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Erfahrungsbericht

für Petersfriedhof, Salzburg
5 Sterne Vier Nächte in Salzburg: Der Petersfriedhof Bericht mit Bildern
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Hallo liebe Leserinnen und Leser!


Heute geht es weiter mit einem Bericht über unsren Urlaub in Salzburg. Eigentlich wollte ich dabei chronologisch vorgehen und nach und nach über die Sehenswürdigkeiten, Restaurants, etc. so berichten, wie wir es auch nach und nach in Salzburg erlebt hatten. Doch da noch nicht sofort alle Produktvorschläge freigeschaltet wurden, muss ich nun ein wenig umplanen und berichte heute über den Petersfriedhof. Was es damit genau auf sich hat, lest ihr in den folgenden Zeilen am besten selbst...


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| ° Petersfriedhof
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Mein Schatz hat von Anfang an gesagt, dass er in Salzburg gerne den ein oder anderen Friedhof anschauen möchte. Als wir uns über die örtlichen Gegenbenheiten informiert, fiel uns dabei sofort der Petersfriedhof auf. Dieser ist nicht nur in der Altstadt gelegen, sondern auch noch direkt am Fuße des Festungsberges, was ihm ein malerisches Umfeld verleiht. Man erreicht ihn recht gut zu Fuß, indem man den Universitätsplatz überquert und am Dom vorbei geht. Der Friedhof liegt dabei in der Tat direkt an Fuße des Festungsbergs, was ihn auf den ersten Blick vielleicht etwas klein und gedrungen wirken lässt. Das soll aber nicht negativ gemeint sein, da er dadurch seine wirklich schöne Atmosphäre vorweisen kann. Rechts vom Eingang aus gesehen befindet sich der Eingang zu den Katakomben, auch Eremitorium genannt. Damit möchte ich mich in einem separaten Bericht noch genauer beschäftigen, da hierfür auch Eintritt gezahlt werden muss.

Der Petersfriedhof gehört zusammen mit dem Friedhof des Stiftes Nonnberg zu den ältesten christlichen Begräbnisstätten in Salzburg. Er wird vom Alter her auf das Jahr 700 geschätzt und wurde wohl zusammen mit dem daneben stehenden Kloster St. Peter errichtet. Schon früher gab es allerdings einen Friedhof in dieser Gegend. Anfangs war der Petersfriedhof dabei nur für Angehörige des Klosters selbst bestimmt. Das erste Mal in den Urkunden wird dies im Jahr 1139 erwähnt, als der Erzbischof Konrad I. von Abensberg das Begräbnisrecht verleiht. Das damalige Kloster St. Peter stand ursprünglich an dem Ort, der sich heute zwischen der Stiftskirche und der Kreuzkapelle befindet. Man vermutet daher, dass der Friedhof selbst damals kleiner war als heute oder eine etwas andere Lage hatte. Aus dem Jahr 1288 stammt der älteste heute noch erhaltene Grabstein, der dem Abt Dietmar gewidmet wurde. Auch viele Familienwappen findet man dort, denn im Mittelalter wurden etliche Verstorbene aus den namhaften Geschlechtern der damaligen Zeit dort beerdigt. 1865 entdeckte man eine Begräbnisgruft für Mönche, vermauerte diese noch im selben Jahr allerdings wieder. Seine erste Friedhofsmauer hat der Petersfriedhof übrigens unter Abt Petrus bekommen, der von 1436 bis 1466 lebte. Am 9. Dezember 1878 wurde verkündet, dass der Friedhof für weitere Beerdigungen gesperrt werde. Man wollte den Kommunalfriedhof als den einzigen Friedhof in Salzburg etablieren. Nach und nach machten sich Verfallserscheinungen breit, so dass sogar geplant war den Friedhof aufzulösen. Das Kloster als Grundeigentümer weigerte sich allerdings dagegen und versuchte zusammen mit einigen Eigentümern der Gruften quasi auf eigene Rechnung den Friedhof in Schuss zu halten. Der Magistrat erkannte diese Bemühungen an und ließ am 24. März 1930 neue Bestattungen auf dem Friedhof wieder zu. Damals stand übrigens auch im Zuge der Auflösungspläne im Raum den Platz des Friedhofs für die Personen-Standseilbahn zur Feste Hohensalzburg zu nutzen. Wie man aber weiß, wurde die Seilbahn dann an einer anderen Stellen gebaut.

Zum Friedhof selbst ist zu sagen, dass man trotz seiner geringen Größe jede Menge Zeit in ihm verbringen kann. Dies ist vor allen Dingen dann der Fall, wenn man sich für die verschiedenen Gräber interessiert und auch bei den Gruften und den Familiengräbern die Grabsteine und Inschriften genauer betrachten möchte. Die zentral auf dem Friedhof gebaute Margarethenkapelle in ihrem spätgothischen Stil ist eine kleine Augenweide und bereichert die malerische Atmsophäre des Friedhofs ungemein. Schön ist auch, dass noch ein paar Bäume und Sträucher auf dem Friedhof stehen und ihm fast eine Art Idylle verleihen. Die Grabsteine selbst sind sehr abwechslungsreich gestaltet und immer wieder einen Blick wert. Natürlich muss man dazu sagen, dass man es generell mögen muss auf einem Friedhof unterwegs zu sein. Gerade an einem Samstagmorgen ist der Petersfriedhof beispielsweise auch das Ziel vieler Touristen. Wer lieber weniger Trubel haben möchte, sollte den Friedhof eher unter der Woche besuchen. Durch seine zentrale Lage in der Altstadt bietet er sich aber auch gut für Besichtigungen an und liegt praktisch auf dem Weg vom Dom zur Feste. Man sollte ihn sich also nicht entgehen lassen, wenn man ohnehin bereits in der Stadt ist.


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| ° Fazit
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Uns hat der Petersfriedhof sehr gut gefallen, was vor allen Dingen an seinem malerischen Erscheinungsbild vor dem Festungsberg liegt. Die einzelnen Grabsteine und Familiengruften sind interessant gestaltet, die mittig gelegene Margarethenkapelle ist ein kleiner Blickfang. Da er recht praktisch und zentral in der Altstadt liegt, darf ein Besuch hier eigentlich bei keinem Besuch in Salzburg fehlen. Ich vergebe neben einer klaren Empfehlung somit auch die vollen fünf Sterne für den Petersfriedhof.


In diesem Sinne...


Stay dark!

The-Friedhofs-Master

PS: Alle Freunde des schnellen Klicks sollen in eine Gruft gesperrt werden... ;)

Shake Heads!

Bilder

für Petersfriedhof, Salzburg
Petersfriedhof01 - Petersfriedhof, Salzburg
Petersfriedhof, Salzburg
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Petersfriedhof01 - Petersfriedhof, Salzburg

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Kommentare

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  • BlackRose83 11.12.2011 10:16
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Werner86 16.11.2011 10:31
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • meerline77 08.11.2011 06:54
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich

    Der Countdown läuft: Auf zu SCHWARZ!

  • Perserkatze1 02.10.2011 05:36
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • Rattenzauber 06.09.2011 10:12
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
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