Pierre & Vacances, Frankreich

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Pierre & Vacances, Frankreich

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... Nachdem in Frankreich die Kaufkraft des Euro gegenüber Deutschland nur 87 % beträgt und an der Cote d`Azur bekanntermaßen nochmals mit einem Teuerungszuschlag zu rechnen ist, zogen wir die Selbstverpflegung in einer Ferienwohnung in einem Urlaubsdorf von „Pierre & Vacances“ vor. Der mit Elektromotoren ... Bericht lesen





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Paradies: Les Restanques am Golf von Saint Tropez
Erfahrungsbericht von Philtim über Pierre & Vacances, Frankreich
3. September 2004


Produktbewertung des Autors:   


Pro: Gepflegte und bewachte Anlage, freundliches Personal, herrliche Bepflanzung, verkehrsberuhigt, schöne Badelandschaft, große Terrassen, viele Ausflugsmöglichkeiten
Kontra: Liegestühle am Pool, Handtücher und Fernseher kosten extra; Kinderspielplatz ist von den Wohnsiedlungen zu weit abgelegen; zu wenig Ablagen in der Wohnung

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

„Sorry, I am sorry!“ schnell drängte sich der Zwanzigjährige im dämmrigen Abendlicht auf der beengten Uferpromenade zwischen mir und den Stühlen der Straßencafes und Bistros von Sainte Maxime vorbei und verschwand spurlos in der dicht gedrängten Menge. Unwillkürlich amüsierte ich mich über den „Pechvogel“ voller Schadenfreude. Hatte er doch von mir unvermittelt einen Schlag auf die Finger bekommen, wie ich spürte, dass jemand am Schloss meiner über die Schulter gehängten Kameratasche nestelte. Tage später sah ich den unglücklichen Dieb noch einmal in einer Dreiergruppe von jungen Leuten, die zielstrebig eine Runde durch die Liegenstühle der Badelandschaft unseres Feriendorfes drehten und ihre Augen für arglose Badegäste kaum wahrnehmbar über unbeaufsichtigte Utensilien wandern ließen. Später las ich dann, dass St. Tropez und St. Maxim von albanischen Banden infiltriert sei, was nach dem Erlebten durchaus zutreffen kann.

Trotz dieses unliebsamen Geschehens hatten wir (Papa, Mama sowie unsere drei- und achtjährigen Söhne) einen herrlichen Urlaub an einer der schönsten Traumküsten Europas. Nachdem in Frankreich die Kaufkraft des Euro gegenüber Deutschland nur 87 % beträgt und an der Cote d`Azur bekanntermaßen nochmals mit einem Teuerungszuschlag zu rechnen ist, zogen wir die Selbstverpflegung in einer Ferienwohnung in einem Urlaubsdorf von „Pierre & Vacances“ vor. Der mit Elektromotoren und einem stabilen Zaun bewachte Ferienpark liegt im Hinterland vor Grimaud an einem Südhang mit Blick auf den Golf von St. Tropez. Der nächste Kies-/Sandstrand ist ca. 3 Kilometer entfernt.

Am Anreisetag winkte uns nachts um 23.30 Uhr der Pförtner am Eisentor freundlich zu. Ja, er hatte erfahren, dass sich unsere Ankunft verspäten solle. Ja, die Rezeption der Anlage sei die ganze Nacht geöffnet und könne uns zu jeder Zeit einchecken. Da fiel uns ein Stein vom Herzen. Baustellen auf der Autobahn nach Vaduz, Tempobeschränkungen und der permanente dickflüssige Verkehr auf der Küstenstraße ließen die Stunden schneller verrinnen als uns lieb war. Zudem mussten wir mehrmals wenden, bis wir endlich das kleine Schild mit dem Hinweis nach „Les Restanques Bardasee Golfe St. Tropez“ unter dem Wegweiser nach Plan-de-la-Tour noch vor Port Grimmaud fanden.

