Ciao - für Leute mit eigener Meinung
Neueste Erfahrungsberichte
|
Neue Fragen
|
Erfahrungsbericht schreiben
|
Produktvideos
|
Pro Wanderung, Flora, Fauna, Besucheranzahl, kostenlos
Kontra (heißes Wetter im Sommer)
Das Schutzgebiet des Penyal D’Ifac umfasst nur 45 Hektar und ist damit einer der kleinen Naturparks in Europa, Jedoch auf Grund der bioklimatischen Eigenschaften, der Lage und der Ausrichtung des Parks einzigartig.
In den mittleren und hohen Lagen des Nordhangs gedeiht die Küstenvegetation aus Büschen, darunter Macchiengewächse wie Zwergpalme und Wacholder. Die Pflanzengemeinschaft aus Wacholder, Zwergpalme, immergrünem Kreuzdorn und Meerträubel ist ein Überbleibsel aus dem Tertiär und wächst genau an den Stellen, an denen der Besucher nicht direkt vorbeiläuft, sondern isoliert. Somit konnte diese besondere Pflanzengemeinschaft auch nicht durch andere Gewächse wie z.B. Eichen verdrängt werden.
Nur ein paar Schritte entfernt erblickt der Besucher die Ruinen einer iberischen Siedlung. Die Überreste der Siedlung stammen aus dem 5. – 3. Jh. V. Chr. An dieser Stelle ist man umgeben von Sandelholzgewächsen, Binsen-Kronwicke und Zistrosen.
Entlang des Weges geht der Besucher durch einen Pinienhain. Auffällig ist, dass die Pinien vom Ostwind gebeugt sind. Das sieht recht spektakulär aus. Und wenn man zu sehr nach rechts oder links schaut, dann kann es passieren, dass man wortwörtlich ein Brett vor dem Kopf (eine gebeugte Pinie) hat *grins*Auch für Kletterer ist der Penyal D’Ifac geeignet, jedoch muss man sich vor einer Klettertour die Genehmigung von der Federacion Valenciana ausstellen lassen. Der Einstieg zu den Kletterrouten befindet sich vor dem Tunnel.
Nach dem Durchqueren der Serpentinen gelangt man auf einen Pfad, der zugleich die schattigste und feuchteste Wegstrecke des Penyal D’Ifacs ist. Hier findet man vor allem Tüpfelfarn. Nach wenigen Minuten erreicht man den Eingang des Tunnels, der 1918 erbaut wurde. Da bis zum heutigen Tage die vielen Besucher den Stein glatt geschliffen haben, wurden 2 Seile an den Seiten angebracht. Diese empfehle ich auch zu verwenden, da es wirklich sehr glatt ist. Nach 50 m im Dunkel erblickt der Besucher die Nordostseite des Penyal, die man zugleich an einem kleinen Aussichtspunkt genießen kann. Bei besonders klarem Wetter (und das hatten wir) kann man die Insel Ibiza erahnen. Für Besucher mit Kindern oder ohne geeignetes Schuhwerk (Wanderstiefel) endet die Wanderung hier. Darauf weist ein Schild gleich nach Durchqueren des Tunnels hin. Diesen Hinweis kann ich nur untermauern, denn der Weg wird eng, steil, felsig und glatt. Auch mit Turnschuhen würde ich persönlich den Weg nicht gehen!Nach ca. 15 - 20 Minuten erreicht man eine Weggabelung. Hier muss der Besucher entscheiden, ob er lieber den Gipfel erklimmen möchte, oder die Aussicht vom „Mirador de Carabineros“ genießen möchte. Wir haben zunächst den Aussichtspunkt gewählt, da dieser in Sichtweite der Weggabelung liegt. Der Weg dorthin ist angenehm und leicht begehbar. Der Aussichtspunkt besteht aus einer Plattform auf der früher Grenzsoldaten „stationiert“ waren. Wir haben an dieser Stelle unser Mittagessen zu uns genommen und den Möwen zugeschaut. In der Ferne im Meer konnte man auch 2 Fischzuchtstationen (Aquakulturen) sehen. Nach der Rast sind wir zurück zur Gabelung gegangen und haben anschließend den Weg zum Gipfel gewählt. Diese Strecke weist den höchsten Schwierigkeitsgrad des gesamten Weges auf. Hier sollte jeder Wanderer Obacht geben.
Bis zum nächsten Bericht,
Eure Jacqueline
Achtung, dies ist der erste Berichte des Autors
Anstatt dem Mitglied eine negative Bewertung zu geben, bitte daran denken:

Helfe diesem Mitglied durch nützliche Tipps

Melde einen Missbrauch wegen unerlaubter Kopie oder anderer Gründe an das Ciao Support Team.
Kommentar schreiben
daala 14.05.2012 18:19
mozarteum 11.02.2012 16:17
eine anschauliche beschreibung, die lust auf diese wanderung macht ...! lg detlef
icehockeybea 11.12.2011 22:02
weaver11 19.07.2011 20:00
sehr hübsche Fotos, lg...
goat_2 06.07.2011 14:57