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Philipsburg, Sint Maarten

Erfahrungsbericht

für Philipsburg, Sint Maarten
5 Sterne Philipsburg ist nicht der Hauptsitz der Marke Philips... Bericht mit Bildern
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Pro Viel los

Kontra zu viele Schiff

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Sehenswürdigkeiten
Sicherheit
Gastfreundlichkeit

Der Autor

celles Seit 27 Feb 2011

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Grüß Gott aus Wien !


Heute früh machen wir einen Ausflug in die allseits beliebte Karibik. Es geht in den niederländischen Teil nach Philipsburg.


Philipsburg liegt in der Karibik und ist der Hauptort der zweigeteilten Insel Sint Maarten. Der französische Teil, Saint Martin, hat Marigot als Hauptstadt. Philipsburg wird von vielen Kreuzfahrtschiffen angelaufen. Die zu den Niederlanden gehörige Insel hat die einzige direkte Grenze mit Frankreich, die es in Europa zwischen den beiden Ländern nicht gibt.

Philipsburg hat rund 1.500 Einwohner und wurde 1763 vom schottischen Kapitän der niederländischen Marine John Philips gegründet. Daher rührt auch der Name der Stadt. Viele Gebäude dort sind der westindischen Architektur zuzuordnen.H A F E N :::::: V O N :::: P H I L I P S B U R G

Wir waren schon zweimal in Philipsburg und immer mit Royal Caribbean. Wir wir das erste Mal ankamen, fiel mir sogleich der Hügel hinter dem Hafen auf. Der war stark bewaldet und hob den Hafen im Vordergrund hervot. Der Hafen von Philipsburg liegt knapp 1 Kilometer außerhalb des Stadtkerns und ist durch eine Straße sowie durch einen Fußweg mit ihm verbunden.

Von weitem sah ich schon den Schachbrettmusterboden in den Farben Rot und Gelb. Es war noch früh und es waren wenige Leute unterwegs, was sich schnell änderte.

Desweiteren besteht eine kostenpflichtige Fährverbindung vom Hafen zur Frontstreet. Das so genannte Wassertaxi von Philipsburg stellt eine regelmäßige Verbindung zwischen dem Boardwalk und dem Cruise Terminal dar. Die Fahrtzeit beträgt knapp 5 Minuten und eine Strecke kostet 3 US-Dollar. Ein überdachtes Boot fasst um die 50 Passagiere. Die beiden Endstellen sind mit Wartehäuschen mit Sitzgelegenheiten versehen. Der Preis war ein wenig teuer, da die Fahrzeit sehr kurz ist. Aber für Leute, die den teils schlammigen, teils betonierten Fußweg nicht nutzen wollten, eine gute Alternative.

Wenn man dann schon am Festland ist, geht man durch ein großes, grünes Tor durch. Auf dem steht, Shopping, Taxi, Beaches und darunter in Karibikmanier Sint Maarten - Philipsburg, Marigot, Island Tours. Das fand ich sehr sehr einladend. Sehr informativ war auch die riesengroße Informationskarte über Philipsburg, wo alle Sehenswürdigkeiten, Routen und Taxitarife eingetragen waren.

Am lustigsten fand ich den Stand von Rum Jumbie, der von zwei Tequillaflaschen mit Sombrero flankiert war. Sonst gab es nebeneinander einen T-Shirtstand nach dem anderen.

Der Hafen besteht aus einem Containerhafen, sowie einem Kreuzfahrthafen, wo sich auch Stände, Souvenirläden, Gastronomiebetriebe und ein Postamt befinden. Hinter dem Terminalgebäude liegt der Busbahnhof für Linienbusse und Tourbusse. Zu Ehren von Theophilos James wurde eine Inschrift mit überlebensgroßem Abbild errichtet. Das sah für mich fast befremdend und erschreckend aus. Daneben war in grauer Schrift seine ganze Lebensgeschichte erzählt. Dasselbe gab es für Herrn Craane. Daneben gab es noch ulkige Statuen wie die eines Ritters und eines Schelms. Wozu die da waren, weiß ich nicht. Vielleicht zur Unterhaltung.

Ein Container für Autovermietungen ist auch vorhanden. In diese Richtung gingen wir dann auch zuerst. Wir wollten zunächst Briefmarken kaufen. Es gab einen einzigen Laden, der welche führte. Die waren aber schweineteuer. Ganze 1,50 Euro pro Marke. Ein echter Schock. Da haben wir nur drei genommen.

