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Pro modern, interessanter Baustiel, schlichte einrichtung, das Phönixbild
Kontra nichts
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Heute gibt es wieder einmal einen Bericht über eine Kirche. Vor meinem Umzug bin ich oft dort vorbei gefahren, nun schaffe ich es euch über diese Kirche zu Berichten. Es ist die Katholische Pfarrkirche Heilig Kreuz in Dachau an der Sudetenlandstraße.
Die Geschichte der Katholischen Gemeinde Heilig Kreuz ist eng mit dem KZ Dachau verbunden. Die erste Heilig Kreuz Kirche wurde 1945 im KZ gebaut und u diente der Seelsorge für die internierten Nazigrößen und SS-Leute. Ein ehemaliger KZ-Häftling, Pater Leonhard Roth, war der erste Seelsorger, der sich um seine früheren Peiniger kümmerte. Schon diese Kirche trug den Namen "Heilig Kreuz".
1948 wurde das Lager in ein Flüchtlingscamp umgewandelt , man errichtete eine zweite Barackenkirche.
Als 1956 das Lager in eine Gedenkstätte umgewandelt wurde zogen die Bewohner nach und nach in Wohnungen in Dachau außerhalb des Lagers.
1960 hat Pfarrer Lechner deswegen in einem Kinosaal in der Sudetenlandstraße die dritte Kirche eingerichtet. Die jetzige Kirche wurde 1963/64 von der Baufirma Otto Reischl nach Plänen Friedrich Haindls, erbaut.
Ich stand vor der Kirche, von außen sieht sie so richtig modern aus, man könnte sie wie mit einem riesigen Ozeandampfer vergleichen mit einem über 30 Meter Hohen Turm in dem sich fünf Glocken befinden. Auf dem Turm sehe ich das Heilige Kreuz. Darunter eine Große Goldene Uhr die mir zeigt welche Stunde geschlagen hat.
Die Fenster dieses Kirchenschiffes sind rechteckig und sind wie Stufen angeordnet. Wirklich sehr groß dieser Kirchenbau, imposant, ungewöhnlich und modern.Wie durch ein kleines Tunnel trete ich in den Innenhof der Kirche. In der Mitte dieses Hofes steht ein recht großes Betonkreuz, das aus vielen einzelnen, nicht zueinander passenden Teilen besteht. Diese Teile sollen die Misshandlung und die Verletzung von Menschen ausdrücken.
Trete ich in den Kirchenvorraum sehe ich dort eine Gedenktafel für den ersten Pfarrer dieser Kirche. So alt ist die Kirche ja noch nicht aber sie steht schon unter Denkmalschutz.Nun trete ich in den Hauptraum der Kirche ein. Vor mir sehe ich in einem Halbrund den Altarraum. Alles ist recht schlicht und modern gestaltet. Der einzige Schmuck in dem wirklich recht schlicht gestalteten Raum ist ein großes Kreuz was an die Wand hinter dem Altar gemalt wurde. Recht düster die Farben und der Körper von Christi ist auch nur angedeutet. Gemalt wurde dieses Kreuz von Prof. Franz Nagel.
Über dem Kreuz sehe ich eine Dornenkrone, diese erinnert mich an eine Dornenkrone die in der KZ Gedenkstätte steht, eine Dornenkrone aus geschundenen und gequälten Menschlichen Körpern.
An den Seitenwänden der Kirche sehe ich aus Bronze gegossene Reliefs. Sie zeigen die Kreuzwegstationen. Recht plastische Bilder sind das. Gegossen vom Bildhauer Roland Friederichsen aus München. Über diesen Bildern sind Apostelleuchter angebracht
Die Bänke der Kirche recht modern und mit roten Polstern belegt und über mir eine sehr schlichte Holzdecke die nach hinten leicht ansteigt.Auf der Rückseite sehe ich die Recht große Orgel, diese Orgel hat 27 Registern und 1740 Pfeifen und stammt aus dem Jahr 1999. Geschaffen wurde sie von der Fa. Staller aus Grafing. Oft finden Konzerte in dieser Kirche statt wo diese Orgel auch benutzt wird.
Unterhalb der Empore wo sich die Orgel befindet sind noch zwei Kapellen. Als erstes die Marienkapelle.Die andere Kapelle ist die Taufkapelle, sie bietet 40 Sitzplätze wird für Taufen und auch an den Wochentagen genutzt wenn nur eine kleine Gruppe Menschen in der Kirche ist. Die Sitze stehen sich gegenüber der Mittelraum ist leer. Blickfang in dieser Taufkapelle ist ein drei mal sechs Meter große Altarbild des Professors an der Akademie der bildenden Künste Jerry Zeniuk. Es sieht aus wie ein Bild mit vielen Bunten Punkten, fast so wie mit Konfetti bestreut um einmal in der Karnevalszeit zu bleiben. Die Punkte sollen die vielen Mitglieder dieser katholischen Gemeinde darstellen. Kein anderes heiliges Symbol sehe ich in diesem Raum. Der Altar ist ein ausgehöhltes Kreuz, darauf liegt als Tisch eine schwere Altarplatte aus Marmor. Ich sehe außerdem in diesem Raum noch eine kleine Truhenorgel und der Taufstein. Über dem Taufstein befindet sich ein Glasfenster mit einem blauen Gemälde was den Vogel Phönix zeigt der aus der Asche aufsteigt ein sehr farbenfrohes Bild. Ich gehe hinaus schaue noch einmal auf das Kreuz und verlasse diese Kirche Heilig Kreuz Dachau.
==Vielen Dank für das Lesen, Bewerten und Kommentieren dieses Kirchen Berichtes aus Dachau ==
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miss_chocolate 03.04.2012 17:55
Velu1961 19.03.2012 19:33
Ascot1975 07.02.2012 12:09
PatMcNamara 14.07.2011 20:53
Sommergirl-Mary 06.07.2011 08:31
ich mag so moderne Kirchen nicht