An der Rezeption setzte sich die Freundlichkeit des Torhüters fort. Gepflegte junge Französinnen mit Englischkenntnissen wiesen uns trotz fortgeschrittener Stunde in entspannter Atmosphäre mit Hilfe eines Planes den Weg zu unserer 2-Zimmer-Wohnung und gaben uns Bettwäsche für die ganze Familie mit. Mit Handtüchern sah es allerdings schlecht aus. Hier wird erwartet, dass der Gast sie selbst mitbringt oder gegen Entgelt leiht. Zum Glück gibt es einen Waschsalon mit Münzautomaten (5 € pro Waschgang). Mietsafe und volles Fernsehprogramm gibt es gleichfalls nur gegen Gebühr (38,50 € /Woche). Haustiere sind gegen Entgelt erlaubt. Mülltrennung ist vorhanden.

Der Ferienpark „Les Restanques du Golfe de Saint-Tropez“ ist mit herrlich blühenden und duftenden Pflanzen durch und durch begrünt (Maccia, Korkeichen, Eukalyptus, Oleander, Canna etc.). Er hat drei im provenzialischem Baustil errichtete Wohnviertel: Village des Callades (zweigeschössige Reihenhäuser), Village des Bastide (Landhäuser) und Village des Restanques (Villen). Durch die gesamte Anlage verläuft eine ringförmig angelegte, durch Schwellen und Tempobegrenzung (20 km) verkehrsberuhigte Einbahnstraße mit einer Reihe von Seitenarmen, die zu den Behausungen führen. Parkplätze befinden sich meist in unmittelbarer Nähe der Wohnungen.

In der Mitte der Ferienanlage liegt der Verwaltungs-, Einkaufs- und Restaurantbereich mit der Badelandschaft. Das einer Meeresbucht aus Felsen nachempfundene Wellenbad, das Sprudelbad und das Kinderplanschbecken sind tagsüber magischer Anziehungspunkt für Jung und Alt. Auf dem Werbeprospekt sah die Badelandschaft allerdings etwas größer aus als sie tatsächlich ist. Für einen Liegestuhl muss man hier 8 € / Tag und für ein Baguette am Pool 4,95 € berappen. Eine Pizza zum Mitnehmen aus dem Restaurant kostet 11 € aufwärts. Menüs sind ab 17 € erhältlich. Der Mini-Markt führt zu Einzelhandelspreisen Lebensmittel für den täglichen Bedarf.

Weiter unterhalb wurden ein natur belassener See mit Bootsvermietung, Tennis- und Animationsplätzen, ein botanischer Garten und eine Freilichtbühne angelegt, auf der fast jeden Abend kostenlos in französischer Sprache Theater, Gesang oder Disko geboten wurde. In den Villages sind die Veranstaltungen der Freilichtbühne aus der Ferne nur leise neben dem unvermeidlichen Zirpen der Cigall (Grillen) zu hören.

Der oberhalb der Freilichtbühne errichtete Kinderspielplatz hat einen Nachteil. Er ist von den Wohnsiedlungen für Familien zu weit abgelegen. Kleinere Kinder kann man hierher zum Spielen kaum alleine hingehen lassen; außerdem belagern Jugendliche oft abends die Spielgeräte.

Unsere Ferienwohnung befand sich in dem Village des Callades, dessen Reihenhäuser sich harmonisch an den Hang einfügen. Die Zweizimmerwohnung besaß von der Bergseite her über einen breiten Holzsteg einen separaten Zugang (mit Sicherheitsschloss) und hatte ein geschmackvoll gefliestes Bad (mit Badewanne, Waschbecken, verdächtig wackelnder Toilette und einem großen Spiegel, aber ohne das in Frankreich sonst übliche Bidet) sowie eine Küchenzeile (mit Herd und Backofen, einer etwas schmuddeligen Mikrowelle, Kaffeemaschine, Spüle, Kühlschrank und einer leicht defekten Spülmaschine), eine Elektroheizung, einen Fernseher mit wenigen deutschen Programmen und ein Telefon mit eigener Nummer, bei dem man sich auch von auswärts anrufen lassen konnte.