Dann wollten wir noch zum Busstand schauen. Der war gelb überdacht und es gab keine Linienbusse. Dann passierte etwas unerwartet, Lustiges. Wir sahen kurz zum Stand mit den Autovermietungen. Aus 5 m Entfernung hielt nach der Reihe jeder Vertreter, HERTZ, Europcar usw. eine Tafel hoch: wir sind besser als die Konkurrenz, wir sind billiger, wir haben mehr Service und keiften und schrien uns alle Preis entgegen.

Das war etwas total Neues für uns. Wettkampf in der Karibik. Wir drehten uns um und gingen.

Inzwischen hatten schon ein paar Stände aufgemacht. Alle waren kitschig und kunterbunt.D I E : : : S T R A N D P R O M E N A D E

Vom Hafen aus ist das erste Ziel immer gleich der Stadtstrand. Der Wag dauert so 25 Minuten und dann biegt man nach links und ist schon am Strande. Die Strandpromenade verläuft von der Hafenzufahrtsstraße bis hin zu den Nebengassen von Front- und Backstreet, die als Einkaufsstraßen von Philipsburg gelten. Entlang dieser Promenade befinden sich auch eine Reihe von Hotels, die über einen durch diese Promenade unterbrochenen Hotelstrand verfügen. Desweiteren gibt es eine größere Anzahl an Bars und Cafés ebenso wie Restaurants.

Mir fiel gleich auf, wie rein alles war. Sehr sehr schön fand ich die vielen weißen Laternen. An denen wehten Fahnen im Wind, die alle sehr bunt waren und für Philpsburg warben. Die Promenade war ziemlich braun. Betoniert und mit breiten, grauen Randstein, was gut aussah.

Der Stadtstrand war unterschiedlich breit. Von jedem Punkt hatten wir eine herrliche Aussicht zu den Ozeanriesen, die rund 500 m weiter hinten auf dem blauen Wasser zu sehen waren. Der Sand war von grünen Pflanzen durchsetzt. Das sah schon niedlich aus. Die Quintessenz waren aber die hohe Anzahl an Palmen, die in mir ein richtiges Karibikfeeling aufkommen ließen. Auch Liegen und Stühle waren zu haben, aber nur gegen Bezahlung. Die Hotels hatten dort auch ihre Strände, die nicht irgendwie abgetrennt waren. Ganz süß waren die im Sand spielenden Welpen eines Hotelbesitzers.

Weiter stadteinwärts ging es schon los mit dem Shoppen und den unendlichen Gutscheinen. Diamond International und Duty Free shop mit Zigaretten ab 15 Euro/Stange.

Auf der Promenade hat man keine Schwierigkeiten, Cafés zu finden. Wir nahmen an der wüsten Black Pearl Bar Platz und gönnten uns eine Cola und ein Wasser, bevor es weiterging. Da kostete so 5 Euro. Wer genügend Geld hat, kann es dort auch ins Casino tragen. Ich empfehle sich einfach einen ruhigen Platz zu suchen und das schöne Meer zu beobachten.

F R O N T : : : S T R E E T

Wir gingen etwas nach hinten und kamen auf die Front Street. Sie verläuft parallel zur Strandpromenade. Dort reiht sich ein Juwelierladen an den anderen und das meist von Ketten wie Diamonds International, Tanzanite International oder My Little Switzerland. Auch Uhren, Gold und Silber sind auf der Front Street erwerbbar. Boutiquen von Gucci bis Ralph Lauren sind ebenfalls anzutreffen. Die Geschäfte sind an sieben Tagen geöffnet. Abgerundet wird das Angebot von Souvenirläden, Elektronikläden und Casinos. Auffällig war die rosane Royal Palm Plaza. Das war eine Art Mall. Dort waren Restaurants, ein Frisör, ein Sportgeschäft sowie Souvenir-und Geschenkläden untergebracht. Daher tummelten sich dort auch ein Haufen Leute.

Die Straße war großteils mit grauem Kopfsteinpflaster ausgelegt. Richtung Rand der Innenstadt war es dann schon nur mehr der nackte Boden. Eine andere knallbunte Hinweistafel schoss entgegen. Front Street Village mit Optiker, Parfümerie, Optiker, Designer und Coolem Stuff, was immer da für ein Krempel gemeint war.

Wir gingen wieder weiter stadteinwärts. Alles wurde gepflegter und repräsentativer. Die Straßenlampen gefielen mir sehr. Sie waren grün, hochgeschossen und sahen aus wie alte Gaslampen. Weiße Gebäude säumten die Straße, Casinos und viele Einkaufstempel. Wir hatten auch ein paar Gutscheine vom Schiff in der Hand, haben dann aber keine eingelöst. In einem Krimskramsladen haben wir 3 Postkarten für 1,50 Dollar gekauft.

