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Erfahrungsbericht

für Pfarrkirche St. Peter, Dachau
4 Sterne Die Geschichte und kirche vom Peter Bericht mit Bildern
134 von 134 Ciao User haben diesen Bericht als hilfreich bewertet Bewertungen ansehen
Empfehlenswert: Ja

Pro sehenswerte kleine Kirche

Kontra nichts

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Spaßfaktor

Der Autor

Rainbow67 Seit 13 Jul 2004

WO DIE SCHWARZE SEELE WOHNT IST KEIN LICHT AM HORIZONT mehr

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ST.PETER DACHAU


EINEITUNG

Nach dem es mir nun endlich gelungen ist zu meinem vorherigen Bericht die Fotos hochzuladen, bitte schaut sie euch noch an. Folgt der nächste Bericht über eine kleine Kirche in Dachau. Heute soll es um die St.Peter Kirche in Dachau gehen und ich bin schon jetzt auf das laden der Fotos gespannt ob CIAO oder mein Internet das zulässt.

ST.PETER DACHAU


ADRESSE

St.Peter
St.-Peter-Str. 5,
85221 Dachau

ETWAS ÜBER DEN HEILIGEN PETER

Peter, eigentlich ein Fischersohn, er wurde von Jesus in seine Jünger gruppe gerufen, er war dabei als Jesu eine seiner ersten Wundertaten ausführte und die Schwiegermutter von Peter vom fieber heilte, später zögerte er beim Wandel von Jesus auf dem See Genezareth, er wollte Jesus folgen hatte aber angst im Wasser zu versinken, nach seiner Rettung gab er bekannt: "Du bist in Wahrheit Gottes Sohn", bei der Fußwaschung fühlte er sich nicht würdig von Jesus die Füße gewaschen zu bekommen, und bei der Gefangennahme von Jesus schlug Peter dem Hohepriester ein Ohr ab. Wilde Zeiten waren das damals. Peter war der erste männliche Zeuge von Jesus Auferstehung.

Er bekam die Schlüssel des Reichs der Himmel, auf ihn seinem Fels(griechisch: "pétros" )wollte Jesus seine Kirche bauen. Zusammen mit Johannes heilte Peter einen Lahmen, mit seinem Schatten heilte er kranke. In Lydda heilte Petrus den gichtbrüchigen Aeneas, in Joppe, Ortsteil von Tel Aviv - erweckte er Tabitha vom Tod (er bekehrte mit dem Hauptmann Cornelius den ersten Nicht-Juden zum Christentum, nachdem er von den reinen und unreinen Tieren geträumt und gehört hatte, dass er keinen Menschen unrein heißen dürfe; auch die Anwesenden wurden zu einer gemeinsamen Schau entrückt und getauft. Das ist der Glaube? Nach der Enthauptung Jakobus', des Älteren, ließ König Herodes den nach Jerusalem zurückgekehrten Petrus zwischen zwei Kriegsknechten ins Gefängnis werfen. Ein Engel erschien, die Ketten fielen, Petrus ging ungehindert an den Wächtern vorbei und musste dann zweimal am Haus der Maria, der Mutter des Markus, anklopfen, da die Magd Rhode nur seine Stimme erkannte, aber nicht glaubte, dass er es sei. Der Überlieferung zufolge begegneten sich Petrus und Paulus in Rom, zusammen überführten sie den Magier Simon, der mit seiner Flugkunst zu Tode stürzte. Nero verlor mit ihm seinen Hofkünstler und ließ Petrus und Paulus ins Gefängnis werfen; vor der Hinrichtung erreichten Freunde, dass Petrus sich entziehen konnte. Der Fliehende begegnet vor den Toren der Stadt Rom Christus, der ihn fragte: "Quo vadis?", "Wohin gehst du?"
Petrus kehrte um und sah den Auferstandenen in den Wolken entschwinden. Petrus wurde demnach auf eigenen Wunsch im Zirkus des Nero umgekehrt ans Kreuz geschlagen, da er nicht würdig sei, den selben Tod wie Jesus Christus zu sterben.
Peter oder Petros eine Legende und mit dem Schlüssel schließt er auf das Himmelstor, heute ist er durch dieses Attribut sicher mehr als Wetter Gott bekannt.
Nun aber zu der Kirche St.Peter in Dachau.

GESCHICHTE DER KIRCHE

Auch diese Kirche gibt es leider noch nicht zu lange. Als Im Jahre 1936 die Stadtpfarrei St. Jakob in Dachau über 10000 Mitglieder hatte wurde beschlossen im Neubaugebiet Augustenfeld/ Dachau eine eigene Gemeinde St. Peter zu gründen. Damals waren die Kirchenfeindlichen Nationalsozialisten an der Macht. Der Architekt Franz Xaver Huf, musste die Ausführung und die Gestaltung auch aus Kostengründen recht sparsam gestalten. Schon nach einem Jahr war diese Kirche fertig.
Am 4.9.1938 wurde das Gotteshaus durch Kardinal Michael Faulhaber geweiht. Damals wurden auch die Reliquien aus der Mutterkirche St.Jakob der Katakombenheiligen Martialis, Redemptus und Clementia in die neue Kirche gebracht. Offiziell erfolgte die Einweihung dieser Kirche aber erst nach dem zweiten Weltkrieg am 20.Januar 1945.
WAS ICH DORT SAH

Ich stehe vor der Kirche, interessant das es in Dachau auch eine Bushaltestelle St.Peter gibt, die Menschen werden mit dem Bus zur Kirche gebracht.
Die Kirche selbst ist ein großes Gebäude und besteht aus einem Langhaus mit Rundbogen Fenstern, einem kleinen Anbau und einen richtig Massigen Turm der so halb in das Kirchenschiff gebaut wurde.
Der Turm ist 26 Meter hoch und in ihm hängen vier Glocken. Auf dem schrägen Dach des Kirchturmes befindet sich ein Kreuz.
Das Dach der Kirche ist wie so ein Giebeldach und mit Dachschiefern belegt. Vor der Kirche steht ein Kreuz mit Jesus.

