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Als wir auf die Insel gekommen sind, sind wir zuerst in den kleinen Fischerort "Naoussa" gekommen, im Hafen von "Parikia" warten überall private Zimmervermieter um Touristen abzuschleppen und da dauert es nicht lange, bis man ein Zimmer gefunden hat (Durchschnitt 2 Minuten). Naoussa ist zwar schon sehr touristisch (kleine Gäßchen mit Souvenirläden etc), man findet aber auch abgelegenere und ruhigere Eckchen, die vom Massentourismus weitgehend verschont geblieben sind. Fast mitten im Ort gibt es 2 kleine Sandstrände, läuft man ein bißchen weiter, findet man auch schöne Felsen zum Tauchen (Vorsicht:sind teilweise sehr kantig,hab mir die Hände beim Rauskrabbeln aufgeschlitzt! Badeschuhe sind ideal). Es gibt auch die Möglichkeit, mit Fischerbooten zu anderen Stränden zu fahren (legen im Hafen ab).Zimmer sind zumindest in der Nebensaison günstig zu bekommen, wichtig:Verhandeln! Gut gefallen hat mir, daß man an jeder Ecke auf einheimische Griechen trifft und nicht in einem isolierten "Touri-Ghetto" lebt, die Menschen sind sehr gastfreundlich und aufgeschlossen- teilweise ist allerdings die Kommunikation etwas schwierig! Als wir wieder weiterfahren wollten, kam und das Fährunglück dazwischen, wegen heftigem Wind und Bergungsarbeiten sind keine Fähren mehr gefahren und so saßen wir 2 Tage im Hafenort "Parikia" fest, was zum damaligen Zeitpunkt einem Katastrophenzentrum glich. Unter normalen Umständen ist aber auch dieser Ort sicher sehr reizvoll-überall verwinkelte Gassen, typische Kykladenarchitektur-wirklich was fürs Auge. Man sollte aber nicht zu knapp mit Fährfahrten kalkulieren, denn es scheint oft zu passieren, daß man wegen Wind oder Sturm einige Tage festsitzen kann.Falls also der Flieger ab Athen geht, nicht auf den letzten Drücker reisen!!!
05.10.2000 21:13
Liebe Sabadam, da haste ja nochma Glück gehabt,dass du nich auf der Fähre gewesen bist! Viele Grüsse nach München und jo...