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Erfahrungsbericht

für Playaluna, Almería
3 Sterne Das Hotel Playaluna in Roquetas de Mar (Costa Almeria Südspanien) Erfahrungsbericht mit Diamant-Prämierung Bericht mit Bildern
190 von 190 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Nein

Pro direkte Strandlage, schöne Zimmer, tolle Poollandschaft

Kontra das Essen, unfreundliche Servicemitarbeiter, teilweise die mangelnde Sauberkeit

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre
Sauberkeit
Behindertenfreundlichkeit

Der Autor

maus1980 Seit 8 Mai 2008

Bin wieder da :o) Mein Urlaub war wunderschön *freu* Nun wird erst mal fleissig nachgelesen :o... mehr

198 Mitglieder vertrauen mir

Liebe Leser und Leserinnen,


.mein Mann und ich verbrachten unseren letzten Urlaub in Roquetas de Mar.

Nun möchte ich über das Hotel Playaluna berichten in welchem wir gewohnt haben.


***Planung, Buchung und Preis***


Wie viele von Euch durch meine Berichte mitbekommen haben unternahmen wir im März 2011 eine Wohnmobilrundreise durch Florida.
Daher beschlossen mein Mann und ich daß unser Septemberurlaub wieder ein klassischer Hotelurlaub am Meer und Strand mit viel Sonne sein sollte.
Wir wollten ein Reiseziel welches Bummeln und Shoppen sowie ausgedehnte Spaziergänge ermöglicht. Ganz wichtig war uns schönes Wetter, ein tolles Hotel mit nettem Pool und direkter Strandlage. Auf die Kanaren wollten wir dieses Jahr nicht fliegen und bei Mallorca oder Griechenland waren wir etwas skeptisch.
Mir kam dann der Gedanke daß im September das Wetter in Südspanien sehr schön ist mit angenehmen Temperaturen um die 30 Grad. Zuerst schaute ich im Internet nach einem tollen Hotel in Marbella an der Costa del Sol.
Leider waren die Preise dort teils heftig und durch Zufall landete ich dann bei AIDU auf der Homepage in der viel versprechenden Urlaubsstadt Roquetas de Mar welche zu der Costa Almeria gehört.

Nachdem wir dort online viele Hotels angeschaut haben entschieden wir uns für das Hotel Playaluna in Roquetas de Mar.

Das Playaluna Hotel besitzt 4 Sterne und besteht aus 496 Zimmern.

Gebucht haben wir auf www.abindenurlaub.de (AIDU). Über diese Seite haben wir schon viele Urlaube gebucht und es klappte immer alles einwandfrei und ohne Probleme.

Preislich ergatterten wir ein tolles Schnäppchen, für 2 Wochen (16.-30.09.2011) im Doppelzimmer, Verpflegung = All Inclusive, haben wir pro Person Euro 1.163,50 bezahlt.
Ein toller Preis da dieser auch einen Mietwagen für die kompletten zwei Wochen beinhaltete.


***Anreise***


Am Freitag den 16.09.2011 ging es los und wir sind vom Stuttgarter Flughafen um 5:50 Uhr gen Südspanien gestartet.
Nach knapp 3 Stunden Flugzeit landeten wir in Malaga. Der Flughafen von Malaga ist riesig und interessant und es freute uns daß wir unsere Koffer zügig am Gepäckband abholen konnten.

Da unser Reise Package auch einen Mietwagen beinhaltete wurden wir von der Autovermietung mit einem Kleinbus abgeholt und kamen 5 Minuten später bei NIZA Cars an. Unser Auto für die nächsten 14 Tage war nun ein Chevrolet Aveo, ein tolles Auto, kompakt, praktisch und gut.

Wir flitzten nun von Malaga nach Roquetas de Mar. Der Weg ist einfach zu finden, man fährt immer Richtung Almeria was bereits in Malaga beschildert ist. Obwohl der größte Teil auf der Autobahn gefahren wird braucht man für die ca. 200km ca. 3 Stunden.
In Roquetas de Mar fährt man immer den Schildern Hotels / Urbanisation nach und gelangt somit zur Strandpromenade an welcher Hotel an Hotel steht. Wir wußten von Googel-Maps daß sich unser Hotel am Rand der Promenade befindet und düsten daher erst die ganze Promenade entlang und fanden dann das Playaluna Hotel auf Anhieb.


Hier die genaue Adresse des Hotels:

Playa Senator
Playaluna Hotel
Avda. Playa Serena s/n
Urb. Playa Serena
04740 Roquetas de Mar
ALMERIA

www.playasenator.com


***Ankunft im Hotel / Check In***


Gleich nach der Ankunft im Hotel begaben wir uns an die Rezeption um einzuchecken. Der spanische Rezeptionist sprach kein deutsch und nur gebrochen englisch.
Nachdem er unsere Personalausweisdaten in den PC getippt hatte bekamen wir die Zimmerkarte und ein Faltblatt in welchem knapp beschrieben wird was All Inclusive beinhaltet. Dieses Faltblatt ist mehrsprachig, auch auf deutsch übersetzt. Mit dem Aufzug ging es nun in den 6. Stock wo unser Zimmer lag.

Mit diesem Zimmer war ich jedoch gar nicht zufrieden, der Balkon ging direkt zur Straße raus und von irgendwoher dröhnte ein monotones Brumm-Geräusch.
Also gingen wir erneut zur Rezeption und schilderten freundlich unsere Unzufriedenheit. Etwas widerwillig tauschte der Mitarbeiter das Zimmer welches leider nicht besser war als das Erste. Auch dieses Zimmer lag genau zur Straße hin und ich wollte nun nicht 14 Tage Straßenlärm um mich haben.

