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Grüß Gott und Prosit 2012 an alle !
Seit 12:40 bin ich wieder aus Vietnam zurück. Bis zum nächsten Urlaub sind es noch ein paar Wochen. Das Nachlesen wir auch ordentlich dauern.Die Olvera Street ist die Geburtsstätte von Los Angeles. Das sagte uns die Reiseleiterin. Wir kamen mit dem Reisebus bis knapp vor die Straße. Weil der Bus nicht in die Fußgängerzone fahren kann, mussten wir auf einem großen Platz davor aussteigen.
Der hatte auch viel zu bieten. Eine wunderschöne Rotunde, eine katholische Kirche und den Blick auf den historischen Bahnhof von Los Angeles. Links vom farbenprächtigen Consulado de Mexico verläuft die rund 200 m lange Straße relativ schnurgerade. Bereits von Anfang an wird die Fußgängerzone durch diverse Stände in zwei Gehstreifen geteilt. Sie sind beide relativ eng.Wir waren zwar vormittags dort, aber schon um 10 Uhr waren dort viele Touristen anzutreffen. Die Stände sind als parallel verlaufende Reihen zu betrachten. Das einzige, was sie an einem kleinen Platz unterbrach, war ein großes, schönes und weißes Steinkreuz. Dahinter folgten schon sehr überladen aussehende Stände. Sie boten in erster Linie Taschen und Tücher an. Die Menge, die ich sah war überwältigend. Auf diesem Platz haben wir kurz Pause gemacht. Wir nahmen auf einer himmelblauen Bank statt, die eine sehr komische Lehnenverzierung In der Mitte war eine doof dreinsehende Kuh, aus dessen Ohren grüne Blätter mit weißen Blüten schossen.
Hinter der Bank war ein Azuleju zu sehen. Das gefiel mir ausgesprochen gut. In der Mitte war in Sepia eine Straßenszene zu sehen. Ein Mann kaufte einer Straßenverkäuferin, die unter einem Schirm saß, etwas ab. Das Azulejo hatte eine blaue Umrahmung.Anschließend haben wir in der Casa California zwei Ansichtskarten gekauft. Sie kosteten teure 50 Cent pro Stück. Der Souvenirladen hatte einen Holzeingang. Die Verkaufsfläche war voll mit Krims, Krams und vielen Waren Made in China. Vorm Eingang standen Verkäufer, die einem Masken aller Art verkaufen wollten.
Die Straße selbst wäre ja schön-historisch. So, wie sie jetzt ist, ist sie ein Jahrmarkt der Billigprodukte und erinnert mich nicht an die Entstehung von Los Angeles. Dabei wären gelungene Ansätze vorhanden. Der Straßenboden ist mit rosa Ziegeln ausgelegt und seitlich hängen viele schöne und farbenfrohe Sträucher über die Straßen. Ich habe gerade mal zwei Statuen gezählt. Diese gehen dann aber in dem Schwall von Hüten, Taschen und Masken unter. Ich hatte keine große Lust, dort lange zu schmökern, da es keine besonderen Produkte gab. Wenn wir Hunger gehabt hätten, wäre vielleicht ein Besuch im Las Anitas Restaurant noch schön gewesen.
Gruß wieder aus Wien
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belli4charlotte 30.04.2012 21:13
t.schlumpf 17.02.2012 09:40
gruebelchen 18.01.2012 09:36
schumitoni 16.01.2012 22:26
krimifan66 15.01.2012 16:02