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Pro tolle Landschaften, Seen, zahlreiche Aktivitäten
Kontra zu weit weg
Detailbewertung
| Preis-/Leistungsverhältnis | |
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| Gastfreundlichkeit |
Ja, genau das habe ich mich gefragt, als wir in Kelowna ankamen, wo wir die Schwester meines Freundes besuchten, die vor ungefähr vier Jahren hierhin ausgewandert ist. Wie sicher viele von euch auch, habe ich mir Kanada immer so vorgestellt: Wald, abgelegene Holzhütten am See mitten im Wald, dazwischen noch mehr Wald und ein ähnliches Klima wie bei uns, nur mit viel mehr Schnee im Winter. Das mag wohl auch für viele andere Regionen zutreffen, aber im Okanagan Valley in British Columbia gibt es noch viel mehr und vor allem Dinge, die ich nicht gleich mit Kanada in Verbindung gebracht hätte. Neugierig geworden? Dann lest weiter!
Wie weiter oben bereits erwähnt, ist die Region eine der wärmsten in ganz Kanada. Als wir im August dort waren, hörten wir nur, dass dieser Sommer ungewöhnlich mild war - und das obwohl das Thermometer konstant zwischen 30 und 35 Grad zeigte. Während im Norden noch sehr viele Kiefern und andere Nadelbäume stehen, nehmen die Richtung Süden immer weiter ab, zum Teil ist die Landschaft hier sehr dürr und ausgetrocknet, vereinzelt sieht man Kakteen stehen. Da die Region so warm ist, wachsen hier auch Pflanzen und Bäume, die man nicht unbedingt mit Kanada in Verbindung bringt. Überall sieht man Schilder von verschiedenen Verkaufsständen, die hier angebaute Pfirsiche und Kirschen anbieten. Beides schmeckt so unglaublich lecker und vor allem die Kirschen waren größer als alle Kirschen, die ich je zuvor gesehen habe. Was man allerdings wissen sollte ist, dass Obst in Kanada verhältnismäßig teuer ist, aber an den Ständen bekommt man noch ganz gute Preise.
Im Winter kann man in der Region gut Skifahren. Zu den beliebtesten Skigebieten zählen das Apex Ski Resort und Big White (ca. 45 min von Kelowna entfernt), das zugleich eines der größten und bekanntesten Skigebiete Kanadas ist.Im Sommer werden rund um den Okanagan See zahlreiche Wasseraktivitäten angeboten. Man kann in jedem größeren Ort am See Boote oder Jetskis leihen, Surfer haben wir in der Zeit, in der wir hier waren, keine gesehen. Die Landschaft läd zudem zum Wandern ein, auch im heißen Sommer, denn es gibt viele Wanderwege in den Bergen, wo es dann doch merklich kühler ist als unten im Tal.
Ich möchte euch nun aber einiges vorstellen, was wir in unseren 8 Tagen in Kelowna erlebt haben. Einige unserer Erlebnisse erhalten vielleicht in den nächsten Wochen noch einen ausführlicheren Einzelbericht, aber zumindest eine kurze Übersicht sollt ihr nun schon bekommen.Wir selbst haben wie gesagt 8 Tage in Kelowna verbracht und haben dabei dieses Städtchen ganz gut kennen gelernt. Kelowna liegt auf beiden Seiten des Lake Okanagan, dabei sind West Kelowna und Kelowna durch die einzige Brücke, die über den Lake Okanagan überhaupt führt, miteinander verbunden. Auf dieser Brücke kann es sich schon einmal stauen und wenn es auf der Brücke einen Unfall gibt, hat mein ein Problem. Wie schon gesagt, ist sie die einzige Brücke, die über den See führt und wenn die dicht ist, müsste man komplett um den See fahren, der insgesamt gut 100km lang ist.