Wir hatten bewusst kein Spartipp-Zimmer gebucht welches erheblich billiger gewesen wäre. Von Außen sahen wir genügend Zimmer zum Pool und Meer, schön ruhig gelegen und somit wendeten wir uns erneut an die Rezeption.
Hier erfuhren wir daß das 496-Zimmer-Hotel aus vielen Appartements besteht und diese alle Poolblick haben. Sämtliche Doppelzimmer liegen in der Nähe der Straße, davon stand leider in der Hotelbeschreibung von AIDU nichts.

Der Mitarbeiter bot uns eines der wenigen Doppelzimmer mit direktem Meerblick an. Die Zusatzkosten dafür betrugen Euro 10,00 pro Person und Nacht, komplett also Euro 280,00.
Nach kurzem überlegen beschlossen wir die Mehrkosten in Kauf zu nehmen und freuten uns sehr daß der andere Rezeptionsmitarbeiter einen Sonderpreis von Euro 200,00 vorschlug.

Ende gut - Alles gut!
Wir konnten nun endlich ein Doppelzimmer mit traumhafter, ruhiger Lage und direktem Meerblick beziehen.


***Das Zimmer***


Ins Doppelzimmer gelangt man per Karte, superpraktisch da man dann nicht immer einen globigen Zimmerschlüssel mittragen muß.
Rechts neben der Zimmertür befand sich eine Wandgarderobe und links der Sicherungskasten sowie ein Notfallfluchtplan.

Sehr schön war das geräumige Badezimmer welches alles beinhaltete was man braucht. In der Badewanne war die Dusche integriert und ein Duschvorhang hielt das Wasser beim Duschen davon ab in den Raum zu spritzen.
Sogar der Wasserdruck war ordentlich und heißes Wasser war sofort verfügbar und reichte aus um zu duschen. Da habe ich in anderen Hotels schon schlechte Erfahrungen gemacht.
Zum Abtrocknen standen zwei große Duschtücher zur Verfügung und zudem gab es drei kleine Handtücher und einen Badvorleger. Sämtliche Handtücher waren sehr flauschig, sauber und in einem hübschen Rosaton gehalten und wurden regelmäßig gegen Neue ausgetauscht.
Ums Waschbecken herum war viel Platz für Dinge wie elektrische Zahnbürste, Haarbürste, Bodylotion, Sonnencreme etc. Vor dem Waschbecken war ein großer Wandspiegel angebracht. Fast einen Tick zu weit weg um sich zu schminken oder sich die Kontaktlinsen einzulegen. Mein Mann tat sich schwer beim Rasieren, hier wäre also ein Vergrößerungsspiegel von Vorteil gewesen.

Im Bad gab es auch eine Toilette samt WC-Bürste, Toilettenpapier, Kosmetiktücher, Abfalleimer und ein Bidet. Praktisch war daß auch ein Shampoo-Duschgel-Mix vorhanden war, qualitativ sehr gut mit angenehmen Duft. Das Mitbringen von Shampoo & Duschmittel hätte man sich daher sparen können. Zudem gab es noch nützliche Dinge wie 2 Zahnputzgläser, Nagelfeile, Seife, Duschhaube und Hygienebeutel.
Der Fön war ok und mit 1200 Watt mittelmäßig von der Leistung her. Nervig war daß man immer einen Knopf am Griff drücken mußte sonst ging der Fön aus, nach einer Weile tut einem da die Hand ganz schön weh.

Der Wohnraum war hübsch gestaltet und man fühlte sich durch die hellgelben Wände und den Kunststofffliesenboden wohl.
Das Bett bestand aus zwei 90cm x 200 cm Matratzen auf welchen man wunderbar schlief. Ich würde die Matratzen als etwas zu hart einstufen hatte aber keine Probleme mit Rückenschmerzen oder Ähnlichem.
Sensationell bequem waren die Kopfkissen!
In Hotels sind diese ja üblicherweise dünn und lummelig, einfach zu niedrig und doppelt gefaltet zu hoch… Diese Kissen waren mehr lang als breit und gut gefüllt. Ich schlief mit diesem Kissen genauso gut wie mit meinem tollen Dunlopillo Kissen zu Hause.
Die Bettdecke war leintuchartig was bei den hohen Temperaturen völlig ausreichte.
Es gab zusätzlich noch zwei Wolldecken im Schrank welche wir nicht benötigt haben.

An das Doppelbett grenzten rechts und links ein Nachtkästchen an samt Schublade für Kleinigkeiten. Toll waren die Nachttischlampen welche zusätzlich zur normalen Lampe eine separate Leselampe hatten. Auf dem rechten Nachtkästchen stand ein schnurgebundenes Telefon welches einwandfrei funktionierte.
Ich habe zweimal ganz kurz telefoniert und Euro 4,00 bezahlt, konnte auf der Rechnung leider nicht herausfinden was eine einzelne Einheit kostet.

