkeiten.
So denken Hunderttausende in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen und natürlich ist auch jedem bewusst, das dies dem deutschen Staatshaushalt sicher riesige Verluste beschwert und soziale und wirtschaftliche Verwerfungen in den Grenzregionen verursacht. Nun entspringt diese Einschätzung nur meinen schwachen Verstand verkündete doch der Wirtschaftsminister Brandenburgs Ulrich Junghans (CDU), der neue Messias aus dem Osten seiner Partei, " in der Mark Wachstum ausgemacht zu haben, dass für die Zukunft hoffen lässt". Ähnliches verkündete auch der etwas unrasierte ,gesundheitlich angeschlagene Messias der SPD in Brandenburg.

Täglich hört man in den Medien und der Politik das Gejammer über Tankstellenbankrotte in Brandenburg, Umsatzeinbussen im Handel, Zigarettenschmuggel, Mehrwertsteuerausfälle, steigende Arbeitslosenzahlen u.a.- alles garniert mit lancierten Meldungen über gepanschtes Benzin, PKW- Diebstählen, polnischer Kriminalität, Hygiene, Polizei- und Zollwillkür und natürlich Grenzstau, um manchen allseitig geBILDeten Bundesbürger das Gruseln zu lernen.
Erstaunlicherweise wirkt diese Jahrhunderte alte Propaganda auch bei einigen, sogar in meiner Verwandtschaft, die glauben das eigentlich östlich des Berliner Autobahnrings Sibirien aber wenigstens die Walachei beginnt und die Menschen noch auf den Bäumen leben und am liebsten Germanen fressen.

All das sind nicht meine Probleme, ich muss mit einem kleinen Einkommen ums Überleben kämpfen und kann mir Patriotismus und "höhere nationale Moral" nicht leisten.
All das auch angesichts der Tatsache, dass unsere "nationale Wirtschaft und unsere nationalen Handelkonzerne" die eigentlichen Nutznießer dieser Lage sind.
Sie investieren in Polen, kaufen billig Grundstücke und errichten Einkaufstempel, sie produzieren mit geringen Löhnen ihre Waren in Polen und lassen sie von billigen Verkaufspersonal verkaufen und es ist schon erstaunlich, wieviel Leute in einem Lidl-Markt in Polen Arbeit und Brot finden können.
Die Käufer sind sicher auch polnische Menschen, die Mehrzahl aber sind Deutsche, die mit günstigeren Preisen ins Land gelockt werden.
Über Gewinnraten habe ich noch nichts gelesen, man wird sich auch schwer hüten sie publik zu machen , es muss sich aber lohnen, den alles was Rang und Namen in Deutschland hat, ist vertreten und breitet sich weiter entlang von Oder und Neiße aus, sicher auch zum Wohle mancher Polen, die ein Paar Häppchen von reich gedeckten Tisch abbekommen

Etwas zur Währung:

Landeswährung ist in Polen der Zloty als Münzen und Scheine, der bis auf wenige Unterbrechungen schon seit den 14. Jahrhundert bekannt ist.
Ich persönlich kenne noch die wertlosen bunten Scheine und teilweise historisch interessanten Münzenmotive der sozialistischen Zeit, aber auch die Währung seit 1990 mit ihren Wandlungen.
Seit 1995 und insbesondere seit dem EU-Eintritt erhöhte sich der Wert gegenüber der DM , dem Euro bzw. Dollar ständig.
Das Umtauschverhältnis pendelte lange Zeit um die 1 € = 4 Zloty und das sollte man auch bei Preisbetrachtungen immer im Hinterkopf haben.
Gegenwärtig ist immer so mit 1: 3,75 zu rechnen und dem sind auch gegenwärtig die Preise in etwa angepasst.
Ich persönlich tausche prinzipiell in offiziellen Wechselstellen € in Zloty und nutze dann fast nur noch meine Zlotygeldbörse oder Visa Card im Land.


Wo sollte man einkaufen?

1.
Da gibt es für viele unerfahrene und ängstliche Germanen die sogenannten " Polenmärkte" in unmittelbarer Grenznähe in Slubice (Frankfurt/Oder), Küstrin, Hohenwutzen (Bad Freienwalde), Stettin, Swinemünde u.a.
Das sind große Budenansammlungen mit Waren fast aller Art, die man irgendwo, zu irgendwelchen Konditionen gekauft hat und mit Aufschlag und noch oben gerundet in der Regel in Euro an die Deutschen verkauft.
Hier gibt es "Markenartikel" aus aller Herren Länder zum Schnäppchenpreis, nur genau hinschauen sollte man nicht.
Ob mit der Haltbarkeit und der Hygiene besonders bei Lebensmitteln alles stimmt, will ich nicht beurteilen, ich weiß aber was und wo ich kaufe und das ist auf diesen Märkten relativ wenig.
Es sind bei Bedarf Schafwolle, französische Zigaretten, neuerdings in den, den Deutschen angepassten Ständen Frischfleischwaren, Wild und Gartengeräte.
Die Öffnungszeiten der Stände beginnen früh werktags und enden so, wenigstens in Küstrin, gegen 14.30 Uhr.
Zu empfehlen sind die bewachten Parkplätze bieten sie doch für 2 Zloty
Sicherheit und Schutz vor den " lästigen wilden Autowäschern"

