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Jeder New York-Besucher steht zwangsweise früher oder später vor der Frage: welches Hotel?
Schon vor jeder Entscheidung stand - zumindest für mich - fest: das Hotel muss etwas besonderes sein, ein Hotel, welches die vielen Facetten und die Komplexität dieser modernen Metropole wiederspiegelt. ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von cyrilschirmbeck über Paramount, New York City 26. Juli 2001
Produktbewertung des Autors:
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
sehr gut
Essen & Trinken
Sauberkeit
ausgezeichnet
Pro:
Atmosphäre, Zimmer, Service, Möglichkeiten
Kontra:
Nichts
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
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Jeder New York-Besucher steht zwangsweise früher oder später vor der Frage: welches Hotel?
Schon vor jeder Entscheidung stand - zumindest für mich - fest: das Hotel muss etwas besonderes sein, ein Hotel, welches die vielen Facetten und die Komplexität dieser modernen Metropole wiederspiegelt. Für mich galt es nicht, ein prunkvolles, altes Hotel zu finden - welche auch durchaus ihren Reiz haben können, und welche ich auch bereits besucht habe - nein, ich suchte etwas anderes.
Bevor man nach New York reist, sollte man sich jedoch darüber im Klaren sein, dass man in Manhattan ein Zimmer in einem relativ ruhigen und schönen Hotel nicht unter $150 die Nacht bekommt. Für eine Übernachtung in schönen Hotels wie dem "Mercer" in SoHo ist es nicht ungewöhnlich, sogar $400 - oder sogar bis zu $1200 - zahlen zu müssen.
Bei diesen Preisen ist es nicht einfach, ein sehr schönes und doch relativ preisgünstiges Hotel zu finden. Ausschlaggebend war ein Reisekatalog und ein Besuch bei www.ianschragerhotels.com .
Die Lage ----------
Das Paramount ist nahe am Times Square, dem Zentrum des Neon-Kriegs der Werbeflächen gelegen. New York-Kenner werden sagen: oh gott. Nicht unberechtigt: der Times Square ist zwar ein Erlebnis, ist aber auch ein Schauplatz des billigen, touristischen Alltags. Dem Paramount jedoch bringt eine einmalige Leistung hervor: es ist geradezu Gegenpol zu seiner Umgebung.
Die Atmosphäre -----------------
Das von Philippe Starck designte Hotel unter der Führung der "Ian Schrager Hotels" - von welchen es in New York zwei weitere, auch zu empfehlende Hotels gibt - ist ohne Frage eines der schönsten und modernsten Hotels, die New York derzeit zu bieten hat. Wenn man eine pulsierende, hecktische und auch oft anstrengende Stadt kennenlernen will, ist man den ganzen Tag lang unterwegs. Im Zustand totaler Erschöpfung sucht man einen Ort, an dem man sich entspannen kann - einen "Tempel der Ruhe". Genau dies ist das Paramount. Nachdem man den von aussen eher unscheinbaren Eingang passiert hat, den in die Wand gesteckte, stets frische, Rosen schmücken, gelangt man in die Lobby des Hotels. Dieses Herzstück des Hotels gleicht einer modernen Operninszenierung. Der in Schwarz und grau gehaltene Raum, der sich in seiner Höhe über zwei Etagen erstreckt, findet seinen Mittelpunkt in einer Ansammlung sehr gemütlicher, wunderschöner Sitzmöbel - welche dem Raum mit ihren verschiedenen Farbtönen den gewissen Kick geben, für den Philippe Starck bekannt ist. Aus dem unteren Bereich der Lobby führt eine majestätische, straight designte, große Treppe zum Restaurant und den Bars des Hotels, von welchen man auf der Ebene des zweiten Stocks in die Lobby blicken kann. Der Raum ist schlichtweg überwältigend - und im Sommer stets angenehm kühl. Ein großer Vorteil in einer Stadt, welche sich in eine 40-Grad-heisse Hölle verwandeln kann.
Die Zimmer -----------
Man sieht an den Grundzügen der Zimmer und auch an den Hotelgängen, dass das Hotel früher einmal ein ganz anderes war. Es war früher ein eher heruntergekommenes Hotel, welches dann im Auftrag eines neuen Besitzers von Philippe Starck komplett umgestaltet wurde.
Und die Umgestaltung ist wahrlich gelungen. Die Zimmer - in purem Weiss - setzen einen Kontrast durch ein in Gold gerahmtes, immer verschiedenes Bild der modernen Kunst. Abgesehen davon, dass die Zimmer relativ klein sind - was mich persönlich nicht gestört hat, da man in einem Zimmer in New York ohnehin nur schlafen und seine Ruhe haben möchte - sind sie wunderschön und für New Yorker verhältnisse extrem ruhig. Wer einen Faible für das Design von Philippe Starck oder auch für moderne Architektur entwickelt hat, wird sich an den schönen Badezimmern, welche von den einmaligen Zylinder-Waschbecken geschmückt werden, den wunderbaren weissen Sesseln, den Lampen und den Queen-Size Betten, deren Kopfseite ein Bilderrahmen mit dem besagten Aufgezeichneten Bild darstellt, erfreuen. Wer sich aus Design nichts besonderes macht, dem werden die Air-condition (Klimaanlage), der Fernseher, der Videorekorder, der Safe (der in amerikanischen Hotels längst Standard ist), die Minibar und die Gemütlichen Sitz- und Schlafmöglichkeiten auch zur Freude sein.
