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Paraguay, Allgemeines

Erfahrungsbericht

für Paraguay, Allgemeines
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4 Sterne Auswandern PARAGUAY --pro/contra
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Empfehlenswert: Ja

Pro Tranquilo..alles viel LANGSAMER........und Ruhiger. Natur pur !

Kontra Ohne Geld einzuwandern ist NONSENS. Aufpassen vor "PARAGUAY-ABZOCKERN & PARAGUAY-NEPPERN" PARAGUAY ist kein Land für ARBEITSLOSE zum Geld verdienen !!! PARAGUAY hat selbst sehr viele Probleme !

Detailbewertung

Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Sehenswürdigkeiten
Sicherheit
Gastfreundlichkeit

Der Autor

...Mein Name ist Guenther von Thann und ich lebe mit meiner Frau Dipl.-Ing. Elke Thann auch in... mehr

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Die neuesten Berichte des Autors

  • 28.06.2007

    Auswandern PARAGUAY --pro...

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Hallöchen, wir die THANN`s sind quasi "halb ausgewandert" da wir immer zwischen Europa und PARAGUAY pendeln. Unsere Paraguay-Erfahrungen sind natürlich nicht die "Größten" jedoch wenn man eine gewisse Lebenserfahrung hat, bekommt man dies auch auf die Reihe, ohne das man das Land im Detail kennt !

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D ie Gründe sprechen für sich:

ca. 5% - 8 % (Tendenz stark steigend) der Einwohner Paraguays sind Deutsche oder deutsch-stämmig, ein einfacher Anfang sich in der neuen Umgebung zurecht zu finden ist gewährleistet.

Eine wenn auch nicht starke, aber stabile Währung. 1 Euro= 7000 Guaranies
Paraguayische Genossenschaften gewähren eine Rendite bis zu 18% p.a.

Steuerparadies:
- Renditen sind Steuerfrei
- sehr geringe Kfz- und Grundsteuern
- geringe Gewinn & Mehrwertsteuer

Geringe Lebenshaltungskosten.
Bei über 300 Sonnentagen fast keine Heizkosten.
Günstige Grundstücks- und Bau-Kosten.
Das milde Klima ermöglicht einen ertragreichen Ackerbau.

Keine Energieprobleme: Paraguays Wasserkraftwerke produzieren 48.36 bil. kWh von denen das Land selbst nur 2.469 bil. kWh verbraucht. Der beachtliche "Überschuss" wird nach Brasilien und Argentinien exportiert.
Kein Wassermangel, denn Paraguay liegt auf dem größten unterirdischen Süßwasserreservoir der Erde.

Paraguay ist in der Weltpolitik ein uninteressanter Faktor !

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Die Gründe sprechen dagegen aus unserer Sicht:

mañana,mañana - wenn Sie dieses Wort in Paraguay hören, können Sie sich gleich einrichten, dass der ausgemachte TERMIN flach fällt oder in ca. 14 Tagen realisiert wird !!!

Wenn Sie nach PARAGUAY umziehen, bringen Sie alles mit in Ihrem Container. Man bekommt zwar alles, aber keine deutschen MARKENWAREN und mit der Garantie ist es auch nicht weit her !

Relativ häufige Stromausfälle in den Los Colonos ! Das Stromverteilernetz ist hoffnungslos veraltet !

Internetanschluß zum Verhältnis nach europ. Standard sehr teuer. mtl. US$ 51,- TIGO ist der Monopolist der auch zu Wünschen übrig läßt !

Sicherheit: Sollten Sie sich ein Haus mit Grundstück kaufen ist es besser, dies auch mit einem Hund/en zusätzlich abzusichern. Alarmanlagen sind zu empfehlen ! Viele Europäer haben auch Schußwaffen zur Abschreckung ! Beim Einzug ein paar Mal in die Luft geschoßen. Schon weiß jeder in der Nachbarschaft aha.......hier knallt`s !

Wetter: Es wird auch in PARAGUAY sehr,sehr kalt. Nehmen Sie sich auch Ihre Winterbekleidung mit !

Kaufen Sie niemals als Europäer direkt bei einem PARAGUAYER (z.B. Baumaterialen, Haus, Auto etc.) Sie werden mit 100% iger Sicherheit zuviel bezahlen. Suchen Sie sich paraguayische Freunde, der für Sie Ihre Preise ausverhandelt ! Viele Deutsche bieten auch zu stark überhöhten Euro-Preisen Immobilien in PARAGUAY an !

Als Mitteleuropäer suchen Sie sich sofort nach Ihrer Einwanderung einen deutschsprachigen Rechtsanwalt/in. Es kann passieren, dass Sie blos durch Ihre Anwesenheit NEID erzeugen, die PARAGUAYER sind sehr ideenreich um auch so zu Ihrem Geld zu kommen ! Halten Sie immer eine Rechtsanwaltnotrufnummer bei sich !!!

Gehen Sie niemals Nachts alleine spazieren !!! Kommt auf die Gegend drauf an !

Polizei: Lassen Sie sich auf keinen Fall bei Polizeikontrollen mit den Beamten ein ! Einfach akzeptieren, auch wenn Sie nicht SCHULD haben. Sie sind und bleiben immer ein reicher Europäer auch wenn Sie in PARAGUAY pleite sind !!!

Die meisten Polizeibeamten in PARAGUAY sind höflicher und zuvorkommender als in Europa !!!

