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Pro sehenswert, viele Kunstschätze,
Kontra keine Turmbesteigung möglich, der Hl. Placidus war nicht sichtbar, schade
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Weiter geht es mit meiner Unheiligen tour, nach dem Kloster Scheyern, der Kirche in Illmmünster war mein nächster Halt in der Gemeinde Hohenkammern. Manche von euch werden sich erinnern, über das Wasserschloss in Hohenkammern habe ich euch schon einmal hier berichtet. Diese kleine recht reizvolle Vierflügelanlage mit den Ecktürmchen und den größeren Turm mit Zwiebelhaube über dem Eingang und seinen schönen Innenhof. Heute ging es jedoch in die Kirche. Die Kirche St. Johannes. Was ich dort sah und ob sich ein Stopp dort lohnt könnt ihr in meinem Bericht lesen.
Hauptstraße 6
85411 Hohenkammer
Ich parkte fast neben der Kirche. Schon von weitem war sie zu sehen durch ihren recht hohen und recht interessanten achteckigen Turm. Schade das man diese türme nur so selten besteigen darf. Das wäre für mich noch ein Anreiz. Aber auch dieser blieb mir versperrt.
Die Kirche selbst sieht von außen recht schlicht aus und auch irgendwie ohne Gliederung. Sehr schön fand ich die kleine Sonnenuhr an der Wand. So eine richtige kleine sonne lachte mich da an.
Die Fenster sind Rundbogenfenster und recht schmal. Deutlich erkenne ich auch den gotischen Chor mit seinen Strebepfeilern von der Vorgänger Kirche.. Eingänge in die Kirche befinden sich im westlichen und im südlichen Teil der Kirche, einer davon war jedoch verschlossen. Auf dem quadratischen Untergeschoss erhebt sich der Turm mit der kleinen Sonnenuhr. Diese Sonnenuhr soll aus dem Jahre 1668 stammen. So alt sieht sie gar nicht aus. Der Turm ist achteckig und wird seit 1878 mit einer Neugotischen Spitzhaube gekrönt. Früher war dort eine Zwiebelhaube darauf. An der Außenwand noch ein großes Kreuz und viele Sterbeplatten an der Wand der Kirche. Wunderschön der Turm ihr werdet ihn auf den Fotos am Ende des Berichtes bestaunen können.
Nun trete ich in die Kirche ein. Das Kirchenschiff hat eine flache Decke, mit einigen Fresken. An der Decke des sich direkt anschließenden Chores sehe ich Fresken von der Krönung Mariens und die 4 Abendländischen Kirchenväter. Diese Fresken sollen Mitte des 18 Jahrhunderts angebracht wurden sein. Das Deckengemälde im Langhaus dieser doch recht großen Kirche zeigt die Huldigung Jesu durch Engel und Heilige.
Vorn sehe ich den prächtigen Hochaltar. Richtig nah komme ich da nicht heran er ist abgesperrt schon am Anfang der Stuhlreihen, der recht schlichten Holzbänke. Der Hochaltar ist ein Werk des Kistlers Wolf Meyer und des Freisinger Bildhauers Paul Hörnle.
Dieser Altar ist von Weinlaub umrankt und ich sehe Säulen mit Engelsköpfen. Es glänzt alles, ein prächtiger, prunkvoller und glanzvoller Altar. Das Hochaltar Bild zeigt die Jungfrau Maria mit ihrem Kind umgeben von Engeln und anderen Heiligen. Ich sehe da zum Beispiel den Erzengel Michael mit seinen Flammenschwert der die höllische Schar in den Abgrund stürzt. Kurz davor stand ich auch. Bin ich hier nun richtig in dieser Kirche? Eine weitere Szene dieses Bildes zeigt den Hl. Johannes, den Heiligen und Namensgeber dieser Kirche wie er auf der Insel Patmos steht und aus der Ferne das alles beobachtet. Er schaut auch auf mich. Ich sehe Szenen aus dem Heiligen Abendmahl. In der Altarepsis soll der gefasste Leib des Hl Placidus ausgestellt sein, leider kam ich dort nicht heran. Es gab da eine Alarm Sicherung. Schade diesen Herrn hätte ich gern einmal betrachtet.. Neben dem Altar recht große vergoldete Figuren die den Johannes von Nepomuk und Joseph mit dem Jesu Kind zeigen, diese Figuren stammen aus der Stiftskirche Freising und aus dem Jahre 1765.
Die Seitenaltäre glänzen auch vom Gold und werden flankiert von Gedrehten Säulen. Diese Altäre stammen aus dem Jahre 1670. Der südliche zeigt mit einem Gemälde die Strafende Gerechtigkeit Gottes. Er wirft Drohende blitze auf die Erde die aber von anderen Heiligen in gnadenstrahlen umgewandelt werden. Weitere Heilige Figuren wie die Hll Katharina, Barbara, Margaretha stehen dort als große Figuren. Ich sehe die Erzengel Michael, Gabriel und Raphael am anderen Seitlichen Altar. In der Kirche weiterhin ein Kreuzaltar der sic h recht elegant erhebt. Das Kreuz eine Stiftung der Grafen von Haslang im Jahre 1695.. Ich sehe eine Kanzel und einen recht sehenswerten Taufstein aus dem Jahre 1629.. Die Ausstattung der Kirche ist wirklich recht reich, viele Teile stammen aus an deren Kirchen . Große Statuen der Pestpatrone St. Rochus und Sebastian. Eine Figur der Maria mit Traube und Jesukind. An der Empore ein prächtiges Gemälde der Reiche Fischzug Petri, es soll aus der Mitte des 17 Jahrhunderts stammen. . Ich sehe die Gemälde der 12 Apostel. Auf der Empore dann die Orgel. Die Orgel stammt von Anton Staller aus Grafing .
Ich schaue noch einmal durch die Kirche, so viel Prunk und Pracht, die vielen Figuren, die prächtigen Gemälde, Kelche, Kreuze, Glaskästen mit Reliquien. Auch an den Innenwänden sehe ich Grabsteine die an die früheren Herren von Hohenkammer erinnern. Grabsteine aus den Jahren 1538, 1620, 1812 sehe ich. Noch viele weitere sind in der Kirche und an d n Außenwänden angebracht. Ich verlasse die Kirche laufe noch eine runde um das Gebäude und dann wieder zu meinem Auto.
Pfarrkirche St. Johannes, Hohenkammer
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