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Pro rund ums Jahr ausreichend warm, man wird bis zum Abwinken mit amerikanischer Professionalität unterhalten
Kontra xxx
Aus dem Kriegsaußenposten Fort Gatlin, der gegen 1835 in Orlando umbenannt wurde, erwuchs zwar so langsam ein Städtchen.
Aber bis in die erste Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts waren Orlando und seine Nachbarstädte (wie Kissimmee) nur kleine verschlafene Orte, die von Viehzucht und Zitrusanbau lebten.
Und heute? Sommer, Sonne, Fun! Die Region um Orlando gehört zu den weltweit beliebtesten Urlaubszielen und zieht jährlich Millionen von Touristen an. Und die Tourismus- und Unterhaltungsindustrie boomt nach wie vor.
"The Home of Mickey Mouse" liegt in mitten eher eintöniger Ackerflächen ziemlich zentral in Florida und damit nicht(!) an der Küste. Gebadet wird nur in den hoteleigenen Pools oder in einem der vielen Wasservergnügungsparks.Wir waren einmal Ende April und dann noch mal Anfang November vor Ort. Im April ist das Wetter schon recht heiß für den Besuch der Parks gewesen. Aber der Ansturm dort hielt sich noch in sehr erträglichen Grenzen. Dafür konnte man abends dann noch gemütlich seine Runden im Pool drehen. IM November war es schon deutlich kühler und man brauchte abends mal einen Pullover. Zu den Besucherzahlen kann ich nichts sagen, da die wegen der Anschläge in New York und der Reiseangst der Amerikaner maßlos eingebrochen waren.
Downtown Orlando bietet nicht mehr und nicht weniger als jede mittlere amerikanische Großstadt - also gläserne Wolkenkratzer bestimmen die Skyline des aufstrebenden Finanzbezirks.In der Regel wird der Besucher sich aber eh ein Hotel außerhalb von Downtown Orlando suchen, vermutlich in der Nähe der /des Parks den/die er besuchen möchte. Sehr häufig gibt es dann nämlich kostenlose Busshuttles von den Hotels zu den nahe gelegenen Attraktionen - was natürlich nur zu empfehlen ist. Doch die Auswahl ist groß und man sollte sich vielleicht schon zu Hause mittels Reiseführer und Meinungsforum überlegen, was man davon mitnehmen möchte. Für die großen Parks kann man locker 8 Stunden pro Besuch einplanen.
Wir haben bisher immer in Kissimmee – am Irlo Bronson Memorial Hwy - gewohnt. Ich weiß gar nicht, ob Kissimmee als Ort überhaupt noch existiert. Wir haben jedenfalls nur Hotel an Motel an Hotel entdeckt. Das passende Gegenstück dazu ist der International Drive. Überhaupt lässt sich in der Gegend um Disney alles nicht so direkt auseinanderhalten. Jedenfalls zieht sich das ewig in die Länge und alle Hotels, Malls und Restaurants sind um diese beiden Hauptstraßen gruppiert.Wer sich’s zutraut, braucht auch kein Hotel vorbuchen, solange er nicht während der Saison reist. Die Bettenanzahl ist um Orlando deutlich höher als in New York. Die meisten Hotels sind auf Familien eingestellt und der zusätzliche Konkurrenzdruck führt zu freundlichen Preisen, die man mit den massig ausliegenden Kuponheften noch mal drücken kann. Doch zu viel sollte man nicht erwarten. Am besten ist, man schaut sich vor der Zusage erst mal die Zimmer an. Erster Halt sollte also eine Fastfoodkette wie MacDonalds oder Burger King sein. Denn dort liegen die Hefte von roomsaver.com, hotelcoupons.com oder travelsaver.com aus.