Ich trete in die Kirche ein. Was mir dort als erstes auffällt sind die großen überdimensionalen Wandmalereien. Diese Malereien befinden sich im Chorraum und in den beiden Seitenaltären.
Geschaffen wurden diese Malereien von dem bekannten Münchener und Dachauer Kunstmaler Otto Graßl, diese Malereien sind so gestaltet das sie an frühchristliche Kunstwerke erinnern.
Bei der Malerei im Chorraum erkenne ich den Kirchen Patron Petrus, er thront auf einem Schiff mit anker das auf einem Felsen steht. In der einen Hand hält er das Papst Kreuz in der anderen den Himmelsschlüssel. Über ihm ist Christus der auferstandene und Engel reichen dem Menschenfischer Petrus ein Netz herunter, alle sollen n sein Netz das Netz der Kirche gehen. Ich bin bis jetzt durch diese Maschen geschlüpft.
Links und rechts von Petrus Kirchenväter und Heilige wie zum Beispiel: der hl. Bonaventura, der hl. Augustinus, Papst Gregor der Große, die Heiligen Ambrosius, Hieronymus und Thomas von Aquin.

Es stehen auch noch die Worte: "Tu es Petrus, et super hanc Petram aedificabo ecclesiam meam, et portae inferi non praevalebunt adversus eam " dort, übersetzt heißt das etwa: Du bist der Fels, auf den ich meine Kirche bauen werde, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen. Ein recht großes und sehr schön anzuschauendes Kunstwerk.
Nicht so ein Glanz und eine Pracht wie die Goldenen Altäre, einmal eine ganz andere Gestaltung dieser Kirche. Sicher nicht so prunkvoll, aber doch etwas ganz besonderes.
Vor diesem Wandbild steht der Altar, ein großer Block aus Stein der von allen Seiten zugänglich ist, es sieht aus als ob dieser Altar der im Jahre 1970 geschaffen wurde wie aus dem Boden herauswächst.
Rechts im Altarraum kann man noch den Grundstein der Kirche mit der Jahreszahl 1937 sehen.
Neben diesem Chorraum befinden sich links und rechts weitere Wandbilder.
Links ist ein recht Großes Marienbild an der Wand zu sehen mit dem Jesuskind auf dem Arm.
Auf der anderen Seite ein Bild von Johannes, groß und stark mit einem Hobel n der Hand, neben ihm sein Ziehsohn Jesus mit dem Zimmermannswinkel in der Hand.
Ebenfalls auf dieser Seite sehe ich den Taufstein der achteckig ist und einen Kupferdeckel hat. Auf diesem Kupferdeckel: das Auge Gottes und es sind die Buchstaben Alpha und Omega eingraviert.
An der Linken Wand befindet sich noch eine Holzkanzel die aber schon lange nicht mehr benutzt wird. Die Bänke sind recht einfach gestaltet, nach einer Sitzprobe sind sie jedoch schon bequem, zumindest wenn man nicht Stunden in der Kirche verweilt.
Ich setze mich eine Weile und betrachte den Raum, an den Wänden links und rechts sind die Kreuzweg Bilder, auch diese wurden von Herrn Graßl gemalt, in seiner abstrakten Phase in den Jahren 1952-1954. Jedes ein kleines Kunstwerk für sich.
Hinter mir auf der Empore befindet sich die Orgel, es ist eine in Passau für die Kirche in Wolfratshausen erbaute Schleifladen-Orgel. Sie wurde 1984/85 als Ersatz für die erste Orgel von 1951 gekauft. Sie besitzt drei Manuale und 32 Register. Vor 1951 wurde in dieser Kirche die Musik mit einem Harmonium gemacht.
Über mir eine schlichte Holzdecke, diese Decke trägt jedoch zu dieser Schlichtheit und doch irgendwie auch Schönheit dieser Kirche bei. Eine Kirche die eine wirklich sehr interessante Verbindung von Modernen und auch althergebrachten ländlichem Kirchenstil verbindet

SUMMARY

Die Kirche St.Peter ist eine ziemlich Neue Kirche, sie verbindet alte Tradition, in einem leicht romanischen Stil mit Moderner schlichter Gestaltung. Sehr interessant fand ich die Wandmalereien, sie sind ja fast der einzigste Schmuck in dieser Kirche. Einmal anschauen lohnt sich auf jedem Fall.
Vielen Dank für das Lesen, Bewerten und Kommentieren dieses Kirchen Berichtes aus Dachau

Bilder

für Pfarrkirche St. Peter, Dachau
IMG_9526 - Pfarrkirche St. Peter, Dachau
Pfarrkirche St. Peter, Dachau
von Rainbow67 Rainbow67
IMG_9526 - Pfarrkirche St. Peter, Dachau

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Kommentare

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  • miss_chocolate 06.04.2012 10:42
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Velu1961 19.03.2012 19:31
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Ascot1975 07.02.2012 12:08
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • t.schlumpf 27.07.2011 15:49
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Da bin ich wieder ;o)

  • PatMcNamara 14.07.2011 20:51
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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