Eine Deckenlampe gab es nicht aber neben den Nachttischlampen war eine Ganglampe und eine Lampe über dem Schreibtisch vorhanden und auch wenn es draußen dunkel war hatte man innen ausreichend Licht.
Vor dem kleinen Schreibtisch stand ein Stuhl und ein Abfalleimer, daneben befand sich die leere Minibar in welcher man Getränke kühlen konnte. Überraschenderweise war der Minikühlschrank total leise!
Im Kühlschrankoberfach befanden sich zwei Gläser. Auf dem Minibarschrank stand ein kleiner Fernseher der auch deutsche Programme ausstrahlte. Außer mal zum Nachrichten anschauen haben wir den TV aber nie eingeschaltet.
Im Doppelzimmer gab es auch einen Kleiderschrank mit vier Einlegeböden, einer Kleiderstange und Kleiderbügel. Schubladen gab es nicht, diese waren aber am Schreibtisch und unter der Minibar ausreichend vorhanden. Den kostenpflichtigen Safe haben wir nicht genutzt, daher kann ich darüber nichts berichten.
Nette Vorhänge, Bilder und ein Wandspiegel rundeten die behagliche Atmosphäre unseres geräumigen Doppelzimmers ab.

Das Highlight vom Zimmer war auf jeden Fall der Balkon!

Wie schon erwähnt haben wir einen Aufpreis von Euro 200,00 bezahlt um einen Balkon zur Meerseite zu bekommen. Der Balkon war mittelgroß, auf ihm befanden sich lediglich ein Korb-Glastisch samt zwei bequemen Stühlen. Auf der linken Seite war noch ein kleiner Hängewäscheständer angebracht der genügend Platz bot um die nassen Badesachen zum Trocknen aufzuhängen.
Da der Balkon nach vorne hin statt Gitterstäben oder einer Mauer eine Plexiglaswand besaß hatte man nicht nur im Stehen sondern auch im Sitzen einen traumhaften Ausblick!
Man konnte frontal auf das Meer, den Strand und die mit Palmen umsäumte Promenade blicken.
Das Zimmer war durch die Lage absolut ruhig da keine Straße unter dem Balkon vorbei führte. Wir wohnten im 5. Stock (das Hotel besitzt 6 Stockwerke) und außer dem Meeresrauschen war es nachts absolut still.
Der Balkon hatte links und rechts eine Mauer, dadurch herrschte eine gute Abgrenzung zu den Nachbarbalkonen und man fühlte sich nicht ständig beobachtet.

Im Zimmer selbst war übrigens auch eine gut funktionierende Klimaanlage vorhanden welche wir bei den Außentemperaturen von über 30 Grad auch gerne benutzt haben.


***Die Poollandschaft***


Die Poollandschaft war wunderschön gestaltet und durch unzählige Palmen und ein paar Pflanzen und Kakteen entstand ein richtiges Urlaubsfeeling.
Liegen waren ausreichend vorhanden, leider hätten 2/3 davon ausgetauscht gehört da diese total durchgelegen waren und es keine Auflagen gab. Schirme waren kaum vorhanden, diese waren auch nicht nötig da man seine Liege je nach Lust und Laune in die Sonne oder in den Schatten der durch die schönen Palmen gespendet wurde stellen konnte. Beistelltischchen für Getränke oder so gab es ebenfalls. Am Pool durfte zu meiner Freude geraucht werden und es gab zig Aschenbecher in Betonkübelform.

In allen Becken war Chlorwasser gefüllt welches sehr sauber war.
In den Hauptpool welcher 1,30m tief war gelangte man entweder durch klassische Hängetreppen oder Stufen. Dieser Pool war nicht sonderlich groß, laut Schild war er für 249 Personen gedacht was ich übertrieben finde. Da das Hotel nicht stark bewohnt war hatte man jedoch immer üppig Platz zum Schwimmen.
Falls je mal alle der 469 Zimmer belegt sein sollten wäre der Pool definitiv zu klein aber ich vermute daß das Hotel nie zu 100% ausgelastet ist.
Zu diesem Pool gehörten noch drei Massagesprudler.

Am Schwimmerpool wurde rechts der Nichtschwimmerbereich durch eine Kugelkette abgegrenzt. Dort ging es ganz flach und stufenlos rein und die durchschnittliche Tiefe betrug 0,80m.
Hier gab es zwei tolle Rutschen an denen nicht nur Kinder ihre Freude hatten. Diese waren kurvig und steil und selbst mein Mann nutzte diese voller Freude.
Vor den Rutschen betrug die Eintauchtiefe 1,25m.

Zum Poolbereich gehörten zwei identische Jacuzzis (Whirlpools) die wir gerne nutzten da das Wasser angenehm warm war da die kleinen Whirlpools direkt in der Sonne lagen.
Im Hauptpool war das Wasser nämlich zapfig kalt obwohl täglich die Sonne schien und es tagsüber sehr heiß war. Sogar dass Meer war wärmer, keine Ahnung warum das Poolwasser so arg kalt war!
Die Whirlpools waren 0,90m tief und boten Platz für 12 Erwachsene. Kinder durften dort nicht rein.

Für Kleinkinder wurde in meinem Augen eh zuwenig geboten, es gab kein Babybecken und auch keinen Spielplatz. Wir haben selbst keine Kinder aber es waren viele spanische Familien da und man beobachtete doch daß sich die Kleinen fast ein wenig langweilten. Trotz des vorhandenen Miniclubs würde ich das Hotel nicht an Familien mit kleinen Kindern empfehlen da einfach zu wenig für die Kleinen geboten wird, insbesondere auch im Poolbereich.

Zur Poollandschaft gehörten natürlich auch Duschen und Umkleidekabinen. Toiletten gab es nur im Hotelinnenbereich. Sporadisch drehte der Bademeister seine Runden, zum Glück mußte dieser jedoch keinen Gebrauch an den vorhandenen Rettungsringen machen.
Den Poolbereich darf man im Sommer von 9 bis 21 Uhr und im Winter von 9 bis 20 Uhr benutzen.

Zum Hotel gehört ein schönes Hallenbad in welchem das Wasser angenehm temperiert ist. Dieser Bereich ist schön mit Felswand und grün-weißen Blumen gestaltet. Die Wassertiefe beträgt 1,30m wobei es vorne ganz flach reingeht. Auch hier befindet sich ein großer, separater Whirlpool. Zusätzlich sind Toiletten, Duschen und viele Tische und Stühle vorhanden. Leider ist dort die Luft recht stickig da kein Fenster vorhanden ist.


***Der Strand***


Zu meiner großen Freude log die Katalogbeschreibung mal nicht und das Hotel Playaluna liegt tatsächlich direkt am Strand. Man verlässt die Poollandschaft durch eine Tür im Zaun welche per Zimmerkarte beidseitig geöffnet werden kann. Nun überquert man die an dieser Stelle 10m breite Promenade und schon steht man im Kieselstrand.

Ja, ihr habt richtig gelesen, Entfernung Pool - Strand = 10 Meter!

Der Playa Serena ist komplett 1,7km lang, links und rechts geht der Strand überlappend weiter, nur heißen die Abschnitte anders. Zum Wasser geht man ca. 120m, bequem über ausgelegte Holzbretter oder über einen der beiden blau-weißen Holzwege die auch zu den Liegen führen.
Auf diesem Strandabschnitt vor dem Playaluna Hotel befinden sich zwei Liegenverleihstationen welche ziemlich identisch sind. Für Euro 8,00 am Tag erhält man zwei Liegen und einen Schirm. Das tolle an den Liegen sind die urbequemen Auflagen, man liegt darauf fast so gut wie in einem Bett. Zudem waren die Strandliegen verstellbar und verschiebbar.
Eine Person hätte Euro 4,00 am Tag bezahlt und wer möchte kann die Liegen 7 Tage fest buchen für Euro 25,00 pro Person, bei uns galt ein Sonderangebot, nämlich 10 Tage statt 7 Tage für Euro 25,00 pro Person, das haben wir allerdings nicht genutzt da wir meistens vom Pool aus ins Meer gingen und wieder zurück zu den Poolliegen. Am Strand gab es Duschen aber keine Toiletten und daher lagen wir lieber am Hotelpool.

Natürlich kann man auch einfach kostenlos Strandmatten oder Handtücher auf den Kiesstrand legen und sich dort Sonnen wenn man die täglichen Liegenverleihgebühren einsparen möchte.

Ab und zu lief am Strand ein Mann rum und verkaufte Getränke, näheres dazu kann ich allerdings nicht berichten da wir nur Getränke vom Hotel nahmen da wir ja All Inclusive gebucht hatten.
Das salzige Meerwasser war wärmer als das Poolwasser und die Wellen je nach Wind mäßig bis stark.
Der feine Kieselstrand war mittelstark abfallend, bei einer Größe von 1,60m konnte ich 10m ins Wasser reinlaufen, dann konnte ich nicht mehr stehen. Mein Mann schaffte bei seiner Größe von 1,80m ca. 20m bevor er nicht mehr stehen konnte.
Der Kieselstrand war fein aber es piekste durchaus beim Darübergehen. Das Meerwasser war extrem sauber, weder Müll, Algen noch Seegras war vorhanden. Am Strand gab es auch eine Vermietstation wo man Tretboote oder Surfbretter ausleihen konnte und ein Beachvolleyballfeld war da. Am 20.09.2011 wurde dort jedoch alles abgebaut, evtl. weil die Nebensaison begann.


***Verpflegung***


Mein Mann und ich hatten All Inclusive gebucht und das enthielt neben dem Frühstücks-, Mittags- und Abendessenbuffet sämtliche Getränke, Tapas und Snacks.
Gäste mit Halbpension oder Vollpension nahmen normal an den Buffetessenszeiten teil und mußten die Getränke selbst bezahlen.


@@@Das Frühstücksbuffet:
Frühstück gab es von 8 bis 10:30 Uhr (ab dem 19.09.2011 nur noch bis 10 Uhr) in Buffetform im Hauptrestaurant welches gemütlich eingerichtet war und Platz für 700 Gäste auf einmal bot.

Aus dem Automaten konnte man sich Kaffee, Milchkaffee, heißes Wasser oder heiße Milch holen so oft man wollte. Der Kaffee schmeckte gut, darüber war ich etwas überrascht da in Spanien der Kaffee oft viel zu stark oder viel zu schwach ist.
Daneben erhielt man aus dem Saftautomaten Orangen- und Multivitaminsaft. Irgend so ein Sirupzeugs, mir schmeckte er gar nicht - meinem Mann schon. Rechts grenzte eine Station an an der es kaltes Wasser mit und ohne Gas, Tomatensaft und Sekt gab. Zu meinem Erstaunen gab es täglich Sekt und wurde von den Gästen bereits am frühen Morgen viel getrunken was die teils fröhliche Stimmung an den Tischen erklärte :o).

