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Erfahrungsbericht

für Playmobil Fun Park, Zirndorf
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57 von 57 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro billig, schöner Park mit tollen Spielmöglichkeiten, volle Action für Kids

Kontra leider etwas weit weg von meinem Wohnort, sonst nichts

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Sehenswürdigkeiten
Sicherheit
Gastfreundlichkeit

Der Autor

petra64 Seit 14 Jan 2000

Komme leider selten dazu, mal wieder bei Ciao reinzuschauen, schaffe meist gerade mal die Cis... mehr

48 Mitglieder vertrauen mir

Heute möchte ich mal von meinem Besuch im Playmobil Funpark in Zirndorf bei Nürnberg berichten. Wir machten letztes Jahr in den Oktoberferien Urlaub dort in der Nähe und wollten auch diesen Park mal besuchen. Ich hatte mich im Internet und einem Buch bereits etwas darüber informiert, konnte mit den Angaben aber nicht ganz so viel anfangen. Aber bei 3,50 Euro pro Person dachte ich, könnte ja auch nicht so viel schief gehen und ein paar Stunden könnte man sich dort sicher beschäftigen. Nachmittags wollten wir dann noch schwimmen gehen.

Aber es kam etwas anders. Wir kamen morgens gegen halb 10 an, nachdem ich etwas Probleme hatte, die richtige Straße nach Zirndorf zu finden

Playmobil-Shop
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Man betritt als erstes eine große Halle, in der sich auf der linken Seite der Playmobil Shop befindet. Man kann dort die neuesten Playmobil Spielsachen erwerben, aber auch ältere Modelle werden zu einem reduzierten Preis angeboten. Links geht es dann an der Kasse vorbei in den anderen Teil der Halle, dem Indoorbereich des Playmobil Funparks

Der Indoorspielbereich mit Cafeteria
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Im Indoorspielbereich gibt es eine Cafeteria, mit verschiedenem frischen Gebäck, Würstchen und andere Kleinigkeiten. In einem Buch hatte ich gelesen, dass es verboten sei, Essen und Trinken mit in den Park zu nehmen, aber im Park selbst sah ich nirgends einen Hinweis darauf. Und da ich mein Essen und Trinken eh immer mitnehme, egal ob es erlaubt ist, oder nicht, hatte ich auch genug dabei.

Im Indoorbereich des Parks gibt es allerlei Spiellecken mit den verschiedensten Spielsachen aus dem Playmobilangebot. Eine Eisenbahnanlage, für die man sich auch eine Fernsteuerung ausleihen kann, mehrere Ecken mit den verschiedensten Fahrzeugen, vom Bagger über Feuerwehr- und Polizeiautos bis hin zum Flugzeug, vorn Faustgröße bis zur Größe eines Kleinkindes, natürlich auch mit den dazugehörenden Figuren., verschiedene Ecken mit Puppenhäusern und Burgen, eben alles, was der Katalog auch so zu bieten hat.

Streit um die Sachen gab es kaum, es war aber auch von allem reichlich vorhanden Auch ein paar Spielkonsolen gab es, wo sich mein älterer Sohn dran zu schaffen machte. An den Spielecken stand überall der Vermerk, dass die Sachen für Kinder ab 4 Jahren geeignet sind, wie das an den Spielsachen halt auch dransteht. Es geht da wohl in der Hauptsache um die verschluckbaren Kleinteile. Das Wetter draußen war an diesem Tag echt schön und ich wusste, dass der Außenbereich bei gutem Wetter in der Nebensaison geöffnet sein sollte. Ich konnte aber irgendwie nicht entdecken, wie man dahin gelangt.

Der Außenbereich
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Nach einer Stunde wollte ich dann aber unbedingt mal raus und fragte mal an der Info nach. Die nette Dame wies mir dann auch den Weg und wir gingen nach draußen. Ich muss sagen, dass ich echt überrascht war, denn so eine große Außenanlage habe ich wirklich nicht erwartet. Wir gingen aber erst einmal bis zum einen Ecke durch, um uns von da aus langsam vorzuarbeiten. Der ganze Park ist insgesamt 70.000 qm groß.

