Erfahrungsbericht über

Oceania Club & Spa, Néa Moudhaniá

Gesamtbewertung (4): Gesamtbewertung Oceania Club & Spa, Néa Moudhaniá

 

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Ein neues Hotel mit Eröffnungsproblemem....

4  31.05.2005

Pro:
wenn es ganz fertig ist sicher ein Traum

Kontra:
einige Pannen bei der Eröffnung  -  wir waren halt bei den ersten Gästen dabei .  .  .

Empfehlenswert: Ja 

Nilestar

Über sich:

Mitglied seit:28.06.2001

Erfahrungsberichte:95

Vertrauende:5

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 35 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Vorweg sei erwähnt, dass wir speziell dieses Hotel ausgesucht haben weil es sich um ein neues Hotel handelt und noch dazu zur Sani-Gruppe gehört, mit welcher wir in Griechenland nur positive Erfahrungen gemacht haben. Außerdem bietet der Oceania Club ein AI-Paket an, in welchem wirklich fast alles enthalten ist.

WAS VERPRICHT DER KATALOG?
Es ist die Rede von einem neuen Hotel wo z.B. alle Zimmer Meerblick haben, die Zimmergrößen variieren von 20 qm bis über 50 qm (je nachdem ob DZ, Junior-Suite oder Suite). Es gibt auch noch Deluxe-Suiten, diese haben einen separaten Poolbereich wo der Rest der Gäste nicht hinkommt - eben ausschließlich für die Deluxe-Gäste. Das AI Angebot umfasst wirklich fast alles: tägliche Minibarfüllung, sämtliche Mahlzeiten als Buffet im Hauptrestaurant mit Namen Thalassa, 3 a la carte Restaurants (asiatisch, italienisch, griechische Taverne), Snacks zwischendurch, Mitternachtssnacks, alle Getränke an den Bars von 10 bis 2 Uhr, nationale sowie internationale Getränke, Cocktails, Wassersport wie z.B. Katamaran, Surfen, Tretboote, Kajaks (einige davon nur wenn man den entsprechenden Schein hat wie z.B. Katamaran), Sauna, Hallenbad, Hammam, Pools, etc. Also wirklich alles inklusive. Einmal pro Aufenthalt ist außerdem noch ein Fahrrad pro Gast verfügbar.

DIE BUCHUNG
Gebucht haben wir den ganzen Spaß im Februar 2005 bei Jahn-Reisen. Wir entschieden uns für ein normales Doppelzimmer mit der Größe von 30 qm und wollten 14 Tage bleiben. Es sollte am 2. Mai losgehen. Leider gab es zu diesem Zeitpunkt nur ein Foto von der Anlage (ziemlich klein und weit weg - also quasi nicht aussagekräftig) und ein Bild von einem Zimmer wo man nur ein halbes Bett sehen konnte und einen Teil des Balkons. Die Internetseite des Hotels war auch noch nicht verfügbar, dementsprechend aufgeregt waren wir wie der ganze Kasten denn nun aussieht. 1 Woche vor dem Abflug dann die Nachricht: das Hotel kann nicht wie geplant am 28. April öffnen sondern die Eröffnung wird auf den 5. Mai verschoben. Jetzt hatten wir die Wahl: entweder den Urlaub zu verschieben oder für die ersten 3 Tage in ein anderes Hotel bei gleichen Leistungen unterzukommen. Wir entscheiden uns für die 2. Variante und sollten nun die ersten 3 Tage im Hotel Sani Beach Club verbringen und dann am 5. Mai ins Oceania umziehen.

SANI BEACH CLUB
Hier sei nur erwähnt, dass man uns eine schöne Superior Suite für diese 3 Tage gegeben hat und obwohl das Hotel nur auf HP ausgerichtet ist gab es keinerlei Probleme bei den AI-Leistungen. Alles hat gut geklappt und die ersten 3 Tage waren einfach nur sehr, sehr schön.