2.
Gibt es Märkte, etwas weiter in Lande drin, wo die polnische Bevölkerung einkauft und die besonders in den Vormittagsstunden ein reichhaltiges und taufrisches Gemüse-, Obst- und anderes Lebensmittelangebot bereithalten. Manchmal gibt es auch Frischfisch preiswert und gut aus den heimischen Gewässern.
Einige wenige Stände verkaufen auch Industriewaren, Textilien und Trödel und oft schließen sich auch das Geschäftsviertel der Gemeinde/Stadt an.
Hier ist die Währung in der Regel Zloty, er werden aber auch Euros genommen.


3.
Benzin und Diesel gehört sicher bei vielen zum Hauptgrund des Besuches. Ich selbst nutze in der Regel nur neuere Tankstellen an Hauptstrassen und größeren Siedlungen, da sie sicher gute Treibstoffe anbieten und sicher auch dichte Tanks besitzen.
Hier kann man in der Regel auch mit Visa Card bezahlen, bekommt eine Tankquittung - auf Wunsch "Fraktura" auch als steuerfähigen Ausdruck- und findet ein Tankwart, der einen bei Bedarf hilft und die Scheiben kostenlos reinigt.

4.
Waren des täglichen Bedarf kaufe ich prinzipiell in den Märkten von Lidl, Biedronka (Aldi), Netto, Intermarche (Spar-Edeka) und Real, die etwas weiter im Inneren liegen, gibt es doch hier ein breites und preiswertes Angebot ähnlich den Märkten in Deutschland ( gefertigt in Polen mit polnischer Beschriftung). Alles läuft über das Kassenband und wird korrekt registriert und optisch für mich erkennbar ausgeworfen.

5.
Besonders am Herzen liegen mir die Fischläden in Küstrin und Debno, die obwohl relativ unscheinbar ein tolles Angebot zu Traumpreisen verkaufen. Für die Deutschen gibt es oft auch zweisprachige Übersichten mit Fischabbildungen, um sich verständigen zu können.

6.
Ab und an nutze ich auch den Friseur, obwohl sich da kaum etwas beim Herren von deutschen Preisen und Niveau unterscheidet.
Interessanter sind da schon die Damenpreise und mehr als 50ig weniger im Preis ist schon viel Geld.
Manche Ecken haben sich da schon spezialisiert so das polnische Minidorf Hohenwutzen bei Bad Freienwalde, das allein über 50 Frisurläden hat und das in Berlin sicher bekannter ist, wie manche Metropole des Westens.
Viele sprechen deutsch oder verstehen, was die Dame will, ob man mit der Frisur damit zum Bundespresseball gehen kann, bezweifele ich, aber wer dahinkommt, muss auch nicht nach Hohenwutzen zum Friseur fahren, der nutzt dann schon eher Paris und fliegt per Flugzeug.

7.
In der letzten Zeit schießen auch die " polnischen" Baumärkte aus dem Boden und bieten ihre Waren an. Hier sind für mich besonders die Sämereien für meinen Garten wichtig, den 50- 70 % Ersparnis sind schon eine Größe. Sicher ist das Angebot etwas interessant von Preis her, aber ansonsten muss man in Vielfalt und Service da sicher noch lernen.

8.
Über nicht alles kann man schreiben und nicht alles kann man wissen und manches habe ich auch noch nicht ausprobiert.. Viel wird in Polen auch für das leibliche Wohlbefinden getan. Überall findet man Hinweiseschilder für Nightclubs und Begleitservice und ab und an (gegenüber Tschechien aber äußerst selten) findet man auch alleinstehende Damen an örtlichen Bushaltestellen oder Dorfkneipen der Einfallsstrasse aus Schwedt , stehen.
Aber auch andere Dienste kann man in Anspruch nehmen, so wird nicht einfach gebettelt, sondern man bietet sich an, gegen Gebühr für das Seelenheil des Kunden zu beten und als Polen noch einen Papst hatte, konnte man sich sogar ein gutes Wort bei ihm gegen Gebühr einlegen lassen. Sicher muß man heute für diese Dienstleistung nach Bayern fahren, aber das kenne ich leider weniger.
Lästig können die wilden Autowäscher werden, die einen insbesondere in Slubice oder auf wilden Parkplätzen der " Polenmärkte" anfallen und ebenso lästig sind Leute mit Beuteln und Taschen, die irgend ein "Schnäppchen - gute Qualität -sehr billig" einem andrehen wollen.

Was macht man letztendlich wirklich gut?