Fun Course
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Ganz am Ende gibt es einen Golfplatz, den FunCouse, dort können bereits jüngere Kinder, ich glaube ab 4 Jahren Golfspielen lernen. Diese Attraktion kostet allerdings extra. Die Kinder werden kann unter fachkundiger Anleitung eine Stunde lang trainiert. Mein Sohn hatte allerdings keine Lust dazu, deshalb haben wir es auch nicht ausprobiert. Ich blieb mit meinem kleinen Sohn dann erst mal im Sandspielplatzbereich, während mein Sohn die Gegend erkundete.

Aktivspielbereiche
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Im Sandspielbereich gab es einige Rutschen und Spielgeräte für kleinere Kinder und auch hier lagen Massen von Playmobilbaggern und Baustellenfahrzeugen zur Benutzung herum. Weiterhin gab es dann einen Platz mit etlichen Kletternetzen und Spielgeräten, für alle Altersklassen war etwas dabei.

Goldmine
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Die Goldmine ist ein Spielbereich, der wie eine Mine gestaltet wurde. Die Hauptattraktion dort ist ein Becken, woraus die Kinder Gold (oder vielleicht auch eher verschieden farbige kleine Steinchen) heraussuchen können, die sie dann in einer kleinen Truhe mit nach Hause nehmen können. Dafür muss man sich allerdings auch anstellen, weil immer nur eine gewisse Zahl an Kindern gleichzeitig Gold suchen kann und extra Geld kostet es auch, ich glaube mal, es waren 2 Euro. Dafür kriegt man dann aber auch die Truhe und die Steine.

Indianerwelt
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Gleich neben der Mine liegt die Indianerwelt. Dort gibt es einige Tipis, aus denen indianische Musik ertönt und Musikinstrumente aus Holz, die die Kinder benutzen können. Dahinter gibt es noch Höhlen, die man durchwandern kann.

Sand- und Matchspielplatz
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Auf diesem Spielplatz gibt es einen großen Sandbereich und einen Teich, von dem man das Wasser durch verschiedene Kanäle und Wege in den Sandbereich einlaufen lassen kann und man kann dort natürlich nach Herzenslust, bauen, matschen und sich auch so richtig dreckig machen.

Wasserspielbereiche
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Im Wasserspielbereich befindet sich ein ziemlich langer und bestimmt 50 cm breiter Wasserkanal. Das Wasser darin fließt und es gibt mehrere Brücken zum Überqueren. Auf und neben dem Wasser befinden sich eine Vielzahl von Booten, schwimmenden Drachen und alle Arten von Wasserspielzeug, das die Firma Playmobil zu bieten hat und mit dem man nach Herzenslust spielen kann. Auch hier ist Spielzeug in ausreichender Menge vorhanden. Wer beim Matschspielplatz schon den ersten Satz Ersatzkleidung verbraucht hat, der sollte hier zumindest die Ärmel gut hochkrempeln.

Hier befindet sich auch noch ein Imbiss Stand, der bei unserem Besuch allerdings geschlossen war, weil der Andrang wohl etwas zu gering war. Dann gibt es noch eine Brunnenanlage, die über 3 Ebenen geht, mit Wasserfällen, Brücken, Kanälen und so weiter, auf dem man überall prima herumtollen kann. Spätestens jetzt kann ein weiterer Satz trockener Kleidung recht hilfreich sein, falls man diese nicht schon vorher ausgezogen hat.

Ritterwelt
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Die Ritterwelt ist schon weithin erkennbar durch eine 20 x 20 Meter große Ritterburg, die genauso aussieht, wie die Playmobilritterburg , die es zu kaufen gibt, nur halt eben etwas größer. Man kann es sich leicht machen und einfach durch das Tor gehen. Wer es etwas schwieriger haben will, der kann sich auch an mehreren Seiten über Seile und Netze verschiedenster Art hochhangeln. Innen drin gibt es ein Verließ, man kann über verschiedene Ebenen hoch und runter steigen oder auch durch ein Loch in den Keller und danach wieder in die Freiheit gelangen.