Am Wurstbuffet befand sich Olivenwurst, Salami und Schinken, daneben eine Käsesorte. Zudem gab es dreierlei Pasteten, Frischkäse, Butter und Marmelade. Beim kleinen Light-Bereich gab es Marmelade (aus großen Schüsseln), fettarme Milch, Sojamilch und Ziegenkäse. Der Müslibereich bestand aus Dörrobst, Sonnenblumenkerne, Schokopopps, KellogsSmacks und Cornflakes. Haferflocken und so gab es überhaupt nicht. Zum Frühstück gab es ein Salatbuffet bestehend aus Gurken, Paprika und grünen Tomaten (also unreif) sowie Dosenobst und Melonen.
An warmen Sachen gab es 6-Minuten-Eier welche im Inneren eher grün als gelb waren, wahrscheinlich betrug die Kochzeit mehr als 6 Minuten. Zudem gab es Spiegeleier (leider mit flüssigem Eiweiß), Speck, überbackene Tomaten, frisches Omelette mit Zutaten nach Wunsch, heiße Kartoffelscheiben und Würste.

Am Toaster konnte man sich einen Toast bräunen oder man nahm Semmel oder Baguette welche teils hart, teils weich waren, dies variierte tageweise. Donuts und Hörnchen konnte man sich ebenfalls nehmen.

Ich fand das Frühstücksbuffet mittelmäßig, mir fehlte die Abwechslung, mal andere Wurst- und Käsesorten, Nutella, besserer Saft und eine größere Müsliauswahl wären schön gewesen. Auch ein leckeres, weiches Frühstücksei habe ich vermisst.
Zwei Wochen Kaffee und zwei Toast mit Lightmarmelade und Ziegenkäse war doch recht eintönig aber der Rest war einfach nichts für mich.


@@@Mittag- und Abendessen:
Beides gab es in Buffetform, was es mal am Mittag gab gab es an einem anderen Tag abends und daher fasse ich das Mittagbuffet und das Abendbuffet zusammen.

Wenn man wie wir All Inclusive gebucht hat darf man mittags und abends vom Buffet essen und fast alle Getränke kosten nichts.
Bei Vollpension darf man ebenfalls beide Mahlzeiten einnehmen muß aber die Getränke bezahlen. Wurde Halbpension gebucht darf man in der Regel nur abends kostenfrei essen und die Getränke sind ebenfalls nicht inclusive.
Die Getränke konnte man direkt bar bezahlen oder sich aufs Zimmer schreiben lassen.
Preise hierzu kann ich nicht nennen da wir diese inclusive hatten. Später werde ich ein paar Getränkepreise der Bar aufzählen, vermutlich galten diese auch bei den Buffets.

Mittagessen gab es von 13 bis 15:30 Uhr (ab dem 19.09.2011 von 13 bis 15 Uhr) und Abendessen erhielt man von 19:30 bis 22:30 Uhr (ab dem 19.09.2011 von 19 bis 22 Uhr).
Ich war froh darüber daß es ab dem 19.09. das Abendessen bereits ab 19 Uhr gab, selbst das war mir noch einen Tick zu spät. Ideal fände ich spätestens 18 Uhr, dann hat man noch mehr vom Abend solange es hell ist, z.B. wenn man am Strand spazieren gehen möchte nach dem Essen. Zudem halte ich persönlich nichts davon so spät noch zu essen.

Am ersten Tag dachte ich nach dem verkorksten Frühstücksbuffet es kann nicht schlimmer kommen - doch es kam schlimmer! :o(

Sowohl mittags also auch abends fand ich das schlechteste Buffet vor was ich während meiner vielen Urlaubsreisen gesehen habe!
Schlecht nicht unbedingt aufgrund der Qualität, nein, das was teilweise angeboten wurde ließ meinen Appetit rasch verschwinden ohne davon gegessen zu haben.

Ich bin nicht schleckig aber Kaninchenragout, Lammeintopf, Wildschweinkopfsülze und Reis-Fett-Gemüse mag ich einfach nicht.
Der Abschuss waren Dinge wie Schweinsfüße, marinierter Hundshai und Blutwürste.
Wer bitte schön isst Schweinsfüße??? Die lagen ab und zu in der Heißtheke sowie die Blutwürste… für mich echt gruselig!!!
Es gab auch undefinierbare Dinge wie Russisches Filet (außen paniert - Füllung nicht identifizierbar) sowie Suppe mit Haschee, Speisen die ich nicht aß weil ich noch nie davon gehört hatte.

Auch das Salatbuffet war enttäuschend.
Gut, die Gurken und Essiggurken waren fein, den Rest konnte man vergessen. Es gab noch grüne Tomaten, Paprika, Zwiebeln und Blattsalat der teils sehr braun war, der Rest war alles eingelegtes Gemüse aus der Dose wie z.B. Karotten und Spargel.
Zum Würzen stand Essig und Öl zur Verfügung aber keinerlei Salatdressing. Das gab es nur in Päckchenform wie man es von Fast-Food-Restaurants kennt. Man konnte zwischen Senf, Ketchup, Mayonnaise, Cocktailsauce und Knoblauch-Mayo-Sauce wählen.

Meistens wurden zwei verschiedene Suppen angeboten, manchmal auch nur eine wie z.B. Karottensuppe, Zwiebelsuppe, Knoblauchsuppe, Hühnersuppe (leider mit Knochen) oder Erbsensuppe. Auch Suppe mit Haschee wurde angeboten, keine Ahnung was das sein soll, jedenfalls war viel weißes und komisches Zeugs darin.

Frisch zubereitet wurden täglich zwei Fisch- und Fleischsorten, wenn man Glück hatte war sogar was dabei das schmeckte wie z.B. Tintenfischringe (teilweise leider noch kalt im Inneren - also roh!), Hühnerspieße oder Putenfleisch. Oft waren aber auch nur Speisen wie Fisch mit Gräten oder blutige Steaks dabei.
Halbe Hähnchen gab es nur im Eigensaft wodurch diese sehr fettig waren.