Die Wohnung war für 4 Personen nicht außergewöhnlich groß (30 m²), zweckmäßig eingerichtet und wirkte trotz der Bodenfliesen insgesamt gemütlich. Im abschließbaren Schlafraum für die Kinder gab es ein Doppelstockbett und einen Kleiderschrank. Im Wohnraum befand sich ein Einbauschrank, ein Eckregal, eine Essecke und zwei Einzelcouchbetten, die sich zusammenstellen ließen. Falls in unserer Familie jemand über 1,80 Meter groß gewesen wäre, hätte er sich seine Füße außerhalb der Betten gut abkühlen können. Die Vorhänge waren kräftig und dunkelten ausreichend ab. Unserer Meinung nach hätte es in der Ferienwohnung einige Ablagemöglichkeiten mehr geben können, zumal die Wohnung für eine Belegung bis zu 5 Personen angeboten wird. Es empfiehlt sich auch zusätzliche Kleiderbügel mitzubringen.

Das Beste war die möblierte Loggia mit Blick auf das Tal. Im Gegensatz zu anderen Wohnungen war unser zimmergroßer Balkon mit seinen Seitenwänden aus verputzten Steinen überwiegend holzüberdacht und konnte nur sehr schwer zwischen hohen Büschen eingesehen werden. Abgesehen von der warmen und leichten Meeresbrise, die permanent den Hang hinauf strich und Stechmücken kaum aufkommen ließ, heizte sich die Wohnung auch durch den beschatteten Balkon tagsüber bei den im Juli üblichen Temperaturen von 27°C aufwärts nicht übermäßig auf. Außerdem konnte man gut von der großen Schiebetür der Dachterrasse ausgehend die Hangluft über den Zwischenflur zum kleinen vergitterten Fenster des Kinderschlafraumes streichen lassen. Auf die permanent laufenden Lüfter im Bad und in der Küchenzeile hätten wir gut verzichten können.

Unsere Entscheidung zur Selbstverpflegung hatten wir nicht bereut. Unser Mini Van machte uns beweglich und so hatten wir die Wahl, uns in Supermärkten von Sainte Maxime (Champion und Lidl) oder im Einkaufszentrum GEANT auf der Küstenstraße Richtung St. Tropez mit Nahrungsmitteln und allem, was das Herz begehrt, einzudecken. Hier bekommt man auch Benzin und Diesel am preiswertesten (85,9 Cent / Liter Diesel). Am zweitgünstigsten sind die Tankstellen von AGIP.

Deutsche Zeitschriften waren kaum im Angebot. Die Zeitschrift „Bunte“ war erstaunlicherweise öfters zu finden und kostete anstelle ihrem Aufdruck von 2,40 € immer 3 €. Durch den EURO ließen sich die Preise sehr gut mit den eigenen in Deutschland vergleichen, was uns geholfen hat, die Ausgaben für unseren Familieneinkauf in einem vernünftigen Rahmen zu halten. Außerdem konnten wir uns auch in den Supermärkten an zahlreichen landestypischen Leckereien erfreuen, die es bei uns so nicht gibt: Wein, Käse, Gemüse, Kuchen, Konfitüren, Brot, Fisch, Pfannengerichte, Salate etc.. Die Geschäfte hatten in der Regel von 12.30 Uhr bis 15.00 Uhr Mittagspause und abends bis 19.00 Uhr und länger geöffnet.

An der Küstenstraße zwischen St. Tropez und Cannes finden sich immer wieder schmale Sand-/Kiesstrände oder kleine Felsenbuchten, die zum Baden einladen. Dabei wechseln sich Strandabschnitte mit Bezahlung und „geordneten Liegebereichen“ – wie z.B. in Cannes - mit „freien“ Badebuchten ohne Vorbelegung und Kasse ab, wo es genügt, an einer beliebigen unbesetzten Stelle sein Handtuch auszubreiten. Erfahrungsgemäß empfiehlt es sich, eigene Sonnenschirme für den Strand mitzunehmen. FKK gibt es nur an ausgewiesenen Stellen. Ansonsten badet jeder wie er will. Bikinis mit String und/oder „Oben-Ohne“ gehören mit zum alltäglichen Bild.