DER UMZUG INS OCEANIA
Am 5. Mai war es dann soweit: um 16 Uhr startete der Bus ins Oceania. Der Transfer betrug ca. 20 Minuten und dann waren wir endlich da. Bevor der Bus zum Hotel abbog sah man schon die Tennisplätze, oder besser gesagt die zukünftigen Tennisplätze, die waren nämlich noch nicht fertig. Schnell wurden die Koffer ausgeladen und hinein ging es ins nagelneue Oceania. Die Eingangshalle war sehr hell und sonnendurchflutet, linkerhand die Blue Bar und rechterhand die Rezeption. Noch bevor wir uns richtig umsehen konnten kam direkt jemand vom Hotelmanagement auf uns zu und sagte wir könnten auch direkt wieder umfahren wenn es uns hier nicht gefallen sollte. Hä? Wir haben doch noch gar nix gesehen, seltsam dachte ich noch so. Ab ging es zur Rezeption zum einchecken. Nach ca. 1 Stunde hatten wir dann unseren Schlüssel - oder besser gesagt die Karte für das Zimmer. Als Bonbon (eben wegen der 3 Tage in dem anderen Hotel und den damit verbundenen Umständen) bekamen wir anstatt des Doppelzimmers eine Junior-Suite, nette Geste wie wir fanden.

UNSERE JUNIOR-SUITE 2311
Die Zimmer sind in verschiedenen Blöcken mit max. 3 Etagen untergebracht. Es gab die Blöcke 2, 3 und 4. Diese beinhalteten normale Doppelzimmer und eben auch einige Junior-Suite. Der Block 1 war erst ein paar Tage später fertig (ebenfalls DZ und Junior-Suiten) und der Block 5 (hier waren die Deluxe-Suiten mit dem privaten Pool-Bereich) war bis zu unserer Abreise am 16. Mai noch immer nicht bezugsfertig.

Leider fehlte auch jegliche Beschilderung, so dass wir zu unserem Zimmer das erste Mal gut und gerne 15 Minuten unterwegs waren. Aber gut, es war ja auch der erste Tag des Hotel und da gab es sicher wichtigeres als die Beschilderung. An unserem Zimmer angekommen der erste kleine Tiefschlag: direkt hinter unserem Zimmer eine Baustelle mit Baggern und diversen anderen Krachmachern. Aber egal, wir gehen jetzt erst mal rein. Mittels Karte öffnet sich die Türe. Direkt hinter der Türe der kleine Kasten wo die Karte rein muss damit man Strom hat. Funktionierte schon mal alles gut.

Rechter Hand direkt das Bad welches zugegeben etwas klein geraten ist aber es reicht dennoch aus. Badewanne mit Duschvorhang - aber keiner aus Plastik der einem beim Duschen so gerne auf dem Leib klebt sondern eine Mischung aus Plastik und Stoff. Sehr edel. Waschbecken mittelgroß mit ausreichend Stauraum für den mitgebrachten Kosmetikkram, Toilette und Fenster. Handtücher waren ausreichend vorhanden, ebenso Bademäntel. Beleuchtung mittels in die Decke eingelassener Leuchtstoffröhren absolut ausreichend und taghell. Leider gibt das Fenster kaum Licht weil es aus buntem Glas ist. Aber wie erwähnt die Beleuchtung absolut ausreichend.

Zurück in den Flur. Linker Hand ein großer Schrank der sich wie folgt unterteilte: ganz links ein Schrank mit einer Türe und Fächern, Schubladen und der Safe. Der Safe konnte mit wenigen

Bilder von Oceania Club & Spa, Néa Moudhaniá
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Oceania Club & Spa, Néa Moudhaniá Bild 2616593 tb
Zimmer
Handgriffen selbst programmiert werden. Dann weiter rechts 2 große Türen wo sich eine Kleiderstange befand und ebenfalls oben und unten Ablagefächer. Dieser Schrank war, wenn man ihn öffnete, beleuchtet - sehr praktisch - hätte ich zu Hause auch gerne. Weiterhin in diesem Schrank Ersatzdecken und 2 weitere Kopfkissen für diejenigen die gerne etwas wärmer und höher schlafen wollen. Der komplette Schrank schließt dann rechts mit einem offenem, verspiegeltem Glasregal ab (hier die Gläser für die Minibar) und unter dieser verspiegelten Glasablage halt die Minibar. Oben gab es auch noch Schränke die man aber nur als Riese erreichen kann (also ab 1.90 Meter). Zusätzlich gab es noch einen Wasserkocher mit den üblichen Utensilien wie löslicher Kaffee, Tee, Zucker, Milch und Tassen.