Als Beilagen wurden gegrillte Auberginen, Bohnen, Spinat, überbackene Zucchini oder in Fett geschwenkte Kartoffeln angeboten.
An der Nudelstation gab es zweierlei Sorten Pasta, diese waren noch kalt und man mußte die Nudeln erst in einen Sieb und dann in heißes Wasser stecken, recht umständlich also. Dazu gab es eine helle Sauce oder Tomatensauce und Reibekäse.
Bei der vorhandenen Pizza wusste man nie so genau aus was der Belag bestand und teilweise war der Rand steinhart. Die Beschilderung war oft eine Katastrophe und man mußte raten was sich im Behälter befand.
Die täglich angebotenen Pommes waren aufgrund Fettgehalt und Härtegrad ungenießbar.

Das Dessertbuffet war recht üppig: Grießbrei, Karamellcreme, Kuchen, Buttercreme, 1/2 Apfel karamellisiert, Milchreis und vieles mehr Stand zur Auswahl. Man konnte einen frisch gemachten Crepes nach Wunsch mit Zimt, Zucker, Marmelade, Nutella bestreichen und essen oder man nahm sich ein Nestle Eis im Becher.

Wenn man nichts Warmes essen mochte konnte man sich am Kaltbuffet bedienen. Zur Verfügung standen eine oder zwei Sorten Wurst (z.B. Kanarischer Schinken, eine Art Schwarzwälder Schinken, Pasteten) sowie Käse (Brie, Edamer, Ziegenkäse). Zudem gab es Baguette (teils sehr hart) oder Semmel und Butter.
Ohne dieses Kaltbuffet wäre ich vermutlich öfters mit knurrendem Magen ins Bett gegangen oder hätte oft auswärts vom Hotel gegessen.

Das Problem in diesem Hotel ist definitiv nicht nur die Qualität der Speisen, diese waren oft fettig aber meistens ok. Die Auswahl der Speisen war einfach zu gering. Es gab Abende da wusste man echt nicht was man essen sollte.
Wenn ich zwischen Schweinsfüßen, Blutwurst und Grätenfisch wählen kann lautet meine Devise besser nichts Warmes essen als das!

Mein Mann sagte eines abends treffend: "Wenn ma des drhoim ner Sau zum Fressa gäba dät, dät dr Tierschutz komma…" :o)
Eine witzige aber total zutreffende Aussage und ich denke mehr zum Thema Mittag- und Abendessen brauch ich nicht mehr zu schreiben!

Kurz noch ein paar Informationen über das Restaurant selbst: Es war gemütlich eingerichtet und auch wenn viele Gäste beim Essen waren herrschte meist eine angenehme Atmosphäre und man musste nicht Schlange stehen bevor man Essen fassen konnte.
Eine Kleiderordnung gab es nicht, jeder konnte kommen wie er wollte, auch für Männer waren lange Hosen beim Abendessen nicht vorgeschrieben.
Für kleine Kinder gab es Hochstühle damit diese sich am Tisch wohl fühlten und an der Kleinkindstation konnte man Fläschchen oder Fertignahrung heiß machen.
Auffallend unfreundlich waren die Kellner, man fühlte sich eher als ein Störenfried als ein Hotelgast.


@@@Weitere Speisen die bei All Inclusive enthalten waren:
Von 11 bis 14 Uhr gab es Tapas an der Poolbar.
Zu den Tapas zählten hier Oliven, Käsewürfel, Kartoffelchips im Beutel und Hähnchenflügel. Ab 17 Uhr konnte man sich einen Snack holen, die Auswahl hier war eine Frechheit denn Snack bedeutete in dem 4 Sterne Hotel einen Wurstsemmel, belegt mit Salami welche fast täglich dieselbe war.

Unter "Alles Inklusive" von 8 bis 24 Uhr hatte ich mir was anderes vorgestellt und dies schon anders erlebt. So gab es z.B. letztes Jahr im Hotel auf Fuerteventura den ganzen Tag Snacks wie Hot Dogs, Hamburger, frisches Obst oder man konnte sich einen leckeren Salat zusammenstellen.

Im Playaluna Hotel mußte man tagsüber das Eis von der Karte, richtige Snacks, oder Kuchen bezahlen und das soll dann All Inclusive sein!
In Deutschland würde man dazu Vollpension plus sagen, Frühstück-, Mittagessen- und Abendessenbuffet und die Getränke sind eben kostenlos.


@@@All Inclusive Getränke:
Von 8 bis 24 Uhr waren die Getränke kostenlos. Dies galt zum Essen im Restaurant sowie für die Getränke an der Bar welche ab 10 Uhr geöffnet hatte und für die Getränke im Animationssaal abends.
Wasser, Cola, Kas, Kaffee, Cappuccino u.v.m. kostete nichts. Auch Bier und Spirituosen waren fast alle umsonst. Bei Cocktails und diversen anderen Getränken mußten selbst All Inclusive Gäste einen Anteil bezahlen. Ein Caipirinha kostete Euro 2,35 statt Euro 4,80; Campari Euro 0,75 statt Euro 3,85; 1/2l Wasser Euro 1,00 statt Euro 2,50 (0,25l Flaschen Wasser waren umsonst, also besser kleine Flaschen nehmen anstatt große Flaschen zu bezahlen!).