Meist kann man die Bademöglichkeiten an einer größeren Zahl von geparkten Autos erkennen. Die Strände in Badeorten bieten in der Regel geordnete Parkmöglichkeiten an. Am besten hat uns der flache Sandstrand am Ortsende von St. Aygulf Richtung Frejus gefallen. Im Gegensatz zu anderen Küstenabschnitten war der Strand hier gepflegt und sauber, das Meer tiefblau. TIP: Abends fällt hier keine Parkgebühr mehr an, der relativ breite, weiße Strand ist fast leer und die untergehende Sonne lässt alles von einer sanften Meeresbrise begleitet schmeichelhaft golden glänzen.

Der besondere Reiz der Küstenstädtchen entlang dem Masif des Maures liegt in ihrer Mischung aus historischer Altstadt, den herrlichen Palmen, dem Blütenmeer von Canna und Strelitzien, dem tobenden Leben, den Strandpromenaden mit ihren Geschäften, Bistros und Restaurants und den unvorstellbar zahlreichen, großen und kleinen Jachten in den Bootshäfen. Am besten uns hat uns hier die Atmosphäre von Sainte Maxime gefallen. Es ist nicht so weitläufig wie Frejus oder St. Raphael und bietet wie St. Tropez viele kleine Geschäfte in engen Gassen und Restaurants mit Freiflächen.

Die Einheimischen und überwiegend französischen Urlauber sind meist schlank, freundlich und leger. Die Kleidung ist freizügig und lebensfroh, viele Frauen sind geschminkt, tragen kurze Röcke kombiniert mit Bikini-Oberteilen oder mit halbtransparenten T-Shirts. Beliebt sind auch figurbetonte Mini-Kleider und Sandaletten mit Absätzen. Die Männer bevorzugen kurze Hosen mit marineartigen Polohemden.

Im überlaufenen St. Tropez war es am Kai inmitten von Menschentrauben imposant anzusehen, wie gut situierte Damen und Herren sich auf dem Deck ihrer Luxusjachten von Kellnern bedienen ließen und in aller Ruhe genussvoll ihr Mahl einnahmen. Bisweilen baute sich auch ein grimmig dreinschauender Bodyguard vor einem Bootsaufgang auf und unterstrich die Wichtigkeit der Jachtbesitzer, die gelassen und gelangweilt den unter ihren Füßen stattfindenden Trubel ignorierten und mit attraktiven Frauen Konversation führten. Dem zur Schau getragenen Reichtum mussten sich die Cafes und Eisdielen in der Hafenstraße natürlich auch anpassen. Wen wundert es da, dass für eine gewöhnliche Kugel Speiseeis 2 € verlangt wurden?

In St. Tropez ist abends ein Aufstieg zur Zitadelle zu empfehlen. Im Unterschied zum Hafenviertel und der Altstadt sind hier um diese Zeit nur wenige Besucher zu finden. Im Burggraben machen sich dann ganze Pfauenfamilien zur Futtersuche auf und lassen sich aus kurzem Abstand gut betrachten. Das Beste ist jedoch der traumhafte Blick im Sonnenuntergang von oben auf die Altstadt, die imposanten Jachten im Hafen, die Pfarrkirche und die den Golf umrahmenden Berge.

Einen Ausflug lohnt Ramatuelle im bergigen Hinterland von St. Tropez. Im Gegensatz zu St. Tropez geht es hier beschaulich romantisch zu. Bougainvillea und Trompetenblume rankt in engen, alten Gässchen und verwinkelten Treppenaufgängen, auf unvermuteten Plätzen blüht Oleander und urige Bars laden zum Verbleiben ein.

Reizvoll ist auch ein Besuch in Port Grimmaud. Besonders abends strömen hierhin viele Besucher und nehmen hohe Parkgebühren am Ortsrand in Kauf, um in der autofreien Lagunenstadt sich in maritimer Atmosphäre im Freien vor den erstaunlich zahlreichen Restaurants mit Speis und Trank zwischen angedockten Schiffen verwöhnen zu lassen.