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PARA GUAY-Geschichte:

Vor der Ankunft der Europäer

Leider gibt es nur wenige Zeugnisse der präkolumbianischen Geschichte. Ebenso wie die zur Zeit der Entdeckung Nordamerikas im heutigen Kanada und in den USA lebenden Indianerstämmen waren wohl auch die Guaraní, auf welche die Spanier bei ihrer Ankunft im heutigen Paraguay trafen, ursprünglich aus Ostasien über die Behringstraße nach Alaska gekommen, von wo sie im Laufe von Jahrhunderten durch den Nordteil des Kontinents über Mittelamerika bis ins Herzland Südamerika vorstießen. Auf Grund von Funden steinzeitalterlicher Wandmalereien in den Hölen von Cerro Guazú entstanden Theorien über eine frühe Besiedelung durch die Wikinger, da eine enge Verwandtschaft der Schriftzeichen der Guaraní mit denen der skandinavischen Wikinger zu erkennen ist. Die Guaraní lebten als Halbnomaden und betrieben extensiven Ackerbau. Bei der Ankunft der Spanier zählten sie noch Hunderttausende von Menschen. Wie jedoch schon der Name Guaraní (Krieger) erkennen läßt, waren sie ein besonders Kriegerisches Volk und litten infolge ihrer ständigen, verlustreichen Kämpfe gegen das übermächtige Inka-Reich an chronischem Frauenüberschuß

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Zeittafel zur Geschichte

1524 Die ersten Spanier betreten den Boden des heutigen Paraguay
1534 Pedro Mendoza rüstet die Streitmacht zur Eroberung der La Plata Länder aus
1537 Juan de Salazar y Epinosa gründet am 15. August, am Fest Maria Himmelfahrt, die heutige Hauptstadt Asunción
1539 - 1556 Regierungszeit des 1. Gouverneurs Irala
1608 König Philipp III stellt für den Jesuiten-Orden das Patent zur Bekehrung der paraguayischen Indianer aus
1619 Versetzung des ersten deutschen Jesuitenpaters nach Paraguay
1700 Die erste Druckerei der Jesuiten im La-Plata-Land beginnt zu arbeiten ( Bibeln in Spanisch und Guaraní )
1767 - 1768 Vertreibung der Jesuiten durch Carlos III
1811 Sieg der Paraguayer über die Argentinier in der Schlacht von Tacuarí. Eine Junta-Regierung wird eingesetzt
1813 Lossagung Paraguays von der spanischen Krone
1811 - 1840 Regierungszeit des ersten paraguayischen Präsidenten, Diktator José G. Rodriguez de Francia
1842 - 1862 Präsidentschaft von Carlos Antonio López
1859 Abschluß eines bis heute gültigen Friedens- und Freundschaftsvertrages mit den USA
1862 - 1870 Präsidentschaft von Francisco Solano López
1864 - 1870 Triple- Alianz- Krieg gegen Brasilien, Argentinien und Uruguay mit über 1 Mill. Toten auf paraguayischer Seite
1870 - 1878 Brasilianische Besetzung nach López Tod
1870 - 1954 Epoche innenpolitischer Instabilität. 40 Präsidenten in 84 Jahren und Massenauswanderung in die Angrenzländer
1870 - 1890 Erste Einwanderungswelle europäischer Siedler nach Paraguay
1887 Gründung der ersten politischen Parteien
1920 - 1939 Mennonitische Siedler gründen im Chaco die ersten Kolonien
1932 - 1935 Chaco - Krieg gegen Bolivien
1936 - 1989 Ära der Militärdiktaturen in Paraguay
1954 - 1989 Amtszeit des deutschstämmigen Präsidenten Alfredo Stroessner
26.4 1973 Vertrag mit Brasilien über den Bau des Wasserkraftwerks Itaipú
2.12 1973 Vertrag mit Brasilien über den Bau des Wasserkraftwerks Yacyretá
3.2. 1989 Sturz des Präsidenten Stroessner durch General Andrés Rodriguez und Beginn der Demokratie
1.5. 1989 Bestätigung des Präsidenten Andrés Rodriguez und Gründung weiterer politischer Parteien
Mai 1991 Inbetriebnahme der 18. und letzten Turbine des Kraftwerks Itaipú
1993 Die UNESCO erklärt die Jesuitenruinen von Trinidad zum "Welterbe der Menschheit"
9.5. 1993 Durch erste freie Volkswahlen wird Juan Carlos Wasmosy neuer Präsident von Paraguay

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Einreise & Zoll in Paraguay

Einreisende aus der Europäischen Union oder Schweizer Staatsbürger benötigen kein Visum nach Paraguay. Sie erhalten automatisch ein Touristenvisum für 90 Tage. Es sind auch keine Impfungen vorgeschrieben.

Zollbestimmungen sind ähnlich wie in anderen Ländern. Pers. Dinge wie Video, Kamera, Notebook etc. sind zollfrei.

Zigaretten, Alkohol Parfüm usw. lohnen sich oft nicht einzuführen, da sie im Land wesentlich günstiger sind. Mitreisende Haustiere benötigen einen internationalen Impfpaß.

Bei der Einreise nach Paraguay erhalten Sie im Flugzeug eine Einreisezettel und eine Zollerklärung, in spanischer/englischer Sprache den sie wie folgt ausfüllen müssen.


Nombre y apellido : Vorname & Nachname
Fecha de nacimiento : Geburtstag
Lugar de nacimiento : Geburtsort
Ciudad : Gebutsstadt
Pais : Geburtsland
Nacionalidad : Staatsangehörigkeit
Tipo y número de documento : Pass &Passnummer
Pais de residencia : Wohnsitz (Land)
Puerto de embarque : Abflughafen (z.B. FRA)
Puerto de desembarque : Abflughafen (Ausreise: Asu)
Motivo del viaje : Grund der Reise (Turismo)
Direcciòn en Paraguay : Hotel
Firma

Unterschrift


Einreise mit Haustieren

Für die Einfuhr von Haustieren (Hunde, Katzen, u.s.w.) nach Paraguay ist ein von der paraguayischen Botschaft in Berlin beglaubigter internationaler Impfpaß erforderlich.
Der internationale Impfpaß muß folgende Angaben enthalten:
- Name und Wohnort des Besitzers
- Angaben über das Tier (Rasse, Geschlecht, Alter, Art des Felles, Herkunftsland und Foto)
- Impfungen (Hersteller des Impfstoffes ist anzugeben): Tollwut, Staupe, Hepatitis, Parvavirose, Leptospirose
- Ausschluß parasitären Befalls jeder Art. Die tierärztliche Bestätigung, daß das Tier frei von ansteckenden Krankheiten ist (ca. Seite 16-17 des Impfpasses oder eine separate Bescheinigungin spanischer Sprache) darf nicht älter als 10 Tage sein, wenn das Tier in Paraguay ankommt.
- Ein Foto des Tiers in Passbildgröße und gut erkennbar (an die Innenseite des Umschlags geklebt)
- Der Impfpaß muß vom Veterinäramt/Tieramt beglaubigt werden.
- Diese Unterlagen - sowie ein an Sie adressierter und frankierter Briefumschlag sind zur Beglaubigung bei der Botschaft der Republik Paraguay einzureichen.

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Wirtschaft in Paraguay

Paraguay ist ein reines Agrarland mit all jenen Merkmalen, die für lateinamerikanische Staaten typisch sind:
Großgrundbesitz prägt die Besitzstruktur, etwa 80 % der landwirtschaftlich nutzbaren Flächen gehören 1 % der Bevölkerung.

39 % der Bevölkerung arbeitet im Agrarsektor, der 23 % zum BIP beiträgt

Auf den Grasfluren des Gran Chaco wird nahezu ausschließlich Weidewirtschaft betrieben. In den letzten Jahrzehnten wurde hier von den Mennoniten die Milchwirtschaft nach europäischen Standards ausgebaut, die nun fest in deren Hand ist. Östlich des Rio Paraguay wird vorwiegend Ackerbau betrieben. Hauptanbauprodukte sind Sojabohnen, Maniok, Baumwolle, Zuckerrohr und Getreide. Forstwirtschaftliche Produkte (29 % Paraguays sind mit Wald bedeckt) sind neben Holz Tannin und Petitgrain. Petitgrain ist ein Öl, das zur Parfümherstellung verwendet wird.

Bergbau spielt in Paraguay kaum eine Rolle, da die nachgewiesenen Lagerstätten nur in geringem Umfang abgebaut werden. Es gibt Erdöl-, Eisenerz-, Mangan- und Steinsalzlagerstätten.

Seit den 1970er Jahren verzeichnet der Industriesektor beträchtliche Zuwachsraten und trägt nun 22 % zum BIP bei. Die industrielle Produktion beschränkt sich weitgehend auf land- und forstwirtschaftliche Güter. Vorherrschende Zweige sind Holz- und Fleischverarbeitung, Gewinnung pflanzlicher Öle sowie Herstellung von Süßwaren und Fruchtsäften. Darüber hinaus gibt es Textil- und Glasfabriken sowie ein Zementwerk. 22 % der Erwerbstätigen sind in der Industrie beschäftigt.

Ein Devisenbringer für Paraguay ist das momentan größte Kraftwerk der Welt Itaipú. Es wurde zur Hälfte von Brasilien mitgebaut. 99,88 % der gesamten elektrischen Energie Paraguays werden in Wasserkraftwerken erzeugt. Da der vom Kraftwerk Itaipú erzeugte Stromanteil von Paraguay nicht verbraucht wird, kann somit der Überschuss verkauft werden.

Paraguay hat eine durch starke Schattenwirtschaft gekennzeichnete Marktwirtschaft. Die Schattenwirtschaft zeichnet sich durch die Einfuhr von Konsumartikeln und deren Wiederausfuhr in benachbarte, wohlhabende Länder aus sowie durch die Aktivitäten tausender Kleinstunternehmer und städtischer Straßenhändler.

Wegen der Bedeutung der Schattenwirtschaft sind Wirtschaftsdaten schwer zu erhalten. Ein großer Prozentsatz der Bevölkerung arbeitet in der Landwirtschaft und häufig in Form der Subsistenzwirtschaft.

Die Wirtschaft ist zwischen 1995 und 1997 formal um 3 % gewachsen, jedoch ist das BIP in den Jahren 1998, 1999 und 2000 leicht gefallen. Das Pro-Kopf-Einkommen stagniert auf dem Niveau von 1980. Die Mehrheit der Beobachter führt die schlechte Entwicklung der paraguayischen Wirtschaft auf unverlässliche Politik, Korruption, Mangel an strukturellen Reformen, die bedeutende interne und externe Staatsverschuldung und die mangelhafte Infrastruktur zurück.

Die Grundversorgung der Bevölkerung im Materiellen und im Bereich der Gesundheit ist in Paraguay gewährleistet.

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Ausflüge & Tourismus in Paraguay

Auch im Tourismusgewerbe geht Paraguay andere Wege . Es geht nicht darum, so viele Reisende wie möglich durch das Land zu "schleusen". Vielmehr ist die wichtigste Aufgabe, ein Bewußtsein für die Reichtümer der Natur zu wecken.

Besonders beliebt ist die circa. 200 km lange Rundfahrt "circuito de oro", die an interessantesten Stätten und Sehenswürdigkeiten des Landes vorbeiführt.

Asunción, liegt an der Bucht von Asunción am Río Paraguay. Die Kolonialstadt bietet Parks, reizvolle Plätze und einen Botanischen Garten mit kleinem Zoo. Beliebt sind aber auch die Zugfahrt mit der ältesten Eisenbahn Süd Amerkas oder Bootsfahrten auf dem Río Paraguay.

Die Stadt LUQUE zeigt uns Handarbeiten aller Art, hauptsächlich aus Keramik. Auf dem Rückweg halten wir in der Stadt der Gold- und Silberschmieden, die sich durch ihre filigranen und durchaus erschwinglichen Juwelierarbeiten auszeichnet.

In SanLorenzo(Universitätsstadt) ist die Hauptsehenswürdigkeit die gotische Kirche (gegründet 1775).

Itá wurde 1539 von Domingo Martinez gegründet. Eine regionale Besonderheit sind die handbemalten Gallinita-Hennen aus schwarzem Ton.

Yaguarón: Während der spanischen Kolonialzeit war hier der Hauptsitz der Franziskanermissionen. Zahlreiche, mit Holzornamenten geschmückte Kirchen sind erhalten geblieben.

Paraguarí liegt in den Ausläufern der Cordillera des Altos. In diesem reizenden Dorf gibt es noch einige Kolonialbauten und die Farm Gabriela.

Chololo ist ein Urlaubszentrum mit kleinem Wasserfall, Bar, Restaurant und Ferienbungalows.

Piribebuy: Die Encaje-yu-Klöppelspitze, Parani-Ponchos und andere Handarbeiten werden hier angefertigt. Dieser Ort ist auch bekannt für die »Jungfrau der Wunder«.

San Bernadino am Ypacaraí-See ist besonders im Sommer ein beliebter Urlaubsort mit Stränden und Hotels, Bars, Restaurants und Clubs mit Ferienhäusern.

Ciudad Del Este bietet gute Einkaufsmöglichkeiten. Die nur 10 km entfernt liegenden die Monday-Wasserfälle, die ein beliebtes Ausflugsziel sind. Von hier aus kann man auch den Itaipú-Damm, den größten hydroelektrischen Damm der Welt, besuchen und die großartigen Iguazú-Wasserfälle (an der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien).

Die größten Wasserfällen (Iguazú) und den Salto-Kristallfällen können besichtigt werden. Ausflüge nach San Bernadino und in den Gran Chaco sind ebenfalls beliebt.

In Encarnación findet man zahlreiche Gebäude aus der Kolonialzeit und eine verträumte Uferregion mit Sandwegen und Gauchos.

Der Chaco besteht aus dünn besiedelten Ebenen und Wäldern. Die Fahrt von Asunción führt durch den unteren Chaco, eine Gegend aus Palmenwäldern und Marschland, zum mittleren Chaco mit seiner Hauptstadt Filadelfia.

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Währung und Feiertage in Paraguay

Zahlungsmittel

Die paraguayische Währung ist der Guaraní, unterteilt in 100 Céntimos. Im Umlauf sind Banknoten zu 1.000, 5.000, 10.000, 50.000 und 100.000 Guaraníes, sowie Münzen zu 10, 50, 100 und 500 Guaraníes. Im Jahr 2006 liegt der Wechselkurs für 1.- EURO bei 7.200 Gs. Landes- und Fremdwährungen können unbeschränkt ein und ausgeführt werden.

Geldwechsel: Geschäftlichen Angelegenheiten werden in der Regel nach dem aktuellen Wechselkurs abgewickelt. Zahlreiche preiswerte Hotels nehmen weder Kreditkarten noch Reiseschecks als Bezahlung. Reiseschecks können in den Wechselstuben zu einem schlechten Umtauschkurs und einer Gebühr gewechselt werden. Reiseschecks sollten in US-Dollar ausgestellt sein. US-Dollar werden landesweit akzeptiert.

Kreditkarten: American Express, MasterCard, Eurocard und Visa sowie teilweise auch Diners Club werden akzeptiert. In vielen Geschäften und in allen Banken werden die international üblichen Kreditkarten akzeptiert. Durch die hohen Abzüge der Institute, nehmen einige Geschäft einen Aufpreis von bis zu 10 % der Rechnung. Andere geben keine Barzahlungs- Rabatte. Es empfiehlt sich dann mit Bargeld zu bezahlen

ec-/Maestro-Karte: Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrer Bank.

Feiertage in Paraguay Bitte unten stehende Hinweise beachten:
01.01. * Neujahrstag
01.03. * Heldengedenktag
24.03. * Gruendonnerstag
25.03. * Karfreitag
01.05. * Tag der Arbeit
15.05. * 1811 - 1. Unabhaengigkeitstag
12.06.2005 * Tag des Friedens
(Schlacht von Boqueron / Feiern immer am folgenden Montag)
15.08 * Gruendung der Stadt Asuncion
29.09 * 1938 - Ende des Chaco Krieges (21. Juli 1938 - Ein Friedensvertrag beendet den so genannten Chaco-Krieg zwischen Bolivien & Paraguay)
08.12. * Fest der Madonna
25.12. * Weihnachten
* = Gesetzlicher Feiertag mit wahrscheinlich eingeschränkter Geschäftstätigkeit - andere Feier- oder Gedenktage werden nicht oder nur regional oder nur von bestimmten Bevölkerungsgruppen begangen - es kann trotzdem zu Beschränkungen der Geschäftstätigkeit (evtl. auch nur regional) kommen.Trotz aller Sorgfalt bei der Programmierung kann keine Garantie für die Angaben übernommen werden!

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Indianer und Landrechte in Paraguay

Eine Kampagne der Gesellschaft für bedrohte Völker - Start: 27. Mai 2003

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1989 wurde die Militärdiktatur Paraguays unter General Alfredo Stroessner gestürzt. Nach einer Zeit des Übergangs amtiert seit 1993 wieder eine demokratische Regierung. Doch das Land wird nach wie vor von Korruption, Machtkämpfen, Kriminalität und wirtschaftlichen Schwierigkeiten heimgesucht. Auch die gerechte Verteilung von Land bleibt ein gravierendes Problem. Hiervon ist besonders die indianische Bevölkerung betroffen, die ihr Land und damit die Möglichkeit, ihre Lebensweise beizubehalten, als Folge der europäischen Kolonialisierung fast vollständig verlor. Dabei schreibt die paraguayische Verfassung sogar vor, dass "die Rechte der Eingeborenen unantastbar" sind und sie unter dem Schutz der internationalen Menschenrechte stehen. Die Indianergesetzgebung sieht zudem einen rechtlichen Anspruch auf Land vor (s. Ley 904).

Die Waldindianer: Totobiegosode

Besonders prekär ist die Situation für die letzten noch lebenden Totobiegosode. Sie sind Waldindianer, deren traditioneller Lebensraum im Norden Paraguays liegt. Noch heute gibt es eine kleine Gruppe von etwa 40 Angehörigen dieses Volkes, die ohne Kontakt mit der Außenwelt in den Wäldern lebt. Die Totobiegosode gehören zu den insgesamt etwa 5000 Ayoreode-Indianer. Ihre Heimat liegt im Gran Chaco im Nordosten Paraguays und in Bolivien. Freiwillig haben sie nie ihren Wald verlassen.


Totobiegosode

Heute haben die Totobiegosode den Großteil ihres Lebensraumes durch Monokulturen der Landwirtschaft und Rinderweiden für immer verloren. Auch die wachsende Macht ausländischer Investoren und der Moon-Sekte auf dem Grundstücksmarkt in Paraguay trägt dazu bei, eine Landreform zu blockieren. In den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden die Totobiegosode aus den Wäldern vertrieben. Doch 1997 kehrte ein Teil von ihnen nach Aocojnadi im Osten ihrer alten Heimat zurück. bereist seit 1993 erheben sie dort mit dem sog. "Reclamo Totobiegosode" Anspruch auf 550.000 ha des ihnen gestohlenen Landes. Unterstützt werden sie dabei von der Grupo Apoyo a los Totobiegosode (GAT).

Die Straße Tte. Montania-Madrejon trennt die ehemalige Heimat der Totobiegosode in zwei Teile. Westlich davon lebt die kleine, noch von der Außenwelt isolierte Gruppe der Totobiegosode im Gebiet von "Amotocodie". Eine gleichnamige paraguayische Initiative bemüht sich derzeit, "Amotocodie" Waldreservat von 100.000 ha schützen zu lassen.

1998 erließ der Generalstaatsanwalt ein Indianerschutzgesetz, in dem das Betreten des Waldes und die Suche nach Indianern unter Strafe gestellt werden. Den Ausschlag hierfür hatte ein Zwischenfall geliefert, bei dem sich einige Indianer mit Pfeil und Bogen gegen Rodungsmaschinen eines Holzfällertrupps in "Amotocodie" zu wehren versucht hatten. Dieses Verbot, den Wald zu betreten, wird inzwischen zunehmend ignoriert. Westlich von "Amotocodie" wurden die Waldrodungen auch 2002 fortgesetzt. Auch die Viehweiden der Rinderzüchter dehnen sich immer weiter aus. Im Gebiet des "Reclamo Totobiegosode" sind die Landforderungen nicht nur weitgehend unerfüllt. Immer mehr Wald fällt der Holzindustrie zum Opfer, die dort das wertvolle Palisanderholz erntet. Auch Mennoniten haben bereits eine Schneise in den Wald geschlagen und dadurch eine Totobiegosode-Gruppe vertrieben. Die Mennoniten versuchten außerdem, durch das Auslegen von Kleidung und Salz Kontakt zu den Indianern aufzunehmen. Dies alles verstößt gegen das Indianerschutzgesetz, wird aber strafrechtlich nicht verfolgt.

Die Situation der Maskoy

Die indianische Gesamtbevölkerung des 5.359.000 Einwohner Staates Paraguay wird auf 50.000 bis 100.000 Menschen geschätzt. Nicht nur die Totobiegosode sind in ihrer Existenz gefährdet, sondern auch die Maskoy von Puerto Casado. Im Jahr 2000 verkaufte die paraguayische Regierung ohne die betroffenen auch nur zu informieren mehr als 400.000 Hektar Land inklusive Vieh und Anbauflächen an die Moon-Sekte. Auf diesem Land leben 7000 Menschen, darunter 2000 Maskoy-Indianer, denen jetzt der Verlust ihrer Lebensgrundlage droht.

Sollte der Holzeinschlag ungebremst fortgesetzt werden, wird Prognosen zufolge zwischen 2010 und 2020 der letzte Baum in Paraguay gefällt werden. Die indianischen Völker Paraguays würden dadurch nicht nur ihr Land verlieren, sondern auch ihr Leben. Die Einwohner Puerto Casados haben inzwischen einen Enteignungsantrag für einen Teil des verkauften Landes gestellt, in der Hoffnung, das drohende Schicksal der Obdachlosigkeit und des Hungers in letzter Minute abwenden zu können. Sowohl die Totobiegosode als auch die Maskoy brauchen unsere Unterstützung im Kampf um ihre Menschenrechte.

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Die Ureinwohner Paraguays...

Die Geschichte der Ureinwohner bzw. Indios in Paraguay ist ein ebenso trauriges Kapitel, wie im restlichen Amerika. Man muss sich wundern, dass - nach all den Jahrhunderten der Verfolgung und Ausrottung durch die weiße Rasse - überhaupt noch Überlebende dieser Völker existieren...

ACHÉ 700
ANGAITÉ 1.700
AVÁ-GUARANÍ 7.000
AYOREO 850
CHAMACOCO 1.000
CHIRIPÁ 7.000
GUANÁ 95
GUARAYO 1.300
LENGUA 11.000
MAKÁ 2.000
MANJUI 250
MBYÁ 5.000
NIVACLÉ 8.000
PAÎ-TAVYTERÂ 8.050
SANAPANÁ 1.070
TAPIETÈ 1.900
TOBA MASKOY 2.060
TOBA QOM 800

Die Ureinwohner Paraguays
Stämme: Pers. (ca.)
Im Chaco von Paraguay, der menschenfeindlichen sogenannten grünen Hölle, leben viele Indios unter absolut menschenunwürdigen Umständen. Sie trinken verseuchtes Wasser, als sei es Limonade und viele sind froh, wenn sie über-haupt etwas zu trinken finden. Sie verhungern, verdursten, werden von Land-räubern erschlagen, oder vertrieben. Viel zu wenige Menschen interessieren sich dafür, dass in unserem zivilisierten Jahrhundert derartinge Dinge geschehen können. Jeder kümmert sich nur um seine eigenen Probleme, die doch so lächerlich geringfügig sind.

Ein paar wenige Menschen, denen dieses Leid unter die Haut geht, opfern ihre Zeit und ihr Geld, um diesen Menschen zu helfen. Leider ist dies nur der be-kannte Tropfen auf dem heißen Stein. Viel mehr müsste getan werden, um diesen Nachfahren einer großen Kultur ein menschenwürdiges Dasein zu ermög-lichen. Man hat ihnen alles genommen, aber im Tausch dafür nichts gegeben! Und man nimmt ihnen auch heute noch die Ländereien weg, die ihnen vom Staat übereignet wurden.
Viele fragen sich, warum die Indios sich nicht mit Pfeil und Bogen dagegen wehren. Der tiefe Glaube dieser Menschen hindert sie daran. Sie sind der An-sicht, dass man die Erde nicht besitzen kann. Man darf sie nutzen, solange man auf ihr wandelt. Aber wie kann man einen Teil der Mutter Erde besitzen, man kann doch auch nicht die Luft oder gar das Wasser sein eigen nennen? Der weiße Mann ist für den roten Mann stets ein Rätsel gewesen, was er nicht lösen konnte.
Der weiße Mann hingegen hat noch nicht einmal den kleinsten Versuch unter-nommen, das Rätsel 'roter Mann' zu entschlüsseln. Mit Brachialgewalt wurde alles Andersartige niedergemacht und unterjocht. Viele Menschen bedauern zwar das Los der Ureinwohner, gehen dann aber zur Tagesordnung über. Sie sollten lieber sich selbst bedauern, denn irgendwann im Laufe der Entwicklungsgeschichte der Menschheit muss und wird sich das Blatt wenden.
Die lebensunfähigen Weißen, die im Urwald keine halbe Stunde ohne den Bei-stand eines Roten überleben können, werden dann umdenken müssen. Die Welt wird nicht immer das sein, was sie jetzt ist. Die hochmütigen Ignoranten sollten lieber sich und ihre Kinder auf ein Leben vorbereiten, worin Komfort und ein leichtes Leben keinen Platz mehr hat. Viele weiße und sehr reiche Plantagen-besitzer mussten in Südafrika um ihr Leben rennen und ihr gesamtes Hab und Gut zurücklassen. Viele haben noch nicht einmal mehr das geschafft. Sie alle haben die Zeichen des Wandels ignoriert und den höchsten Preis dafür gezahlt...

Auch hier in Paraguay bangen Großgrundbesitzer bereits um ihr Leben, um Hab und Gut. Landbesetzer treiben ihr Unwesen und verunsichern die Gesellschaft. Die Indios sehen mit gewohnter Ruhe zu, wie die Weißen sich gegenseitig das Leben zur Hölle machen und nicken mit den Köpfen. Sie brauchen nur zu warten, denn die Zeit arbeitet für sie. Und Zeit - ja, davon haben sie genug...

Vorprogrammierte Zukunft...?

Paraguay
Informationen u. Immobilien für Einwanderer

Die Indios vom Stamm der Lengua verfügen heute über die meisten Mitglieder, nämlich über 10.000, während der Stamm der Guanás mit seinen knapp 100 Angehörigen nahezu ausgerottet ist, gefolgt von den Manjui, mit ca. 250 Angehörigen. In der Haupt-stadt Asunción trifft man häufig auf Angehörige der Makás, die ihre selbstgefertigten Artikel an Touristen verkaufen und sich auch für Geld ablichten lassen. Sie leben in einem schmutzigen Reservat, der sogenannten Indianersiedlung, und ich frage mich oft, was für Gedanken ihnen durch den Kopf gehen, wenn eine kreischende Horde Touristen in ihr Dorf einfällt, und sie sich wie Affen im Zoo zur Schau stellen müssen... Es sind ruhige, sanfte Menschen, die offenbar nichts aus der Ruhe bringen kann. Oder ist es vielleicht die Resignation, die diese Menschen zu dem gemacht hat, was sie heutzutage sind? Rechtlose bunte Schatten und zu müde, um aufzubegehren? Aber was ist mit den Heranwachsenden? Werden auch sie sich für immer unterdrücken lassen, oder wird es in Paraguay irgendwann einmal eine Red-Power-Underground-Initiative nach US-amerikanischem Muster geben?

Die jungen Indios interessieren sich wie alle Jugendlichen dieser Welt für Hamburger, Coca-Cola, Diskotheken und heisse Musik. Leider können sie sich diese Ver-gnügungen jedoch nur im Traum leisten. Vielleicht kommt der Tag, an dem sie all diese Dinge auch in der Wirklichkeit erleben wollen. Ihre Großeltern und Eltern haben sie Genügsamkeit gelehrt...

Ihr tiefer Glaube an die Weisheit der Älteren hält die Wut in Zaum. Aber vielleicht kommt der Tag, an dem ein junger Vater sein Kind nicht mehr sterben lassen will, nur weil er kein Geld für die Arztkosten hat. Die paraguayische Regierung lässt die Indios im Stich. Von ihr haben sie nichts Gutes zu erwarten, im Gegenteil. Weltweit existieren eine Menge Organisationen, die sich für die Rechte der Ureinwohner einsetzen. Leider betrifft das nicht die Indios von Paraguay. Kaum jemand interessiert sich für sie.

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Kun st

Die indianischen und spanischen Einflüsse in Paraguay ermöglichen eine ständige Entwicklung des Kunstgewerbes. Bereits vor der Entdeckung des Landes haben die verschiedenen Eingeborenenstämme natürlicheRohstoffe, wie Palmenblätter, edle Hölzer, Federn und andere vorhandene Materialien zu hübschen Gebrauchsgegenständen verarbeitet.

Teppiche, Körbe, Halsschmuck und andere geschickt gearbeitete ethnische Erzeugnisse werden auch noch heute in reicher Auswahl angeboten.

Auch andere Artikel, wie die Textilien Ñandutí und Aho Poí, oder der Filigranschmuck aus Gold und Silber, die in Handarbeit gemachten Hängematten, bezaubern durch ihre Schönheit und ihre günstigen Preise.

Handarbeitsstädte Itá - Itaguá - Aregeá

Eine Fahrt für Liebhaber der Handarbeiten. In AREGUA be-
sichtigen wir die unterschiedlichen Töpferarbeiten und Figuren aus Keramik. In ITAGUA finden wir haupsächlich Handweberei und Spitzenklöppeleiarbeiten, wie Nanduti und Aho-poi.

Die Kunst aus Paraguay

Die Kolonialstadt Areguá am Ypacarai-See zeigt uns Hand-
arbeiten aller Art, hauptsächlich aus Keramik. Auf dem Rückweg halten wir in der Stadt der Gold- und Silberschmieden, die sich durch ihre filigranen und durchaus erschwinglichen Juwelierarbeiten auszeichnet.

Denise Valdez

Die erfolgreiche Sängerin aus Paraguay präsentiert Ihr Land seit geraumer Zeit in Europa. Ob typische Folklore oder Latino - Pop Musik, beides präsentiert Sie mit Liebe und Leidenschaft.
Mit vielen Auszeichnungen wurde Sie in Ihrem Land geehrt, und präsentierte sich bereits vor dem Präsidenten von Paraguay.

Egal wo man einen Auftritt sich ansieht, wo man Sie auch trifft, man ist begeistert.

Denn der "Stern" aus Paraguay ist einfach nur umwerfend....

Web: www.denise-valdez.com

Raquel Lebrón

konnte sich nicht nur in Paraguay als Konzertharfenistin einen Namen machen, sie ist mit zahlreichen Konzerten sowie Vorträgen über die Besonderheiten der paraguayischen Harfe auch in vielen lateinamerikanischen Ländern, in Südafrika, Europa und Kanada aufgetreten; in Deutschland insbesondere in Berlin, Bonn, Köln, Mainz und an der Oper in Wiesbaden. Für die ARD drehte sie den Dokumentarfilm "Harfen aus Paraguay", der in den Studios der Deutschen Welle aufgenommen wurde. INTER NATIONES bezeichnete sie während einer Tournee "Botschafterin der paraguayischen Musik".
Als Künstlerin hat sie auch zahlreiche internationale Preise gewonnen. Das Repertoire von Raquel Lebrón umfaßt neben beliebter Harfenmusik, traditioneller paraguayischer und lateinamerikanischer Folklore, auch internationale Orchestermusik, sowie ein wenig Klassik.

Web: www.harpa.com/raquel-lebron

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Bildung

Auch in Paraguay sind mehrere internationale Schulen vertreten, wie z.B. das Goethe Institud, Berlitz, University of Cambridge ...

An der Universität in Villarrica gibt es z.B. ein Studienangebot von Jura, Medizin, Physiotherapie, Rechnungswesen und vieles anderes mehr. Sicherlich ein Thema für Familien mit Kindern. Übrigens: Das Medizinstudium wird nach einem Praktikantenjahr in Deutschland von Deutschland anerkannt.

Statistisch gesehen können 92,1% aller Personen über 15 Jahre lesen und schreiben.
13,6 % der über 25jährigen Bevölkerung haben keine abgeschlossene Schulausbildung.

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Klima

Die Jahreszeiten

Da die Jahreszeiten auf der Südhalbkugel der Erde entgegengesetzt der Nordhalbkugel verlaufen empfiehlt es sich im europäischen Winter oder Frühjahr nach Paraguay zu vereisen. Wer wissen möchte, was wir in Paraguay "Winter" nennen sollte das Land in den Monaten Juni bis August bereisen.

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MENSCH UND GEMEINSCHAFT

Der Paraguayer:


Wenn sie ihn fragen: "wie geht's?", antwortet er immer mit: Sehr gut! Er hat immer ein Lächeln für Sie bereit, ist immer freundlich und immer "tranquillo" (ruhig ;ausgelassen; ohne Hektik) - Er kennt keinen Stress und keine Uhrzeit. Alles geht sehr gemächlich voran, was für uns Europäer zunächst eine große Umstellung ist. Zunächst wird er Ihnen mit etwas Distanz begegnen, doch wenn Sie ihn einmal zum Freund haben, dann heißt das für immer.

Kinderliebe wird hier groß geschrieben.

Für die lieben Kleinen tut man alles. Man lebt in der Großfamilie. Urgroßeltern, Großeltern bis hin zu den Kleinen halten alle zusammen. Kein Wunder, denn hier gibt es kaum Altersvorsorge, keine Arbeitslosenversicherung usw. hier hilft die Familie untereinander.


Paraguay ist seit ca. 120 Jahren ein beliebtes Einwanderungsland. Ab 1900 entstanden die deutschen Kolonien Hohenau, Obligado und Bella Vista im Süden des Landes.1924 gründeten Familien aus Württemberg und Baden die Kolonie Independencia, die sich durch ihre wundervolle Natur und ihre Berglandschaft auszeichnet.

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Preise

Eine der häufigst gestellten Fragen und auch am meisten diskutierte ist: Was kostet wie viel ?

Hier ein kurzer Überblick. Bitte beachten Sie jedoch, dass alle Preise Richtwerte und zudem auch vom aktuellen Wechselkurs abhängig sind.

1 Euro = 7000 Gs.

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Einige Beispiele:

Kartoffeln 1kg 1.800 Gs.
Bananen (1dutzend) 3.500 Gs
Rinderfilet 1kg 17.500 Gs.
Milch 1l. 3.000 Gs.
US Zigaretten 1Pk. 5.000 Gs.
Benzin 1l. 4.800 Gs
Wein argentinisch 1l. 4.900 Gs
Zahnpasta Colgate 4.300 Gs.
Glühbirne Philips 1.500 Gs
Menü bei Mc. Donalds ab 12.000 Gs.

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Einkaufen in Paraguay

Seit vielen Jahrzehnten ist Paraguay als das Einkaufsparadies von Südamerika bekannt.

Die Städte Asunción, Ciudad del Este, Pedro Juan Caballero
und Encarnación zeichnen sich durch ihr unwiderstehliches Angebot, dem guten Preis-Leistungsverhältnis und der hohen Qualität aus. In den Einkaufszentren und Fachgeschäften ist eine erstaunlich breite Palette von verschiedenen Produkten vorzufinden, angefangen bei der Vielfältigkeit des Kunstgewerbes bis hin zu den feinen Filigranarbeiten aus Silber, kostbaren Parfüms und Orientteppichen.

Die paraguayische Währung ist der Guaraní, unterteilt in 100 Céntimos. Im Umlauf sind Banknoten zu 1.000, 5.000, 10.000, 50.000 und 100.000 Guaraníes, sowie Münzen zu 10, 50, 100 und 500 Guaraníes. Im 2006 lag der Wechselkurs für 1.- EURO bei 7.200 Gs.

In vielen Geschäften und in allen Banken werden die international üblichen Kreditkarten akzeptiert.

Paraguay ist ein einziger Duty-Free-Shop. Bezahlt wird entweder in der Landeswährung oder in letzter Zeit auch
immer öfter in US-Dollar. Preiswert sind Zigaretten, Alkohol, Fleisch, Benzin, Elektronik und Marken-Textilien und alle im Lande produzierten Artikel (z.B. Kunstgewerbe).

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Lebensh altungskosten für 2 Personen ugf. mtl.

Strom 25,00 € bei einem Verbrauch von ca. 620 KWh./Monat
Wasser 0,00 € bei eigenem Brunnen u. Grube sonst ca. 8€
Lebensmittel 250,00 € 60% nationale und 40% importierte Produkte
Telefon 20,00 € Handy ausgeschlossen
Benzinkosten 50,00 € bei einem Verbrauch von 8lts.und 1000 km. p/Monat

Hausmädchen/Gärtner 50,00 €
Gesamt 395,00 €

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Wenn Sie jetzt noch 100 Euro für Reparaturen (z.B. Auto) oder Krankenversicherung zurücklegen belaufen sich die Lebenshaltungskosten auf 495,00 Euro p/ Monat

In Paraguay besteht keine Versicherungspflicht. Sie können aber auch wie gewohnt Ihr Auto Haft- oder Vollkasko versichern, ebenso gibt es Krankenversicherungen die im Monat um die 20 Euro liegen. Ein Arztbesuch kostet privat ca. 8 Euro, für Zahnersatz oder eine neue Brille entstehen Kosten zwischen 50 € und 100 € , je nach Behandlungsumfang.

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RECHTLICHES

Was Sie unbedingt wissen sollten...

Im Gegensatz zu vieler selbstgeschmiedeter Meinungen in Foren und Web-Sites im Internet gelten in Paraguay einige durch das Gesetz geregelte Richtlinien und Vorgehensweisen beim Kauf, Verkauf und Bau von Immobilien. Hier einige Dinge an die Sie sich auf jeden Fall halten müssen:

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Baugenehmigung:

Auch in Paraguay ist so wohl in der Stadt als auch auf dem Land eine Baugenehmigung auf dem Bürgermeisteramt (Municipalidad) einzuholen. Im Gegensatz zu Deutschland ist dies auch im Nachhinein, sprich wärend des Baus ohne Busgeldzahlung möglich. Es geht lediglich um die Bezahlung einer Steuer, eine Prüfung der Baupläne oder die Pflicht der Einbeziehung eines Architekten fällt nur bei mehrstöckigen Bauten im Stadtbereich an.
Trotzdem raten wir Ihnen mit Architekten und renomierten Bauunternehmern zu arbeiten.

Immobilienkauf

Beim Immobilienkauf, sowie allen anderen Verträgen, die Sie als Ausländer in Paraguay tätigen muss laut Artikel 390 des Bürgerlichen Gesetzbuches (Codigo Civil) die Übersetzung des betreffenden Dokuments, getätigt von einem staatlich vereidigten Dolmetscher, angefügt sein. Sollte dies nicht der Fall sein ist Ihr Vertrag immer anfechtbar, da es sich für Sie um eine Fremdsprache handelt.

Immobilienverkauf

Seit dem 1.1.2006 gilt eine Neuerung im paraguayischen Steuerrecht, welche den Verkäufer einer Immobilie um 1,5% des angegebenen Verkaufspreises berappt. Diese Steuer wird bei Unterschrift des Vertrages vom Notar einbehalten und an den Fiskus abgeführt, sofern der Verkäufer keine angemeldete Steuernummer (RUC / Registro Unico de Contribuyente) besitzt. Ist er jedoch RUC-gemeldet kann er die anfallende Summe als Steuerbonus angeben.

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ARTIKEL 390 CODIGO CIVIL

Bürgerliches Gesetzbuch Art. 390

Schriftstücke müssen in Spanisch angefertigt werden. Im Falle, dass die betroffenen Personen kein Spanisch sprechen wird wie folgt verfahren:

a) Das Schriftstück wird mit absoluter Übereinstimmung eines in der Sprache in welcher sie sich auszudrücken verstehen aufgesetzten Entwurfes erstellt und in Anwesenheit eines Notares unterschrieben, welcher die Vollziehung des Aktes oder die Echtheit der Unterschriften, falls in seiner Abwesenheit unterzeichnet wurde, beglaubigt. Der Entwurf wird von einem vereidigten Übersetzer ins Spanische übertragen und von ihm im Beisein des Notares unterschrieben und ebenfalls beglaubigt. Sowohl der Entwurf als auch seine Übersetzung bleiben als Teil des Schriftstückes im Register archiviert, und
b) sollten die Personen nicht in ihrer eigenen Sprache schreiben können, diktieren sie dem vereidigten Übersetzer...



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Kommentare

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  • JokerOma 18.05.2011 19:20
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • moneymaker11 02.06.2010 21:58
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich
  • deel 11.01.2008 00:42
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • hps_48 18.11.2007 21:06
    Bewertete diesen Bericht als
    sehr hilfreich
  • leonardo500 22.08.2007 22:37
    Bewertete diesen Bericht als
    besonders hilfreich

    Ich bin beeindruckt von so umfassender und interessanter Information zu diesem Land, alles Gute! Saskia

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