A pro pos Essen. Der Amerikaner an sich scheint ja nur Gegrilltes oder Frittiertes zu kennen. Wer davon auch mal genug hat, kann sich in einem der tollen Supermärkte (z.b. Publix) auch schon mal mit einer Auswahl an Früchten, Säften, Surimi und Mikrowellengerichten eindecken. Zu beachten ist außerdem: Wer zur Hauptstoßzeit essen gehen will bekommt speziell während der Saison schnell ein Problem. Trotz der reichen Auswahl ist fast nirgends ein Platz ohne längeres Anstehen zu bekommen. Kupons nicht vergessen.Es gibt um dieses Epizentrum der Unterhaltungsindustrie natürlich noch diverse kleinere Attraktionen, die meist aber in der Beschreibung so aufgebauscht werden, dass die Realität recht enttäuschend ist: Gatorland, Cypress Gardens, Splendid China, Fantasy of Flight – nur, um mal einige zu nennen. Kupons nicht vergessen.
Orlando kann man mit seinen preiswerten Hotels auch gut als Ausgangspunkt für einige Tagesausflüge dienen. Besonders empfehlen sich natürlich das Kennedy Space Center, Winterhaven und vielleicht Daytona Beach oder die Zitrusfelder, die immer noch einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor für Florida darstellen.Ein Wort zum Shopping
Florida ist natürlich das Einkaufsparadies schlechthin. Trotz des schlechten EURO bleibt aufgrund der vielen Sparangebote, der geringen Mehrwertsteuer (wird erst an der Kasse draufgeschlagen!!) und der Outlet Center immer noch ein nicht unbeachtlicher Preisvorteil bei Sportklamotten (inkl. Sportschuhe), Jeans, Uhren und casual wear.
Das Belz Factory Outlet ist das größte der Gegend und bietet auch ein größeres Designer Outlet.
Das Orlando Premium Outlet befindet sich an der I-4 Ausfahrt 27 und bietet rund 110 Shops. Dabei sind viele Designer, aber auch alle wichtigen Sportklamotten Hersteller und natürlich Unmengen für uns unbekannte Namen.Die Florida Mall ist keine Outlet, aber die größte Mall der Gegend und befindet sich am Orange Blossom Trail den erreicht man über die Sand Lake Road von der I-4 kommend. Hier gibt es neben vielen kleinen Geschäften die vier großen Kaufhausketten: JC Penny (am interessantesten – vielleicht wie Karstadt), Sears (Kramladen), Dillards (Markenshops unter einem Dach) und Saks 5th Avenue (sehr gehoben). Um sich bei den Outlets noch behaupten zu können, fahren diese Kaufhäuser immer wieder heftige Aktionen, bei denen man manchmal mehr spart als im Outlet.
In der Nähe aller Hotels befinden sich in der Regel Restaurants, Fastfood Ketten, kleine oder große Supermärkte und Shops sowie die obligatorischen Souvenir Billigläden, bei denen man sich darüber im klaren sein muss, dass es sich um Ramsch handelt.Das sollte man mitnehmen:
natürlich muss mindestens ein Park von Disney besucht werden (wir haben ca. 8 Stunden pro Park gebraucht) - alle sind eher familienfreundlich und ich empfehle MGM und Animal Kingdom (in Magic Kingdom sind sehr viele kleine Kinder - dafür hat es die schönste Parade)
die Parks der Universal City (siehe meinen Bericht)
Sea World (haben wir leider nicht mehr geschafft)Cape Canaveral (wurde im November 2001 stark gebaut – lohnt sich aber vor allem für Interessierte und Patrioten)
Unbedingt (!) mindestens einen Tag in einem Wasserpark verbringen (mit sehr viel Sonnencreme) - wir waren in Disney's Blizzard Beach => ein Mega Fun, einfach genialDas auf dem Kopf stehende und das halb versunkene Haus (verrückt, was die Amis so machen)
Weiterhin sollen sehr schön sein: Splendid China, Winterhaven, Gatorland und Fantasy of FlightFazit: Das Mekka für alle Unterhaltungssüchtigen
Achtung, dies ist der erste Berichte des Autors
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SaschaT 11.01.2002 12:45
@Jörg 08.01.2002 13:37
Ives 27.12.2001 17:12
vollonator 27.12.2001 13:11
Wir als alte "Unterhaltungsjunkies" haben uns in Orlando auch super wohl gefühlt. Im "umgekehrten" Haus waren wir nicht, dafür war SeaWorld zweimal ein "Muss"... sindee