Nach dem Flur mit eben diesem Schrank geht man ins eigentliche Zimmer. Rechterhand das Doppelbett mit Nachtkonsolen und Lampen und Steckdosen. Linkerhand der Schreibtisch mit Spiegel, Schubladen und einem Stuhl. Daneben der Fernseher mit DVD-CD-Gerät (4 deutsche TV-Programme, DVDs konnten an der Rezeption geliehen werden).

Rechterhand vor der Balkontüre ein Sofa (hier kann locker noch ein Kind nächtigen), Tisch und einem riesigem Sessel.

Den Balkon erreicht man mittels Schiebetüre. Für heißere Tage gibt es außer den normalen Gardinen und blau-bunten Übergardinen noch eine sogenannte Hitzegardine - diese soll bei starker Sonneneinstrahlung die größte Hitze im Zimmer verhindern. Sehr praktisch: die Schiebetüre zum Balkon wird ergänzt durch eine Fliegengittertüre. So kann man auch wenn die Mücken draußen lustig fliegen bei offener Balkontüre schlafen ohne von den lästigen Viechern zerstochen zu werden. Da hat mal jemand gut mitgedacht. Der Balkon war möbliert mit 3 Korbstühlen und einem Tisch. Ebenfalls gibt es hier eine Wäscheleine für die nassen Strandsachen und so. Der Ausblick von unserem Zimmer war sehr schön - direkt aufs Meer und linker Hand konnte man Teile des kleinen Hafens von Nea Moudania sehen.

ABER:
Die Zimmer die unterhalb von uns lagen oder eben unterhalb vor uns haben nicht alle Meerblick. Die meisten von denen sehen lediglich auf den Vorderbau und nicht aufs Meer. Also da unbedingt drauf achten.

DIE MINIBAR
Die Minibar war befüllt mit 2 Tetra-Packs Saft mit je 1 Liter Inhalt, 2 Flaschen Pepsi (500 ml), je 1 Flasche Orangelimo und Zitronenlimo (ebenfalls 500 ml), 2 Flaschen Sprudel (je 1 Liter), 2 kleinen Flaschen Bier, 2 kleinen Flaschen Rose-Wein (a 375 ml). Zur Begrüßung gab es noch einen Obstkorb und eine große Flasche Rotwein. Die Minibar konnte man jeden Tag individuell füllen lassen - je nachdem was man wollte. Man musste nur am Vorabend bei der Rezeption seine Wünsche äußern und am nächsten Tag war das Bestellte dann nachgefüllt.

DAS HAUPTRESTAURANT THALASSA
Erst mal zu den Essenszeiten:
Frühstück (kontinental) ab 5.30 Uhr bis 7.30 Uhr
Frühstücksbuffet amerikanisch: ab 7.30 Uhr bis 11.00 Uhr
Snacks: ab 11.00 Uhr
Mittagsbuffet: 12.00 Uhr bis 15.00 Uhr
Snacks: ab 15 Uhr
Abendbuffet: ab 18.00 Uhr bis 22.00 Uhr
danach wieder Snacks

Das Frühstücksbuffet ließ keine Wünsche offen: Salate, Crepes, Omelette mit sämtlichen Zutaten nach Wunsch, Bratkartoffeln, Toast, krosser Speck, gebratene Würstchen, gekochte Eier, Rühreier, gebackene Tomaten, Wurst, Käste, Obst, Müsli, verschiedene Joghurts und Quark, usw. Abgerundet von verschiedenen Brotsorten wie Baguette, dunkles Brot, Mischbrot, Brötchen, Teilchen usw. Die Säfte kamen aus einem Spender (also nicht frisch gepresst) und es gab die Sorten Orange, Grapefruit und Kirsch. Für die kleinen gab es Kakao und für die Teetrinker ein großes Sortiment an losem Tee und diversen Tee im Beutel. Kaffee wurde an den Tisch gebracht - allerdings in großen Kannen und nicht Tassenweise - sehr angenehm. Kaltgetränke gab es ebenfalls aus einem Gertränkespender, Inhalt: Pepsi, Limo, Sprite, Soda.

