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Pro Tramhaltestelle und S-Bahnhof in unmittelbarer Nähe
Kontra Von den Fernbahnhöfen mit ÖPNV nur mit zweimal Umsteigen zu erreichen.
Mein herbstlicher Aufenthalt in Berlin vom 25.9.04 – 27.09.04 führte mich in das Park Plaza Hotel Berlin. Dieses fand ich bei Ameropa für zwei Übernachtungen mit Frühstück incl. Bahnfahrt für 231,00 EUR.
Rechne ich hier die anteilige Bahnfahrt für EUR 99,00 (für Strecke Augsburg-Berlin schon ein Schnäppchen, zumal ich alle Züge und Routen nutzen kann) raus, komme ich auf EUR 132,00, was einem Tagespreis von 66,00 EUR entpricht. Und dafür bekomme ich zu Messezeiten kein Zimmer in dieser Kategorie, es war ja die Innotrans Fachmesse zu Ende gegangen (nur die Publikumstage waren am Wochenende) und das Wochende stand im Zeichen des Berlin Marathon.
Erreichbarkeit:
Man kommt mit allen S-Bahnen, die auf der Ringbahnlinie verkehren hin, Haltestelle Landsberger Allee, von dort aus vom Ostkreuz kommend hinten aussteigen, die Treppe rauf, nach links abbiegen und hoch, in Blickrichtung geradeaus zur Ecke Landsberger Allee/Storkowerstrasse und links abbiegen und am Gebäude entlang gehen, dann kommt schon der Hoteleingang. Das schöne ist: Sobald man am Gebäude ist kann man trockenen Fusses bis zum Hotel gelangen.
Flure:
Aus dem Fahrstuhl kommend fielen mir zwei Türen ins Auge:
Eine mit der Aufschrift TH3, dort geht es in ein grosszügig gehaltenes Treppenhaus, um das Treppensteigen zu versüssen hört man die selbe Musik wie in den Fluren (bzw. dasselbe Radioprogramm, konnte aber nicht ausmachen welcher Sender, waren Nachrichten und Sachen aus den Charts). Die andere Tür trägt die Aufschrift „Feuerwehraufzug“. Neugierig auf Aufzüge wie ich halt bin schaute ich was dahinter war. Die Tür war nicht abgeschlossen, in dem Raum geht es zu einem dritten Lift, dieser hat im Gegensatz zu den Personenaufzügen ein Guckfenster in der Tür und ist für bis 13 Personen ausgerichtet. Damit befördern die Zimmermädchen die Reinigungsutensilien. Bin mal frech damit gefahren, weil mir die ewigen Halte mit den anderen Aufzügen auf die Nerven gingen Und traf prompt auf Personal welches seine Utensilien transportierte. Tja, Schuster bleib bei Deinen Leisten!
Im Zimmer selbst, welches geschmackvoll gelb angestrichen ist, fand ich zwei Betten (getrennt stehend; für wen wohl das zweite war??? Jaja, schon gut, war ja ein Doppelzimmer zur Alleinbenutzung!) mit je einer kleinen Tüte Gummibärchen auf dem Kissen, je einen Nachttisch mit Lampe und Schublade (neues Testament) und einem Schalter für das Licht neben Bett und am Schreibtisch. Im Schreibtisch eine Schublade, daneben die Minibar, darauf ein Fernseher mit ca. 21 Kanälen plus pay-TV, der Fernbedienung und einem Prospektständer mit englischen Hotelbroschüren, aber nicht unbedingt grosszügig bestückt.
Verlockend ist jedoch die 0,7 Flasche Apollinaris, die neben zwei Gläsern (Bier und Weinglas) steht, der Preis von 4,50 EUR läßt den Durst aber schnell im Keim ersticken. Ich merke nicht zuletzt an den englischen Zeitschriften am Bett (u.a. the economist) das es sich um eine amerikanische Hotelkette handelt.
Am Bett steht ein Telefon, das kann ich für den Weckservice nutzen (warum wurde ich eigentlich am Abreisetag schon um viertel vor sechs – da war ich eh grade wach – rausgeklingelt?? Ich hatte keinen Weckservice bestellt, jemand anders aber wahrscheinlich schon....), am Schreibtisch ist eine Buchse für Internet und eine Steckdosenleiste.
Erwähnte ich schon, dass im Unterschoss des Gebäudekomplexes ein Lidl-Markt mit grossen Getränkeangebot ist???
Wer aber Durst hat kann auch einen der vier bereitliegenden Teebeutel mittels des bereitgestellten Wasserkochers (das ist Service!) und den Tassen benutzen. Oder wahlweise Pulverkaffee, mit Zucker.
Klimanlage:
Läßt sich mittels Regler einstellen, und mittels Schalter die Intensität. Hab ich nachts ausgeschaltet da sie mir zu laut war. Es war ja auch schon Ende September und kein heisser Sommer!