Dann waren wir in einer Art Boutique und haben ein paar Pullover angesehen. Das konnte man recht ungestört machen, da viele Touristen im Laden waren.

Auch verhungern tut man nicht aufgrund der hohen Anzahl an Bistros, Pizzerien und Cafés. In der Front Street schlägt die Shoppingseele einfach höher. Was es da an hochgestochenen Namen gab: Venetian Diamonds, Caribbean Paradise und mitten drinnen die bezaubernde Oranje School im karibischen Baustil. Noch schöner war die Kirche auf mittelbraunen Holzplanken. Also auch Sightseeing ist auf der Front Street mit drinnen.O L D : : : S T R E E T

Kommt man auf der Front Street Richtung Hafen trifft man unweigerlich auf die Old Street. Was mir sofort wohlwollend aufgefallen ist, war das grüne Eingangstor zur Old Street. Es war in einem matten Türkis und war von zwei Stützen getragen. Die hatten diverse Verzierung. Die obere Verbindung war schlichter. In der Mitte standen zwei stolze Löwenköpfe. Man könnte fast meinen, Rolex hätte das gestaltet und vielleicht haben die das auch. Mähne an Mähne, mit abgewandten Köpfen machten sie eine finstere Mine. Dazu fletschten sie ihre Mäuler und fletschten ganz doll in die Gegend. Rechts schließt dann schon ein großes, braunes Gebäude an. In ihm werden Juwelen verkauft.

Am anderen Ende wartet schon ein weißes Türmchen mit drei gelben Turmspitzen. Die wirkten sehr kitschig. Wie ein Mini-Import aus Las Vegas. Die Straße war nicht sehr breit, aber mit stattlichen Palmen gesäumt. Auch grüne Laternen hat man mit hineingequetscht.

Sehr typisch sind die Balkone der Straße. Sie erinnerten mich an die Häuser in New Orleans. Unter diesem machten wir von der sengenden Hitze etwas Rast. Sie dienen auch als hilfreiche Schattenspender für Touristen von den Schiffen.

Dann haben wir uns wieder der kleinen Pastellfarbenwelt der Old Street gewidmet. Rosa- violett das Saveur de France. Die Geschmäcke Frankreichs haben wir zwar nicht getestet, aber dennoch den Anblick des Ladens genossen. Das Schild war voll witzig. Eine schnatternde Gans mit der französischen Tricolore.

Das gleiche Motiv des Löwentors, aber mit vier Köpfen, findet sich auf dem schönen Brunnen der Old Street wieder. Ein herrlicher, gelber Oldtimer in der Straßenmitte weist auch dieses Löwenemblem auf. Auf der Old Street haben sích Geschenkläden und Kunstgalerien niedergelassen, sowie ein Laden mit Belgischer Schokolade. Vor diesem befindet sich eine originelle goldene Imitation des Manneken Pis.

Alles war sehr sauber. Sehr originell fand ich die große, blaue Tequillaflasche und das überbunte Optic 2000. Nach rund 10 Minuten schmökern haben wir die Old Street wieder verlassen.B A C K : : : S T R E E T

Die Backstreet, ist neben der Frontstreet, eine der beiden Einkaufsstraßen der niederländischen Inselhauptstadt Philipsburg. Dort haben sich diverse Juweliere, Parfumerien, Souvenirshops und Kaufhäuser niedergelassen. Hier kann man zollfrei innerhalb der USA shoppen. Die Backstreet verläuft wie die Frontstreet parallel zum Strand und weist sogar eine Kirche auf.

Dann haben wir noch die andere Straße getestet. Uns hat man immer gesagt. Wenn ihr nicht auf der Frontstreet seid, ist dann die Straße die Backstreteet .Der Marktplatz grenzt im Süden an die Backstreet, im Norden an den Clem Labega Square und wird im Osten von der New Testament Baptist Church abgeschlossen. Der von Palmen gesäumte Platz hat sich auf touristische Artikel wie T-Shirts, Kunsthandwerk und massengefertigte Souvenirs spezialisiert, die an diversen spitzdachigen Ständen verkauft werden.H O D G E S : : : W H A R F

Nach einigen Bummeln sind wir wieder zum Hafen gegangen. Der schöne Captain Hodges Wharf liegt in der Mitte des Boardwalks und ist beiderseits vom Great Bay Strand umgeben. Im Norden schließt der herrliche palmengesäumte Whatey Square an. Der Kai wird auch zum Tendern für Kreuzfahrtschiffe benutzt. Direkt an diesem Punkt liegen zahlreiche Duty Free Läden. Die Gebäude wurden im Lebkuchenstil errichtet. Sie sahen zwar nicht so aus, wie die in Curacao, kamen ihnen aber irgendwie in die Nähe. Dennoch hatten sie ihren eigenen Reiz der nicht zu übersehen war.