Die Snacks bestanden aus sämtliche Zutaten die ein gutes Baguette braucht: Gürkchen, Salat, Zwiebel, Aufschnitt, Käse, Eier, etc., etc.

Das Mittagsbuffet bestand aus diversen Basics die immer vorhanden waren wie z.B.: frisch gebackene Pizza und Sachen vom Grill wie Lammkoteletts, Würstchen und Spieße. Außerdem immer ein bis zwei Aufläufe wie z.B. Moussaka, Spinatauflauf, etc. Weiterhin frisch zubereiteter Fisch, Pommes, Kartoffeln, Suppe, Salate, etc. Ebenso kalte Speisen wie Aufschnitt, Terrinen, Käse und diverse Brotsorten und als Dessert frisches Obst, Eis, Kuchen, Torten, Cremes, etc. Auswahl derart groß dass man noch nicht mal alles probieren konnte - also volle Punktzahl auch hier.

Das Abendbuffet ähnlich üppig wie das Mittagsbuffet, jedoch anstatt der Pizza die es eben mittags immer gab, gab es abends diverse "große Fleischgerichte" wie z.B. Rollbraten, Lammkeule, etc. und vom Chefkoch persönlich zubereitete a la minute Gerichte wie z.B. Nudeln mit Frutti de Mare, etc. Absolut abwechslungsreich und mehr als gigantisch in der Auswahl.

Die Getränke kamen an den Tisch wobei man auch die Möglichkeit hatte Softdrinks und Bier an den Getränkeautomaten selber zu "zapfen". Wein auch hier in großen Flaschen oder halt im Glas, je nach dem wie viel man trinken wollte. Es gab 3 Weine zur Auswahl - alle von Tsantalis - Weiss, Rose oder Rot.

DIE SPEZIALITÄTENRESTAURANTS
Das asiatische Restaurant befindet sich im hinteren Teil des Thalassa-Restaurants - optisch abgetrennt. Das italienische Restaurant ist ebenfalls im hinteren Teil des Thalassa - jedoch in separaten Räumlichkeiten. Für beide Restaurants muss man bis mittags eine Reservierung vornehmen.

Die griechische Taverne in direkter Poolnähe befand sich noch im Bau. Als Alternative hierzu wurde mittags am Pool gegrillt (Steaks, Souvlaki, Würstchen, etc. mit Salaten und Brot).

MARE MAR - das italienische Restaurant
Dort waren wir einmal essen. Die Karte gab diverse Vorspeisen (ich glaube es waren 4) und Hauptspeisen (auch 4) vor sowie 2 Desserts. Als Vorspeise wählten wir Tortellini in Tomaten-Sahne-Soße (es gab noch einen Salat, gebackene Mozarellasticks und das andere habe ich leider vergessen). Als Hauptspeise nahmen wir Rindersteak a la Funghi mit Rosmarinkartoffeln (es gab noch Fisch und den Rest habe ich leider auch hier vergessen.....) und als Dessert Tiramisu (es gab noch Pannacotta). Vorweg gab es Brötchen mit Kräuterbutter. Fazit: lecker war es - aber da die Qualität im Hauptrestaurant dermaßen top war waren wir hier von der Qualität nicht ganz so überzeugt. Wie gesagt geschmeckt hat es - aber bei dem einem Besuch im Mare Mar wollten wir es dann auch belassen.

MAHI MAHI - das asiatische Restaurant
Auch dort waren wir einmal. Die Vorspeisen reichten vom asiatischen Salat über Wan Tans bis zu Sushi. Als Hauptspeisen gab es gebackene Ente Kanton Art, Garnelen mit Curry, Geflügelspieße mit Honig-Ingwer-Soße und als Dessert Mango-Kuchen oder frische exotische Früchte mit Vanille-Eis. Vorweg gab es Krabbenbrot mit süß-saurer und Soja-Sauce. Fazit: für uns war das Essen dort eine ganze Spur besser als im Mare Mar. Leider waren wir aus Zeitgründen nur einmal dort essen - aber das Mahi Mahi ist absolut empfehlenswert!!!