Toll fand ich dass man die Getränke von der Bar mit an den Pool nehmen durfte, diese wurden dazu in Pappbecher eingefüllt und man hatte so am Pool immer was schön kaltes zum Trinken.


***Wichtige Infos und was es sonst noch im Hotel gab***


~~~Parken~~~
Zum Playaluna Hotel gehört eine Tiefgarage. Die Parkgebühr beträgt Euro 9,00 pro Tag.
Wenn man Glück hat findet man direkt einen kostenlosen Parkplatz an der Straße vor dem Hotel.
Es gibt jedoch auch zwei größere, nicht weit entfernte Parkplätze wo immer was frei ist und wo man keine Gebühr bezahlen muß.


~~~Sauberkeit & Zustand~~~
Unser Zimmer wurde täglich zufrieden stellend gereinigt, sogar die Glasfront des Balkons putze das freundliche Zimmermädchen jeden Tag.
Im Hotel selbst und auch bei der Poollandschaft war es sauber und es befand sich alles in einem guten Zustand.

Schlimm aufgefallen ist mir das Geschirr im Restaurant, die Teller waren oft nicht sauber, es klebten teilweise noch Essensreste daran. Die Gläser an der Bar waren voll mit Kalkflecken und hätten nach dem Spülen poliert gehört.
Am Pool direkt gab es keine Toiletten, sondern nur die in der Hotelhalle.
Dort herrschte oft ein schlimmer, unhygienischer Zustand, man hätte dort öfters putzen müssen, teils war es total eklig und ich bin dann immer oben im Doppelzimmer auf Toilette gegangen.

Vom Pool aus gelangte man per Karte an den Strand oder an die Promenade. Dies funktionierte auch reibungslos, nur zurück kam man nicht mehr so einfach da das Kartenschloß auf der anderen Seite der Tür kaputt war. Wenn man von der Promenade kommend wieder ins Hotel wollte mußte man durch die Gittertür greifen und blind die Karte in dieses Loch stecken oder man lief den weiten Weg ums Hotel.
Dieser Zustand herrschte als wir ankamen und immer noch als wir abreisten und wurde nicht behoben.
Das automatisch funktionierende Ganglicht funktionierte nicht immer und man mußte durch die dunklen Gänge zum Zimmer irren, ebenfalls ein Zustand der in einem Hotel nicht sein darf.


~~~Sport- und Spielmöglichkeiten~~~
Es gab mehrere Sport- und Spielmöglichkeiten die man kostenfrei nutzen durfte und teils auch Bestand der Animation waren: 9-Loch-Minigolfplatz, Shuffleboard, Boule (=Kugelsportart), 2 Tischtennisplatten, ein Schachfeld oder Gewehrschießen.

Gegen Gebühr konnte man Billard spielen oder sich am Airtable ein Match liefern, das machte mir besonders viel Spaß und kostete pro Runde nur einen Euro.
Kinder vergnügten sich im Kinderkarussell.

Im Inneren des Hotels gab es 4 PC´s, 15 Minuten Internet kosteten Euro 1,00.
Zudem gab es einen Magic Pinballtisch und zwei Konsolenspiele-PC´s. Auch ein separater Spielsalon war da.


~~~Hotelhalle & vor dem Hotel~~~
Ein Blickfang neben dem Hoteleingang war der große Vogelkäfig mit bunten, kleinen Papageien darin. Den munteren Tieren hätte ich ewig zuschauen können.

Rechts neben dem Eingang befand sich eine Außenterrasse, dort konnte man abends gemütlich etwas trinken.

Der Bereich Innen und rund um die Bar hatte Platz für 250 Personen.
Schreibtische, Bücher, Fernseher, Spieltische (für Kniffel, Würfelspiele oder Kartenspiele), Sessel, Stühle, alles war da um sich einen netten Abend zu gestalten.
Die klimatisierte Empfangshalle war nett gestaltet mit vielen Sitzgelegenheiten, gelben Wänden, Wassersprudler und Pflanzen. Dinge wie Massagestühle (gegen Gebühr), Popcornautomaten, Getränkeautomaten, Zigarettenautomaten, Überraschungskugelautomaten und Kaugummiautomaten verliehen fast ein Jahrmarktgefühl. Es gab auch einen kleinen Shop mit nützlichen Dingen wie Souvenirs, Postkarten, Zeitungen (auch Bildzeitung für Euro 1,10) sowie einen Frisör.


~~~Sonstiges~~~
Aufgrund vorhandener Aufzüge und sonstige Gegebenheiten stufe ich das Hotel behindertengerecht ein. Es waren auch Leute mit Rollstuhl oder Gehilfe da, entsprechende Zimmer sind scheinbar vorhanden.
Diabetiker oder Cholesterinerkrankte haben es am Buffet sehr schwer, ein extra Diätbuffet oder wenigstens Lightbutter oder so gibt es nicht.


~~~Animation~~~
Tagsüber konnte man sich bei Aerobic, Yoga, Dart, Bingo u.v.m. beschäftigen.
Wir haben jedoch nie mitgemacht, ist eben nicht unser Ding daher kann ich über die Animation tagsüber nicht mehr schreiben.

