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Erfahrungsbericht

für Piazza Barberini & Triton Brunnen, Rom
5 Sterne Mehr als nur Haut und Knochen
2 von 2 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro Man bekommt etwas wirklich einzigartiges zu sehen

Kontra Nichts für Nervenschwache

Der Autor

Morn Seit 22 Apr 2000

Ich bin Taxifahrer, ledig und habe zwei Katzen. Ich fahre gern in Urlaub und interessiere mich... mehr

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Von der Piazza Barberini weis ich nicht viel zu berichten. Allerdings gibt es ganz in der Nähe etwas wirklich einzigartiges zu sehen. In östlicher Richtung geht die Via Vittorio Veneto ab. Nach ca 100m auf der rechten Seite steht eine kleine, unscheinbare und alte Kapuziner- kirche (Nr.27). Der Bau wirkt schmal ragt aber hoch auf. Über eine Aussentreppe kommt man zu zwei Türen. Der linke Eingang führt in die eigentliche Kirche und hat einige alte und wertvolle Kunstgegenstände. Der recht Eingang führt aber nach unten in die Unterkirche und in die Gruft. Achtung, die Warnschilder am Eingang sollte man ernst nehmen, denn dort unten erwartet einem das Grauen. Magenschwache und Leute mit Herz-Kreislaufbeschwerden sollten lieber draussen bleiben, heisst es hier. Gegen eine Spende darf man dann eintreten um dort die Gebeine von ca. 4000 Kapuzinermönchen, in einzigartiger Art und Weise aufgeschichtet, aus ganz Europa zusammen getragen besichtigen. Die Gruft besteht aus einen 40m langen Gang mit sechs Räumen. Vom Schädel über die Rippen, Schulterblätter, Beckenknochen bis hin zum Hacken sind sämtliche menschlichen Übereste von 1525 bis 1870 verbaut, vergraben und beigesetzt wurden. In den Räumen sind jegliche Gegenstände aus Menschenknochen gefertigt : Kapellen, Altäre, Ornamente, Wappen, Kandelaber und sogar Kronleuchter. Von einigen Fürsten, Verwandte der Päbste und einer Prinzessin , die an der Decke zu kleben scheint, sind die Skelette noch im ganzen erhalten, einige tragen sogar noch Haut. Desweiteren sind in den Nischen mumiphizierte Organe aufgebahrt, hauptsächlich Herzen von edlen Spendern. Die Friedhofserde stammt zudem aus dem Garten Gethsemani bei Jerusalem.
Bei den lebenden Mönch vorn an der Kasse(Entschuldigung-Spendentruhe) gibt es für ein paar Lire neben schönen Postkarten für die lieben zu Hause, auch einen sehr hilfreichen und einen detailierten Plan der Anlage. Der Besuch hinterlässt bei jedem einen tiefen Eindruck (wie auch immer). Ein Spruch am Eingang erklärt uns auch den tieferen Sinn und lautet frei übersetzt : Vergiss nicht die Flüchtigkeit der Zeit und die Wichtigkeit der Ewigkeit. Ein Gebet sei den lieben Verstorbenen geweiht !

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Kommentare

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  • flori12345 20.02.2005 22:49
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Idefix123 09.07.2003 23:54

    guter bericht, aber gut für mich das ich nicht drin war! lg idefix

  • lawyer 20.06.2000 12:44
    Bewertete diesen Bericht als
    hilfreich
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