BLUE BAR und HORIZON BAR
Im Eingangsbereich gibt es besagte Blue Bar. Der Name leitet sich wohl aus der Bestuhlung des gesamten Eingangsbereiches ab: überall stehen dort pompöse blaue Sofas, Sessel und Clubsessel. Die Blue Bar öffnete in der Regel ab 17 Uhr (bis 2 Uhr). Bei schlechtem Wetter jedoch auch schon mal vormittags. Hier bekam man vom Kaffee über den Cocktail bis hin zum importieren Whisky wirklich alles was man in irgendeiner Form trinken konnte. Auswahl also wirklich sehr groß. Die Horizon Bar liegt auf gleicher Ebene aber etwas versteckt neben dem Theater-Saal (dort gab es abends gelegentlich Aufführungen vom Animationsteam). Die Horizon-Bar öffnete nur während dieser Vorstellungen und das war dann in der Regel von 21.00 Uhr bis 22.30 Uhr.

MINI-MARKT, SCHUHLADEN und BILLIARD
Hinter dem Rezeptionsbereich gab es den Minimarkt - hier gab es von der Bild-Zeitung über Sonnencreme, Zigaretten, Süßwaren bis hin zu Souvenirs wirklich alles was man so brauchen kann. Direkt daneben gibt es einen Schuh- und Handtaschenladen (halt was für die Damen) und daneben soll irgendwann mal die Bibliothek mit Kamin eingerichtet werden. Die Bibliothek war aber noch leer und kurzerhand wurde dort ein Billiard-Tisch aufgestellt.

DIE POOLS
Es gibt wie schon erwähnt einen großen Pool im Deluxe-Suiten-Bereich mit Kinderpool. Für die restlichen Gäste gibt es einen großen Lagunenpool - der wie ein Floating-Pool angelegt ist. Will sagen, man meint der Pool kippt am Ende ins offene Meer - also rein optisch. Architektonisch besonders gelungen. Man kann in allen Bereichen des Pools noch stehen (also ich - und ich bin nur etwas größer als ein Dackel - so ungefähr 1,60 Meter) wobei der Einstieg rechterhand flach beginnt. Im linken Bereich nur noch über Leitern weil es da eben tiefer ist. Im Pool integriert ist eine Whirlpoolecke. Um den Pool herum ausreichend Liegen, Tische und Schirme. Handtücher bekommt man an der Pool-Bar im Tausch gegen die Towel-Card. Die Handtücher konnte man auch problemlos den Tag über gegen neue tauschen. Im oberen Bereich des großen Pools - erreichbar über ein paar Stufen - gibt es die Kinderpool-Area. Dort gab es eine "kleine Suppenschüssel" - Wassertiefe geschätzt ca. 20 cm - also für die ganz, ganz kleinen - sowie einen größeren Pool für die Kinder so. ca. ab 3 Jahre - Wassertiefe hier geschätzt 40 bis 50 cm. Auch hier Liegen, Tische und Schirme ausreichend vorhanden. Getränkeservice an der Liege sowie an der Bar zum selber holen von 10 Uhr bis 18 Uhr - je nach Wetterlage. Es gab den ein oder anderen Tag wo es kühl und bewölkt war, da öffnete die Pool-Bar erst später. Mittags wie erwähnt Barbecue am Pool (eben als Ersatz für die fehlende Taverne) und ab 15 Uhr an der Poolbar Eiscreme, Kuchen, diverses Obst und Sandwiches. Verpflegung also immer gut gewährleistet.

MANKO HIER: Leider gab es im gesamten Poolbereich keine Toiletten, Duschen oder Umkleidekabinen - diese waren auch noch im Bau - also musste man zum Klo aufs Zimmer gehen, das war etwas nervig. Aber wenn die Toiletten dort fertig sind ebenfalls die volle Punktezahl.