Der Service --------------
Die Angestellten des Hotels, die auch nicht selten Schauspieler sind, die noch auf ihren Durchbruch warten und nebenbei ein bisschen Geld verdienen wollen, alle in Schwarz gekleidet, sind stets freundlich und hilfsbereit. Das gleiche kann ich über den Service des im Hotel gelegenen Restaurants und über die Bar berichten.
Essen und Trinken -------------------
Wie schon im Abschnitt "Service" erwähnt, hat das Hotel ein wunderschönes Restaurant und eine sympathische Bar. Das Essen ist gut, die Preise für New York auch gut (von $12 bis $35). Wer nicht noch zusätzlich Geld für Mineralwasser ausgeben will, dem wird - wie überall in den USA - ein Kessel mit frischem, eisgekültem Wasser gebracht. Wem das trotzdem noch zu viel Geld ist, kann sich morgens - oder zu jeder anderen Tageszeit - in dem in das Hotel integrierten Coffe Shop "Dean and Deluca" - die besten Coffe- und Deli-Shops in New York - niederlassen. Dort gibt es frische und exzellente Bagels, Muffins, Kuchen, Säfte, alle erdenklichen Arten von Kaffee... zu weitaus günstigeren Preisen.
Preis --------
Wer das Zimmer in einem Reisebüro bucht, von dem ich nur abraten kann, zahlt nicht selten $170 - $200 für ein Doppelzimmer. Wer aber die Website www.ianschragerhotels.com besucht, welche ohnehin schon ein Erlebnis ist, bekommt das wahre New Yorker Lebensgefühl für ca. $ 130 die Nacht, also € 115. Ein - für New York und insbesondere für solch ein Hotel - super Preis.
FAZIT --------
Das Paramount ist ein Erlebnis für sich, und das richtige Hotel um abends zu entspannen und New York geniessen zu können - denn schliesslich sollte man nicht unterschätzen, wie wichtig ein Hotel, in dem man sich erholen kann, auch für eine Stadtreise ist.
Pro: Styling von Starck Kontra: netter, aber uneffizienter Service
Es war mal wieder soweit: wir wollten mit Kind und Kegel in die weite Welt ziehen und diesmal stand New York auf dem Programm. Trotz der Warnung aller Reiseführer, dass die Zimmer dort sehr klein sein sollen, trauten wir uns dennoch ein Doppelzimmer mit Zustellbett und Babybett zu buchen. Bei unserer Ankunft standen wir daher vor einem etwas verwirrten Empfangschef: er hatte 2 Doppelzimmer reserviert und unseren ursprünglichen Wunsch könne man nun ... ...regeln, indem wir dann eine Suite bekamen -- ohne weiteren Aufpreis! Soweit waren wir dann von dem Service überzeugt. Dadurch verlängerte sich das Prozedere des Einchecken etwas und unsere Tochter probierte erstmal alle Sitzgelegenheiten in der Halle aus. Ihr Favorit war eine Chaiselongue aus Edelstahl. Sehr zur Überraschung der Angestellten, die meinten jeder Erwachsene würde nach drei Sekunden spätestens aufstehen. Aber zum Verweilen ist die Sammlung ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Das Paramount Hotel in New York befindet sich direkt am Broadway mit der Adresse 235 WEST 46TH STREET. Diese zentrale Lage drückt sich natürlich auch im Preis aus: 340 DM pro Nacht habe ich dort hingelegt. Wenn man das Hotel gefunden hat, was trotz genauer Adresse fast unmöglich ist, da nur ein ganz kleines Schild irgendwo an einer Wand hing, betritt man ein Gebäude, dem man ansieht, dass es von einem Künstler gestaltet wurde. Es wirkt wirklich ungewöhnlich ... ...nicht sicher, ob ich es futuristisch oder total altertümlich beschreiben soll. Als ich endlich in meinem Zimmer angelangt war, bekam ich das wahrscheinlich kleinste Hotelzimmer der Welt zu sehen. Es passte genau ein Bett, Stuhl und ein Minitisch hinein und dann war das Ding voll. Schätzungsweise 8qm und das für das Geld. Über dem Bett hing ein riesiges Bild, das wohl auch von diesem Hotelkünstler stammte. Das Bad umfasste glücklicherweise eine Dusche, ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich