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Osnabrück
Pro Super schöne Altstadt
Kontra Nichts bisher
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
|---|---|
| Anbindung | |
| Sehenswürdigkeiten | |
| Sicherheit | |
| Gastfreundlichkeit |
Zuerst bin ich ja immer nur auf der Autobahn auf dem Weg zur Nordsee an Osnabrück vorbeigefahren, dann bin ich einige Male durch den Ort durchgefahren und der erste Eindruck war nicht gerade der Beste. Ich hatte aber am letzten Wochenende das Glück einen ortskundigen Führer zu haben und so konnte ich nun endlich auch einmal das richtige schöne Osnabrück, sprich die Innenstadt mit der Altstadt kennen lernen. Und ich war begeistert.
Ich muss gleich zu Anfang sagen, Osnabrück ist keine Stadt für einen Tag, es gibt dort so viel zu sehen und wenn man nur ein paar Stunden Zeit hat, kann man wirklich nur die bekanntesten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten ansehen. Also ich persönlich würde mindestens 3 Tage einplanen um die Stadt wirklich richtig kennen zu lernen.
In der Stadt gab es zwar viele freie Parkplätze, aber wir haben unser Auto in einem Parkhaus in der Nähe der Hausbrauerei Rampendahl geparkt, die wir zum Abschluss der Stadtbesichtigung auch noch besucht hatten.Begonnen haben wir mit der Marienkirche, die direkt neben dem Rathaus liegt. Das Rathaus ist übrigens sehr imposant und auf jeden Fall mindestens einen Schnappschuss wert. In diesem Rathaus wurde der Westfälische Friede zu der Beendigung des 30 jährigen Krieges unterzeichnet, deshalb ist Osnabrück auch eine Friedensstadt. Die Kirche ist sehr beeindruckend, denn die Innenausstattung ist stark in rot gehalten. Die Bänke sind mit roten Bezügen gepolstert, die Orgel ist in Rot gehalten und auch an den Wänden befinden sich Gegenstände in einer eher weinroten Farbe.
Der Kirchturm ist 79 Meter hoch und wer bereit ist die 190 Stufen auf die Aussichtsplattform hoch zu steigen, soll mit einem super tollen Ausblick auf die Stadt belohnt werden, habe ich mir sagen lassen, denn ich war nicht bereit die Treppen hoch zu steigen. Den Kirchturm kann man im übrigen nur Sonntags in der Zeit von 11.30 Uhr bis 13.00 Uhr besteigen.Dann sind wir durch die verschiedenen Gassen in der Altstadt gegangen. Die meisten Gassen waren mit Kopfsteinpflaster belegt und wir haben sehr viele Fachwerkhäuser gesehen. In der Altstadt ist mir aufgefallen, das es sehr viele Antiquitätenläden gab, wir waren aber an einem Sonntag dort und so waren fast alle geschlossen. Die bekannteste Gasse ist wohl die Marienstraße. Die Neustadt wird im Grunde nur durch das Waterlootor von der Altstadt getrennt und ist bei weitem nicht so schön. Es heißt auch, das Waterlootor ist der Eingang in die Altstadt. In der Altstadt gibt es sehr viele Cafès und Kneipen in denen man bei schönem Wetter auch draußen sitzen kann. Als Gesamteindruck kann ich sagen, die Altstadt hat mir sehr gut gefallen.
In der Nähe der großen Stadtbibliothek befindet sich ein sehr schöner interessanter Brunnen. Er wird wohl Bürgerbrunnen genannt, da er von den Bürgern der Stadt bezahlt wurde. Die Säulen an dem Brunnen sind sehr informativ, denn dort ist die Geschichte der Stadt Osnabrück abgebildet. Am Brunnen ist es sehr laut und das Wasser stürzt in drei Brunnenschalen, eine große und zwei kleine. Um den Brunnen herum befindet sich eine Art kleiner Park und es sind einige Bänke aufgestellt.Von dort aus haben wir unseren Stadtrundgang in Richtung Einkaufsmeile weiter fortgesetzt. Hier ist der Kern der Stadt wie bei anderen Städten auch, geprägt von Nordsee, Mc Donald, Douglas, die üblichen Kaufhäuser und Geschäfte. Im Gegensatz zu den Läden in der Altstadt sind die Preise etwas günstiger.
Mitten durch die Stadt fließt die Hunte, das ist ein kleiner Fluss der vom Wiehengebirge aus in Richtung Norden fließt. Hier gibt es die Möglichkeit, eine halbe Stunde für 2,50 Euro mit dem Tretboot durch die Stadt zu fahren.Osnabrück ist auch eine Universitätsstadt. Die Universität befindet sich in dem Schloss.
Abschließend haben wir den Dom St. Peter besichtigt. Was mir am besten im Dom gefallen hat, war das große Triumphkreuz und die riesige Orgel. Zu bestimmten Zeiten gibt es die Möglichkeit um den Chorumgang zu gehen. Direkt am Eingang befindet sich ein Tor aus zwei Flügeln ganz in schwarzem Gitter gehalten, das aussieht als wäre es eine Himmelstür. An diesem Gitter wurde eine optische Täuschung in Form von verschiedenen Diagonalen eingebaut, wenn das Tor geschlossen ist, glaubt man in einen langen Gang hineinzusehen. Links und rechts an den Wänden befinden sich Bilder von Bauarbeiten am Dom. Neben dem Dom befindet sich ein Kloster das auch heute noch bewohnt ist.Als wir wieder zurück auf dem Weg zum Auto waren, kamen wir wieder an dem Brauhaus Rampendahl vorbei und wir fanden, das wir ein Bier verdient hatten. Das Brauhaus ist sehr schön und urgemütlich. Die Bedienung super nett und aufmerksam. Im Brauhaus wird ein Buffet angeboten für einen Einmalbetrag von 9,17 Euro pro Person und man kann essen, soviel wie geht. Das gilt für Montag bis Freitag von 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr und Samstags von 12.00 Uhr bis 20.00 Uhr.
Die größeren Städte in der näheren Umgebung sind Münster, Oldenburg und Bielefeld.
Fazit
Eine sehr schöne Stadt.
Osnabrück bietet so viel Sehenswertes, das es unmöglich ist, dies alles an einem Tag zu sehen. Die Stadt ist auch zu schön um durch sie durch zu hetzen. Ich würde einen Wochenend Tripp empfehlen auch um einen Abstecher in das schöne Pampendahler Brauhaus zu machen um von dem köstlichen Bier zu probieren.
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esposa1969 26.02.2012 13:14
tapio-maunzi 22.09.2009 13:54
GerhardReus 13.09.2009 21:38
piwi09 18.07.2009 23:17
Ja, eigentlich ist die City super.
Mausy91 24.03.2009 15:49
s.h LG