Nun zum Bad:
Ich fand es etwas klein, aber zum ersten mal seit langem hatte ich eine Badewanne, das ist schon was besonderes in einem Stadthotel. Diese hat eine schwenkbare Trennscheibe, die so lang wie das WC ist. Am Waschtisch befindet sich ein Vergrösserungsspiegel, ansonsten ein grosser Spiegel den ganzen Waschtisch entlang, sowie Haarfön und zwei Gläser. Auf dem Tisch gibt es Seife, Duschhaube, Lotion und einen Duschbadspender. Das Toilettenpapier ist dezent im Waschtisch versenkt und wird durch einen Schlitz gereicht, ebenso die Kleenex-Tücher. An der Wand klebt ein Hinweis dass das zweite Handtuchset im Schrank ist.
Durch die schwenkbare Duschwand wird das Bad nicht unter Wasser gesetzt, allerdings war es einmal schon ziemlich nass am Boden. Am Ende der Wanne ist eine Handtuchablage. Neben der Dusche auch ein Duschbadspender, den sollte man aber zweihändig drücken, sonst kriegt man nix raus und hat sonst plötzlich das Duschbad in der Hand weil die Glashalterung rausspringt. Diese war am nächsten Tag aber wieder eingesetzt.
Über dem Klo war so eine Art Duftspender.
Frühstück:
Dieses ist täglich von 6:00 – 10:00 Uhr im 1. Stock im Restaurant des Hotels mit Blick durch die Fensterfront auf die Storkower Allee. Es passen in den Raum ca. 80 Personen, hinter einer Trennwand (Verbindungstür mit runder Glasscheibe) ist aber weiterer Platz.
Zu Essen gab es am Buffet in der Mitte des Raumes fast alles:
Käseaufschnitt, diverse Wurstsorten, Salate (!) wie beispielsweise mit Huhn, Rührei (etwas klumpig), hartgekochte Eier, kleine Würstchen (wie Wiener nur eben klein), Ketchup, Senf, diverse Brote und Brötchen, Butter, Margarine, süsse Backwaren, Croissants (die mag ich besonders gern), Joghurts, Quarks, Müsli aus Spendern, Kornflakes und andere Cerealien, frisches Obst (Bananen, Äpfel), Trockenobst, Dosenobst (Birnen, div., Grapefruit).
An Getränken gab es Säfte aus einer Maschine oder in Gläsern, Tomatensaft (brr!). Zudem diverse Sorten Tees im Aufgussbeutel, entweder Standard – wie Minze – oder spezielle Tees. Dazu Tassen oder Kännchen, Zucker und Kandis..
Wer das nicht mag läßt sich Kaffee in der Kanne bringen.
Warum brauche ich im Hotel manchmal eine gute ¾ Stunde, daheim aber ca. 20 Minuten???
Bis das benutzte Geschirr abgeräumt wurde dauerte es manchmal ein wenig. Bei der Kaffeeausgabe wurde zuweilen nach der Zimmernummer gefragt.
SONSTIGE ANGEBOTE:Fitness:
Im Elexia-Fitnessclub (1. OG, Zugang durch Haupteingang Geschäftsgebäude) kann man für 5 EUR (Tageskarte) trainieren, ich sah durch die Glasfront von der Rolltreppe aus die diversen Ausdauergeräte. Wobei ich sagen muss dass ich nicht von allen möglichen Menschen beim Training beobachtet werden möchte, ich würde mich unwohl fühlen. Für zwei Übernachtungen war es mir auch zuviel Aufwand meine Sportsachen mitzunehmen, ausserdem wollte ich ja unterwegs sein.
Das Hotel erscheint mir auch behindertengerecht, es sind weder am Eingang noch auf dem Weg zum Frühstücksraum Stufen zurückzulegen. Die Zimmertüren sind breit genug.
Wichtig für mich: Es gibt Nichtraucherzimmer!
Fazit:
Durch die Lage an S- und Strassenbahn war es für mich ein guter Ausgangspunkt vom östlichen Berlin aus auf Tour zu gehen. Ich fühlte mich durchaus wohl und kann es empfehlen. Das Personal war freundlich, der check-out ging schnell. Verglichen mit meinem letzten Hotel in Berlin ist es aber abgelegener, das Frühstücksbuffet nicht ganz so vielfältig. Für einen Städturlaub aber voll ok.
Ihr und Euer Errol
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Sawasdee 10.06.2007 11:32
Wolle0509 26.01.2006 15:31
sehr anschaulich und umfangreich beschrieben
mjk25 18.01.2006 19:17
super bericht,dafür gibt es von mir ein bh.grüße mario
Travelwriter 18.01.2006 19:10
Das war sehr ausführlich beschrieben. Am interessantesten fand ich das Detail mit dem Feuerwehraufzug. Bei Feuer sollte man ja eigentlich keine Aufzüge benutzen. War der irgendwie speziell konstruiert? lg Andreas
offerendum 16.04.2005 11:42
Eine "neue Mitte" kannte ich bisher nur aus Oberhausen ;-)