Dort befindet sich dann nochmals eine große Rutschanlage mit mehreren Rutschen und Brücken. Hier zeigte es sich dann auch, dass es auch für Erwachsene sinnvoll sein kann, Ersatzkleidung mitzuführen. Bei dem Versuch, möglichst schnell ans Ende der doch recht langen und schnellen Rutschen zu kommen, nahm ich eine vermeintliche Abkürzung den Abhang hinunter, rutschte aus und den Berg weiter runter bis in einen kleinen Graben, der etwas Wasser führte. Zum Glück war es an diesem Tag unerwarteterweise recht warm. Sodass ich meine Jacke dazu nutzen konnte, sie mir um das Becken zu binden, damit mein nasses und schmutziges Hinterteil nicht weiter auffiel.

Dschungelwelt
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Als nächstes gelangten wir dann in die Dschungelwelt. Das sind verschlungene Wege, die man entlanggehen oder sich enlanghangeln kann, mit Urwaldgeräuschen und aufgestellten Urwaldtieren. Man kann aber auch von der Ritterburg den normalen Weg nach unten laufen, was ich auch gemacht habe. Mein Sohn nahm derweil den Dschungelweg.

Piratenwelt
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Unten angekommen betraten wir dann die Piratenwelt, das ist ein 2.400qm großer Piratensee mit einem 17 Meter langen Piratenschiff auf das man auf verschiedenste Weise klettern konnte. Der See war wohl an der tiefsten Stelle nicht ganz einen Meter tief. Auch Floße gab es, mit denen man rüberschippern konnte, um das Schiff zu besichtigen. Mein Kleiner war inzwischen eingeschlafen und mein Großer machte sich auf, die Piratenwelt zu erobern. Ich machte es mir derweil auf einem leichten Hang mit Rasen gemütlich und genoss die späte Herbstsonne. Als ich dann über eine Stunde nichts mehr von meinem Sohn gesehen oder gehört hatte, schaute ich mich um, ob ich ihn nicht irgendwo finden konnte.

Plötzlich hörte ich ihn hinter mir rufen und die Stimme klang nicht sehr zufrieden. Ich drehte mich um und schaute ihn mir erst mal genauer an. Er war wohl irgendwo abgerutscht und stand dann wohl bis über die Knie im Wasser. Leider hatte ich für ihn auch keine Ersatzkleidung dabei, weil ihm so was sonst eigentlich nicht passiert. Aber man muss ja auch der Not eine Tugend machen, drum hieß es Schuhe aus und erst mal barfuss weiter (war ja recht warm). Von den Hosen konnte man die langen Beine auch entfernen und so ging es einigermaßen.

Da wir jetzt Hunger hatten, gingen wir erst mal wieder in den Indoorbereich, um uns noch was bei der Cafeteria zu genehmigen. Die Türen waren dort inzwischen geöffnet und man konnte sowohl draußen, wie auch drinnen sitzen. Ein Würstchen kostete 2 Euro und eine Brezel 40 Cent, da kann man ja auch nicht meckern.

Jetzt war auch mein Kleiner aufgewacht und wollte nach dem Essen noch etwas mit den Spielsachen spielen und ich wollte mich auch noch mal kurz im Shop umsehen und schon war es 6 Uhr und wir mussten wieder gehen und das obwohl wir noch nicht mal alles gesehen hatten. An Schwimmen gehen war dann natürlich nicht mehr zu denken aber wir hatten ja auch unseren Spaß.

LECHUZA Pflanz & CreativCenter
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Es gibt auch noch dieses Pflanzencenter, das sich im Außenbereich in einem überdachten Bereich befindet, dort findet auch ein Bastel- und Malprogramm statt. Wie gesagt, leider haben wir es nicht mehr geschafft.