DER STRAND
Ja, schade - die ersten Tage fuhren hier nur die Bagger rum und asphaltieren den Weg. Aber auch das war irgendwann fertig und weiter gingen die Baumaßnahmen an der Beach-Bar. Will sagen, wenn man am Strand lag und Durst verspürte musste man an die Pool-Bar laufen und dort die Getränke holen (das hieß allerdings 60 Stufen nach oben laufen und eben wieder zurück). Sicherlich ist die Beach-Bar aber jetzt fertiggestellt und dieses Manko ist somit auch behoben. Duschen und Toiletten waren bei unserem Urlaub auch am Strand nicht vorhanden - aber das kommt sicher auch noch. Der Strand selber ist ca. 500 Meter lang, ausgestattet mit Liegen, Tischen und Sonnenschirmen und besteht aus einer Art Sand-Kies-Gemisch. Wer hier empfindliche Füße hat dem seien Wasserschuhe empfohlen - nicht nur für den Strand auch für das Wasser. Das Meer ist flach-abfallend und somit auch für kleinere Kinder gut geeignet.

WASSERSPORT
Die ersten Tage war fast alles vorhanden - aber alles noch verpackt. Ab dem 4. Tag unseres Urlaubes dort konnten wir aber schon die Tretboote nutzen. Witzig war das man uns erst losfahren ließ nachdem wir die Schwimmwesten angelegt hatten - also Tretboote und Kajaks gibt es dort nur mit Schwimmwesten - sicher ist sicher. Ob die Anzahl der Boote allerdings bei vollem Hotel ausreicht bleibt fraglich. Dort lagen ca. 10 Tretboote und ebenso viele Kajaks rum. Ob da noch mehr kommen weiß ich nicht. Aber gut, will ja nicht jeder immer Tretboot fahren.

FAHRRÄDER
Diese hatten wir ja für einen Tag unseres Aufenthaltes inklusive und haben das auch genutzt. Es waren neue Mountainbikes von guter Qualität. Der Sattel ließ sich problemlos verstellen und auch sonst machten sie einen sicheren Eindruck.

SAUNA, HALLENBAD, WELLNESS und FITNESS
Leider war nichts von dem bei unserem Urlaub fertiggestellt aber man konnte die Bauabschnitte gut verfolgen. Jetzt dürfte sicherlich zumindest das Hallenbad nutzbar sein. Der Rest verzögert sich wohl noch weiter. Einzig die Massagen konnte man schon buchen, diese waren aber nicht AI sondern zu einem Preis ab 25 Euro zu haben. Rein optisch ist der gesamte Wellnessbereich ein Leckerbissen - zumindest was wir davon sehen konnten.

DAS HAUPTGEBÄUDE
Ganz oben ist die Rezeption (Ebene 6), darüber (Ebene 7) befinden sich ein paar Büros). Auf Ebene 5 sind die Toiletten (super sauber), Ebene 4 war das Hauptrestaurant Thalassa (ebenfalls davor ein paar Toiletten), Ebene 3 war die Verbindung zu unserem Zimmerblock mit der Nummer 2, Ebene 2 war der Miniclub und die Disko, Ebene 1 Konferenzräume, Ebene 0 der Spa- und Wellnessbereich und gleichzeitig der Ausgang zum Pool/Strand und zu den Zimmern der Blöcke 3 und 4, Ebene -1 nur für die Bediensteten (also Lagerräume und so)

WAS GIBT ES DA NOCH?
Der Miniclub verspricht eine fast Rundum-Betreuung der Kleinen - haben wir aber nicht genutzt weil keine Minis vorhanden. Spielplatz ebenfalls vorhanden (neben Block 1). Den Ort Nea Moudania erreicht man am besten über den Strandweg. Laufzeit ca. 10 Minuten. Mittwochs ist da immer vormittags Markt - dort gibt es Obst und Gemüse in Hülle und Fülle und den dort sehr bekannten selbstgebrannten Bauernschnaps aus Trauben und Anis in praktischen 1,5 Liter Plastikflaschen. Ideales Souvenir für die Daheimgebliebenen die nicht immer nur Metaxa mitgebracht bekommen wollen. Preis für den Schnaps 8 Euro für die bessere, 2 x gebrannte Version, die einfache Version (eben nur einmal gebrannt) lag bei 5 Euro. Einige Supermärkte sind im Ort ebenfalls vorhanden sowie schöne Cafes und Restaurants im Hafenbereich.