Abends fand täglich wechselnd ein Programm im La Alcazaba Teatre statt, Platz für 280 Leute war vorhanden und es gab eine Getränkebar dort. Hier waren die meisten Getränke für All Inclusive Gäste kostenfrei. Die beiden Animateure gaben sich wirklich Mühe, wir konnten jedoch den Shows keinen Spaß abgewinnen.
In diesem Hotel waren die Gäste überwiegend Spanier und so wurde leider die ganze Animation in spanischer (selten mal französischer) Sprache gehalten.
Deutsch oder wenigstens Englisch wurde nicht gesprochen, außer uns waren aber auch andere deutsche Gäste anwesend.
Zum Animationsprogramm gehörten Shows wie Sketche, Carneval (am 20.09. *g*), Quiz, Wahl der Miss Playaluna etc.

Aber wenn man nie versteht was gesprochen wird kann man sich so einfach nicht nett die Zeit vertreiben.


~~~Rund ums Hotel~~~
Rund ums Hotel gab es Supermärkte, Eisdielen, Läden und Restaurants. Abends lud die tolle Strandpromenade zum Spazierengehen ein. Diese Promenade war bei Dunkelheit gut beleuchtet.

Ca. 10 Minuten vom Hotel aus entfernt liegt ein schöner Naturpark mit Lagunen und Flamingos an den ein Strand angrenzt. Ich vermute es ist ein FKK-Strand, es waren mal alle außer uns nackt und wir verzupften uns zügig wieder.

Das Gran Plaza Shopping Center direkt in Roquetas de Mar lädt zum Shopping ein, auch ein Besuch im Baumarkt lohnt sich, man sieht tolle Dinge die es so bei uns in Deutschland einfach nicht gibt.

Roquetas de Mar ist eine schöne, touristische Stadt in der man einiges entdecken kann.
Massentourismus herrscht hier nicht, viele Hotels sind so gut wie leer, daher ist abends / nachts nichts los und die Strände tagsüber sind nicht überfüllt.
Nachtschwärmer werden vergeblich nach Discos oder netten Kneipen suchen.


~~~Ausflugstipps~~~
Ein Mietwagen ist ein unbedingtes Muß da es rund ums Hotel schnell langweilig wird.
Ein Besuch der 190.000 Einwohner Stadt Almeria lohnt sich und es sind nur 20km bis dorthin. Empfehlenswert in Almeria ist La Alcazaba (Festung), der Hafen und die Fußgängerzone.

Nach Cabo de Gata fährt man etwa eine Stunde, dort kann man an einem der Sandstrände die Sonne genießen und anschließend durch das nette Städtchen San Jose schlendern.

In Almeria befindet sich das große Mediterraneo Shopping Centrum mit Läden wie Al Campo, Douglas, Jack Jones u.v.m, total nett zum Bummeln!

Wir haben eine schöne Rundfahrt auf eigene Faust durch die Sierra Nevada gemacht und wurden durch herrliche Ausblicke und eine tolle Landschaft belohnt.


***Fazit***


Das Fazit wird wohl der schwierigste Teil meines Berichtes über das Playaluna Hotel in Roquetas de Mar.

Während dieses Urlaubes gab es viele Höhen und Tiefen daher werde ich einfach mal aufzählen was mir am Hotel Playaluna gefiel und was nicht.


->->-> Positives:
- tolle Poollandschaft samt nettem Hallenbad
- nur 10m zum Strand -> direkte Strandlage
- prima Zimmer, geräumig, gut ausgestattet, samt angenehmer Matratze und perfektem Kissen
- vom Balkon aus (wir hatten Zimmer-Nr. 525) direkter Blick auf Strand und Meer
- nette Mitarbeiter an der Bar und tolle Außenterrasse um abends gemütlich was zu trinken


->->-> Negatives:
- das Essen (Frühstück, Mittagessen und Abendessen) war die reinste Katastrophe (ich sag nur Blutwürste und Schweinsfüße…)
- Mitarbeiter in den Restaurants waren unfreundlich, viel Lärm beim Tischabräumen, heftiges und lautes Gequatsche untereinander
- Hygiene und Sauberkeit der Toiletten im Hotel ließen zu Wünschen übrig
- All Inclusive war eher Vollpension plus, zuwenig Speisen außerhalb der Buffetzeiten (nur Oliven, Wurstsemmel & Co.).
- Animation sprach nur spanisch das gilt auch für die Betreuung im Miniclub der Kinder.
- technische Mängel wie nicht funktionierendes Ganglicht und Kartenschloss Pool Strand wurden nicht behoben


Wir verbrachten zwei Wochen Urlaub in Südspanien um uns zu erholen und zum Entspannen. Dies gelang uns sehr gut am Pool, Meer und Strand.
Wer Action sucht, wandern möchte oder ein reges Nachtleben sucht ist in Roquetas de Mar fehl am Platz.


Das 4 Sterne Hotel Playaluna überzeugt durch seine direkte Strandlage und tolle Poollandschaft.

Das Essen dort ist jedoch so miserabel daß ich das Hotel NICHTweiterempfehlen kann!


Ich hoffe Ihr hattet Spaß beim Lesen meines Hotelberichtes und danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren!!!

Bilder

für Playaluna, Almería
Ausblick vom Balkon - Playaluna, Almería
Der Ausblick von unserem Balkon, einfach herrlich!!!
von maus1980 maus1980
Ausblick vom Balkon - Playaluna, Almería

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Kommentare

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  • Boellerina 22.04.2012 10:19
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • mr.matze 20.02.2012 20:16
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    bh

  • AchHerrJe 14.02.2012 10:34
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    BH

  • belli4charlotte 11.02.2012 19:18
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    BH Warteliste

  • xXschmiddixX 05.02.2012 18:08
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich
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