NEU: Bauernhof und HOB-Center
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Inzwischen gibt es auch noch einen Bauernhof mit Tieren und es wird an einem großen Indoorspielplatz gebaut, dem HOB- Center, der bis Frühjahr/Sommer 2004 fertiggestellt werden soll.


Hier noch weitere Informationen:

Anreise
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Zirndorf liegt bei Nürnberg und man kann den Park über verschiedene Autobahnen erreichen, über die A9, die A3, die A6 und die A7. Auch mit dem Bus ist der Park zu erreichen von Bahnhof Fürth aus mit der Linie 112, von Nürnberg aus mit der Linie 113 oder von Zirndorf Hauptbahnhof auch mit der Linie 151. In Zirndorf selbst ist der Park recht gut beschildert. Da die Anfahrtsbeschreibung von jeder Richtung anders ist und diese auf der Homepage von Playmobil wirklich sehr schön einzeln beschrieben sind mit Karte und allem drum und dran, würde ich empfehlen, sich dort eine Anfahrtsskizze zu drucken. www. Playmobil.de, dann Funparks anklicken, dann Zirndorf, Info, Anfahrtsbeschreibung.

Preise und Öffnungszeiten
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Die Preise sind in 3 Saisons eingeteilt:
HAUPTSAISON: =======
vom 31.Mai bis 7. September

5 Euro pro Person, Kinder unter 3 Jahren sind frei.

Der Innen- und Außenbereich ist täglich von 9 Uhr bis 19 Uhr geöffnet.

NEBENSAISON
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vom 5. April bis 30. Mai und vom 8. September bis 2. November

3,50 Euro pro Person, ab 15 Uhr 2 Euro, Kinder unter 3 und Senioren ab 60 sind frei.

Der Innenbereich ist von 9 - 18 Uhr geöffnet, im Außenbereich sind witterungsbedingte Teilschließungen möglich.

Wintersaison
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vom 3. November bis 4. April

1, 50 Euro pro Person, Kinder unter 3 Jahren und für Senioren ab 60 auch montags frei.

Der Innenbereich ist von 9 - 18 Uhr geöffnet, bei geeigneter Witterung sind Teilöffnungen des Außenbereichs möglich.

Ermäßigungen für Behinderte und Gruppen ab 10 Personen. Tiere sind im Park verboten.

Fazit
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Ich war wirklich total überrascht davon, was hier alles für den Eintritt geboten wird, insbesondere eben im Freigelände. Das hätte ich für den Eintrittspreis wirklich nicht erwartet. Für Kinder ist das ganze sicher ein absoluter Traum. Aktion und Spaß pur. Auch wenn ich gerne in Freizeitparks gehe, finde ich, es müssen nicht immer Fahrattraktionen sein. Kinder haben ja immer weniger Bewegung und dort wird wohl jedes Kind was finden, wo es sich mit Spaß und Freude bewegen kann. Wir hatten wirklich einen tollen Tag dort, der leider viel zu schnell vorbeiging.

Inzwischen wurde dort auch noch ein Hotel am Park gebaut und die neue Indoorspielhalle ist sicher auch sehr interessant, wenn sie fertiggestellt ist. Ein Familienzimmer mit Frühstück (2 Erw., 2 Kinder) kostet so viel ich weiß 79 Euro. Ich hoffe bloß, dass dadurch nicht auch die Preise entsprechend anziehen, bis jetzt sind sie ja stabil geblieben.

Für alle Familien mit kleineren Kindern kann ich den Funpark nur empfehlen. Für kinderlose Erwachsene lohnt sich ein Besuch natürlich nicht, für die gibt es dort nicht wirklich was interessantes.


Bilder

für Playmobil Fun Park, Zirndorf
Das Piratenschiff
von petra64 petra64

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Kommentare

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  • sabinerolli 17.11.2008 14:56
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Gary74 29.08.2008 11:58
    Bewertete diesen Bericht als
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  • JoGas 30.06.2008 13:35
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  • Rumyana 23.07.2007 15:31
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    sehr hilfreich
  • HEMASCH 06.03.2007 08:47
    Bewertete diesen Bericht als
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