Im Reiseführer wird das älteste provenzialische Zisterzienserkloster Le Thoronet als besonders lohnenswertes Ausflugsziel im Massif des Maures benannt. Von dem in der Einsamkeit der Wälder versteckte Kloster waren wir jedoch sehr enttäuscht, da pro Erwachsener 6,10 € und für Kinder - egal welchen Alters - 4.30 € verlangt werden. Dieses Eintrittsgeld erschien uns dann doch für eine vierköpfige Familie zu hoch, so dass wir an der Kasse wieder kehrt machten und uns nach anderen Sehenswürdigkeiten umsahen.

Highlights waren für uns jedoch die Ausflüge nach Nizza, wo man sich mit einem Autozug relativ preiswert die Schönheiten der Stadt zeigen lassen kann, Cannes mit seinen eleganten Hotels, Antibes mit seinem Musee National Pablo Picasso, Menton mit seinen exotischen Gärten, das Fürstentum Monaco mit seinem Klein-Manhattan, dem modernen Hafen und dem großartigen Palast, Monte Carlo mit seinem Spielcasino und schließlich Grasse, die Stadt der wohlriechenden Düfte mit seinen drei gläsernen Parfümfabriken. Selbst unsere Kinder waren von der Führung der charmanten Hostessen und dem abschließenden Fabrikverkauf begeistert. Im Vergleich zu den handelsüblichen Preisen bekommt man hier für die Hälfte wundervolle Essenzen in kleinen Aluminiumfläschchen. Noch lange waren wir nach der Besichtigung von den überwältigenden Düften aus Mimosen, Rosen, Orangen, Jasmin, Ambra, Zibet, Moschus, Ingwer, Anis und Sandelholz wie betäubt.

Bei unseren Ausflügen waren wir mit einer defensiven Fahrweise gut beraten. Gerade auf der engen, gewundenen Küstenstraße mit ihren Steilfelsen von Frejus nach Cannes sahen wir eine Reihe von Unfällen, in die meist Motorradfahrer verwickelt waren. Besonders kritisch wurde es, wenn man abbiegen wollte und der Gegenverkehr zum Durchlass stehen blieb. Hier musste man fast immer damit rechnen, dass unvermittelt wie aus dem Nichts plötzlich ein Motorrad in der Mitte heranraste und keine Rücksicht auf den Abbiegevorgang nahm.

Ungewohnt für deutsche Autofahrer sind die vielen Tunnels auf der Küstenautobahn. Vorsicht: in manchem Tunnel gibt es Radarfallen, die schon bei wenigen Stundenkilometer Tempoüberschreitung überraschend Erinnerungsfotos machen. Eine bewundernswerte Ingenieurleistung sind auch die vielen hohen Brücken, die die tiefen bis ans Meer heranreichenden Täler überspannen und mit steilen Serpentinen die Ortschaften, wie z.B. Menton, an die Autobahn anbinden. Auffallend war in vielen besuchten Städten der Cote d`Azur, dass die Architekten die Parkhäuser mit künstlerischen Elementen und parkähnlicher Gestaltung in das Stadtbild attraktiv und harmonisch eingebunden hatten. Hier könnte sich mancher Planer in Deutschland etwas abschauen.

Ein Wermutstropfen für diese wunderschöne Urlaubsreise war bei unserer Rückkehr die Telefonrechnung für unser Handy. Für unseren Frankreichurlaub hatten wir uns extra eine internationale Calling Card (C 3) bei Tele 2 gekauft, mit der das Telefonieren deutlich preiswerter werden sollte. Unsere Vodafon-Rechnung fiel dann trotz diszipliniertem Telefonieren erheblich höher als erwartet aus. Nach Auskunft der Vodafon-Kundenbetreuerin spielte die Calling-Card bei der saftigen Gebührenberechnung des französischen Partners keine Rolle. In so einem Fall können einem doch Zweifel aufkommen, ob dies nach der jahrzehntelangen Wirtschaftsunion, dem Wegfall der Grenzeinrichtungen, der Einführung des Euro und dem rasanten Fortschritt in der Nachrichtentechnik tatsächlich notwendig ist.
 


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