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Pro interessant einmal darin gewesen zu sein,. der ausblick vor der Kirche
Kontra meist geschlossen, baufällig
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Eine weitere Kirche möchte ich euch heute vorstellen. Für mich ist es ein Kurzausflug, diese kleine aber recht alte Kirche befindet sich in dem Ort in dem ich noch wohne. Es geht um die Filialkirche Sankt Georg in Hebertshausen bei Dachau. Hebertshausen eine recht kleine Gemeinde im Landkreis Dachau. Der Sage nach soll Hebertshausen von König Pippin, dem Vater Karls des Großen gegründet worden sein. Hier an der Mündung von Amper und Würm habe er eine Kapelle errichtet um die sich bald Siedler niedergelassen haben. Diese kleine Kirche erhebt sich malerisch über diesen Ort und soll schon seit 1292 sich dort befinden, zumindest sind jetzt noch Teile dieser damaligen Kirche erhalten.
===ADRESSE===
Pfarrkirche ST.GeorgOft gehe ich dort spazieren aber in umgekehrter Richtung, bei meinem Besuch in der Kirche die ja nur ganz selten geöffnet ist lief ich direkt dorthin, vorbei am Gasthof mit Hotel; vorbei am Pfarrhaus und die 80 Stufen hinauf. Von weiten sieht man diese kleine Kirche ja schon. Stehe ich davor, sehe ich ein Langhaus über drei Achsen, angebaut ein 19 Meter hoher Sattelturm an der Nordseite des Chores. Schlicht und einfach sieht das alles aus. Der Turm verfügt über Rundbogenfenster was eine spätgotische Herkunft beweist. Die Glocken im Turm wurde gegossen von Paul Kopp aus München im Jahre 1692, in der älteren davon die Inschrift: "St.Georg.. Sanctus M(D)CX.." und eine Georg Figur. Zumindest wurde es mir gesagt von meiner Führerin das es so sein soll. Das Langhaus östlich vom Turm erreicht man durch den Zugang im Turm und es ist mit einem Satteldach eingedeckt.
In der Kirche in der nur noch gelegentlich Gottesdienste durch geführt werden sah ich einen Chor aus der Spätgotik, überzogen von einem recht schönen Netzgewölbe. Der Altar ist ein Blockaltar der gemauert wurde auf ihm eine Marienfigur, dahinter ein Kruzifix mit der Jesu Figur der von Wunden übersät ist. Er wurde recht menschlich dargestellt. Rechts neben dem Altar sehe ich die Figur des Heiligen Georgs. Georg bewaffnet mit Spieß und in Rüstung, am Boden windet sich der Drache. Das Böse liegt am Boden, der Georg steht darüber. An den Wänden sehe ich Grabplatten aus Marmor, ich erkenne Jahreszahlen von 1530, 1620, 1730.. Es sind Grabplatten der Besitzer von Deutenhofen und von Pfarrern der Kirchgemeinde. Vereinzelt sehe ich Wappen der Familien und Namens Stücke. Die Platten beginnen so langsam zu zerbröckeln. Am Eingang zum Altarraum hängt noch eine kleine historische Glocke. Diese Chorglocke zeigte den Beginn der Andacht an, befestigt ist sie in einem kleine Messing Gestell.
Das Taufbecken besteht aus Rotmarmor und ist teilweise in die Wand eingelassen. Es soll aus dem Jahre 1500 stammen .Die Form dieses Taufbeckens ist achteckig. Das Achteck steht als Symbol für Erneuerung, Wiedergeburt und Herrschaft .
Das Langhaus hat eine Holzdecke mit einem loch, dieses Loch dient zur Belüftung und es wird durch dieses so genannte Heilig Geist Loch zu Pfingsten eine Tauben Figur eingelassen. Die Altäre sind entfernt wurden , jetzt befinden sich Figuren dort ,eine Madonnenfigur im Blauen Mantel aus dem Engel heraus schauen, geschnitzt vor 50 Jahren auf der anderen Sete sehe ich eine Figur des Heiligen Korbinian aus dem Jahre 1700. Er hat einen Bären als Lasttier. Korbinian ist ein Heiliger, der Erste Bischof aus Freising, als ihm auf einer Reise der Strick seines Pferdes riss, zwang er einen Bären seine Last zu tragen.
An den Seitenwänden sind weitere Heilige Figuren zu sehen. der Heilige Leonhard und der Heilige Sebastian.
Teile von Fresken sehe ich sie wurden bei Renovierungsarbeiten freigelegt und auch eine recht alte Orgel. Gesagt wurde mir das es nur noch das Gehäuse der Orgel ist und diese Orgel 1961 entfernt wurde. Schade eigentlich. Unter der Orgel an den Wänden Gedenktafeln für die Gefallenen der Kriege.. Das war es was ic hin der Kirche sah.
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