FAZIT:
Uns war klar das es sich um einen Neubau handelt wo eben noch nicht alles so einwandfrei funktioniert und eben auch diverse Annehmlichkeiten fehlen. Dafür war es ja auch relativ günstig. Klar war der Baulärm nicht so klasse aber soll ich mich in Urlaub über alles aufregen? Die Reiseleiterin von Jahn-Reisen war sehr kompetent und bot uns direkt bei unserem ersten Treffen entweder einen Umzug an (halt wieder in den Sani-Beach-Club) oder eben eine komplette Mängelliste und eine ausgefüllte Leistungsänderung damit man zu Hause halt was einreichen kann und vielleicht den ein oder anderen Euro wieder bekommt. Wir haben all das abgewägt und sind schließlich dort geblieben - denn ein Hallenbad gab es auch im Sani Beach Club nicht und sonst waren wir ja bis auf den Baulärm nicht so wirklich eingeschränkt. Und der Baulärm war halbwegs erträglich. Zumindest gehören wir eh zu den Frühaufstehern - was muss ich auch im Urlaub bis in die Puppen pennen? Gut, es gab da noch so Kleinigkeiten die wir aber alle unter der Rubrik "vorschnelle Eröffnung des Hotel" abgelegt haben. So gab es z.B. in unserem Zimmer erst am 2. Tag Kleiderbügel, die Handtücher waren nagelneu und ungewaschen dementsprechend sah man nach dem Abtrocknen nach der Dusche aus wie Bibo (voller Flusen halt), die Böden der Zimmer waren mit Staub bedeckt - wurde aber am 2. Tag akkurat gereinigt, es gab keine Tischdecken im Restaurant - diese kamen erst am 3. Tag, usw. Aber all das hätte man ja mit einem erneuten Umzug in den Sani Beach Club umgehen können. Wir haben es eben so hingenommen und uns jeden Tag über neue, kleine Neuigkeiten gefreut. Andere Gäste wiederum nutzten wirklich jede Gelegenheit die Reiseleiterin lang zu machen wegen jedem Kram. Ich meine dass das Hotel eigentlich besser einen ganzen Monat später hätte öffnen sollen ist keine Frage - das wäre sicher für alle Beteiligten besser gewesen. Aber wir hatten ja immerhin die Wahl - und unsere Wahl fiel eben auf das Oceania.

Wie das Oceania allerdings mit den teilweise wirklich schlechten Kritiken jetzt umgeht, bleibt abzuwarten. Schließlich ist es offiziell als 5 Sterne deluxe Hotel klassifiziert. Wenn alles fertig ist und sich der Service eingespielt hat ist es sicher auch ein sehr schönes und perfektes Hotel. Aber bis dahin geht wohl noch ein wenig Zeit ins Land.

ZUR BELEGUNG:
Bei unserem Aufenthalt befanden sich anfänglich ca. 50 Personen im Hotel (weil ein Großteil direkt entweder in den Sani Beach Club oder ins Calimera umgezogen ist), bis zur Abreise dann schließlich ca. 200 Personen. War also noch sehr angenehm - wie es allerdings ist wenn das Hotel voll ist weiß ich nicht wirklich - es fasst immerhin maximal 900 Personen wenn die Suiten alle voll ausgelastet sind (also mit jeweils 4 Personen und so). Und für so viele Personen erscheint mit die ganze Anlage dann doch nicht ausgelegt zu sein. Warten wir es also ab.

In diesem Sinne
Sonnige Grüße sagt
Nilestar

Weitere Infos über: www.oceaniaclub.gr


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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
wallace100

wallace100

29.04.2010 17:45

Wir starten nächste Woche in dieses Hotel - ich bin gespannt!

Truxxi

Truxxi

01.01.2008 15:19

Stimmt alles! Ich war 2007 dort. Was fehlte ist jetzt fertig ;-) Ich würde wieder dort hin fahren. LG Truxxi

Tharundras

Tharundras

20.09.2005 14:26

Sehr detaillierte Beschreibung... Der Bericht lässt (fast) keine Fragen offen... sehr gut, lg Tharundras

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