Wenn man sich auskennt und den Mut zum Kauf hat, kann es sich schon rechnen

Benzin mindestens 15%
Zigaretten mindestens 60 %
Frischfisch u. gefrostet bis 60 %
Fischkonserven bis 20 %
Frischfleisch bis 50 %
Weißkohl u.a. bis 60 %
Kartoffeln bis 20 %
Südfrüchte bis 15 %
Gemüse, Obst bis 50 %
Haushaltswaren,
Waschmittel, Seifen bis 20 %
Normale Lebensmittel bis 20 %
Kioskpreise bis 30 %
Alkoholfreie Getränke bis 20 %
Alkohol polnisch bis 10 %
Alkohol ausländisch teuerer
Gaststättenpreise, normale bis 30 %
Modische Kleidung in
Boutiquen bis 50 %
Frauenfriseur bis 50 %
(alle Angaben sind ohne Gewähr und entsprechen in etwa meinen Erfahrungen Stand Ende 2006)

Meine Erfahrung:

Ich setze monatlich etwa 250 € in Polen um und kann damit mich und meine Familie incl. Benzin und Zigaretten zu um die 85 % gut versorgen.
Vielleicht noch ein letzter Hinweis , je weiter man ins Land, kommt desto günstiger werden oft die Preise, andererseits ist aber auch, sieht man von den Großstädten ab, das Angebot schmaler.
Besonders die jüngeren Damen finden etwas weiter im Land oft kleine Boutiquen mit schicker Kleidung und Zubehör zu erschwinglichen Preisen und auch Kunst und Kunsterzeugnisse, Keramik u.a. sollte man sich ruhig einmal anschauen.
Die Polinnen sind oft sehr geschmackvoll gekleidet und verstehen es aus wenig viel herzumachen und das war schon vor der Wende so.
Hochwertige Elektronik, Heimtechnik, Maschinen sind in der Regel teuerer und kaufen was das Zeug hält " in Polen ist ja alles billiger" ist der falsche Schluß- einen Taschenrechner sollte man schon immer bei sich haben.

Zur Verständigung

Leider spricht bei uns niemand polnisch, das hindert uns aber nicht das Land zu besuchen und einzukaufen. Polnische Menschen sind geschäftstüchtig und passen sich sehr schnell ihrer Kundschaft an und da das Deutsche sind, kann man in den Märkten sich immer besser auch auf Deutsch verständigen. Wer Augen im Kopf hat kann lesen ob am Preisschild oder an der Kasse und polnische Verkaufskräfte sind sehr freundlich und hilfsbereit.
Mit etwas englisch, deutsch, weniger russisch- das mögen manche Polen nicht, Händen und Füßen bekam ich bisher alles was ich wollte und suchte.
Es ist schön und macht einen guten Eindruck, wenn man ein Paar polnische Höflichkeitsfloskeln und Grußworte kennt und "danke" und "bitte" in polnisch sollte man schon drauf haben.
Im übrigen sind polnische Leute auch nur Menschen und es gibt sone und solche, die aber oft höflich und ausgeglichener sind als Deutsche. Und auch in Polen gilt, Holzauge sei wachsam und mancher versucht auch den anderen übern Tisch zu ziehen, aber wo gibt es das nicht.

Was gibt es noch ?

Wenn wir einkaufen fahren versuchen wir auch das Land östlich der Oder zu erkunden. Es gibt interessante kleine Städte und Dörfer, Kirchen, Schlösser und Klöster und teinmalige Landschaften, wie die Warthemündung im Frühjahr.
Viele Denkmäler erinnern an die deutsch-polnische Geschichte des vergangenen Jahrhunderts. Viele Volksfeste laden auch Deutsche zum Besuch ein und auch die Zusammenarbeit der Kommunen beiderseits der Odergebiete entwickelt sich positiv. Polen ist auch ein Urlaubsland und immer mehr Menschen nutzen die Wochenenden in den Ferienbauerhöfen, Hotels, Reiterhöfen , Wassersport- und Tourismuseinrichtungen, die ein beachtliches Niveau zu kleinen Preisen aufweisen.

Fazit:

Ein Einkauf in Polen ist immer ein Erlebnis und hilft uns beim Überleben. Ob 3 % Mehrwertsteuererhöhung in deutschen Grenzgebieten günstig ist, wage ich zu bezweifeln, ich glaube, dass die Mehrwertsteuereinnahmen die Ausfälle durch Käufe im Ausland höchstens ausgleichen. Aber dafür haben wir Experten, die schon wissen, was für uns alle gut ist, nur glauben muss man es nicht unbesehen.
Letzter Hinweis :
Alle meine Angaben sind völlig legal unter voller Einhaltung der Gesetze beider Länder.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
quacky4321

quacky4321

01.05.2013 10:02

BH und LG

quacky4321

quacky4321

29.04.2013 19:36

wir fahren oft nach Slubice :-))bh folgt.lg

Hedwig_2010

Hedwig_2010

30.03.2012 20:09

Zitat von Dir:"Polnische Menschen sind geschäftstüchtig ..." ...kann ich nur bestätigen.

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