W H A T E Y : : : S Q U A R E

Parallel zur Shoppingmeile Front Street und zum Whatey Square verläuft der Boardwalk mit der Great Bay. Vom Whatey Square sieht man unbeschränkt hin. Der dortige weiße Sandstrand ist über 1500 m lang. Vom Square aus ist die Aussicht aufgrund der Palmenreihen vielleicht noch reizvoller, als von der Nähe aus. Auch drei Hotels liegen direkt an diesem. Am Great Bay Beach befinden sich diverse Cafés, Bars und Restaurants sowie eine Reihe an Souvenirständen. Sonnenschirme und Liegestühle im Doppelpack sind gegen unterschiedliche Gebühren entleihbar.

Der Wathey Square ist eine Fußgängerpromenade, die beiderseits von Königspalmen gesäumt wird. Dort finden sich auch Luxusgeschäfte, Souvenirläden und Cafés wieder. Manche Kreuzfahrttouristen sind mit den Gutscheinen hinein gestürmt. Wir haben das nicht so doll gefunden und haben den schönen Platz auf uns einwirken lassen. An seinem Nordende liegt das 1793 errichtete Gerichtsgebäude. Das ist eines der schönsten Gebäude der Insel und man sollte es nicht verpassen. Das Südende bildet der Boardwalk mit dem Great Bay Strand.

Am Nordende des Wathey Platzes liegt das beige-grünliche Holzhaus des Gerichts. Es wurde ursprünglich 1793 errichtet und seither mehrmals renoviert. Zuletzt im Jahre 1995. Sein Verwendungszweck schwankte zwischen Gemeinderat, einer Waagstation, dem Postamt und einem Feuerwehrhaus. Heutzutage wird es ausschließlich für rechtssprechende Funktionen genutzt. An der Vorderfront, über dem säulengestützten Balkon, ist das Wappen von Sint Maarten angebracht.K A T H E D R A L E : : : V O N : : :P H I L I P S B U R G

Dann haben wir endlich bei zweiten Besuch mal die schöne Kathedrale besucht. Die Kathedrale reicht bis zum Boardwalk an der Great Bay hin, von wo auch ein Holzkreuz an der Rückseite sowie der grüne Stufeneingang sichtbar ist. Das hübsche Kircheninnere ist von spitzen Halbbögen geprägt. Unter dem des Altars hängt Christus am Kreuz. Der Altar ist über Stufen erreichbar. Die schlichten Gebetsbänke werden auf allen Seiten von hochgestellten Heiligenfiguren umgeben. Neben der Westseite der Kirche steht im Kirchhof der Schrein "Unserer Frau von Salette". Das Äußere der Kathedrale ist im Unterbau grün, wobei der Oberbau cremefarben ist. Die Kathedrale verfügt über einen viereckigen Kirchturm mit drei Fenstern auf jeder Seite. Das rote Spitzdach mit Kreuz bildet den Abschluss.

N E W : : : T E S T A M E N T : : C H U R C H

In der Nähe befindet sich noch eine Kirche. Die interessante New Testament Baptist Church liegt am Ostrand des Marktplatzes. Sie besitzt einen steinernen Unterbau mit einem roten Streifen als Abschluss. Der cremefarbene Oberbau wird vom grauen Dach abgeschlossen, aus dem ein Kirchturm herausragt. Die Außenfenster der Kirchen gleichen BuntglasimitationenM A H O : : B E A C H

Abschließend will ich noch kurz Maho Beach erwähnen, obwohl wir dort nie hinkamen. Das ist der Ort, wo man am Strand die Flugzeuge beim Starten, Landen und im Anflug erleben kann. Ich bin sicher, ihr findet auf youtube dazu genügend Videomaterial.


Danke fürs Lesen


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Kommentare

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  • vredina 04.01.2012 22:16
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    bh ist wohl hier selbst versständlich

  • schotterkoenig 04.12.2011 11:44
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    BH :-)

  • quacky4321 01.12.2011 09:30
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    BH und LG

  • Lupo889 30.11.2011 19:32
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • JackT100 30.11.2011 18:09
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

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