In Kewlona selbst gibt es ein Kasino, mehrere Hotels und Motels, an jeder Ecke ein Restaurant oder eine Boutique. Besonders gut gefallen hat mir die Strandpromenade und der City Park, der auch direkt am Wasser liegt. Hier gibt es einen kleinen, öffentlich zugänglichen und kostenlosen Wasserpark für Kinder mit diversen Wasserspielen und einer großen Liegewiese.Als wir im August in Kelowna waren fand gerade die "Parks Alive! Concerts Series" statt, bei der jeden Abend verschiedene Künstler im Park oder auch den umliegenden Restaurants und Hotels auftraten. Leider waren alle Tickets für Michael Buble, der im Restaurant-Kasino aufgetreten ist, schon ausverkauft.
Hatten wir unten in Kelowna noch fast 30 Grad am frühen morgen, so war es hier oben in den Bergen deutlich kühler. Ohne Pulli fror man im Schatten und auch in der Sonne dauerte es einige Zeit, bis man wieder aufgewärmt war. Auch der See selbst war im August ziemlich kalt, mehr als 16 oder 17° dürfte er nicht gehabt haben. Das ist aber auch nicht verwunderlich, denn bis Ende April war er wohl noch zugefroren.
Der Beaver Lake liegt sehr idyllisch mitten in einem Nadelwald und man sieht auch nichts anderes außer See und Wald. Hier draußen ist es wirklich sehr still und erholsam und außer uns waren nur noch zwei andere Familien am See. Der Strand und der Parkplatz am Beaver Lake, welche man kostenlos nutzen kann, gehört zum Beaver Lake Mountain Resort. Hier kann man entweder in urigen Holzhütten oder auf dem dazugehörigen Campingplatz übernachten. Wir selbst wollten nur einen gemütlichen Tag am See verbringen, aber wer möchte, kann auch ins dazugehörige Spa gehen, sich ein Boot leihen um Angeln zu gehen oder den Streichelzoo besuchen. Mir selbst hat es am Beaver Lake sehr gut gefallen. Die Stille dort oben und die traumhafte Landschaft waren einfach toll. Der Sandstrand war sehr sauber. Einziges Manko: es gibt nur Plumsklos für Tagesgäste wie uns, deren Waschbecken auch zur Fischsäuberung genutzt werden, Fliegen sind als inklusive. Ich werde euch noch einige Bilder vom malerischen Beaverlake anhängen und wem das nicht genügt, der schaut am Besten auf http://www.beaverlakeresort.com/welcome.html vorbei.Das "Floating" ist hier ein richtiger Freizeitsport und viele Familien haben riesige Reifen dabei, in deren Mitte man sogar Getränke kühlen kann und in denen bis zu acht Personen Platz finden. Wir haben uns mit einfachen Reifen begnügt und hatten trotzdem jede Menge Spaß. Hat man keinen eigenen Reifen oder eine Luftmatraze, so kann man sich bei Coyote Cruises an der Einstiegsstelle einfach einen leihen. Gegen Gebühr werden auch mitgebrachte Reifen aufgepumpt.
An der Ausstiegsstelle wird man wie gesagt von einem Bus abgeholt und zum Auto zurückgebracht. Dabei gibt es zwei Ausstiegstellen. Die erste kommt nach ca. 45 Minuten, die zweite dann nach eineinhalb Stunden. Am ersten Ausstieg wird einem die Wartezeit durch Relvis, einem wahnsinnig guten Elvisimitator (siehe Bild), verkürzt, der an der dortigen Imbissbude auftritt. Für den Bus haben wir pro Person 5$ bezahlt, Kinder bezahlen weniger, ein Preis, den wir für diesen Spaß gerne bezahlt haben.Nach dem "Floating" gings für uns weiter an den schönen Sandstrand von Penticton. Hier hat man sich wirklich viel Mühe gegeben, auch den Kleinen etwas zu bieten, denn im Wasser gibt es verschiedene Plattformen und einen Turm, von dem eine Rutsche wieder hinab ins Wasser geht. Der Strand selbst war gut besucht und sehr sauber. Positiv war auch, dass man für die angrenzenden Parkplätze nichts bezahlen musste.
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Elke008 10.03.2012 06:08
auch hier. BH ist da
SiggiWidder 07.03.2012 20:45
Elke008 05.03.2012 14:16
BH folgt
Jester-Neo 29.02.2012 19:14
BH